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Aosta Sylvesterwoche 2003 / 2004

Es folgen in diesem Topic später noch die Berichte:

31.12.2003: Val d'Ayas (Champoluc, Frachey)
01.01.2004: Val di Gressoney
02.01.2004: Alagna Val Sesia
03.01.2004: Breuil-Cervinia / Zermatt.

Gruß cM
 
Wahsinnsbericht, wie immer von dir!!!

Schläfst du eigentlich nie? :wink:

Was für eine Artenvielfalt an Liften und Herstellern, hoffentlich bleibt das noch ein wenig so. Agudio DMC, Nascivera und meine geliebten Stangenschlepper - was will man mehr.

Ciao
Chris
 
Wie kann eine einzelne Person soviel seelische Grausamkeit an den Tag legen?

Maaaaaaan. Ich will Winter haben!

;)
 
Du bist wahnsinnig, Trincerone - und genial zugleich :tach: ! Was für Bilder, und der Bericht insgesammt - einfach nur zum 8O ! Gerade mit La Thuille - La Rosiere hast du ein Gebiet dokumentiert, das mittelfristig auch auf meiner Urlaubsliste steht! *auchneidischbin*

Freue mich schon auf die Berichte aus den anderen Skigebieten der Region *kaumabwartenkann*
 
du hast echt wieder einmal mehr unter beweis gestellt was für geile berichte du hier posten kannst! es ist echt immer wieder schön deine berichte anzuschauen und zu lesen!!!!!
:zustimm:
 
Ich werde grün vor Neid, wenn ich einen solchen Bericht lese. Das ist als Lob aufzufassen, trincerone! Wieder mal ein erstklassiges Werk von dir, ich freue mich auf das was noch folgt.

trincerone schrieb:
Bekannt wurde der Pizzo Groppera unter anderem durch die seinerzeit stärkste UKW Funkanlage auf dem Gipfel, von dem aus ein Schweizer Piratensender in den späten 70er Jahren das halbe Land bis fast nach Zürich erreichte.
Der Sender erreichte sogar Zürich, das war das Ziel der Übung! Damals waren Privatradios in der Schweiz verboten, in Italien nicht. Der Radiosender konnte so das Schweizer Gesetz aushebeln. Wisst ihr, wer hinter diesem Radio steckte und auch diesen Clou ausheckte? Roger Schawinski, der heute Geschäftsführer bei sat1 ist!
 
Trincerone twelve points / Trincerone douze points. Hab aus Zeitgründen nur den Anfang gelesen und die Bilder angeschaut. Den Rest des Textes werd ich mir aber heute abend nicht entgehen lassen
 
Absoluter Wahnsinnsbericht, wie eigentlich immer von dir :zustimm: :freude:

Bist aber ganzschön kreuz und quer gefahren, von der Schweiz, nach Südtirol, dann über Mailand ins Aostatal. In Bezug auf die Autobahnen in der Schweiz muß ich dir zustimmen, ich bin diesen Sommer zum ersten mal durchgefahren (Mailand -> St. Bernadino Pass -> Bodensee), und die Fahrt kam mir ewig vor.

Ich freu mich schon auf die anderen Teile, alles sehr interessante Gebiete die ich maximal von der Panormakarte kenne.
 
Tja trincerone, da hast Du mal wieder alles bisher dagewesene in den Schatten gestellt. So viel Mühe verdient die absolute Hochachtung.

Ich freue mich schon besonders auf den Bericht aus Breuil-Chervinia und Zermatt!!!
 
Sag mal, bist du im Nebenberuf Dichter oder ? ...Ist ja Wahnsinn, aber meinen vollsten Respekt!!! Und die Bilder sind auch absolut gelungen. Du scheinst das richtige Hädchen für die Augenblicke zu haben. Und drückst genau im richtigen Moment auf den auslöser. Echt Spektakulär.
 
:oops: Danke! Werde natürlich schaun, dass ich Euch so schnell es geht mit Nachschub versorge. Hoffe, dass bis Ende WE Tag 3 und 4 fertig sind. An obigen Bericht hab ich diesmal echt lange gesessen, vor allem an den Bildern. Ich freue mich, dass ihr Gefallen daran findet :D
 
laß dir ruhig ein paar Tage zeit, so oft kann man nicht so viel text lesen und solche bilder im sommer ertragen ;-)

Was ich mich aber frage: Hast du einige der Bilder "eingerötet" oder hattest du tatsächlich so oft so rötliche Lichtverhältnisse?
 
So wie sich das anhört kann man in dem Gebiet wohl locker 2 Tage fahren, oder? Hast Du irgendwas von den geplanten 2 6CLD?s gehört/gesehen, die La Rosiere bauen will? Das würde glaube ich das Gebiet sehr aufwerten.
 
@starli: ja so oft kann ich auch nicht so viel Text schreiben.

@Bilder: ich verwende sehr viel Zeit meine Bilder nachzu bearbeiten und lege dabei sehr viel Wert drauf, die tatsächliche Stimmung wieder zugeben. Teilweise suche ich mir aber auch ein "Thema" aus, das ich dann eine Serie lang verfolge, so als eine Art künstlerischen Einfluss meinerseits. Ich kann aber aus keiner Mittagsstimmung eine Abendstimmung machen, sondern nur das was drauf ist intensivieren. Das habe ich hier teilweise sehr extrem getan, weil das mein Thema war. Ich bin fast nur nchmittags gefahren. Beide La Thuile Serien sind zwischen 13.00 Uhr und 17.30 Uhr entstanden, weil ich an beiden Tagen sehr spät dran war. In diesem Fall im Details wie folgt:

Alle Bilder der Fahrt: Stimmung war an diesem Tag sher kalt und winterlich. Den leichten Blaustich der Bilder habe ich zwischen den Bildern farblich angeglichen und leicht intensiviert. Kontraste waren sehr schwach, habe ich fast alle so gelassen, wegen Nebelwirkung, nur die Tiefen hab ich leicht zu gemacht, damit tonal schwarz auch so wiedergeben wird. Das letzte Bild war eher ein künstlerisches Experiment: ich wollte die Neonstimmung der Mautstationen italienischer Autobahnen einfangen und hab daher das orange Flutlicht blau gemacht. Sowas mach ich aber normalerweise nicht (dauert auch zu lange) und das Bild hab ich dann am Ende mehr aus Spaß mit dazugenommen, weil ich noch was für dei Stimmung die langen Fahrt brauchte.

La Thuile Bilder Serie Dezember (die aus dem Bericht): erste Hälfte nur leicht farblich und kontrasttechnisch angeglichen. Zweite Hälfte: dieser Bilder erinnerten mich stilistisch sehr an das, was Ben Bomas für Val Thorens immer in den späten 90er Jahren gemacht hat. Halt die Stimmung der Abendbilder fast übertrieben intensiviert. Dabei werden die rötlichen Lichtverhältnisse noch farblich intensiver und kontrastreicher. Abendstimmung hab ich auf den Orignialbilder aber genauso - späten Dezember siehts am 15.00 Uhr halt so aus.

La THuile Serie März 2004: Hier hatte ich schwer mit einem starken Gelbstich zu kämpfen. Es war eiskalt an dem Tag - -15 bis -20 Grad - und die Luft hat dem ganze einen seltsamen Gelbstich verpasst. Der wirkte mit zu schmutzig, daher hab ich ihn etwas gegen Rot verschoben auf den ersten Bildern. Das könnte man eventuell als eingerötet bezeichnen. Die späteren Bilder wiederum hatten aber wieder recht rötliche Lichtverhältnisse, weil sie fast alle zwischen 15.00 Uhr und 17.30 enstanden sind. Hier hab ich teilweise wieder etwas mit dem Val Thorens Effekt gespielt (Bilder von der Chaz Dura rüber zum Belvedere). Ich wollte so ein bischen den Broschüreneffekt haben.

Für die Pitztalbilder war das Thema zum Beispiel "Sommerschi", wenn Du so willst. Ich hab da zum Beispiel oft die weißen Flächen übersteuert, um so einen gewissen "gleißenden" Effekt zu kriegen. Am Passo Tonale hab ich wieerum die Bilder oft im Tiefmittenbereich reuntergezogen, um den Effekt der dunklen und scchmutziggrauen Wolken zu verstärken. Sah so schön düster aus. In Laveno hab ich vielen Bildern einen "alten" analogen Look verpasst, indem sie rötlich und gelblich wurden. Dabei hab ich versucht möglichst das intensive Grün des Dschungels ebenso gut wiederzugeben. Teilweise hab ich die Bilder nach 70er Postkarte aussehen lassen - so z.b die Bilder von den it Leuten besetzten Körben mit dem Lago im Hintergrund, weil ich das Motiv so Postkarten mäßig fabnd.

Also Fazit: ich gebe mir sehr viel Mühe mit den Bildern, und versuche, die Stimmung, wie ich sie erlebt hab, genauso wie auch mit dem Text, möglichst gut wiederzugeben. Dabei bearbeite ich Kontrast und Farbintensität und gleiche die Farbstiche an. In manchen Fällen gehe ich auch mal etwas künstlerisch ran, so z.B. Val Thorens Effekt, Maustation (Extremfall), Lavenoeffekt, Tunnelaufnahmen vom Pitzexpress (hier z.T. schwarz-weiß Effekt). Im großen und ganzen geht es aber auch hier immer darum eine bestimmte vorhandene Stimmung zu intensivieren.

@kaldini:

Ja zwei Tage sicher, eher drei. Wenn man bereit ist, Pisten, die einem Spaß machen, auch mal in ihren Varianten auszuprobieren und zu wiederholen, dann kann bestimmt auch vier oder fünf Tage gut dort verbingen. Allein die Seite vom Kl. St. berhard bietet so viele geile Couloirs, dass ich dort z. tage lang off-piste fahren könnt. Aber auch für den reinen Pistenschi wird sehr viel geboten. Insbesonder auch im Waldgebiet von La Thuile, das wir fast ganz außen vor gelassen haben.

Ich habe in der Tat die Bauruine eines Sesselliftes in La Rosiere gesehen, etwa in der Mitte zwischen den Stationsnahen Hängen und dem oberen Gebiet. Sah aber eher nach Fixgeklemmt aus, es standen nur Betonsockel rum , die waren aber eher klein. Ich weiß es waber nicht. Von einer weiteren Baustelle hab ich nichts gesehen. Brauchen könnte La Rosiere dringen zwei KSBs: eine von der Station auf den ersten Grat und eine, die hinten den Übergang nach La Thuile ermöglicht an dem langen Süd West Hang.

Ich hoffe ich habe alle Fragen beantwortet! :D
 
Ein Wahnsinns-Bericht wieder mal von Trincerone. Der hat mich heute bestimmt ne halbe Stunde davon abgehalten, was für mein Praktikum zu machen...

Ich war selber zweimal in La Rosière / La Thuile während meiner LesArcs-Wochen Mitte der 90er. Gewohnt haben wir in Seez, das ist bei guter Schneelage sogar von La Rosière aus per Ski erreichbar (der unterste Lift in LR geht runter bis zu den Wiesen oberhalb Seez).

Das Gebiet hat mir damals schon ziemlich gut gefallen. Beeindruckt haben mich vor allem:

- die anspruchsvollen und bis Ostern noch schneesicheren Talabfahrten nach La Thuile
- die Lifte in La Thuile, damals schon viele 4KSBs
- die hübsch gelegene Sonnenterrasse von La Rosière mit breiten Pistenautobahnen (wenn auch älteren Anlagen)
- durch die geringere Bekanntheit des Gebiets nicht so überlaufen wie Les Arcs oder Espace Killy

Wie trincerone schon geschrieben hat, in La Thuile ist eigentlich schon fast alles modern. Wenn jetzt in La Rosière noch zwei 6KSBs gebaut werden, wird das super :D
 
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