@k2k: sieht jedenfalls echt authentisch aus. Bis zum rausretuschieren der Lifte raff ichs auch noch - das hab ich für meinen historischen Val Thorens PLan genauso gemacht (da hat es allerdings über ein halbes Jahr gedauert, bis das gesamte Bellevilletal blank war), aber wie zeichnest Du neue Lifte? O.K. die Symbole kannst Du auch kopieren, aber die Linie hab ich in Photoshop nie richtig hingekriegt, dashalb nehm ich immer Flash, wie man sieht.
Es erstaunt mich, dass hier im Forum so ein Bedarf an einer echten Zubringenrbahn zum GLetscher gesehen wird - ich dachte immer, dass - anders als im Kaunertal - die Straße akzeptiert wird. Ich hatte auch immer den Eindruck, das die Söldener bei der Straße nicht das Problem sehen. Ich persönlich bevorzuge im Prinzip aber auch Autofreie Schigebiete. Allerdings muss ich in diesem Fall sagen, dass ich keinen so großen Bedarf sehe, die Straße zu ersetzen. Im Winter gehts ja eigentlich nicht darum, möglichst schnell zum Gletscher zu kommen, sondern man bewegt sich im Schigebiet hin und her - da reicht für ein Golden Gate, wie es denn nun auch genau gestaltet sei. Im Herbst und Sommer wiederum seh ich bei der Straße nicht so das Problem. Erstmal löst sie ein Parkplatzproblem, was man sonst im Ort häte und dort kaum lösen könnte. Zum anderen wär man bei jeder anderen Lösung außer der von k2k mit dem Auto immer schneller und auch flexibler. Ansonsten hätte man nämlich das Pitztaler Problem, dass man eine Stunde vor dem Zubringer rumsteht, wenn am Gletscher die Lifte schließen. Das Wetter macht mir hingegen weniger Sorgen, da die Bahn nicht so extrem exponiert wäre und in anderen Schigebieten auch solche Zubringerbahnen existerieren, d.h. mit ein wenig WEtterberícht anschaun sollt das zu machen sein. Gegenüber allern herkömmlichen Liftanlagen ist meines Erachtesn die Straße als reiner Zubringer überlegen.
Die Lösung von k2k stellt sicherlich eine Alternative dar. Allerdings ist sie sehr sehr teuer. Ich schätze 20 M€ oder sogar noch mehr. Man man ganz neu trassieren im Gelände, Lawinenschutzbauten und eventuell Brücken etc. - das ist jedenfalls eine andere Liga als eine KSB oder EUB. Da stellt sich schon die Frage, ob der Zeitgewinn eine derartige Investition rechtfertigt - zumal für den Winter wieder eine Lösung entstünde, die keine neue Pisten brächte und das Gebiet um den Schwarzkogel nicht erschlösse. Da ich glaube, dass Sölden sein Hauptaugenmerk auf den Winterschi legt, denke ich, dass so etwas einfach zu teuer wäre. Darüber hinaus müsst man mal genau ausrechnen, wie das mit der Kapazität ist, wenn die Strecken so lang sind. Gut, mit der Mittelstation, die Du vorgeschlagen hast, käme man auf zwei Teilstrecken mit ca. 4 km Länge. Mit Bremsen und Beschleunigen also etwa 6 Minuten pro Strecke und ca. 4 Minuten ein- und aussteigen insgesamt 10 Minuten pro Fahrt. Man braucht also auch trotzdem etwa 20 Minuten zum Gletscher. Aufgrund der zwei Sektionen hast Du alle 10 Minuten eine Fahrt pro Station, also 6 Fahrten in der STunde. Wieviele Leute gehen in so einen Zug? 400? 500? Bei 500 kommt man auf 3000 p/h. Das ist nicht schlecht, aber wenn oben Betriebsschluss ist, hat man vermutlich trotzdem das gleiche Problem, wie im Pitztal. Klar wenn man jetzt noch zusätzlich die Straße nutzt, dann würde das schon passen. Aber rechtfertigt das dann eine so teure Investition? Zumal ja keine neun Pisten entstehen. Vom Winterschigebiet könnte man allerdings sowohl vom Gaislachkogel komend wie auch aus Hochsölden bequem an der Mittelstation an der KSB Langegg zusteigen, das wäre sicher praktisch.
Aber ich würd mich jedenfalls hinstellen und ein alternatives Glden Gate planen, bei dem auch "richtige" Pisten entstehen...
