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Andere "LSAP"-Orte / Ruinen / "Lost Places" etc.

Die unfertige Brücke

Mit dem Bau der Hamburg-Berliner Autobahn, der heutigen A 24, wurde schon in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts begonnen. Wie bei so vielen anderen Projekten kam auch hier der Krieg dazwischen und die Arbeiten wurden 1941 eingestellt. In diesen 11 Jahren Bautätigkeit wurde die Trasse gerodet und diverse Brückenbauten wurden erstellt. Bis zur endgültigen Fertigstellung der A24 sollte es 41 Jahre dauern. Da aber im Bereich um die Stadt Hagenow in der Zwischenzeit ein russische Kaserne mit angeschlossenen Truppenübungsplatz entstanden ist, musste die Strecke der Autobahn verlegt werden. Von dieser Verlegung zeugt der Brückenrohbau in der Nähe von Gammelin.

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^^ Brücke in der gesamten Ausdehnung mit der Straße im Vordergrund, die später darüber führen sollte

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^^ Von der anderen Seite aus

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^^ Fahrspur in Richtung Hamburg

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^^ Fahrspur für die Berliner Richtung

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^^ vorbereitete Moniereisen für den Brückenüberbau

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^^ Widerlager der Hamburgerfahrbahn

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^^ Das Widerlager der Berlinerfahrbahn ist aus der Perspektive nicht zu erkennen, alles überwuchert

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^^ Das Verblendmauerwerk auf dem Widerlager ist noch intakt

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^^ Das Wäldchen steht genau in der ehemals geplanten Trasse

An der Strecke in Richtung Berlin gab es zumindest noch ein Brückenbauwerk, welches man direkt von der Autobahn aus sehen konnte. Es wurde in der Zwischenzeit aber abgerissen.
 
vovo schrieb:
Lost Place vom Feinsten - danke!
Nicht so voreilig eins kommt noch :wink:
Bei der Brücke bin ich mit den Bildern nicht zufrieden. Ich möchte gern mal wissen wie ich die Unschärfe da rein gekriegt habe. Da werde ich wohl bei Gelegenheit mal neue machen.
 
münchner schrieb:
Immer gut, wenn man dann nochmal an den Ort kommt und das nachholen kann. Bei LP ist es wie bei LSAP Liften: man muss sich gerade aktuell ziemlich beeilen, da (gefühlt) gerade einige Gemeinden in Abrisslaune sind.
Da in der Nähe unser Firmensitz ist dürfte sich das schnell ausgehen.

münchner schrieb:
Hier noch ein kleiner Teaser... wann steht man schon mal in einem ehem. Lager für Nuklearwaffen.
Na das sieht schon mal sehr interressant aus
 
So wie angekündigt noch ein Lost Place. In dem Beitrag über die A 24-Brücke gab es schon einen nicht ganz richtigen Hinweis. Denn die Trassenänderung erfolgte nicht wegen der russischen Kaserne, sondern es muss richtig heißen, wegen der Kaserne der Gruppe der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland (Группа советских войск в Германии), kurz GSSD oder einfach Sowjetarmee. Die Geschichte der Anlage geht auch wieder zurück auf die 30er-Jahre des letzten Jahrhunderts. Die Wehrmacht begann in dem Hagenower Ortsteil Sudenhof (53.442464, 11.220398) einen Fliegerhorst zu errichten. Nach Kriegsende bezog die Sowjetarmee dann das Gelände, betrieb es aber nicht als Fliegerhorst sondern stationierte dort die 283. Garde-Motorisierten-Schützen-Division. Nach Abzug der Sowjetarmee sind einige Gebäude abgerissen, umfunktioniert oder dem Verfall preisgegeben worden. Ein Teil des Flugfeldes durch ein Gewerbegebiet überbaut. Teile des Geländes sind auch noch mit Munition belastet. Der angegliederte Truppenübungsplatz wurde beräumt und ist heute Naturschutzgebiet.

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^^ Einfahrt auf das Kasernengelände, die Säulen stammen vom Wachhaus

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^^ Der Weg führt auf die Mitte des sichelförmigen Gebäudes zu.

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^^ Aus dem Haupthaus ragen in regelmäßigen Abständen Gebäudeflügel heraus

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^^ Halbwegs intakte Gebäudeteile wechseln sich…

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^^ mit total zerfallenen ab

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^^ Der eine Flügel verriegelt und verammelt…

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^^… der andere offen und gibt…

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^^… Einblicke preis

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^^ Der Weg führt immer am Haus entlang

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^^ Das sogenannte „Russenkino“ wurde in eine Jugendbegnungstätte umfunktioniert.
(das rote Dach)

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^^ Reste der ursprünglichen Flugzeughallen die dann als Panzer- und Fahrzeughallen genutzt wurden

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^^ Verfallene Gebäudeteile

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^^ Mitte des Gebäudes mit Durchfahrt
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^^ Besser man hält sich dran

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^^ Zu DDR-Zeit errichtete Kasernengebäude die heute als Wohnungen genutzt werden. Das kleinere Gebäude ist wieder Altbestand

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^^ Auch ein Teil der obligatorischen Mauer, die jede sowjetische Kaserne umgab steht noch

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^^ Schräg hinter der Halle und vor dem Funkturm standen früher mobile Radarstellungen
 
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Dann mal ein „Lost place“ mit alpinen Bezug. Bei Scheidegg gibt es eine nicht mehr in Betrieb befindliche Schanzenanlage des SC Scheidegg. 2007 stand es zur Diskussion für 80.000 € die Anlage mit Matten auszustatten und so Ganzjahresbetrieb anbieten zu können. Doch wie man sieht hat sich seitdem nichts getan.

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^^ Blick von unten zur Schanze (K50), links davon (wo das Metallgitter steht) war die Naturschanze (K25)

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^^ Der Zielbereich, man erkennt den Gegenhang für den Auslauf

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^^ Juryhäuschen zur Rechten

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^^ Dito

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^^ Und ein ganz altes zur Linken

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^^ Da war der Absprung

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^^ Alles verrammelt

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^^ Schanze und Absprung

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^^ Schanze, dient heute für diverse Antennen

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^^ Ende der Schanze

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^^ Von weiter weg … also schön ist was anderes

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^^ Von unten aus blickend

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^^ Die Aussicht wäre sicher wunderschön

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^^ Ändert aber nichts an der „Schönheit“ der Anlage

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^^ Betreten verboten als Bildchen

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^^ Die Spur kann man ansatzweise mittig erahnen, heute verläuft dort ein Kabelrohr

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^^ Welches dem weiteren Anlauf ins Tal folgt

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^^ Auch der Maschendrahtzaun hat die besten Jahre hinter sich

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^^ Die Stufen der einzelnen Luken ebenfalls

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^^ Schanzenstillleben

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^^ Nochmal sie Schanze, der K-Punkt lag bei 50m

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^^ Dann kam die Sonne raus, wirkt schon etwas freundlicher. Das Hinweisschild ist das Neueste dort

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^^ Nochmal ein Blick zu den Schanzen, es gab noch eine dritte, eine K15. Dies lag im Wald hinter der ersten Laubbaumgruppe links, man sieht noch den Landebereich (war eine Naturschanze)
 
Schönes Lost Place Objekt das Lokal. Wo hast du das gefunden?

Was ich mich immer Frage: Warum sind solche Objekte immer so zerstört. Dass man Möbel, Elektrogeräte und andere Gegenstände die man noch verwenden kann bei der Schließung aus so einem Objekt rausnimmt ist ja klar, aber warum muss dann später immer alles kaputtgetreten, beschmirt, zerstört, Scheiben einggeschmissen oder abgefackelt werden.
Wie gerne würde ich mal ein Lost Place Objekt sehen, dass noch orginal erhalten ist ohne Spuren von Vandalismus.
Aber das ist wohl Wunschdenken...
 
^ glaub die eine verlassene Bergbau-Insel in Japan ist kaum zerstört und die Wohnungen noch gut erhalten eingerichtet. Aber für unsereins leider zu weit weg ;)

Tschernobyl könnte auch noch gut erhalten sein :)
 
Liegt wohl daran, dass die zwei oben genannten Orte, in einer Sperrzone sind und man nicht einfach so schnell dorthin gelangt. Bei anderen Objekten, hat halt jeder freien Zugang und kann sich dort austoben ... :lol:
 
starli schrieb:
hoffentlich ist das kein Asbest, was da rumliegt (und der Grund für die Schließung war) :)
Der Grund für die Schließung war ein anderer, nämlich das Ausbleiben von Gästen.

Mt. Cervino schrieb:
Schönes Lost Place Objekt das Lokal. Wo hast du das gefunden?
In dem Fall bei der Recherche im Internet. Ansonsten sind die bisherigen Orte auch entweder Zufall oder auf Luftbildern entdeckt. Oder meinst du wo das Lokal steht?

Mt. Cervino schrieb:
Was ich mich immer Frage: Warum sind solche Objekte immer so zerstört.
Bei der (leider geführten) Tour über einen ehem. Stützpunkt (das Foto aus dem Lager für Nuklearwaffen) waren in der Gruppe auch zwei Jugendliche dabei. Die haben mit einer Leidenschaft gegen alles getreten was ihnen vor die Füße kam. Wenn wir in den verlassenen Gebäuden unterwegs waren und es irgendwo krachte, wussten alle was los war. Damit will ich nicht sagen, dass das nur Jugendlichen zu verdanken ist, aber es wäre eine Erklärung.

Besonders schade in dem Zusammenhang ist, dass sich der Reiz von Lost Places auch dadurch ergibt, den eigentlichen Zweck des Ortes noch erkennen zu können. Durch den Vandalismus geht dieser Aspekt natürlich verloren.
 
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Nachdem ich vor ein paar Wochen ja die ehemalige Strecke des „Isny-Bähnle“ erkundet und hier dokumentiert habe, ließ es mir keine Ruhe, ob es noch andere Strecken im Allgäu gibt.

Und ja, die gibt es. Dabei spielt auch Isny eine Rolle.

Von 1984 bis 1976 gab es eine Bahnverbindung zwischen Isny und Leutkirch, ein Teilstück von Leutkirch nach Urlau war bis 2001 in Betrieb. Auf den Grund komme ich später zu sprechen.

Eigentlich ereilte dem Streckenabschnitt Isny – Leutkirch das gleiche Schicksal wie dem „Isny-Bähnle“ (Isny – Kempten): Die Strecke war schwach frequentiert und die Haltepunkte auf der Strecke wiesen ein schwaches Fahrtgastpotential auf. Wie ich heute sehen konnte auch kein Wunder. Lagen die Haltepunkte doch recht weit weg von den Siedlungen. Von der Ortsmitte Urlau waren es 600m zum Bahnhof, von Friesenhofen 1.300 m zum dortigen Haltepunkt und der Bahnhof Aigeltshofen lag 1000m außerhalb von Rohrdorf. Ferner lagen die Endbahnhöfe auch abseits der jeweiligen Zentren. Eine Fahrt mit der Bahn war somit immer mit langen Fußmärschen verbunden.

Doch die Strecke erlangte 1935 einen Aufschwung, als die Wehrmacht im Wald „Urlauer Tann“ die Heeresmunitionsanstalt Urlau zu errichten begann. Die Trasse gewann so für den Güterverkehr an Bedeutung. Ab Urlau führte ein 2,5 km langes Anschlussgleis auf das Gelände. Innerhalb des Geländes soll es umfangreiche Gleisanlagen gegeben haben/geben (u.a. fünf Ringgleise). Das Gelände ist jedoch komplett versperrt und das Betreten verboten. Düfte aber durchaus sehr interessant sein als „Lost Place“! Später nutze die Bundeswehr und die US-Streitkräfte das Gelände als Munitionslager. Im September 2007 wurde das Lager außer Betrieb gestellt und Ende 2007 geräumt. Aktuell bestehen Pläne, das Gelände als Ferienpark zu nutzen.

Naja, wieder zurück zur Geschichte: Das Gleisstück wurde im Auftrag der französichen Besatzungsgruppe bereits 1948 wieder demontiert, die Bundeswehr nahm aber 1961 die Munitionstransporte wieder auf. Allerdings erfolgte in Urlau eine Verladung auf LKW und der Straßentransport ins Munitionslager.

Am 01.06.1969 wurde der Personenverkehr zwischen Isny und Leutkirch eingestellt, Busse übernahmen fortan bis heute den Transport. Am 30.05.1976 wurde auf dem Abschnitt zwischen Isny und Friesenhofen der Güterverkehr eingestellt, wegen dem Munitionslager wurde der restliche Teil weiterhin betrieben. Aber die Bundesbahn errichtete direkt nach der Verkürzung der Strecke eine Ladestelle südlich des Bahnhofes Urlau zum Umschlag für die Munition. Aber auch zivile Güterkunden nutzen den Umschlagbahnhof. Nachdem Anfang der 90er Jahre die Strecke Leutkirch – Urlau noch umfangreich saniert wurde (neuer Oberbau, neue Schienen), erfolgte am 31.12.2001 die Stilllegung.

Die letzten Gleise wurden 2004 entfernt, an drei Stellen existieren jedoch noch Gleisreste. Jedoch verstecken sich an vielen Stellen weitere Relikte wie Brücken oder Wegdurchlässe. Ebenfalls erinnern die alten Bahnhofsgebäude (heute Wohnhäuser und Gasthöfe) und Straßennamen an die alte Zeit.

Dann will ich mal zu den Bildern kommen (in Klammern die Koordinaten der Standorte für Google Maps bzw. Earth):

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^^ Die Brücke über die Untere Argen (47.709762,10.061005) im tiefsten Grün

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^^ Mit 34m Länge überspannt sie die Untere Argen, auf den Abbau soll man angeblich wegen dem schwer zugänglichen Gelände verzichtet haben

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^^ Unter der Brücke

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^^ Da muss zuletzt irgendjemand gestorben sein, stehen einigen Grablichter herum

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^^ Die Bahnschwellen liegen noch

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^^ Die Brücke rostet vor sich hin und macht nicht mehr den besten Eindruck

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^^ Bei den jeweiligen Portalen hat man auf Details geachtet

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^^ Die Zeit nagt an der Brücke

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^^ Blick in Richtung Leutkirch nach der Brücke … kein Durchkommen

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^^ Von der Brücke über eine Straße bei Furtenwies (47.710917,10.062207) sind nur noch die Widerlager erhalten

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^^ Die Trasse kann man aber sehr gut erkennen

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^^ Widerlager, das Moos wächst

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^^ Widerlager

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^^ Der Bahndamm, rechts erkennt man noch das südliche Widerlager einer weiteren Brücke, das nördliche existiert nicht mehr (47.713219,10.063979)

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^^ Eine der drei Stellen wo noch die Gleise existieren (47.718013,10.06503), Blick zurück Richtung Isny

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^^ Und Blick Richtung Leutkirch, hier hat man einen knapp 3km langen Radweg auf dem Bahndamm errichtet

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^^ Brücke über den Rohrdorfer Bach (47.719723,10.065277) … schaut nicht so stabil aus ...

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^^ … Wenn man drunter schaut aber schon, auch hier liegen noch die Schwellen

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^^ Sehr unscheinbar hier der Feldwegdurchlass. Wenn man es nicht weiß, sieht man nichts (47.747599,10.067884)

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^^ Doch bei einem genauen Blick erkennt man die Widerlager

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^^ Ein Stück weiter ebenfalls Widerlager einer kleinen Brücke (47.748645,10.06752) über den Laiblesgraben

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^^ In Friesenhofen erinnern Straßennamen an alte Zeiten

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^^ Hier wird noch mit altem Gerät das Feld bestellt … hinten kann man den Bahndamm erkennen, auf dem es früher ins Munitionslager ging (47.776973,10.058121)

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^^ Auf dem Bahndamm mit Blick zurück (47.777571,10.058421)

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^^ Und dann geht es in den Wald, man sieht bereits die Stützmauern, die die Trasse begrenzen (47.777571,10.058421)

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^^ Mit Moos überwuchert

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^^ Nur da, wo Kalk entweicht, weicht das Moos

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^^ Wahnsinnige Moosflechten

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^^ Und Farne machen sich breit

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^^ Dann steht man vor dem Tor ins Munitionslager, leider versperrt (47.780207,10.057983)

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^^ Blick zurück

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^^ Und Blick ins Gelände … glaub da kann man schon einiges drauf entdecken

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^^ Oder aber auch nicht

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^^ Ob da überhaupt noch jemand nen Schlüssel für hat?

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^^ Unterhalb der Einfahrt gibt es einen schmalen Wegdurchlass

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^^ Dann ging es nach Urlau, wo auch noch Gleise liegen (47.777954,10.044152)

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^^ Blick Richtung Leutkirch bzw. Umschlagbahnhof

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^^ Diesen hier (47.783289,10.043423). Hier ist die dritte Stelle wo noch Gleise existieren. Man erkennt die Verladerampen

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^^ Blick Richtung Leutkirch zum eigentlichen Bahnhof von Urlau

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^^ Da ist der Bahnhof (47.784691,10.043128), recht weit außerhalb des Ortes

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^^ Auf dem nun folgendem Stück wurden die Gleise erst 2004 entfernt, dies kann man auch noch erkennen (47.789686,10.041814)

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^^ Die L319 wurde hier gequert und es ging weiter Richtung Leutkirch

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^^ Reste der Feldwegbrücke bei Kiechle (47.794923,10.036309)

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^^ Einmal genauer anschauen: Die Widerlager sehen noch ganz gut aus

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^^ Blick zurück Richtung Isny

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^^ Und Blick Richtung Leutkirch, die Lage der Bahnschwellen kann man noch gut erkennen

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^^ Dann erreicht man die 11m lange Brücke über die Rauns (47.799024,10.033928)

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^^ Alle Schwellen entfernt, es steht nur noch das Tragwerk

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^^ Blick Richtung Leutkirch … hier schon alles zugewachsen nach 10 Jahren

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^^ Im Anschluss an die Brücke über die Rauns folgt direkt eine 8m lange Flutbrücke

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^^ Blick über die Flutbrücke zur Brücke über die Rauns

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^^ Und Sprung nach Leutkirch (47.820316,10.024914), Blick zurück Richtung Isny

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^^ Und Blick Richtung Bahnhof

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^^ Hier am Friedhof (links) erinnert das Schotterbett an die einstige Trasse (47.82324,10.023326)

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^^ Blick zurück, der Friedhof liegt rechts

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^^ Einmal umgedreht hat einen die Zivilisation wieder. Nachdem das Stück zwischen Leutkirch und Urlau Ende 2001 stillgelegt und 2004 zurückgebaut wurde, hat man 2006 die „Bahnhofsarkaden“ errichtet. Die Trasse ist somit hier nicht mehr zu erkennen.

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^^ Dann geht man halt zum Bahnhof, dort liegt das heutige Gleisende (47.825733,10.016761)

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^^ Hinten die „Bahnhofsarkaden“, vorne das Gleisende

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^^ Huch … hier so ein Unfall? Es war eine Übung der FFW

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^^ Noch ein Blick wo einst die Züge nach Isny fuhren

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^^ Der Ast stört niemanden mehr
 
Wenn das so weiter geht, brauchen wir hier bald ein UrbEx-Unterforum. Ich folge jedenfalls mit Interesse.

Letztens habe ich diese Seite hier entdeckt, ist vielleicht für den einen oder anderen auch interessant: http://www.albaufstieg-aichelberg.de/
 
k2k schrieb:
Wenn das so weiter geht, brauchen wir hier bald ein UrbEx-Unterforum. Ich folge jedenfalls mit Interesse.

Letztens habe ich diese Seite hier entdeckt, ist vielleicht für den einen oder anderen auch interessant: http://www.albaufstieg-aichelberg.de/

Das war Gedankenübertragung! Hatte neulich schon gedacht, diese Seite mal zu verlinken, da demnächst wieder eine Fahrt von München nach Stuttgart ansteht und ich ggf. am Rückweg mal die alte Autobahntrasse am Hang oben besichtigen wollte. Schon vor einiger Zeit bin ich auf diese interessante Sammlung gestoßen, nachdem eine Vorbeifahrt mein Interesse geweckt hatte. Die "Waldkurve" dürfte mittlerweile wohl total zugewachsen sein.

Auf der A 9 haben sie ja zwischen Nürnberg und der ehemaligen Zonengrenze auch ein paar Trassenänderungen vorgenommen, aber leider bin ich dort seit 2000 nicht mehr hinauf gekommen.

Super Eisenbahn-LSAP-Bilder übrigens! Danke für die Mühe.
 
k2k schrieb:
Wenn das so weiter geht, brauchen wir hier bald ein UrbEx-Unterforum. Ich folge jedenfalls mit Interesse.
Eigentlich gar nicht so abwegig... vielleicht würde das auch eine breitere Masse ansprechen und wir bekämen mehr interessante Bilder zu sehen. So könnte man auch die Geschichte der Objekte besser diskutieren, wie das schon in den diversen UrbEx-Foren passiert...
 
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