Nein, das halte ich für falsch. Die Luftdichte hat auf die Funktionsweise des Primärantriebes (Elektromotor) keinen Einfluss, da diese unabhängig des sie umgebenden Luftdruckes arbeiten. Auf den zweiten Blick kann man natürlich sagen, dass sich die Kühlleistung bei eigen- oder fremdbelüfteten Elektromotoren in zunehmender Höhe verändert. Während der sich verringernde Luftdruck bei gleichbleibender Lüfterdrehzahl keinen Einfluss auf den Volumenstrom hat, so ändert sich der Massenstrom entsprechend. Somit steht weniger Luft zur Verfügung was zu einer reduzierten Wärmeaufnahme führt. Somit muss bei hochgelegenen Anlagen bei entsprechenden Kühl- oder Heizlüfter mit angepassten Lüfterkennlinien gearbeitet werden. Die Höhe hat also bei unangepassten Lüfter theoretisch einen negativen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit von Elektromotoren (in der Praxis allerdings nicht oder nur so gering, dass vernachlässigbar). Selbiges gilt dann für den Sekundär- bzw. Notantrieb. Da es sich hierbei in 99% der Fälle um Verbrennungsmotoren handelt sinkt auch hier mit zunehmender Höhe die Leistungsfähigkeit, da auch hier der Massenstrom geringer ausfällt, weniger Sauerstoff (und somit weniger Kraftstoff) pro Takt verwendet werden, was in einer reduzierten Leistung resultiert. Einen Einfluss auf den Luftwiderstand beweglicher Teile (Fahrbetriebsmittel, Seilscheibe, ...) könnte man zwar theoretisch als Argument anführen, allerdings ist dieser aufgrund der relativ geringen Höhenunterschiede (z.B. im erleich zur Luft- und Raumfahrt) und somit geringen Luftdruckdifferenzen eigentlich irrelevant. Auch sind die hier auftretenden Geschwindigkeiten grundsätzlich so gering, dass der Luftwiderstand generell einen geringen Einfluss hat. Zum anderen dreht sich in der Bergstation auch eine Seilscheibe, wenn dort kein Antrieb platziert ist. Somit ist dieses Argument eigentlich hinfällig.