@McMaf: kleine Korrektur: Grande Motte (weiblicher Berg

, deshalb die Endung auf "e"), Gurgl ist kein Gletscherskigebiet
Ich war bisher auf folgenden Gletschern Skifahren:
Mal von Ost nach West:
- Kitzsteinhorn
- Hintertux
- Stubai
- Pitztal
- Saas-Fee
- Zermatt
- Verbier
- Les Arcs
- La Plagne
- Val Thorens
- Val d´Isère
- Tignes
Kitzsteinhorn: beide Male nicht so tolles Wetter, das erste Mal NULL Sicht, von den Anlagen her mittlerweile top, Restaurant Gletschermühle hat gefallen. Der eigentliche Gletscherbereich ist jedoch relativ klein und nicht sehr abwechslungsreich. An den zentralen SLten kann es sich bisweilen stauen (Kitz, Kees)
Hintertux: große Höhenunterschiede, auch im Hochsommer, war bisher aber nur Herbst, Winter und Ende April dort. Gefällt mir von Abwechslungsreichtum und Steilheit vieler Abfahrten sehr gut, richtige Easy-going-Abfahrten sind nicht so zahlreich, einzelne Anlagen könnten schneller sein (DSBs, 3 SB). Nach der GB3-Innovation wohl mein liebstes Gletscherskigebiet. Pluspunkt: "kurze" Anfahrt, sogar mautfrei aus München möglich, seit 2000 keinerlei Zubringerprobleme mehr
Stubai: bisher leider noch nie Hochwinter oder Frühjahr. Technisch toll ausgestattet, lange und schöne Abfahrten, die bei entsprechender Schneelage auch steile/Buckel/Tiefschneevarianten ermöglichen. Um es mit Tux richtig zu vergleichen müsste ich es auch aus Hochwinter und Frühjahr kennen.
Pitztal: im Herbst 1997 insgesamt nicht überzeugt (Wartezeiten), im Frühjahr 2004 auf alle Fälle, großer Pluspunkt lange und abwechslungsreiche Abfahrten, Abfahrten dank schwacher Kapazität sehr leer, Anfahrt mautfrei möglich, aber kaum unter 2 3/4 h machbar.
Saas-Fee: zum Skifahren einmal im April, relativ kurze, aber ziemlich steile Abfahrten in absolut schneesicheren Höhen zwischen 3150 und 3550 m. Mitte August 2002 war ich zu Fuß dort, bei absolut perfekten Skibedingungen. Als reiner Gletscher relativ klein.
Zermatt: Schwachpunkt für mich die überlastete Klein Matterhorn-PB. Idealste Gletscherhänge am Plateau Rosa und Furggsattel, einige Abfahrten sind arg flach (Theodulpass, Testa, Plateau Breithorn), großer Pluspunkt Höhenlage und Schneesicherheit. Schwachpunkt SL Furggsattel nun Geschichte.
Verbier: Der steilste Gletscherhang überhaupt: Mont Fort-Gipfelhang, danach relativ flache easy-going-Hänge erschlossen von 3 SLten, davon einer Doppel-SL. Den dritten, kurzen gibts glaube ich gar nicht mehr. Den Gipfelhang kenne ich nur als übel verbuckelten Mörderhang, wenn der zur Hälfte gewalzt wäre...
Les Arcs: Naja, kein wirkliches Gletscherskigebiet, ein relativ kurzer aber sehr guter Hang am Glacier de Varet, schade, dass dort kein SL.
La Plagne: Sehr klein, nette Ergänzung zum Rest-Gebiet, vor allem durch Varianten im nicht-Gletscher-Bereich, als eigenständiger Gletscher nicht interessant.
Val Thorens: Ebenfalls sehr klein, mittlerweile, bezweifle ob der 3300er Hang das früher herausgerissen hat. Richtige Gletscheridealhänge sind egtl nur Bgst 3 SB bis Bgst Funitel und am 4 SB Col ab dem egtl Col. Dort sehr gut. Chavière ist insgesamt viel zu flach.
Val d´Isère: Als reiner Gletscher ähnlich klein wie La Plagne, je nachdem wie viele Abfahrten in Richtung Col d´Iséran oder Le Fornet offen sind, ändert sich das sofort.
Tignes: leider noch nie gefahren, wenn alle Gletscher-Lifte und Pisten offen. Schwachpunkt: PB, hier wäre eine Umlaufbahn schön. Ansonsten vergleichbar mit ostalpinen Gletschern wg doppelt ausgeführten Doppel-SLten und 4er Sesselliften/KSBs, zu denen bald ein weiterer hinzukommen soll. Von der Neigung her ideal und recht steil am Gipfelhang und 3500, ziemlich steil an Leisse, easy-going bis sehr flach am Rosolin und Vanoise, ideal mittelsteil am Grand Plan. Pluspunkt sind schnelle und starke Zubringer sowie die große Höhe. Negativ die Wintersperre der SLte!