• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Alternatives Golden Gate

Ja das ist der Winterübergang zum Tiefenbachferner. Rückwärtig gabs früher eine 3er SB, die jetzt gerade durch eine 6er ersetzt wird. Die Frage mit der Piste nur bis zur Mittelstation wurde hier schon iwederholt diskutiert. Nutz mal die Suchfuntion oder hoff, dass starli dir den link postet! :D Der Lift müsste Seiterjöchl oder Seiterjoch heißen (ich glaube eher ersteres), halt mal ein bisschen suchen.
 
Der Schlepplift heißt Seiterjochl.

Aber um zu dem Lift zu kommen mußt man mit den anderen Liften fahren.
 
Ne, der heißt Seiterjöchl ...

Habs glaub ich unter Historisch gepostet, zusammen mit dem Pitztalerjöchl..
 
Ups vertippt. Natürlich meinte ich Seiterjöchl.
Seiterjochl klingt ja auch doof :-)
 
Ich würde ein Funitel (wahlweise auch eine 3S Bahn wegen der höheren Kapazität)

Warum soll ein Funitel geringere Kapazität haben? Die bisher gebauten 3S-Bahnen haben allesamt eine geringere Kapazität als die Funitels.
GB2: 3200 p/h
Silvrettabahn: 3440 p/h
Funiplagne: 3500 p/h

Das Kapazitätsproblem lege warscheinlich aber nicht bei dieser Bahn, sondern bei der Schwerze Schneid EUB.

Es gibt ja noch die parallele 4KSB und den SL Karleskogl. Das macht insgesamt 2800 + 1400 p/h hinauf zum Skitunnel, das sollte reichen.
 
Eine 3S Bahn schaft aber bis zu 6000 Personen pro Stunde, aber mit dem Schlepper und der SB hast du Recht.
 
Wer sagt den das die Bahn soviel Förderleistung braucht?

3000 p/h sollte vollkommen ausreichend sein.
 
Eine 3S Bahn schaft aber bis zu 6000 Personen pro Stunde, aber mit dem Schlepper und der SB hast du Recht.

- Woher hast du diese Zahl?
- Gibt es eine Referenz-Anlage?
- Wer sagt dir, dass ein Funitel das nicht schaffen würde?
- wer braucht so eine hohe Förderleistung?
 
Warum sollte eine Zubringerbahn ohne eigene Piste, die also maximal zweimal am Tag pro Person genutzt wird eine solche Förderleistung haben? Das wäre in meinen Augen eine totale Fehlplanung. Abgesehen davon, dass man sich man überlegen muss, wieviele Personen man in dem lütten Gletscherschigebiet überhaupt unterbringen kann, ohne dass die paar Pisten da oben sofort überfüllt sind.

Schlussendlich find eich aber eine Zubringerbahn ohne eigene Piste genauso unattraktiv wie ds jetzige Golden Gate.
 
Schlussendlich find eich aber eine Zubringerbahn ohne eigene Piste genauso unattraktiv wie ds jetzige Golden Gate.

Also ich finde das das Golden Gate absolut nicht unattraktiv! Die Gletschererschließung durch das Golden Gate war eine der besten Invsestitionen seit langen in Sölden. außerdem wurde das Pistenangebot im Winter vergrößert.
Ich denke das rein vom Gelände das beste draus gemacht wurde. eine Abfahrt vom Schwarzkogel zur Gletschertraße ist wahrscheinlich nicht mal mit großen Geländeveränderungen zu realisiern- da zu steil für ungeübte fahrer- und die gibts in Sölden ja ohne ende.
Ich fahre sehr gerne am Gletscher denn der Schnee am Gletscher ist um längen besser als im Skigebiet! außerdem gibts bei Neuschnee wesentlich mehr Niederschlag am Gletscher als woanders im Skigebiet.
 
Ich gebe Dir da ja recht - die Frage ist ja auch nicht GOlden Gate ja oder nein, sondern wie. Dass die Verbindung zum Gletscher sinnvoll ist, steht ja außer Frage.

Bezüglich der Steilheit hab ich mich ja schon geäußert - die Piste existiert ja bis auf die unteren 200m genauso wie ich sie eingezeichnet habe im Plan, und die existierende Piste ist nicht sehr steil und für jeden Fahrer, der sich auf Grund seines Könnens bis zum Gletscher vortraut ohne größere Probleme zu bewältigen, sie ist dentenziell sogar fast leichter als die Saulireabfahrten als Übergang zwischen Courchevel und Meribel die westlichen Mont de la Chambre AbfahrtenRichtung Les Menuires.

Daher frage ich mich nach wie vor, wo es da so steil sein soll ?!
 
hm, na gut, wenn ichs richtig nachgemessen habe, sollte es in dem Bereich (Oberhalb Straße bis runter Rettenbachtal) auch nur um die 30% steil sein ...
 
Jetzt wartet halt noch 10 Tage, dann hab ich das Golden Gate ausführlichst unter die Lupe genommen...
 
Dann nimm den Neigungsmesser mit :)

Was kost eigentlich sowas? Mir reicht ein "mechanischer" Winkelmesser eigentlich auch.. Wollte ja mal die Neigung an der Eisjochpiste nachmessen, die m.E. nicht mehr blau im Sinne des Tiroler Pistengütesiegels ist..

.. obwohl, ihc komm ja eh nimmer aufm Stubaier. :-)
 
Hmm, du hast doch eh meist nen Rucksack dabei, oder? Pack ein Massband und ne Wasserwaage (gibts bestimmt irgendwo auch im Taschenformat) ein und fertig. Den Rest kann man ausrechnen.
Man kann natürlich auch die exakte Horizontale/Vertikale per Augenmaß abschätzen, mit zwei Skistöcken nen rechten Winkel basteln und auf diese Weise abschätzen. Hab ich mal als Behelfsmöglichkeit für Skitourengeher irgendwo gelesen.
Jedenfalls besser als 26,50 für sowas hier: http://www.wildwasser-laden.de/product_info.php/products_id/1420 und die erstgenannte Lösung dürfte sogar genauer sein.
 
trincerone schrieb:
Ja cool, schau dir die Ecke mal an.

Keine Angst, ich hab die Pläne bereits ausgedruckt vor mir liegen. Nächste Woche gibts, wenn nichts dazwischen kommt, eine ausführliche Ortsbegehung :D
 
@Christian: in meinem Bericht Ötztal gibt es doch zwei Photos des Rettenbachtals die eindeutig die angesprochenen Steilpartien zeigen. Also denn die Hänge rechts auf dem 92er-Bilder nicht richtig steil sein sollen, was dann? Auf der Gletscherstraße nähert man sich teilweise ziemlich nah den Golden-Gate-Anlagen. An diesen Stellen sieht man die Steilheit auch wunderbar.
 

Anhänge

  • 91-Auffahrt Rettenbachtal1.jpg
    91-Auffahrt Rettenbachtal1.jpg
    90,4 KB · Aufrufe: 1.892
  • 92-Auffahrt Rettenbachtal2.jpg
    92-Auffahrt Rettenbachtal2.jpg
    86,6 KB · Aufrufe: 1.900
Also Punkt 1: Die auf den Bildern sichtbaren Hänge gehören auch bei mir in die Kategorie steil, das will ich nicht bestreiten.

Punkt 2: Ich kann anhand dieser Bilder keine Aussage treffen, weil sie von der Perspektive im Prinzip genau verkehrt herum aufgenommen sind. Ich will die Hänge ja nicht in der Falllinie zur Piste machen, sondern die steile Partie im oberen (nicht so steilen und hier nicht sichtbaren Bereich) leicht schräg zur Falllinie (wie das ja viele Pisten machen) indem man so ein bisschen den Mulden folgt und im unteren Bereich eine Sperpentine wie die Straße machen (und ja, hier müsste man um Anfängergerecht zu arbeiten tatsächlich Geländebewegungen machen, die ich ja an sich nicht mag... ). Ich kann von Deinen Bilder aus dieser Perspektive nicht endgültig sagen, ob das ginge. Man bräuchte einen Blick vom Gegenhang. Auf den Bildern vom Parkplatz aus, die Xtream netterweise zur Verfügung gestellt hat, macht es mir den Eindruck, als ob man diese untere Partie des Hanges, durch einen geschickten Pistenverlauf schräg zum Hang mit einer Serpentine unten als Piste benutzen kann.

Die Frage ist halt was man will. Ich finde die Abfahrt vom Scharzkogel Richtung Hochsölden der Hammer (bin ich schon off-piste so gefahren). Die Abfahrt vom Schwarzkogel Richtung Rettenbachtal gibt es zu 2 / 3 ja auch so, die mag ich auch gerne. So hat man schon mal zwei lange tolle Pisten, die an sich Spaß machen zu fahren, was man von den jetzigen, sehr sehr flachen Pisten meines Erachtens nicht gerade behaupten kann.

Es bleibt das untere Stück Piste, das hier so viel diskutiert wird. Selbst wenn man also sagt, das Gelände ist so extrem, dass man das untere Stück als kurzen Ziehweg mit Serpentine auslegen muss (=worstcase), so hat man immer noch auf dem Hinweg statt einer kurzen flachen blauen Piste und zwei langen Liftfahrten völlig ohne Piste in meiner Variante eine tolle lange Piste und zwei Liftfahrten, die im Zweifel etwas kürzer sind als jetzt.

Auf dem Rückweg hat man sogar nur eine Liftfahrt (statt wie jetzt zwei) plus zwei schöne Pisten, nämlich das Rettenbachtal runter und vom Schwarzkogel zurück nach Hochsölden (momentan: ein flaches blaues Verbindungsstück!). Man kann also von den gemachten Liftfahrten durch Pisten profitieren und legt nicht einfach nur zeitaufwendig Wegstrecke zurück. Außerdem bieten die Pisten Abwechlsung ist das Gelände ist genial (inkl. Schwarzkogelpanorama).

Selbst wenn also, diese diskutierte untere Stück als kurzer Ziehweg ausfallen müsste, liegen die Vorteile meines Erachtens immer noch auf der Hand, weil 90% der Pisten besser sind als jetzt. Meines Erachtens kann aber vermutlich das untere Stück sogar auch als Piste ausbaun, sie läuft dann halt schräg zum Hang und wendet ein mal um zurückzukommen - eine Taktik, die in den Dolomiten in entsprechdem Gelände ja auch oft vorzufinden ist. Wenn man vorhandene Rücken und Mulden entsprechend ausnutzt, kann man vielleicht sogar ohne allzuharte Eingriffe, die Steilheit der Piste entschärfen. Das kann man aber ohne detaillierte Bilder nicht beurteilen.

Unterm Strich muss man natürlich festhalten: wenn man nur von A nach B will, ist es ziemlich wurscht. Man kann auch von der Tougnète über den Boulevard de Gros Tougne nach Les Menuires fahren. Wenn man aber Roc de Tougne und dann Grand Lac benutzt, hat man unterwegs einen Haufen tolle Pisten zu fahren (mal unterstellt, man mag die Teppespiste und hat dort gute Schneeverhältnisse). Ich würd immer letzteres vorziehen oder zumindest den Boulevard nur bis Grand Lac fahren und dann nochmal auf den Roc de 3 Marches hochfahren, weil ich im Schiurlaub halt nicht simpel von A nach B will, sondern schifahren auf tollen Pisten, die mir Spaß machen. Andere Leute mögen das sicher anders sehen.

Im Falle des alternativen Golden Gates hätte man aber meines Erachtens nicht mal einen zeitlichen Nachteil (anders als im obigen 3V Beispiel). Daher bevorzuge ich eben dieses alternative Golden Gate.
 
Zurück
Oben