• 📸 Fotowettbewerb 2026 – Jetzt abstimmen! 🏔️

    Die spektakulärsten Berg-, Ski- und Landschaftsfotos sind eingereicht – jetzt seid ihr gefragt! Wählt eure Favoriten und kürt das Siegerbild.

    ⏰ Endspurt für die Abstimmung!
    Ihr könnt eure Stimme noch bis Mittwoch, 28. Oktober 2026 um 21:00 Uhr, abgeben!

    ✔️ Jetzt Favoriten wählen & abstimmen!

    Euer Alpinforum-Team

Alpiner Skiweltcup 2025/26

FIS-Renndirektor Peter Gerdol (Weltcup Damen) hat am heutigen Dienstag in Val d'Isère die Sommerinspektion für die Speedrennen auf der Piste OK am 20./21.12. durchgeführt. Am Donnerstag wird die Delegation dann in Courchevel (Nachtsalom am 16.12.) erwartet. Das berichtet heute die französische Fachpresse:

https://www.ledauphine.com/skichrono/2025/09/09/la-fis-en-visite-estivale-a-val-d-isere-courchevel-et-tignes

Soweit, so gut. ABER: Am morgigen Mittwoch wird das Team der FIS in Tignes empfangen, denn:

Am Mittwoch reisen die Offiziellen des internationalen Verbandes jedoch nach Tignes, dem savoyischen Skigebiet, das für ein technisches Event sein großes Comeback im Weltcupkalender feiert. Um eine Spur des Weltcups im Ferienort der Haute-Tarentaise zu finden, müssen wir bis ins Jahr 1999 zurückgehen.

Wohlgemerkt nicht in der kommenden Saison, aber dann wahrscheinlich 2026/27.
Die Longterm-Kalender für die nächsten 5 Saisons sollen ja bei den FIS-Herbsttreffen Ende September in Zürich vorgestellt werden...

In Tignes gab es zwischen 1988 und 1999 bereits Weltcuprennen der Damen und Herren.
'95, '97 und '99 fand dabei das Weltcup-Opening auf dem Grande Motte-Gletscher statt (im Wechsel mit Sölden).
 
Die Fis hat auf ihrem Youtube-Kanal die legendäre Fahrt von Ligety in Alta Badia hochgeladen, für mich die beste RTL Fahrt aller Zeiten. Verschneite Winterlandschaft und blauer Himmel sind dann noch das I-Tüpfelchen oben drauf.
 
Die FIS hat auch einen Slalom Lauf von Mikaela Shiffrin gepostet, 2015 in Aspen. Besonderheit war der Vorsprung am Ende: 3:07 Sekunden.
 
Louis Vogt hat es in Chile auch erwischt. Er hat sich eine Schulterverletzung zugezogen und wurde bereits operiert. Sein Ratschlag auf Instagram: "Kreuze nicht die Ski bei 120 km/h."
 
FIS und ÖSV haben sich in Sachen Zentralvermarktung geeinigt:

https://www.fis-ski.com/inside-fis/news/2025-26/fis-and-ski-austria-announce-long-term-international-media-rights-license-agreement

Ab der Saison 2027/28 wird die FIS demnach die internationalen Medien- und Übertragungsrechte für die FIS-Weltcup-Veranstaltungen in Österreich auf allen Plattformen verantworten. Die Rechte werden von Infront im Rahmen des bestehenden Exklusiv-Agenturvertrags mit der FIS für die Verwertung der internationalen Medienrechte an den FIS-Weltcup-Veranstaltungen auf allen Plattformen vertrieben. Die Vereinbarung zwischen FIS und ÖSV läuft über sieben Saisonen bis einschließlich 2033/34.

https://www.laola1.at/de/red/wintersport/ski-alpin/news/zentralvermarktung-kommt--fis-setzt-sich-gegen-oesv-durch/
 
Der Italiener Matteo Franzoso ist an den Folgen seines Trainingssturzes in Chile verstorben. Wie furchtbar.

Das ist der dritte Todesfall eines italienischen alpinen Skirennfahrers innerhalb von 12 Monaten. Letzten Herbst starb eine Nachwuchsrennläuferin nach einem Sturz am Schnalstaler Gletscher. Im Winter verunglückte ein Abfahrer beim Training am Monte Zoncolan tödlich. Und jetzt der aktuelle tödliche Unfall in Chile.

Dazu kommt der tödliche Unfall einer französischen Nachwuchsläuferin bei diesem komischen Red Bull Event in Val d' Isere im April und die beiden schlimmen Stürze von Sarrazin und Nova im vergangenen Weltcup-Winter, die auch beinahe tödlich geendet hätten.

Es passiert einfach viel zu viel. Wenn es immer noch Trainer und Funktionäre im alpinen Skirennsport geben sollte, die Regeländerungen für mehr Sicherheit blockieren, weil sie befürchten, einen Vorteil aufzugeben, dann haben sie den Schuss nicht gehört. Denn wenn das so weiter geht, stirbt der Sport nicht erst in einigen Jahrzehnten wegen des Klimawandels, sondern schon in wenigen Jahren, weil Eltern es nicht mehr verantworten wollen, dass ihre Kinder diesen gefährlichen Sport ausüben.
 
Die Absicherung der Trainingsstrecken ist ja leider ein Thema das sich schon ewig hinzieht und ich persönlich gebe da dem ÖSV einen beträchtlichen Teil der Schuld dass hier nie etwas Sinnvolles unternommen wurde.
Gemeinsame Trainingsstrecken zu errichten die dann auch halbwegs abgesichert werden, wurde stets abgelehnt aus Paranoia dass sich andere Nationen im Training etwas abschauen könnten.
Nach diesem tragischen Unfall wird jetzt wieder diskutiert, hoffentlich passiert diesmal etwas. Hr. Eliasch scheint ja Milliardär zu sein, die FIS sitzt lt. Salzburger Nachrichten von vor ein paar Jahren angeblich auf 9-stelligen liquidem Vermögen, da sollte es dann drinnen sein ein paar A-Netze samt Befestigungen zu kaufen.

Typische Trainingsbedingungen schön zu sehen bei dieser Trainingsfahrt. Ein paar motivationslos in den Schnee gesteckte B-Netze die Schwierigkeiten hätten einen rollenden Fussball aufzuhalten. Wenn man bei dem langen Linksschwung im unteren Teil verschneidet gibts nen direkten Abflug in die Felsen.
https://www.facebook.com/reel/772262085535232?locale=de_DE

fordert der ehemalige Skirennfahrer Marco Büchel Investitionen: „Es würde der FIS gut anstehen, wenn sie einen Fonds einrichtet, bei dem sich Skigebiete und Verbände melden können, um auf die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zu finanzieren.“
https://www.krone.at/3909035
 
Werna76 schrieb:
Die Absicherung der Trainingsstrecken ist ja leider ein Thema das sich schon ewig hinzieht und ich persönlich gebe da dem ÖSV einen beträchtlichen Teil der Schuld dass hier nie etwas Sinnvolles unternommen wurde.
Gemeinsame Trainingsstrecken zu errichten die dann auch halbwegs abgesichert werden, wurde stets abgelehnt aus Paranoia dass sich andere Nationen im Training etwas abschauen könnten.
Nach diesem tragischen Unfall wird jetzt wieder diskutiert, hoffentlich passiert diesmal etwas. Hr. Eliasch scheint ja Milliardär zu sein, die FIS sitzt lt. Salzburger Nachrichten von vor ein paar Jahren angeblich auf 9-stelligen liquidem Vermögen, da sollte es dann drinnen sein ein paar A-Netze samt Befestigungen zu kaufen.

Das kannst du natürlich gerne machen, zeigt aber von maximal Halbwissen. Warum? 1. War der ÖSV bei neuen Sicherheitsvorschriften der FIS (vorausgesetzt, dass sie fertig getestet waren) immer einer der ersten Verbände der das unterstützt hat und meistens die Thematik auch genutzt gleich auch weitere Schritte zu fordern (z.B. Schalenhelme, MIPS-Pflicht, Airbags, Präparierung). Anm. an dieser Stelle, seit Ulli Maier kann man auch nicht anders.
2. Die Forderung nach abgesperrten, fixen Trainingsstrecken gibt es im ÖSV zumindest seit den Jahren 2010/2011/2012 und währt seitdem an. Auslöser war damals nach und nach die Rücktritte des dominanten Speed-Teams (u.a. Maier, Walchhofer, Strobl usw.) und dass man über Jahre anderen Nationen vor allem im Speed (Schweiz - Janka, Cuche; Allround - Kostelic) meilenweit hinterhergefahren ist. Schon damals gab es von Hr. Schröcksnadel die Forderung an die Skigebiete man könne nicht nur auf Einsätze im Weltcup warten sondern solle auch für den Trainingsbetrieb was bieten, kurzfristig umgesetzt hat er es nach Möglichkeit in seinen eigenen Gebieten, da ist aber kaum was dabei um auf höchstem Niveau Speed zu trainieren. Um in der Zeitschiene zu bleiben: dann kam eine etwas überraschende Kristallkugel eines Klaus Kröll, ein Weltmeister Hannes Reichelt und 3-fach Olympiasieger Matthias Mayer, dazu noch ein vieles überstrahlender Marcel Hirscher, und die Probleme waren nicht mehr so akut.
In Saalbach war man drauf und dran ein permanentes Trainingszentrum zu installieren, das hat nach dem "Anfang" durch den Speed Weltcup 2015 auch einige Jahre Bestand gehabt, wurde von nationalen (und internationalen!, siehe dein Vorwurf) Teams gut und gerne genutzt und hat der aktuellen aufstrebenden Generation wie Rieser, Traninger, Eichberger aber auch Zabystran, Hrobat usw. sicher weitergeholfen. Das ganze ging in etwas bis Corona und auch schon in der Folge des spontan übernommenen WC 2018 (und der Erkenntnis man kann auf einem Berg alle Disziplinen fahren) sah man sich in Saalbach für Höheres berufen und strebte wieder nach WC und WM, das Geschäft mit Nachwuchs- und Trainingsbetrieb war dann nicht mehr so wichtig.
Der ÖSV versuchte es in St. Anton, was teilweise funktionierte, aber nicht langfristig auf fruchtbaren Boden fiel, wiederum gescheitert an der Mitarbeit der Bergbahnen (zum Gesamtbild muss man festhalten, dass der Aufbau, das Sperren und der Betrieb der Strecke in St. Anton ein Stück komplizierter ist als in anderen Gebieten, da mehrere Bahnen notwendig sind, Pistenkreuzungen vorhanden und eine Vollsperrung den Wegfall von anderen Pisten und sogar Liften bedeuten würde).
Auch ob den Erfolgen eines Marcel Hirscher (sowie Mattias Mayer und Vinc Kriechmayr), allesamt technisch starke Skifahrer mit einem versierten "Grundschwung", forcierte man für Speed Fahrer das RTL und SG Training, letzteres konnte man mit erheblich weniger Aufwand auf einzelnen Pisten und/oder kleineren Gebieten durchführen, z.B. St. Lambrecht, Turrach, Innerkrems, Weissensee, Pass Thurn, im Frühling am Mölltaler, während Corona auch in Haus usw.
Annahme meinerseits: Gebiete, die von sich aus ein Trainingszentrum mit entsprechenden Pisten anbieten, wie der Schnalstaler, Zürs, Leogang, Hinterreit und Reiteralm nehme ich hier bewusst aus, dass man als Verband auf diese zugehen könnte und mit ihnen kooperieren, steht aber auch außer Frage.

Innerkrems wurde immer wieder gemunkelt, dass der ÖSV das kauft um ein Trainingszentrum zu installieren, ich kann nicht sagen was da aktuell der Stand ist; Fakt ist aber, dass der ÖSV am Pass Thurn ein Trainingszentrum mit permanenter Speed-Strecke bauen lässt, das bei Reservierung auch andere nutzen können.

Außerdem ist mir in den letzten Jahren kein Fall bekannt, wo der ÖSV, wenn man an anderen Orten im Ausland trainiert hat (z.B. Chile, Kaabdalis, Copper, ...), eine Anfrage eines anderen Verbandes mittrainieren zu dürfen abgelehnt hätte- Prämisse, dass der Kurs nicht zu sehr in Mitleidenschaft gezogen werden dürfe, weswegen ihnen "kleine" Nationen wie USA, Tschechien, Kroatien, Japan usw. lieber sind, was im Sinne von Kosten:Nutzen und Verletzungsprävention auch verständlich ist.

Und was machen die anderen Verbände? Die Italiener dürften ähnlich kooperativ sein wie die Österreicher, wobei auch die meines Wissens nach nicht einen fixen Trainingsstützpunkt haben sondern sich nach den Möglichkeiten in den Skigebieten strecken; von den Schweizern, Norwegern und Franzosen bekommt man wenig mit, aber es scheint jeder seine eigene Suppe zu kochen (und die Schweizer sind ja bekanntlich seeeehr reserviert beim Genehmigen neuer Sicherheitsvorschriften, man könnte auch sagen Verhinderer) und der DSV hat zwar einen Trainingsstützpunkt am Jenner, dieser ist aber spätestens nach dem Aus des Publikumsbetriebs ebenda gefühlt hermetisch abgeriegelt und auch davor haben die da niemand hingelassen, sogar die DSV-Snowboarder und der eigene Nachwuchs muss auf umliegende Gebiete ausweichen.

@Werna76 lass' dir diese Fakten mal auf der Zunge zergehen und reden wir dann nochmal, statt hier über den eigenen nationalen Verband zu wettern.
 
Ad zum obigen Post:
-Des Weiteren war es der ÖSV, der gemeinsam mit allen Landesverbänden beschlossen hat, dass SG im Nachwuchsbereich auf ein Minimum reduziert werden soll, einerseits wegen des Verletzungsrisikos und andererseits wegen des Sicherheitsaspekts (eben genau dem Thema Streckenabsperrung, Netze, Sturzzonen etc.) nicht nur in den Rennen sondern gerade auch wegen des Trainings (wenn Rennen gefahren werden, "muss" dafür trainiert werden --> Druck --> bei mangelnder Sicherheit der Strecke, gefährlich).
Darum hat man die Inhalte von SG/Speed auch in der Ausbildung für die D-Trainer (=hauptsächlich Vereinstrainer) so gut wie komplett durch die Disziplin Parallel ersetzt, ebenso die Rennen und ist auf den Zug der FIS aufgesprungen diese Disziplin zu forcieren, nun steht man vor dem Problem, dass die FIS dieses Format mehr und mehr zum Showprogramm verkommen lässt.
 
Ob das jetzt der eigene Verband ist bei dem ich seit Jahrzehnten Mitglied bin ist mir hinsichtlich Kritik völlig egal. Der ÖSV hat sich insbesondere in Zeiten der absoluten Dominanz durch eine Arroganz jeder anderen Nation gegenüber ausgezeichnet die zum Fremdschämen war. Selbst der Servicemann von Wolfgang Hörl hat gemeint er wäre der König der Welt.

Die Historie zu den Trainingsstrecken in Österreich ist mir bekannt, mir ging es va um die Trainings in Neuseeland oder Südamerika. Aber auch bei den schnell eingeschobenen Speed-Trainings auf der Reiteralm im Oktober ist die Absicherung eher fragwürdig.

Dass der ÖSV offene Bereitschaft signalisiert hätte in der Vorsaison mit den Schweizer oder Norweger Herren zu trainieren wäre mir neu. Vor den Zeitläufen für die Sölden-Qualifikation ist es ja meist schon schwierig die jungen Tiroler mit den Restösterreichern zum Trainieren zu bringen, geschweige denn mit anderen Nationen ("habts ihr keine eigenen Gletscher zum trainieren?")
 
Werna76 schrieb:
Dass der ÖSV offene Bereitschaft signalisiert hätte in der Vorsaison mit den Schweizer oder Norweger Herren zu trainieren wäre mir neu.

Mir auch, mit der Ausnahme der norwegischen Speed-Herren, die ich zu den o.g. "kleinen" respektive nicht mannstarken Nationen zählen würde und die meines Wissens nach im Vorwinter von der Rückkehr aus Nordamerika bis Wengen/Kitz quasi im Gleichschritt unterwegs waren.

Und ich stelle die Frage in den Raum von wem das ausgeht?! Die norwegischen Technik-Herren sind ja selbst untereinander zerstritten (siehe einerseits Kristoffersen, andererseits Haugan mit dem anderen VD-Team und drittens noch die "jungen" respektive Verbandstreuen) und auch bei den Schweizern kann ich wenig Einigkeit erkennen (Odermatt und Franjo sind sicher nicht die besten Freunde -oder ist das nur Inszenierung der Medien?- und Odermatt und Loic wechseln lieber die Straßenseite als miteinander zu reden).
Das "Heli"-Training in den Tagen vor Kitz am Hinterreit ist immer(!!) die Initiative des ÖSV und die anderen schließen sich gerne an (selbiges gilt für die Trainings vor Schladming auf der Reiteralm), was kommt da von den Schweizern/ Norwegern z.B. in Wengen, Adelboden, Kvitfjell usw. zurück?
 
Der Rettenbachgletscher im Ötztal präsentiert sich drei Wochen vor dem Ski-Alpin-Saisonstart nach Schneefällen bereits winterlich – und durch Gletscherbewegungen steil wie nie zuvor. „Der Steilhang wird steiler, weil der Gletscher nachschiebt. Es ist so viel Schnee, dass man auch künstliche Wellen einschiebt, um das Ziel-Flachstück zu attraktivieren“, erzählte ÖSV-Generalsekretär Christian Scherer nach einem Gespräch mit FIS-Renndirektor Markus Waldner.
https://www.krone.at/3916428
 
...das Treiben auf der Rettenbach-Piste kann man sich ja auch jederzeit sehr gut aus der Ferne anschauen - heute lacht zudem die Sonne: 8)

- https://soelden.panomax.com/schwarzeschneid
- https://soelden.panomax.com/rettenbach

Hoffentlich bleibt es kalt, wäre doch schade um den schon gut angehäuften Schnee!


PS: Wie man auf der Rettenbach-Webcam sieht, wurde ein Stück Asphalt des Parkplatzes entfernt - genau dort, wo sich immer der Zielraum befindet.
Jetzt ist auch klar, warum:

Zudem soll der Zielraum leicht abgesenkt werden, um den Zuschauern einen besseren Blick auf Strecke und Athleten zu ermöglichen.

https://www.laola1.at/de/red/wintersport/ski-alpin/news/diese-neuerungen-gibt-es-beim-ski-weltcup-auftakt-in-soelden/
 
Der ÖSV hatte nach langen Extra-Verhandlungen der neuen Zentralvermaktung durch die FIS zugestimmt (siehe hier).

Jetzt sind ein paar Details bekannt geworden:

https://www.laola1.at/de/red/wintersport/ski-alpin/hintergrund/oesv-sonder-deal-mit-der-fis--bald-mehr-rennen-in-oesterreich-/

ÖSV-Sonder-Deal mit der FIS: Bald mehr Rennen in Österreich?

Der ÖSV hat bei der Zentralvermarktung eingelenkt. Warum es für die FIS in Zukunft am intelligentesten ist, möglichst viele Rennen in Österreich auszutragen.

...

"Es gibt vertragliche Bestimmungen, die uns eine Mindestanzahl an Rennen zuweist", sagt Scherer, ohne eine Zahl zu nennen, verrät mit einem Grinser aber soviel: "Die Lizenzsumme jährlich basiert auf einer anderen Anzahl an Rennen."

Im Gegensatz zu anderen Nationen würde Österreich für mehr Rennen keine zusätzliche Abgeltung bekommen. "Wenn der Kuchen bei der FIS nicht größer wird, ist es für sie am intelligentesten, möglichst viele Rennen in Österreich zu machen", merkt Scherer an.

Auch bei Absagen an anderen Weltcup-Orten könnte Österreich noch öfter als ohnehin schon als Ersatz zum Zug kommen. Der ÖSV sei jedenfalls in der Lage, mehr Rennen in Österreich zu finanzieren.

"Daher gehe ich davon aus, dass es eher mehr Rennen werden", sagt Scherer.


___________________________



Skicross Weltcup: Alleghe (ITA) verzichtet auf die Ausrichtung weiterer Rennen aufgrund des neuen Titelsponsors Azerbaijan (> Kalender 25/26)

https://www.sciaremag.it/notiziesci/alleghe-rinuncia-alla-coppa-del-mondo-di-ski-cross-lo-stop-arriva-dal-nuovo-sponsor-fis/

Es sollte ein Fest der Sport- und Tourismusförderung für die Belluneser Dolomiten werden. Stattdessen findet die für den 16. und 17. Januar 2026 in Alleghe geplante Skicross-Weltcup-Etappe nicht statt. Die Absage hatte keine organisatorischen oder technischen Gründe, sondern war ein Sponsoring-Problem.

Während des FIS-Herbsttreffens in Zürich wurde bekannt gegeben, dass die Tourismusmarke Aserbaidschan der neue Titelsponsor des Skicross-Weltcups für die nächsten vier Jahre sein wird. Dieser globale Partner steht jedoch in starkem Kontrast zu den institutionellen und touristischen Marken der Region Alleghe, auf denen das Organisationskomitee das Projekt aufgebaut hatte. Daher war die Absage unvermeidlich.

Der alpine Skiweltcup wird weiterhin vom Titelsponsor Audi präsentiert,
die nächste alpine Ski-WM 2027 in Crans Montana dagegen von Azerbaijan... (siehe hier)
 
CrystalMountain schrieb:
Skicross Weltcup: Alleghe (ITA) verzichtet auf die Ausrichtung weiterer Rennen aufgrund des neuen Titelsponsors Azerbaijan

Stark! Sehr schön und konsequent, bitte mehr davon.
 
Absolut. Mal abgesehen davon was das für ein Land ist, finde ich es schon frech lokalen Organisatoren aus der Tourismusbranche einen Konkurrenten als Titelsponsor umzuhängen.
 
Arlbergfan schrieb:
Weiß eigentlich @Florian86 und die anderen Verdächtigen, dass die neue Weltcupsaison "nur" noch 12 Tage entfernt ist? Wollen wir wieder tippen? :D

Zum Thema: Bei Manuel Feller zwickt mal wieder der Rücken...
https://www.salzburg24.at/sport/win...nuel-feller-ruecken-macht-probleme-art-304775

...ich hab die ganze Zeit schon dran gedacht, war nur bis gestern im Urlaub und da war wenig Zeit. Ich hatte tatsächlich eh vor, zumindest heute mal kurz den Faden zu eröffnen... :-)
 
Zurück
Oben