mic schrieb:
jens.f schrieb:
....
Bei einer "Flat-Rate" (nicht anderes ist ein normaler Ski-Pass) ja, ist nun die durchschnittliche Anzahl von Benutzungen pro Person die entscheidene Kalkulationsgrundlage.
Und hier ist es wohl unbestreitbar so:
Eine einzelne Person benutzt im Durchschnitt nicht ganz so viele Lifte, wie zwei Personen, die sich eine Karte teilen würden.
was ist das den für ne Logik?
Also bitte, wenn da echt ein Unterschied sein soll ist der doch vernachlässigbar klein!!
Wie kommst du auf diese Idee?
Wenn ich ein ganzen Tag Ski fahre, fange ich in der Regel nicht bei Liftöffnung an und fahre bis zum Liftschluß.
Ausserdem mache ich auch eine Mittagspause.
Wenn ich nur einen halben Tag fahre, fahre ich die ganze Zeit durch.
Damit ergeben sich durchaus ganze andere Nutzungszahlen..
Es ist doch wohl echt egal wer damit fährt oder nicht!
Nein, ist es nicht - es kommt wie gesagt auch die durchschnittliche Fahrt-Anzahl an - und die ist mit sicherheit höher, wenn die Karten weitergegeben werden können.
Was meinst Du, warum 7-Tagen Kartne soviel günstier sind als Tageskarten?
Oder sogar saisonkarten im verhältnis viel, viel günster sind?
eben weil ein Inhaber eine 7-Tages karte nicht 7 mal soviel fährt wie ein Tageskarteninhaber...
Die Gebiete sollen froh sein das solche Leute, wie oben angesprochen, überhaupt zum skifahren kommen!
Gerade Gebiete, die sich Familienskigebiete nennen, sollten Eltern nicht zu "Tätern" zu machen!!
Deswegen gibt es ja oftmals auch stark redutierte Familen-Skipässe.
Ausserdem verstehen ich das ganze auch nicht:
Zu Tätern machen sich die Leute selbst!
entweder ich akzeptiere bedingungen oder ich gehe zu jemand, die mir andere Bedingungen geben.
Wie gesagt: Es gibt Skigebieten mit sehr günstigen Familien-Karten, es gibt übertragbare Punktekarten etc.
In einigen Gebieten gibts die Skikarte für die Kinder dazu. Wo ist den eine solche "Abnutzung" kalkuliert?
Zum einen bestimmt darin, daß die Eltern dann weniger fahren.
Zum anderen stecken da natürlich auch weitere wirtschaftliche Überlegungen mit drin - natürlich ergibt sich der skipass-Preis nicht nur aus den real existierden Fahrt-Kosten, sondern unterliegt auch anderen Aspekten.
Wenn man eben davon ausgeht, das Familien sich sonst gar keinen Ski-Urlaub leisten könnten, gar nicht kommen würden, kann es eben im Endeffekt mehr einbringen, solche Vergünstigen einzuräumen.
Nichts anderes sind ja auch Renter-Karten, Stundenkarten etc:
Ein Renter oder Student verursacht ja nicht weniger kosten.
Bloß, bevor eben ein Student gar nicht kommt, kann sich ein rabatt für Stundent durchaus rechnen.
Aber, was man im Endeffekt bedenken sollte:
Liftunternehmen sind wirtschafts-Unternehmen, die gewinnbringend arbeiten müssen - und eben nicht allgemeinnützing sind.
Insofern muß man Ihnen auch das recht zusprechen, Ihre Preise und bestimmungen entsprechend zu gestalten.
Es gibt ja zum Glück genung ski-Gebiete, so daß hier ein funktioniereder Wettbewerb existiert.
Wenn ich mit den Bedingungen nicht einverstanden bin, muß ich mir halt ein anderes Ski-Gebiet suchen.
Aber einfach zu sagen: "Das paßt mir nicht, ich halt mich nicht daran" ist keine Lösung.
Gruß, jens