Hochoetz und Kühtai 9. März 2024 - Doppelpack

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Harzwinter
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Hochoetz und Kühtai 9. März 2024 - Doppelpack

Beitrag von Harzwinter »

Hochoetz und Kühtai 9. März 2024 - Doppelpack

Anfahrt: Mieming (Hotel) - Mötz - Haiming - Oetz in 0:16 h
Wetter: Bis 15 Uhr sonnig, anschließend Eintrübung, Berg 0°C bis +5°C, Tal bis +11°C
Schnee: 50 bis >100 cm Altschnee, morgens gefroren, nachmittags feucht / Sulz. Hochlagen Kühtai gesetzter Pulverschnee.
Anlagen in Betrieb: Alle
Wartezeit: Keine erwähnenswerten außer Kühtai KSB Drei-Seen-Bahn 7-8 min
Gefallen: Hochoetz Abfahrten Wetterkreuz und Mohrenkopf im Balbachtal, Kühtai Abfahrten Hochalter und Kaiserbahn
Nicht gefallen: Sonstige Abfahrten Hochoetz unlohnend (zu kurz oder Ziehweg). Skigebiet Hochoetz selbst im März vormittags teilweise im Schatten.
Bewertung: Hochoetz 3 von 6, Kühtai 5 von 6 Punkten

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Dieser Bericht ist Bestandteil meiner dreitägigen Skifahrt durch Vorarlberg und Tirol im März 2024:
Innerlaterns 7. März 2024
Klösterle / Sonnenkopf 7. März 2024
Kappl 8. März 2024
See 8. März 2024
Hochoetz und Kühtai 9. März 2024
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Am Samstag meiner Skifahrt wollte ich mir endlich einmal die Skigebiete Hochoetz und Kühtai anschauen, deren Besuch bei mir noch nie geklappt hat. Für Tiroler etwas Gewöhnliches, für Leute wie mich, die 350 km entfernt leben, etwas Besonderes. Wie auch bei den am Vortag besuchten Paznauner Skigebieten See und Kappl gibt es für Hochoetz und Kühtai einen gemeinsamen Skipass und eine Skibusverbindung, und Parken ist an der Talstation der EUB Acherkogel in Oetz kostenlos - prima. Eine 2018 projektierte Lift- und teilweise Pistenverbindung am Südhang zwischen Hochoetz und Kühtai wurde aufgegeben. Die ist m.E. auch sinnlos, liegen dazwischen doch 7 km Distanz und eher steile Hänge.

Auf der Bergfahrt mit der Oetzer EUB Acherkogel sieht man aus der Kabine beim Passieren der Höhensiedlung Oetzerberg die Talstation der DSB Acherkogel II, also der ehemaligen Zubringer-DSB-Sektion II, und den Schlusshang ihrer Abfahrt, beide schon mit etwas Sonne. Somit wurde sie ein Ziel meines Skimorgens. Da man aber beim Aussteigen aus der EUB Acherkogelbahn direkt auf den Hang der KSB Brunnenkopfbahn schaut, wurden sie und ihre Abfahrt Kandidat Nummer 1 des Tages. Nett, aber viel zu kurz und somit nicht unbedingt wiederholenswert. Anschließend ging es also auf die erwähnte rote Abfahrt der DSB Acherkogel II, die ehemalige halbe Talabfahrt - eine ganze bis hinunter nach Oetz auf dem steilen, niedrig gelegenen Südwesthang bis hinunter auf 800 m gab es m.W. nie. Freerider werden bei viel Schnee wohl auf der Stromleitungstrasse durchkommen.

Die Abfahrt DSB Acherkogel II erwies sich bei meinem Besuch als spaßlose Angelegenheit. Sie war bretthart gefroren, und bei dieser Abfahrt handelt es sich großenteils um einen Serpentinenziehweg mit ein paar steileren Hängen drin. Hier wollte ich bloß wieder weg. Nach der Bergfahrt mit der sehr langsamen DSB von 1975 fuhr ich enttäuscht weiter in Richtung Sektor Ochsengarten. Ich freute mich über die wirklich schöne Abfahrt der KSB Kühtaile, aber die war nach gerade mal 700 m schon beendet - nicht unbedingt Alpenniveau. Na gut, dann halt weiter auf der anschließenden, rot klassifizierten Abfahrt 8 zur EUB Ochsengarten. Doch auch die erwies sich als gefrorener Ziehweg, und der ganze Bereich Ochsengarten lag gegen 10 Uhr hoffnungslos vollständig im Schatten. Das konnte ich nicht brauchen und ging davon aus, dass dann die Pisten im Balbachtal ebenfalls noch länger im Schatten liegen würden. Enttäuscht nahm ich am Ochsengarten den pünktlichen 10-Uhr-Skibus nach Kühtai und verschob das weitere Skifahren in Hochoetz auf den Nachmittag.

Im Gegensatz zu Hochoetz lag Kühtai um 10:15 Uhr bereits vollständig in der Sonne, so wollte ich das. Kühtai hatte ich mir als Passhöhe mit dominierender Hotelsiedlung und Liftanlagen vorgestellt. Der dominierende Eindruck ist am Wochenende aber der eines Großparkplatzes, oh mein Gott. Man sollte hier mal in ein oder zwei Parkhäuser investieren. Die Skibusstation befindet sich an der Piste der KSB Drei-Seen-Bahn auf der Nordhangseite. Die Drei-Seen-Bahn war stark frequentiert mit der längsten Wartezeit des Tages, 7-8 min. Von hier aus entschied ich mich für eine Kühtai-Runde gegen den Uhrzeigersinn. Zunächst ging es also zu den beiden benachbarten Sesselbahnen mit schwarzen Abfahrten, der 4SB Wiesbergbahn und der 4KSB Gaiskogelbahn. Beide waren bis 2015 bzw. 2020 noch Schlepplifte (Mist, bin zu spät gekommen :D) und machen zumindest für ein paar Fahrten hintereinander Spaß. Die Wiesbergbahn ist mit lediglich 600 m zu kurz, und an der 1000 m langen Gaiskogelbahn musste man bei meinem Besuch mehrere Minuten warten.

An der Talstation der Wiesbergbahn kann man zu Fuß über die Passstraße zur KSB Hochalterbahn auf dem Südhang wechseln. Hier gönnte ich mir eine kurze Mittagseinkehr. Die Abfahrten der Hochalterbahn sind wohl die besten des Skigebiets Kühtai, hier kann man es einige Zeit aushalten. Da ich am Hochalter mittags fuhr, gab es keine Wartezeit, das wollte genutzt werden. Natürlich kam auch der SCHL Schwarzmooslift am Südhang zu seiner Ehre, obwohl seine Abfahrten von der benachbarten EUB Kaiserbahn miterschlossen werden. Warum man die Kaiserbahn als EUB gebaut hat statt als KSB, habe ich nicht verstanden. Hier jedesmal die Ski ablegen zu müssen ist doof. Aber die Bahn erschließt mit der 16 und der 5 zwei lohnende Abfahrten.

Von der Kaiserbahn bzw. dem benachbarten ÜbungsSCHL Sonnenlift wechselt man per Unterführung unter der Passstraße hindurch auf den Nordhang zur KSB Hohe Mut-Bahn. Deren steiler Starthang nach dem Ausstieg war so dermaßen zerfahren, vereist und verbuckelt, dass ich hier kein zweites Mal fahren wollte. Man sollte mittags mal die Bahn für eine halbe Stunde abschalten und das schlimmste Stück nachpräparieren, das schafft Freunde. Viel besser dagegen der benachbarte SCHL Alpenroselift. Schön, dass man hier 1988 den Vorgängerschlepplift erneut mit einem Schlepplift ersetzt hat, der trotz der Schleppliftphobie jüngerer Skifahrergenerationen gut angenommen wird. Wegen der langen Warteschlange an der Drei-Seen-Bahn erwischte ich nur knapp den 14:30-Uhr Skibus zurück zum Ochsengarten im Skigebiet Hochoetz.

In Hochoetz konnte ich den vormittags verschobenen Besuch im Balbachtal mit KSB Wetterkreuzbahn und den beiden DSBn Balbach und Mohrenkopf nachholen. Leider filterte ab 15 Uhr aufziehende, dichte Schleierbewölkung mindestens die Hälfte der Sonneneinstrahlung weg und sorgte zunehmend für konturlose Sichtverhältnisse auf der Piste. Der Skigebietssektor Balbachtal ist attraktiver als die Hänge rund um die Bergstation der EUB Acherkogelbahn, auch landschaftlich. Da allerdings die KSB Wetterkreuzbahn die Abfahrt der älteren DSB Balbach miterschließt und die DSB Mohrenkopf nur eine ca. 400 m lange, schöne, schwarze Abfahrt mit anschließendem Ziehweg bietet, sind auch wohlwollende Skifahrer mit dem Balbachtal in max. 2-3 Skistunden durch. Der KSB Wetterkreuzbahn sollte man dringend eine zusätzliche Piste auf der Westseite am zunächst steilen, dann sehr flachen Hang spendieren; die Freerider fahren da sowieso.

Nach der Skistunde im Balbachtal fuhr ich über die interessante schwarze Verbindungsabfahrt 14 zur Talstation der EUB Ochsengarten, die im Gegensatz zu den Beschäftigungsanlagen erst um 16:15 Uhr schließt, mit dieser hinauf zur Bergstation Acherkogel und mit der EUB mangels Talabfahrt hinunter nach Oetz.

Auf dem Parkplatz der Acherkogelbahn in Oetz ergab die zwanzigminütige Analyse diverser Wetterberichte auf dem Smartphone, dass das Wetter in allen österreichischen (und erreichbaren italienischen und Schweizer) Skigebieten am Folgetag, dem Sonntag, bedeckt und nahezu sonnenlos sein sollte. Also konturlose Sichtverhältnisse im Grau, warm und örtlich auch mit Regen. Auf Basis der "besten" Wetterprognosen mit 1-2 Stunden Aufhellung hätte ich den finalen Skitag in Maria Alm erwogen oder in Hinterstoder und an der Wurzeralm, aber das lohnte sich bei einer Anfahrt von 2,5 bzw. 4 Stunden ab Oetz und so mäßigem Wetter nicht. Also entschied ich mich etwas betrübt für die vorzeitige Beendigung meiner Skifahrt nach nur 3 statt 4 Tagen und fuhr in 3:29 h problemlos über den Fernpass heim nach Ettlingen.

Fazit:

Kühtai ist für einen eintägigen Besuch oder ein Wochenende ein schönes Skigebiet, auch wenn einige Anlagen und Abfahrten etwas kurz sind. Für eine ganze Woche Urlaub ist es mir zu klein. Am Südhang punkten die Abfahrten von Hochalter und Kaiserbahn, der Nordhang bietet mehrere kurze, aber knackige schwarze Abfahrten. Was Kühtai dringend benötigt, ist mindestens ein größeres Parkhaus für die Blechlawine am Wochenende.

Das Skigebiet Hochoetz hält aufgrund der gegebenen Topographie nicht, was der Pistenplan verspricht. Die netten Abfahrten Brunnenkopf und Kühtaile sind leider zu kurz, die Abfahrten Acherkogel und Ochsengarten vorwiegend Ziehwege, die Skigebietsausrichtung ist vormittags schattenlastig. Das Balbachtal ist einen Besuch wert, aber bietet selbst für einen halben Tag zu wenige Abfahrten - dort fehlt ein Highlight, daraus sollte man mehr machen. Insgesamt ist der Pistenplan Hochoetz von den visualisierten Lift- und Abfahrtslängen her geschönt, da stimmt nicht viel. Um es deutlich überspitzt zu sagen: Das Beste am Skigebiet Hochoetz ist für mich der Skibus nach Kühtai. Fahrt hin und entscheidet selbst, jeder hat seine eigene Wahrnehmung der Situation.

80 Fotos aus Hochoetz und Kühtai ... es werden halt zwei Skigebiete dokumentiert:

Pistenplan Hochoetz - alles offen, sogar die Skiroute.
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Talstation Acherkogelbahn morgens im Schlagschatten des Berges. Die EUB fährt steil den waldigen Berghang hinauf.
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EUB Acherkogel mit Blick ins vordere Ötztal. Der Ort in der Sonne müsste Sautens sein.
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Bergstationsensemble Acherkogel. Links die EUB-Bergstation, rechts daneben die Bergstation der alten DSB Acherkogel II, also der früheren Zubringerbahn. In den Gebäuden rechts befindet sich die Bergstation der EUB Ochsengarten.
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Die erste Abfahrt möchte ich an der KSB Brunnenkopfbahn machen. Zu deren Talstation fährt man zwischen EUB Acherkogel und DSB Acherkogel II hinunter.
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KSB Brunnenkopf. Das sieht ja mal gut aus. Die Sonne hat es im März gerade mal über dem Kamm geschafft. In den Faschings- und Weihnachtsferien muss es hier ein Schattenproblem geben.
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Zoom nach Südsüdwesten übers Ötztal ins Fundustal bei Umhausen. Die Berge sind Plattigkogel, Blockkogel und Fundusfeiler.
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Start der Abfahrt Brunnenkogel. Ein schöner Hang, aber leider nur mit Mittelgebirgslänge.
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Als zweite kommt die Abfahrt der alten DSB Acherkogel II dran, die ich bereits aus der EUB gesehen hatte. Die ist steinhart gefroren und entsprechend mit Spaßfaktor Null zu fahren ...
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... und geht schon bald in einen ebenso eisigen Ziehweg über. Die brauche ich kein zweites Mal.
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Abfahrt Acherkogel II kurz vor der Sesselbahnstation. Das rechte Gebäude war die Bergstation der unteren Sektion DSB Acherkogel I, die nach dem Bau der EUB demontiert wurde. Das linke ist die Talstation DSB Acherkogel II.
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In der DSB Acherkogel II, die aufgrund Baujahr 1975 sehr geruhsam fährt. Dieses Foto mit der schneefreien Wiese im Vordergrund findet sich in den meisten Berichten aus Hochoetz im Alpinforum. :D
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Trasse DSB Acherkogel II mit dem Talort Oetz.
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Neben dem obersten Stück der DSB Acherkogel II verläuft der ÜbungsSCHL Wesele.
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In Richtung Ochsengarten erhoffe ich mir bessere Abfahrten. Die der sichtbaren KSB Kühtaile ist in der Tat schön, ...
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... aber nach nur 700 m Länge auch schon zu Ende. Anhand des Pistenplans hatte ich mir mehr versprochen.
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Also hoffe ich auf die Abfahrtsverlängerung in Richtung Ochsengarten. Die nächste Enttäuschung - sie ist bloß ein schattiger, eisiger Ziehweg.
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Ich beschließe, den restlichen Skigebietsteil Hochoetz ausrichtungsbedingt erst am Nachmittag zu befahren ...
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... und erwische an der Talstation der EUB Ochsengarten exakt den Skibus nach ...
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... Kühtai. :D Die Fahrzeit beträgt etwa eine Viertelstunde.
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Pistenplan Kühtai. Alles offen!
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Die Skibusstation von Kühtai befindet sich nahe der KSB Drei-Seen-Bahn, weshalb sie sich für die erste Fahrt anbietet. Schon auf der Busfahrt fällt in Kühtai der enorme Flächenverbrauch für Parkplätze auf.
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Trasse KSB Drei-Seen-Bahn, zwangsläufig über einen Parkplatz. Unten sehr flach, oben steiler. Als 4KSB ist die Bahn bei Andrang zu schwach dimensioniert.
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Die KSB Drei-Seen-Bahn überwindet eine Geländekante.
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Beginn der Abfahrt(en) der Drei-Seen-Bahn. Links im Loch befindet sich einer der drei Plenderles-Bergseen, nach denen die Sesselbahn benannt ist.
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Da ich die Abfahrten von Kühtai gegen den Uhrzeigersinn erkunden möchte, nehme ich die Abfahrt 6 unter der Drei-Seen-Bahn hindurch.
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Eher flache Abfahrt 6 der Drei-Seen-Bahn, bis auf das kurze Stück beim Unterqueren der Bahn eigentlich blau statt rot. Hinten der Speicher Längental. Das Kühtai ist Standort für die Erzeugung von Strom aus Wasserkraft.
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Es gibt zusammen mit dem Speicher Finstertal, dessen Staumauer links im Bild den Skitag begleitet, bereits zwei Stauseen, der dritte ist im Tal rechts daneben, dem Längental, im Bau. Der Berg über der Staumauer ist der Zwölferkogel.
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Abfahrt von der Drei-Seen-Bahn ...
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... zur 4SB Wiesbergbahn, die kurze, steil Pisten bedient. Gegenüber die Hochalterbahn. Und natürlich ein Parkplatz. Am Südhang kommen die aperen Stellen nach dem Neuschnee der Wochenmitte allmählich wieder heraus.
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4SB Wiesbergbahn. Bis 2015 stand auf diesem steilen Hang noch ein Schlepplift.
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Schwarze, schön steile Abfahrt 9 hinunter zur ...
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KSB Gaiskogelbahn. Die ist länger als die Wiesbergbahn und darum stärker frequentiert.
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6KSB Gaiskogelbahn. Die war sogar noch bis 2020 ein Schlepplift ... den ich gern gefahren wäre. Bin mal wieder zu spät dran.
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Abfahrten 9 und 10 an der Bergstation KSB Gaiskogelbahn. In der linken Bildhälfte die Drei-Seen-Bahn. Die Bergstation der wesentlich kürzeren Wiesbergbahn befindet sich auf dem Foto unter dem Stausee.
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Nach zwei Abfahrten an der Gaiskogelbahn wechsle ich die Hangseite und nutze das für eine kurze Mittagseinkehr, bevor der Skitag an der Hochalterbahn fortgesetzt wird.
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Trasse der fast 1800 m langen 4KSB Hochalter. Gegenüber Stausee Finstertal und Zwölferkogel.
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Panorama an der Bergstation der Hochalterbahn.
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Die Hochalterbahn hat erwartungsgemäß schöne, lange, rote Abfahrten. Dies ist die 3 mit Blick ins Sellraintal.
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Abfahrt 3 vom Hochalter gegen die Nordhänge von Gaiskogel- und Wiesbergbahn ... und Parkplätze.
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Zurück an der Talstation der Hochalterbahn.
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Da ich das Skigebiet gegen den Uhrzeigersinn durchfahre, geht es nach erneuter Bergfahrt mit der KSB Hochalter mit der halben roten Abfahrt 1 ...
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... bis zum Schlepplift Schwarzmoos weiter. Dort befindet sich auch die Kaiser-Maximilian-Hütte. Die liegt mitten im Skigebiet und hat keine Materialseilbahn ... keine Ahnung, wie die im Winter versorgt wird. Eigentlich dürfte es dort im Winter nur Konservengerichte geben. :D
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Der SCHL Schwarzmoos ist der obere Teil des früheren Zweiersystems mit dem SCHL Kaiserlift im unteren Teil, der 2008 durch die 500 m längere EUB Kaiserbahn ersetzt wurde.
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Abfahrt 5 am Schwarzmooslift.
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Die westlichste Liftanlage auf dem Südhang des Kühtai ist die 2008 gebaute Kaiserbahn. Aber warum musste es unbedingt eine EUB sein, bei der die Skifahrer das Equipment ablegen müssen? Eine KSB würde hier einen besseren Job machen.
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Trasse EUB Kaiserbahn gegen Skihang Hohe Mut und Zwölferkogel.
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Sportliche Abfahrt 16 an der Kaiserbahn, macht Spaß!
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Rote Abfahrt 16 der Kaiserbahn. Unten quere ich die Trasse des ÜbungsSCHL Sonnenlift und fahre durch die Straßenunterführung zur ...
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... KSB Hohe-Mut-Bahn. Leider ist das Foto unscharf, aber ist mein einziges von der Trasse.
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Aus der KSB Hohe-Mut-Bahn schaut man ins Längental, wo der neue Stausee im Bau ist.
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Der Starthang der Abfahrt 14 von der Hohen Mut ist am frühen Nachmittag so dermaßen verbuckelt und zerfahren, dass hier kein zweites Mal hoch muss. Man sollte hier mal mittags nachpräparieren. Gegenüber die Kaiserbahn.
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Weiter unten ist die Abfahrt von der Hohen Mut besser. Schwarze Abfahrt 14.
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Ich wechsle lieber zum SCHL Alpenroselift.
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Panorama von der Bergstation Alpenroselift.
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Nochmal rauf mit dem Alpenroselift. Schön, dass hier noch 1988 ein neuer Schlepplift gebaut wurde. Rechts die KSB Hohe-Mut-Bahn.
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Schöne Abfahrt 11 am SCH Alpenrose.
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Zwecks Finalisierung der Kühtai-Runde nehme ich final noch einmal die KSB Drei-Seen-Bahn, um zur Skibusstation zurückzukommen. Weil die 4KSB den Andrang nicht schafft, kommt es hier zu Wartezeiten von 7-8 Minuten.
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Letzte Bergfahrt in der Drei-Seen-Bahn.
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Abfahrt 6 der Drei-Seen-Bahn. Rechts unterhalb der Bildmitte sieht man an der Piste das Rondell des Skibusplatzes.
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Zurück mit dem Skibus zum Ochsengarten im Skigebiet Hochoetz.
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EUB Ochsengarten im Skigebiet Hochoetz. Pünktlich mit meinem Eintreffen zieht Schleierbewölkung als Vorbote des Schlechtwetters des Folgetags auf. :(
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Bergfahrt EUB Ochsengarten. Am Ochsengarten bilden diverse Unterkünfte eine kleine Höhensiedlung.
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KSB Kühtaile in ungewohnter Perspektive aus der EUB Ochsengarten gesehen.
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Nochmals geht es - wie am Morgen - auf die schöne, aber kurze Abfahrt Kühtaile ...
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... und mit der KSB Kühtaile wieder hinauf. Hier fuhr bis 2001 ein Schlepplift.
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Über ein Ziehwegsystem gelange ich ins morgens ausgelassene, weil als schattig unterstellte Balbachtal. Sein Anblick weckt Erwartungen.
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Die mit Baujahr 2011 neueste, längste und leistungsstärkste Liftanlage im Balbachtal ist die KSB Wetterkreuz.
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Panorama an der Bergstation KSB Wetterkreuz. Gegenüber die Südseite des Wettersteingebirges. Knapp rechts der Bildmitte schaut ganz hinten der Gipfel der Zugspitze heraus. Vor Ort habe ich sie vergebens auszumachen versucht.
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Rote Abfahrt 13 von der KSB Wetterkreuz zur DSB Balbach.
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Rote Abfahrt 10 an der DSB Balbach.
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Die DSB Balbach bedinet einen kleinen Funpark, den bei meinem Besuch nachmittags niemand benutzt.
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Blaue Abfahrt 11 an der DSB Balbach.
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Die andere DSB im Balbachtal ist die mit 680 m arg kurze, aber steile DSB Mohrenkopf, über die man in Verbindung mit dem kurzen Rückbringer-SCHL Zirbenlift zur Bergstation Acherkogel zurückkommt.
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Ich bin aber wegen der knackigen schwarzen Abfahrt 8 am Mohrenkopf. :D
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Über der Parseierspitze in den Lechtaler Alpen hängt eine Föhnwolke.
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Ich verlasse den Skigebietssektor Balbachtal über die schwarze Abfahrt 14 zum Ochsengarten, die ihre Einstufung zu Recht verdient. Bei Sonnenschein würde das alles wesentlich ansprechender aussehen.
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Letztes Abfahrtsstück zum Ochsengarten (gleiches Motiv wie am Morgen) ...
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... und hinauf zur Bergstation Acherkogel mit der EUB Ochsengarten.
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Da da Skigebiet Hochoetz konsequenterweise erst über gar keine Talabfahrt verfügt, geht es per EUB Acherkogel wieder hinunter nach Oetz.
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Letzte Impression vom Skitag in Hochoetz und Kühtai. Im Sommer kann man sicherlich aus der Gondel auf die Wasserrutsche des Freibads springen. :D
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[Edit 24.3.2024: Typos korrigiert.]
Zuletzt geändert von Harzwinter am 24.03.2024 - 16:50, insgesamt 1-mal geändert.

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gerrit
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Re: Hochoetz und Kühtai 9. März 2024 - Doppelpack

Beitrag von gerrit »

Da hätten wir uns ja fast treffen können, ich habe ja eine ähnliche Runde am Vortag gedreht, wenn auch in anderer Reihenfolge. Ich bin letztlich zu ziemlich ähnlichen Einschätzungen gekommen wie Du (Kaiserbahn, 3-Seen-Bahn), jedoch haben mir die Abfahrten auf der Nordseite nicht so gut gefallen, weil die fast alle unten in einer Rinne mit an diesem Tag nur mäßiger Schneequalität enden. Mit dem Gebiet Hochötz würde ich nicht ganz so kritisch umgehen, ich war eigentlich eher positiv überrascht über die "Unübersichtlichkeit" und damit doch subjektiv gesehen größere Ausdehnung.
Erinnerungen: meine Berichte seit 2005 (bzw. 1983)
Daß wir echt waren, werde ich auch noch erfinden! (Josef Zoderer)
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Re: Hochoetz und Kühtai 9. März 2024 - Doppelpack

Beitrag von Harzwinter »

Ich hatte Deinen Bericht auch schon gelesen, aber während ich selbst Berichte schreibe, bin ich zwangsläufig sehr sparsam mit anderen Forenaktivitäten - Berichteschreiben kostet einfach viel Zeit, aber wir machen das ja gern. Ich habe auch schon darüber geschmunzelt, dass ein Teil meiner Skifahrtziele (auch Kappl) zeitgleich von anderen Forenusern besucht wurde, die typischerweise schneller berichten als ich. Mit dem Einstellen der eigenen Berichte habe ich nun wieder Zeit, selbst zu lesen und Feedback zu geben.

In Hochoetz war es bei mir ein wenig wie am Sonnenkopf. Ich habe in Hochoetz morgens wenigstens irgendetwas gesucht, was mich überzeugen oder begeistern konnte, aber in Allem war irgendwie der Wurm drin. Vielleicht hat der vorangegangene Skitag in Kappl und See zu hohe Maßstäbe gesetzt.
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Re: Hochoetz und Kühtai 9. März 2024 - Doppelpack

Beitrag von Mt. Cervino »

Kühtai und Hochoetz sind auch wieder so 2 Skigebiete die sich perfekt für jeweils einen halben Skitag ergänzen und alleine für den fortgeschrittenen Skifahrer doch eher zu klein wären.
Ich habe beide Skigebiete 2013 bereits besucht.
Kühtai fand ich ganz nett aufgrund des Charakters eines klassischen Passskigebietes, allerdings war es damals recht voll dort. Positiv in Erinnerung hatte ich dort die Muldenpisten, die es dort an manchen Stellen gab und die steilen SL links mit den schwarzen Pisten auf der Südseite, die nun aber durch die KSB und SB ersetzt wurden. Der SL an der jetzigen KSB ging nicht so weit hoch wie die neue Bahn, was jetzt sicher mit der neuen Bahn ein Vorteil ist.
Hocheoetz fand ich nicht so schlecht wie du es beschrieben hast. Natürlich fährt man die alte 2SB neben der EUB, die immer sulzige Pisten hat nur max. 1 Mal am Tag und die Brunnenkopfbahn bietet zwar schöne aber zu kurze Pisten. Mich hat aber das etwas chaotische und eher ungewöhnliche Layout des Skigebietes in Hochoetz angesprochen, das mich ein wenig an italienische Skigebiete wie z. B. Pian Vigezzo erinnert hatte, wo man auch vermeintlich unkoordiniert kreuz und quer kurze und auch mal längere Lifte einfach in die Landschaft gestellt hat.
Das gibt es so in Hochoetz auch. Die unzähligen SL und die 2SB sowie die KSB die rund um die EUBs am zenrtalen Punkt im Skigebiet starten oder enden. Der 2. Zubringer aus einen anderen Tal sowie die quer die EUB kreuzende 6KSB (die 2013 noch eine 3SB war), ergänzt durch den sehr kurzen Zirbenlift den man eigentlich auch nicht braucht weil man auch die 6KSB nehmen kann. Dazu dann noch das komplett eigenständige Teilgebiet Balbach, aus dem man früher auch nur wieder mit der 2SB rauskam, da es die schwarze Piste nach Ochsengarten noch nicht gab. Nicht zu vergessen auch der SL unten am Ochsengarten der in anderen Skigebieten längst stillgelegt wäre.
Alles in allem ist Hoechoetz von der Struktur her ein Skigebiet, das noch nicht konsolidiert wurde und durch einige kurze redundante sowie kreuz und quer im Skigebiet verlaufende Lifte auffällt. Das gibt es heute nicht mehr oft und deshalb hat es mich angesprochen...

Hat die EUB aus Ochsengarten eigentlich immer schon diese modernen Kabinen gehabt, oder hatte die ursprünglich noch ältere Kabinen? Die Bahn wurde doch erst 2016 als Gebrauchtanlage aus Sölden dort wieder aufgestellt. 2013 stand dort noch eine 4UEB mit den roten Kabinen wie sie es in den 80er und 90er Jahren überall in Österreich und der Schweiz gab.
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Re: Hochoetz und Kühtai 9. März 2024 - Doppelpack

Beitrag von Harzwinter »

Vielen Dank für das lange und detaillierte Feedback !! :top: :D
Mt. Cervino hat geschrieben: 28.03.2024 - 18:29 Natürlich fährt man die alte 2SB neben der EUB, die immer sulzige Pisten hat nur max. 1 Mal am Tag.
Wenn man ihre Abfahrt kennt, ja. Der Pistenplan lässt allerdings eine lange, ernstzunehmende Abfahrt erwarten statt der von kurzen Pistenstücken unterbrochenen Ziehwegsammlung. Ich hatte mir beim Erstbesuch mehr versprochen.
Mt. Cervino hat geschrieben: 28.03.2024 - 18:29 Mich hat aber das etwas chaotische und eher ungewöhnliche Layout des Skigebietes in Hochoetz angesprochen, das mich ein wenig an italienische Skigebiete wie z. B. Pian Vigezzo erinnert hatte, wo man auch vermeintlich unkoordiniert kreuz und quer kurze und auch mal längere Lifte einfach in die Landschaft gestellt hat.
Da bin ich mal wieder erstaunt über die teilweise Gedankenverwandtschaft der Forenmitglieder, denn exakt an die Piana di Vigezzo hatte ich in Hochoetz wegen kurzer Abfahrten und fehlender Talabfahrt auch gedacht. :lach:
Mt. Cervino hat geschrieben: 28.03.2024 - 18:29 Dazu dann noch das komplett eigenständige Teilgebiet Balbach, aus dem man früher auch nur wieder mit der 2SB rauskam, da es die schwarze Piste nach Ochsengarten noch nicht gab.
Auch so eine Schrulligkeit ... diese wichtige Verbindungsabfahrt entstand gemäß alten Pistenplänen auf Skimap.org erst zwischen 2016 und 2021.
Mt. Cervino hat geschrieben: 28.03.2024 - 18:29Nicht zu vergessen auch der SL unten am Ochsengarten der in anderen Skigebieten längst stillgelegt wäre.
Genau! Über den habe ich mich initial auch gewundert, bin dann aber davon ausgegangen, dass er der Skischullift für die Übernachtungsgäste der nicht kleinen Siedlung Ochsengarten ist. (Ochsengarten = Kühtai für Arme :steinigung: , d.h. ich würde da auch übernachten. :D) Interessant, dass beide Lokalitäten nach Rindviechern benannt sind, oben weiblich, unten ex-männlich. Fehlt nur noch eine Stierweid und eine Kalbermatte ...
Mt. Cervino hat geschrieben: 28.03.2024 - 18:29 Hat die EUB aus Ochsengarten eigentlich immer schon diese modernen Kabinen gehabt, oder hatte die ursprünglich noch ältere Kabinen? Die Bahn wurde doch erst 2016 als Gebrauchtanlage aus Sölden dort wieder aufgestellt. 2013 stand dort noch eine 4UEB mit den roten Kabinen wie sie es in den 80er und 90er Jahren überall in Österreich und der Schweiz gab.
Gemäß Liftworld.info ist sowohl die frühere EUB Ochsengarten von 1999 mit den roten 4er-Kabinen als auch die aktuelle 8EUB von 2016 die nachgenutzte Söldener Giggijochbahn. D.h. ich bin mit beiden schon in Sölden gefahren.
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