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Alpiner Skiweltcup 2021/22

Wie der Schweizer „Blick“ berichtet, wollen viele Athleten der Eidgenossen den Bewerb boykottieren. „Wir wollen mit unserem Start-Verzicht auch ein Zeichen bei der FIS setzten. Die WM hat klar gezeigt, dass die Regeln im Parallel-Format nicht fair sind. Trotzdem hat die FIS die Regeln nicht angepasst. Deshalb macht für uns ein Start in dieser Disziplin auch keinen Sinn“, schimpft Justin Murisier.
Michelle Gisin war „von Anfang an kein Fan dieser Wettkämpfe. Eigentlich wollte man für sie einen eigenen Ski bauen. Doch das geschah nie. Die Folge ist, dass die Radien nicht passen.“
https://www.krone.at/2533049

Daumen hoch für die Schweizer, endlich traut sich mal jemand auch wirklich Maßnahmen gegen diese unsinnigen "Rennen" zu setzen.
 
Chlosterdörfler schrieb:
Rennen in Kanada lösen zweite Pikswelle aus

Trotzdem käme es weiter stark auf Eigenverantwortung an. „Im Vorjahr waren wir alleine auf dem Berg. Dort sind wir jetzt zwar eh weiter in unserer ‚Blase‘, im Ort und in den Hotels treffen wir nun aber mit dem Wintertourismus zusammen“, sagte Waldner. „Die Möglichkeit einer Infektion ist also trotzdem immer da. Und bist du positiv (PCR-Test), fährst du nicht mehr mit.“

Quelle: https://sport.orf.at/stories/3085625/

finde stark von den Kanadiern, das sie sich nicht auf eine Ausnahmegenehmigung haben erweichen lassen...
und siehe da auf einmal geht es doch.... :biggrin:
Eigentlich sollte dieses selbstverständlich sein, wenn man fast ein halbes Jahr um die ganze Welt reist...
auch wenn man Feuz oder Pinterault heißt... :)
 
Hier ein längerer Zeitungsbericht über Dressen (ob hinter einer Bezahlschranke, kann ich als Abo-Kunde nicht beurteilen)

https://www.sueddeutsche.de/sport/dressen-ski-karriere-1.5443047

Dreßens Karriere steht definitiv auf dem Spiel. Beim Sturz von Beaver Creek sei der Kreuzbandriss noch das geringste Problem gewesen. Schwieriger sind die Verletzungen am Meniskus und am Knorpel.
 
Nächster Kreuzbandriss:
Europacup-Gesamtsieger Maximilian Lahnsteiner hat sich vor dem Weltcup-Auftakt in Sölden am Sonntag eine schwere Knieverletzung zugezogen und fällt für die gesamte Saison aus. Der Unfall passierte am Mittwoch beim RTL-Training im Schnalstal.
Ich werd dieses intensive Training auf Uralt-Gletscherschnee kurz vor Sölden nie verstehen. Das sind Verhältnisse die du das ganze Jahr über nie mehr haben wirst, wozu im Training ans Limit gehen? Lieber 2 Wochen warten und dann beim Training in Copper Mountain auf einem Kunstschneeteppich kann man dann durchstarten.
Das Video das Shiffrin kürzlich auf Instagram gepostet hat schmerzt schon beim Zusehen, Meniskus lässt grüßen.
 
Naja, die Leo Gurschler Piste im Schnalstal wird weltcupmäßig mit Kunstschnee und Wasser präpariert. Da ist kein Gletscher drunter.
 
Ich hab mich auf das Training, vor allem der Damen, in den letzten 10 Tagen in Sölden bezogen.
 
Der ÖSV teilt mit, dass sich Leitinger am Dienstag (09.11.2021) beim Parallel-Training auf der Reiteralm schwer am Knie verletzt hat.

In der Mitteilung heissts weiter: «Der Zweitplatzierte von Sölden hat sich bei einem Sturz einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie zugezogen und fällt damit für die gesamte Olympia-Saison aus.»
 
CrystalMountain schrieb:
Saisonende für Roland Leitinger (2. beim RS in Sölden): Kreuzbandriss beim Parallel-Training auf der Reiteralm.
https://sport.orf.at/stories/3086570/

Mikaela Shiffrin (Rückenschmerzen) und Petra Vlhova (Slalomtraining in Finnland) verzichten auf das Parallelrennen in Zürs.
https://sport.orf.at/stories/3086557/

Bei den Damen haben sich also die Topfavoritinnen für den Gesamtweltcup abgesprochen, diesen nutzlosen Wettbewerb auszulassen. Wenn das jetzt noch die Gesamtwelcupanwärter der Herren sich ebenfalls einigen würden, den Quatsch sein zu lassen, dann wären wir den Blödsinn wahrscheinlich schon zur nächsten Saison los.
 
Martin_D schrieb:
......
Bei den Damen haben sich also die Topfavoritinnen für den Gesamtweltcup abgesprochen, diesen nutzlosen Wettbewerb auszulassen. Wenn das jetzt noch die Gesamtwelcupanwärter der Herren sich ebenfalls einigen würden, den Quatsch sein zu lassen, dann wären wir den Blödsinn wahrscheinlich schon zur nächsten Saison los.

man weiß ja nicht was Schröcksi dem Orga-Kommitee in Zürs Lech versprochen hat... als er diesen Weltcup dorthin geholt hat... :biggrin:
ganz sicher nicht das diese Veranstaltung nur eine einmalige sein wird... :biggrin:
 
Schwarzarbeit beim Skiweltcup-Auftakt in Sölden: Strafen gegen Security
Finanz deckte beim Skiweltcup-Auftakt in Sölden Schwarzarbeit bei Security-Firmen auf.

Sölden – Schwarzarbeit, falsche Security-Firmen, Verstoß gegen die Ausländerbeschäftigung: Bei einer Razzia der Finanzpolizei sind am Skiweltcup-Wochenende in Sölden zahlreiche Security-Unternehmen aufgeflogen, wie die Finanzpolizei gestern bekannt gab. Gefilzt wurden insgesamt neun Sicherheitsunternehmen und 84 Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer. Die Bilanz: Zwei Unternehmen hatten gar keine Bewilligung für das Sicherheitsgewerbe. Insgesamt 13 Personen wurden nicht ordnungsgemäß zur Sozialversicherung angemeldet. Zwei dieser Personen waren Asylwerber im aufrechten Verfahren und verfügten zudem über keine aufrechten Beschäftigungsbewilligungen. Eine weitere Person bezog Arbeitslosengeld.
....
https://www.tt.com/artikel/30805586/schwarzarbeit-beim-skiweltcup-auftakt-in-soelden-strafen-gegen-security


Man scheint da eine alte Tradition wieder aufleben zu lassen...
2015:
SC Sölden muss 37.000 Euro Strafe wegen Schwarzarbeit zahlen
Rund eine Woche vor dem Beginn des Ski-Weltcup-Auftakts in Sölden sieht sich der lokale Skiclub als durchführender Verein mit Negativschlagzeilen konfrontiert. Laut einem Bericht der "Tiroler Tageszeitung" muss der Skiclub rund 37.000 Euro Verwaltungsstrafe zahlen, weil er im Vorjahr 92 Personen nicht bei der Gebietskrankenkasse angemeldet hatte.

2014:
Schwarzarbeit-Verdacht bei Ski-Weltcup in Sölden
Nach einer Razzia der Finanzpolizei beim Skiweltcup-Auftakt in Sölden Ende Oktober hat jetzt die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) Ermittlungen eingeleitet. "Gegenstand der Ermittlungen ist der Vorwurf nach Paragraf 153e des Strafgesetzbuches, also organisierte Schwarzarbeit", erklärte WKStA-Sprecher Thomas Haslwanter gegenüber der "Tiroler Tageszeitung".
https://www.kleinezeitung.at/sport/wintersport/skialpin/4623870/SchwarzarbeitVerdacht-bei-SkiWeltcup-in-Soelden
 
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