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A7 - letztes Teilstück

Theoretisch könntest du das Stück zwischen dem jetzigen Ende und der Brücke schon seit ca. zwei Jahren befahren, seitdem ist das nämlich fix und fertig asphaltiert. An der Brücke musst du dann allerdings umdrehen, denn hier gibt es keinen Anschluß an das restliche Straßennetz.
Eine Zeitlang wurde mal gefordert (v.a. von der Gemeinde Seeg), hier einen prov. Anschluß zu bauen. Wär aber Geldverschwendung gewesen da man nachher alles wieder hätte abreißen müssen und dem LKW-Verkehr (Ableitungsstrecke über B309/B310) hätte das Ganze eh nix gebracht.
Ganz früher waren auch mal zwischen AS Nesselwang und AS Füssen zwei neue AS "Enzenstetten" und "Hopfensee" geplant. Keine Ahnung ob die dem Sparzwang oder dem Umweltschutz zum Opfer fielen. Viel Verkehr wär da wohl nicht drüber gelaufen.
 
Downhill schrieb:
Ganz früher waren auch mal zwischen AS Nesselwang und AS Füssen zwei neue AS "Enzenstetten" und "Hopfensee" geplant. Keine Ahnung ob die dem Sparzwang oder dem Umweltschutz zum Opfer fielen. Viel Verkehr wär da wohl nicht drüber gelaufen.
Das ist eine Legende, die jemand mal gestreut hat. Diese beiden Ausfahrten waren nie geplant (Quelle: Autobahndirektion Südbayern).

Neuester Artikel zum Bau der Lücke:
http://www.all-in.de/nachrichten/al...hopferau-fues-a7-betonarbeiten;art2761,518987

2009 wird ein (Straßen)Festjahr im Allgäu: A7, A96, B19, B12 (Umfahrung Isny).

@anno_80: Hast Du noch mehr aktuelle Fotos von der Brücke?

Gruß Thomas
 
Ich kann es kaum noch erwarten, dass das "Gegurke" über die Lande ein Ende haben wird :D

Im Spätsommer wird das letzte Teilstück der A 7 freigegeben

Direkt hinter dem Füssener Grenztunnel gibt es ab September keine Geschwindigkeitsbeschränkungen mehr.

Von Helmut Mittermayr

Füssen, Reutte – Für die einen ist es eine Erlösung, für die anderen das Brechen aller Dämme. Die Zukunftsdeuterei hat jedenfalls ein Ende. Bereits im Sommer wird das letzte 15 Kilometer lange Teilstück der deutschen Autobahn A 7 zwischen Nesselwang/Attlesee und Füssen fertig gestellt. Die A 7 ist mit derzeit 945,6 und bald 960 Kilometern die längste deutsche Autobahn und auch die längste nationale Autobahn in ganz Europa. Sie führt als Nord-Süd-Achse von der dänischen bis zur österreichischen Grenze.

Seit 2002 wird am Lückenschluss gearbeitet. Die Insolvenz eines Auftragnehmers und der Wechsel von Stahl auf Beton bei der Talbrücke Enzenstetten hat das Projekt um mehr als ein Jahr verzögert. Nun ist die Brücke aber auf der östlichen Seite fertig betoniert.

dt.common.streams.StreamServer.cls

Die rechte, östlich gelegene Spur der Brücke
Enzenstetten ist fertig betoniert. Der
Verkehrstrom wird ab September vorläufig
im Gegenverkehr darüber geführt. Im
Hintergrund sind Tirols Berge zu erahnen.
Bild: Mittermayr

Kleine Orte atmen auf
Sobald die Schneefälle aufhören soll die Brückenausstattung wie Lärmschutzwände, Spannbewährung oder auch Asphaltierung aufgebracht werden. Michael Kordon, Dienststellenleiter der Autobahndirektion Südbayern in Kempten, glaubt, dass alle Arbeiten Anfang September abgeschlossen sein werden.

„Dann wird der Verkehr sofort freigegeben". Im fertigen Bereich der Brücke wird bis 2010 ein Gegenverkehrsabschnitt eingerichtet", weiß Kordon. Ab dann sei auch der zweite, westlich gelegene Brückenabschnitt befahrbar.

Seit 2002 endet die A 7 in der Nähe von Nesselwang beim Attlesee. Von dort wird der Verkehr über Landstraßen durch die bayerischen Gemeinden Seeg, Enzenstetten, Eisenberg und Hopferau geführt. Die kleinen, agrarische geprägten Ortschaften stöhnen seit Jahren unter der enormen Verkehrsbelastung. Für sie dürfte das Motorengedröhne im Spätsommer endgültig vorüber sein.

Verschiedene Erwartungen
Im Außerfern erweckt das Bauende – je nach Einstellung – Hoffnung oder Ängste. Für viele ist das „Gondeln" durch die Ortschaften endlich vorbei. Kempten ist dann von Reutte in nur 30 Minuten erreichbar. Eine Verkehrszunahme kann sich diese „Glaubensgruppe" überhaupt nicht vorstellen, schließlich würden zu den bisherigen 945 km der A 7 ja nur 15 km (umgerechnet 1,5 Prozent) dazukommen – eine vernachlässigbare Größe.

Im Bezirk Reutte gibt es seit Jahren auch warnende Stimme. Grüne und Umweltschutzgruppen befürchten durch das endgültige Heranführen des Highway an den Grenztunnel einen enormen Verkehrszuwachs im Außerfern, der auf Tiroler Seite den Phantasien über den Ausbau der Fernpassbundesstraße Aufschwung geben werde.
Quelle: http://tt.com/tt/tirol/story.csp?cid=5845346&sid=56&fid=21
 
Im Moment ist in Österreich ohnehin keine Kohle für den Ausbau der B179 da. Man muss froh sein, dass die Umfahrung Heiterwang inzwischen in Bau, und der Tschirggant-Tunnel in Planung (und Baubeginn 2013) ist.

Man sieht aber anhand dieser Projekte ganz deutlich, wie blauäugig und kurzsichtig da agiert wird. Die Umfahrung Heiterwang ist bei einem etwaigen Schnellstraßenbau völlig nutzlos, da viel zu klein dimensioniert und nicht ausbaufähig. Beim Tschirggant-Tunnel wurde meines Wissens nach die große Knoten-Lösung an der A12 gestrichen - wie das jetzt dann wirklich genau ausgeführt wird, wird man sehen. Aber autobahntauglich wird das mit ziemlicher Sicherheit nicht sein. Die Folge ist, dass man in 20 Jahren dann wieder einen sündteuren Umbau machen muss (dazu wird´s vermutlich kommen).

Die ASFINAG hätte die Strecke jedenfalls gerne, aber so schnell werden´s die Tiroler nicht rausrücken. :wink: Solange wird also weiterhin rumgeeiert und rumgestaut.
 
Hab ein paar Bahnbaubilder zu liefern, allerdings keine Seilbahnbaubilder sondern Autobahnbaubilder ... von der A7, das letzte noch fehlende Teilstück ... Freigabe ist für September 2009 geplant, die Talbrücke Enzenstetten vorerst aber nur Zweispurig, ab 2010 dann Vierspurig.

Auf dem südlichen Teilstück muss letzte Woche die erste Asphaltschicht aufgetragen worden sein, war noch ganz frisch.

Der Tunnel Enzenstetten ist auch fast fertig, teilweise sind Türen etc. noch nicht eingebaut ... so viel konnte ich allerdings im Tunnel nicht erkennen, war verdammt finster ohne Licht und da er als leichte S-Kurve verläuft, fällt das Licht nicht durch den Tunnel.

Vorab dank GE eine Übersicht über den Neubau zur Orientierung, wo die Bilder entstanden sind, den Trassenverlauf und den offiziellen, heutigen, zeitintensiven Weg über die Dörfer:

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Hier die Bilder:

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^^ 1→ ... A7, hier bei Unter Langegg. Blick Fahrtrichtung Süden

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^^ ←1 ... Blick Fahrtrichtung Norden

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^^ ←1 ... Fahrspur nach Norden

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^^ 1→ ... Fahrspur nach Süden

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^^ 2↑ ... Hinten am Kamm erkennt man die Beichelsteinalpe, ein Ziel von der Wanderung

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^^ ↓2 ... Selber Standort gen Süden blickend

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^^ 3↑ ... Bei Rohrweiher gen Norden blickend, hinten der Senkelekopf, ebenso heutiges Ziel gewesen

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^^ 3↓ ... Und von der Brücke bei Rohrweiher nach Süden blickend

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^^ 3↓ ... Fahrspur gen Alpen

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^^ 3↑ ... Und gen Norden, hinten nochmals der Senkelekopf

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^^ 4↓ ... Dann ging es zum Tunnel Reinertshof (Nordportal), in dem Moment querte auch gerade ein Regionalzug

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^^ 5↓ ... Nordportal des 645m langen Tunnel

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^^ 5↓ ... Tunneleinfahrt gen Süden

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^^ 6↓ ... Panorama bei Ausfahrt aus dem Tunnel

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^^ 6↓ ... Direkt hinter der Ausfahrt

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^^ 6↑ ... Und noch das Südportal

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^^ Und wer jetzt denkt, dass ein rieser Berg untertunnelt ist, der irrt :wink: ... der Tunnel soll rein der Landschaftserhaltung dienen

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^^ 6↑ ... Tunnelausfahrt Nordportal

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^^ ←7 ... An der Talbrücke Enzenstetten (hinter mir), ich blicke in Richtung Norden, hier ist die Teerdecke schon länger fertig, wie sie aussieht

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^^ 7→ ... Blick in südliche Fahrtrichtung zur Talbrücke

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^^ 8 ... Komplizierte Bauweise, Schalung für die Fahrspur gen Norden, also nichts mit Betonfertigteilen ... kein Wunder, dass es so lange dauert

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^^ 8 ... Die Richtungsfahrbahn nach Süden ist durchgängig begeh- bzw. befahrbar, aber es fehlen noch Teerdecke, Schutzplanken und Geländer

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^^ 8 ... Blick von der Seite auf die Lücke der Richtungsfahrbahn nach Kempten

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^^ 8 ... Stahlkonstruktion auf Hydraulikzylindern

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^^ 8 ... Dito

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^^ 8 ... Diese Fahrbarn wird ja auch erst 2010 freigegeben

Auf meiner eigentlichen Wanderung sind noch ein paar Bilder vom Berg entstanden, diese im Bericht: http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=49&t=31172

Hoffe ich konnte ein paar Einblicke geben, wie weit der Stand der Bauarbeiten ist. Denke, dass sie den September 2009 als Verkehrsfreigabe halten dürften ... endlich, nach 39 Jahren. Seit 1970 (!) laufen bereits erforderliche Planungs- und Genehmigungsverfahren. Kann es kaum erwarten ... und eines muss man den Planern lassen, so teuer das Stück auch wird, die A7 ist aus der Ebene so gut wie nicht zu sehen, da sie weitestgehend in Einschnittslage ausgeführt wurde. Dies war ja auch so beabsichtigt, daher ja auch der Tunnel um die A7 am Hopfensee „unsichtbar“ zu machen.

Insgesamt kostet das restliche Unterfangen (12,8 km) etwa 108 Mio. €, also ca. 8,4 Mio. €/km. Kostentreiber dabei die Talbrücke bei Enzenstetten (25 Mio. €) und der Tunnel Reinertshof (24 Mio. €).

Und eines ist auch gewiss, dieses Stück Autobahn dürfte mit zu den schönsten in Deutschland gehören, alleine schon der Moment, wo man aus den Tunnel in die Helligkeit fährt und frontal den Alpenhauptkamm vor sich hat.
 
Ja, wird wirklich Zeit dass das Fertig wird. Für dich dann natürlich ein großer Vorteil nächste Skisaison. Aber kein Wunder dass die AB so teuer sind...
 
Damit wird es besonders bei Südstauwetterlagen wieder ein Wenig attraktiver, nicht die 96 zu fahren, wenn man von Würzburg/Ulm kommend ins Engadin will.
 
Uhh schmal ist die oder? Standstreifen gibts keinen?

@3303
Gut durchs Unterengadin fahren ist ja schön, aber nichts geht über Julier ;)
 
Täuscht die Perspektive oder gibt's dort ganz ordentliche Kurven? Wird dann vielleicht Tempo 120 geben(?), aber dann kann man schon die Landschaft besser genießen und schneller als durch die Dörfer ist's allemal.
 
molo:
das sind ganz normale regelquerschnitte für 2+1 standstreifen

kurven / tempo:
sämtliche neubautrassen auf deutschen autobahnen sind als richtgeschwindigkeitstrassen d.h. kein tempolimit zu planen, würde mich sehr wundern wenn diese langen radien hier eine ausnahme sein sollten...
 
Ist doch egal, ob 130, 80 oder sonstwas. Hauptsache, die ganzen Pfeifen verschwinden von den Landstraßen im südlcihen OAL. Da ich die Autobahn vermutlich fast nie fahren werde (obwohl, u. U. ist jetzt der Weg über Seeg nach Vils etwas schneller, dürfte sich aber um max. 5min handeln) ist das für mich der Hauptvorteil. ;D
 
snowflat schrieb:
3vlq2pv3.jpg

^^ 6↑ ... Und noch das Südportal

Danke für die Bilder! Was ist das für ein Gebäude auf der rechten Seite? Sieht aus wie Garagen der Feuerwehr, aber das kann ich mir nur schwer vorstellen...
 
^^ jo würde ich auch tippen.

Sicherlich gibt es dort in der näheren Umgebung kein Ortsnetz, so das dort auch eine Trafostation integriert ist.
 
Das sind die jeweiligen Beriebsgebäude, sie beinhalten die gesamte Technik zur Überwachung der Tunnelröhren, im nördlichen Betriebsgebäude ist zusätzlich noch der Löschwasserspeicher beheimatet.
 
danke für die bilder und infos :D
...und geil, dass die dorf-gondelei vorbei ist :biggrin: :biggrin: :biggrin:
 
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