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Andere "LSAP"-Orte / Ruinen / "Lost Places" etc.

Nix LSAP, der wurde als Zwischenangriff für den Furkabasistunnel ausgebrochen. Doch gab es da tatsächlich Projekte einer Bahnlinie. Es wird allerdings auch gemunkelt, diesen Zwischenangriff hätte es gar nicht gebraucht, denn ohne ihn hätte der Furkabasistunnel nicht so einen weiten Bogen nach Süden machen müssen und wäre kürzer geworden, sodass man mit dem klassischen Vortrieb von den Portalen her ausgekommen wäre. Der Zwischenangriff und der Zugangsstollen sei nichts anderes als eine getarnte Vorleistung für eine Bahnstrecke durch das Valle Bedretto gewesen. Ob es stimmt? Das weiss offiziell niemand!
 
jaja, genau so meinte ich das schon!
"LSAP" steht für mich nur als Begriff, dass dieser Seitenstollen durchaus seinen Sinn hatte, jetzt aber nicht mehr gebraucht wird und derzeit schön verwächst.
 
schifreak schrieb:
Gebäude, schöne alte Industrie Ruinen sind in Allach nähe Krauss Maffai
Hab ich gestern vom Zug aus gesehen - ob man da wohl hinkommt? Hinterm Ostbahnhof gibt es auch noch alte Anlagen - leider ist hier das Gelände nicht zugänglich.
 
schifreak schrieb:
Hier ein paar Bilder von der Braunauer Brücke ... Strecke Mü - Mühldorf - Simbach - Braunau am Inn , und alles nach Ostbahnhof - Rosenheim - Österreich ; man sieht genau daß das ex Gleis auf einem höherem Fundament steht.
Ist schon verrückt, ich bin sicher schon zig Mal über die Brücke gefahren, unten durch gelaufen, habe Fotos von einem Graffiti am Fundament gemacht und mir ist noch nie aufgefallen, dass das eigentlich zwei unterschiedliche Brücken sind.
 
Daheim bin ich noch auf alte Fotos vom Sommer 1999 gestoßen. Damals bin ich mit dem Auto in der Nähe von Erkheim bei Mindelheim (Landkreis Unterallgäu) unterwegs gewesen und habe „LSAP“- Fahrbahnabschnitte der B 18 Lindau-München (bei Buchloe ging die früher in die B12 über) fotografiert. (Aus heutiger Sicht wäre ich gescheiter zu irgendwelchen alten Liften in die Berge gefahren!)

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Die Ur-B18, die irgendwann in den 50ern oder 60ern weiter rechts ersetzt worden sein dürfte – damals gab es noch diese schönen Allee-Strassen, wie man sie häufig noch im Osten antrifft. (Aber auch die alte B18 Türkheim-Wiedergeltingen-Buchloe ist noch eine klassische Alleestrasse.)

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Die alte, „LSAP“- B18-Schnellstrasse. Bis 1994 verlief hier vor dem Bau der A96 und dem Kohlbergtunnel der GESAMTE Fernverkehr. Die Schnellstrasse wurde in den 60ern gebaut. Ab der Ortschaft Kammlach zweigte sie von der alten Strecke ab und führte bis Memmingen kreuzungsfrei weiter.

Die A96 führt heute auf vollkommen neuer Trasse (u.a. durch einen Tunnel) weiter links und trifft weiter vorne wieder auf die alte Fahrbahn, wo sie auf der Schnellstrassentrasse weiter führt.
Das hier zu sehende Zwischenstück wurde fortan dem Verfall preisgegeben. Vor zwei Jahren wurde dieses stillgelegte Schnellstrassenstück jedoch wieder als Landstrasse reaktiviert...

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Im Hintergrund sieht man die A96, die hier wieder auf die alte Schnellstrassentrasse übergeht.

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Links die alte B18-Schellstrassentrasse (1960er-1994), rechts die A96, die dann weiter hinten durch den Kohlbergtunnel führt.

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Ende Gelände – hier geht die A96 wieder in die Schnellstrassentrasse über.
 
in freiburg gibts am ende der fussgängerzone eine ehemalige unterführung für fussgänger, sogar noch mit rolltreppen, unten gab es bestimmt noch geschäfte, jetzt ist alles verrammelt, schon unheimlich.
 
tigerfishli schrieb:
In Thalkirchen sind die ehemaligen BW Anlagen durch Gewerbe nenutzt, aber noch gut als Bahnanlagen erkennbar. (Sonst wäre ich ja beim vorbeifahren nicht darauf aufmerksam geworden), Die Strecke ist mittlerweile bis Grosshesselohe Radlweg. Kurz hinter dem s-Bahnhof Solln Richtung Isar gibt es noch eine (gesperrte) Brücke über die Gleise zur Grosshesseloher Brücke. Wurde erst in den 80 er Jahren mit 2 Dampf! Schienenkränen erneuert.
Unter der Brücke fahr ich jetzt jeden Morgen mit der Bob durch, ist mir erst wieder aufgefallen. Neben der Strecke zwischen Solln und Deisenhofen gibt es genau unter der Brücke noch einen alten Rangierbereich, die meisten Gleise sind allerdings schon abgetragen und ein Rest gammelt vor sich hin.
 
Der Rangierbereich war früher ein Gleis-/Brückenbauhof. Beim Neubau der Grosshesseloher Brücke (müsste meine Dias durchschauen, um das genau Datum rauszufinden) wurde auf diesen Areal eine Behelfsbrücke aufgebaut (wie ein grosser Märklin baukasten) und über eigens betonierte Widerlager und eine Pfeiler über die Isar geschoben. Der Zugverkehr lief dann über dieses Areal, bis die alte Brücke gesprengt und ebenfalls über die Isar geschoben wurde. Anschliessend alles wieder retour.

Da ährst jetzt jeden Tag von Woodchurching nach München? Nicht mehr Starnberg? Ich fahre jeden Tag von Gauting über Mü-Siemenswerke nach Holzkirchen.
 
Schön ist auch die aufgelassene Bahnlinie durch den Thörlgraben.
Im Südbahnhof von Kapfenberg sieht man noch die Dreischienenweichen. Vom Landesbahnhof ist nix mehr zu sehen, aber dann wird die Strecke zum Radweg, der durch ehemalige Bahnhöfe und sogar einen kleinen Tunnel führt.
 
tigerfishli schrieb:
.Da ährst jetzt jeden Tag von Woodchurching nach München? Nicht mehr Starnberg? Ich fahre jeden Tag von Gauting über Mü-Siemenswerke nach Holzkirchen.
Genau, Starnberg ist Geschichte. Dafür fährt meine Frau jetzt fast deine Strecke umgekehrt, nur bis Stockdorf.

Ist das mit dem Neubau schon lange her?
 
im Herzen von München gibts eine sehr mystische Unterführung, Maximilianstrasse - Thomas Wimmer Ring, 4 stillgelegte Rolltreppen , mit Grünzeugs dekoriert statt abgerissen ... unten eine Videoanimation mit unheimlichen Geräuschen ...( im Film fährt grad ein Münchner U Bahnzug ab) ... i frag mich wann diese Rolltreppen das letzte mal fuhren ... im Gegenstaz zum Hamburger Elbtunnel dürfen diese weiterleben, wenn auch nur mehr als LSAP ... die Hamburger riss man gnadenlos ab ; so eine herlose Stadt ... Rolltreppen haben doch auch eine`` Daseinsberechtigung ...``

der Film is von gestern -- da lag tatsächlich vormittags noch Schnee... bevor der böse Regen kam ;
 
Das sind doch alles Kunstinstallationen, oder? Bin da bisher nur einmal durch, aber die Rolltreppen sind schon nett.
 


…und nirgends bröckelt der Verputz…St. Moritz – Spuren der Zeit…Die 70er Jahre…

Geschichte aus Augen zweier Personen die St. Moritz seit 1940 kennen…


Nicht der Wintersport machte aus St. Moritz eine der bekanntesten Tourismus-Destinationen weltweit. Die ersten Touristen kamen wegen den Heilquellen und den bekannten Mineralbäder. Wir schreiben den 23. August 1970.





^^Das neue Freibad am Dorfrand ist sehr gut in die Landschaft eingebettet. Nur das kleine Bistro und der Eingang zur Lagerhalle ist von aussen sichtbar. Aber mit der entsprechenden Markierung finden wir das Bad sofort.


Überall fröhliche Menschen, lachende Kinder. Die Sonne scheint bei angenehmen 20 Grad. Wie immer im Oberengadin weht am Nachmittag der Malojawind. Heute etwas weniger stark als sonst. Touristen treffen auf Einheimische im brandneuen Freibad mit atemberaubender Aussicht auf das Dorf und den See.


^^Mit Vorfreude warten wir an der Kasse um unser Eintrittsticket zu kaufen. Ganz neidisch blicken wir in das Schwimmbecken, wo einige bereits die ersten Runden im neuen Bad schwimmen.


^^Puuh, Glück gehabt… grad die letzte Umkleidekabine konnten wir ergattern. Die hellen Plattenböden und die creme-farbigen Türen verleihen dem Innenraum ein freundliches Ambiente.


^^Ein breiter Treppenlauf mit niedrigen Stufen, führt uns endlich ins grosse Sportbecken. Das Wasser leuchtet in einem schönen Blau.


^^Der erste Sprung vom 2 Meter Sprungbrett kostete uns zwar etwas Überwindung, aber nach und nach hatten wir richtig Spass daran dort runter zu springen.


^^Das Kinderbecken ist prallgefüllt mit Spielzeugen, lachenden und weinenden Kinder. Die Eltern sind am Beckenrand immer auf der Lauer.




^^beim rechten Beckenrand ladet uns eine sonnige Liegewiese zum Sonnenbaden ein. Es ist mittlerweile schon 16.00 Uhr. Der Malojawind ist inzwischen wieder stärker geworden und es wird merkbar kühler.






^^Wir entschliessen uns nach Hause zurückzukehren. Vom grosszügigen Parkplatz blicken wir nochmals zurück, zum Eingangsbereich des neuen Bades.

23. August 2008
Eine holprige Zufahrt zu einem Materiallager führt zum ehemaligen Freibad von St. Moritz. Wo damals Kinder spielten und Sonnenanbeter den Tag genossen wachsen heute unkontrolliert Laubbäume. Aus der damaligen Liegewiese ist ein ekelhafter Wildwuchs entstanden mit meterhohem Gras. In den Schwimmbecken leuchtet das Wasser längst nicht mehr blau, sonder sich ablösende Wasserdichtungsbahnen bringen wieder den grauen Beton zum Vorschein. In den ehemaligen Umkleidezonen liegen überall zerstörte Keramikplatten am Boden. Die Fenster wurden notdürftig mit Schaltafeln zugenagelt. Die Stimmung ist unheimlich.
Was aus diesem Areal passieren wird ist ungewiss. Bis auf weiteres wird der Zahn der Zeit an den Gebäudlichkeiten nagen und die Natur wird weiterhin ihr Grundstück zurückerobern.


Den ganzen Bericht hier zu sehen: http://www.sommerschi.com/forum/viewtopic.php?f=11&t=1330&p=15835&hilit=verputz#p15835 (Das Hallenbad wurde im Herbst 2011 übrigens abgerissen)
 
münchner schrieb:
Genau, Starnberg ist Geschichte. Dafür fährt meine Frau jetzt fast deine Strecke umgekehrt, nur bis Stockdorf.
Ist das mit dem Neubau schon lange her?

Habe gerade bei Wikipedia nachgeschaut, der Abriss der alten war 1983, die neue wurde '85 eröffnet.

Gauting-Mü Siemenswerke fahr ich mit dem Auto, geht schneller, als erst zur S-Bahn hoch und dann nach München rein.
 
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Noch ein paar „Lost Place“ - Eindrücke von einem heißen Sonntagnachmittag im Juli 2012 in München-Aubing. Zunächst ein verfallenes Gelände direkt beim S-Bahnhof Leienfelsstrasse...

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Auch hier hatte man wieder wie bei Liftbesichtigungen oft, Anwohner im Nacken, die gleich gaffen mussten.

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Auf der anderen Seite, wo die S-Bahn verläuft.

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Alles ist mit Stacheldraht gegen Eindringlinge gesichert. Außerdem wurde ein Teil des Geländes noch aktiv von der DB genutzt, denn dort liefen Arbeiter herum. Zwar gab es eine Lücke im Zaun, aber ich wollte – ehrlich gesagt – nicht alleine in diesen verlassenen, verfallenen Häusern herumlaufen. Vom Bahndamm sah ich dann später auch eine Gruppe Obdachloser auf dem Gelände herumsitzen und so bereute ich meine Vorsicht nicht.

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Wobei es natürlich schon sehr interessant gewesen wäre...

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Mal eine nette Abwechslung von den Liftruinen und stundenlangen Autofahrten zu irgendwelchen alten Bahnen ;)

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Dass so was in München (!) noch herumsteht. Aber mir ist im Juli bei der Suche nach solchen Sachen per Googleearth aufgefallen, dass in der Stadt in den letzten Jahren viele solcher Flächen verschwunden und neu bebaut worden sind. Da hätte man vor ein paar Jahren noch viel mehr zu sehen bekommen.

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Bei den derzeitigen Immobilienpreisen und der Jagd nach der letzten Bauruine würde man dieses Gebäude auch ohne Renovierung sofort an den Mann bekommen.

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„Direkt an der S-Bahn in grüner Lage“ ;)

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In der Nähe vom S-Bahnhof Aubing hat es noch ein altes Bahn-Gelände...

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Sieht gar nicht nach München aus.

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Na ja...

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In wenigen Jahren stehen hier sicherlich auch total wunderschöne Betonklötze mit „sonnigen Wohnungen“...[3 Zi, 80 qm, „nur“ 400.000 EUR ;) ]

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Alte Eisenbahntrassen – da freut man sich als LSAP-Heini gleich...

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Da lief ich doch gleich mal die Trasse entlang – wenigstens ist das nicht so anstrengend wie bei einem steilen Schlepper.

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Schon lange „LSAP“...

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Da hat es sich doch gelohnt, in der Stadt zu bleiben, anstatt in die Berge zu fahren.

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Schleppliftstützen waren hier aber überhaupt nicht zu erwarten. Trotzdem interessierte es mich, wo die LSAP-Bahnstrecke hinführte.

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Beim S-Bahnhof Aubing kam ich wieder in der Zivilisation an.

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Da fahren keine Loks mehr...

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S-Bahnhof Aubing

Nun – vielleicht ergibt sich ja demnächst mal wieder so ein Lost-Place-Ausflug. Jedenfalls interessieren mich auch solche Sachen und nicht nur verrostete Schlepper in zugewachsenen Bergwäldern...

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E N D E
 
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