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Ästhetik der Pylone

Welche Mastenform ist im Gebirge aus ästhetischer Sicht angebracht (nur Sessel- bzw. Gondelbahmasten

  • Gittermasten klassischer Bauart.

    Stimmen: 2 40,0%
  • Rohrmasten geländefarben lackiert (ggf. zus. zur Verzinkung)

    Stimmen: 0 0,0%
  • Rohrmasten silbergrau verzinkt

    Stimmen: 1 20,0%
  • Vierkantmasten (lackiert)

    Stimmen: 1 20,0%
  • Egal- die Form von Stützen ist doch irrelevant

    Stimmen: 1 20,0%

  • Umfrageteilnehmer
    5

Kris

Nebelhorn (2224m)
Mal eine Frage von Kris über die Gefälligkeit von verschiedenen Formen von Liftmasten. Und zwar geht es nur um Masten von Sessel- und Gondelbahnen , also nicht von skiliften, PB oder gar funitels.

Während früher noch eine grosse Varietät and Mastenformen herrschte, hat sich heute die ökonomischste Variante, die rundrohstütze, universell durchgesetzt. Wenngleich es Rundrohstützen in verschiedenen Nuancen gibt (konisch, 8-Eck, n-Eck etc...), so ist deren Erscheinungsbild doch weitesgehend ident. Ebenso nicht weiter betrachtet werden Mischformen (Gitter+Vierkant).

Ist die moderne Form in Eurer Sicht die ästhetisch interessanteste? Welche Variante ist in Gebirgslandschaft vorzuziehen?

Und überhaupt: Welches wären Kriterien für den Einsatz verschiedener Masttypologien? Gibt es Situationen, in denen eine Mastform einer anderen vorzuziehen wäre?

(Graffremasten seien jetzt mal nicht betrachtet, denn die sind sowieso die schönsten überhaupt :-)
 
Ich steh auf Gittermasten, klassische Schweizer Bauart, wie von z.B. WSO und Garaventa lange eingesetzt. Letztere hatten diese Masten bis Anfang der 90er auch gerne bei normalen KSBs verbaut. Ansonsten haben mir die konischen Achteck(?)-Masten von Garaventa auch immer sehr gut gefallen, Leitner hat solche glaube ich ebenfalls eine Zeit lang verbaut. Die heute vorherrschende Rundrohrform finde ich, rein ästhetisch gesehen, total langweilig.

Prachtexemplar (Quelle: Lift-World)
pedra_grossa-2.jpg
 
oops, sorry hatte nicht gesehen dass die frage schon mal diskutiert wurde.

Ich emfpinde rohrmasten, insbesondere runde konische masten als wenig passend im gebirge (auf einer buga ist das eher egal). Insbesondere weil zum einen die mächtigkeit der masten zunimmt, weil anscheinend die fertigungstechnik heute riesendurchmesser erlaubt. Aber zum anderen entfremden sich die seilführungen immer mehr von der terrainstruktur:
Musste fürher in jeder senke eine niederhaltestütze das seil runterdrücken um auf den restlichen masten die nötigen auflagelasten zu garantieren, so werden heute dank wechsellstbatterien seilzüge gezeichnet, die nicht mehr der landform, sondern einer möglichst ökonomischen stützenanzahl folgen...
Was eine gewisse geometrische disharmonie zu folge hat. Ein seil hat ordentlich aufzuliegen und damit basta. Ist halt Kris' sichtweise :roll:

Die älteren 8-eckigen modelle haben durch ihre kantigkeit noch einen gewissen biss, und wenn sie gekändefarbig lackiert sind (vgl. die Alagna EUB im trincie bericht) treten sie nicht so hervor...

Demnach mag Kris weder bullige rundrochstützen, noch wechsellastbatterien. Sondern --> siehe avatar
 
Deine Avatarstütze ist aber nicht sehr praktisch.
Wartunge sind bei der etwas umständlich, da keine Wartungspodeste oder Seilabhebeböcke.
 
k2k schrieb:
Ich steh auf Gittermasten, klassische Schweizer Bauart, wie von z.B. WSO und Garaventa lange eingesetzt.[...] Ansonsten haben mir die konischen Achteck(?)-Masten von Garaventa auch immer sehr gut gefallen..
Dito.

Habe also für
Gittermasten klassischer Bauart.
gestimmt!
 
@ram: Du weisst doch, Graffer Anlagen sind praktisch wartungsfrei. Die benötigen keine podeste :-)
Zum Austausch einer rolle braucht es bei diesen hängebatterien keine extra hebeböcke glaube ich, denn das seil lässt sich ja zum stützenjoch ziehen.
Auch sehen Bahntrassen ohne podeste und abhebeböcke besser aus:
Ein graffer lift ist grazil und unsichtbar wie eine kleine stromleitung durch den wald :-)
 
Also bei ESL und DSB gefallen mir die dünnen schlanken Rundrohrstützen à la Graffer schon auch am besten. Neben den Betonstützen à la Wopfner ;)

Bei größeren SBs ists mir dann ziemlich wurscht.

Vergessen hast du irgendwie "I"-Form-Träger (gabs da nicht auch ein paar in Italy?) und Holzstützen ;) Und natürlich Betonstützen! Und Portalstützen!

Deshalb hab ichs fürs letzte gestimmt "ist wurscht" ... weil ich mich nicht entscheiden konnte ..
 
Für mich wirken die Rundrohrstützen zu massiv, vorallem im Hochgebirge. Das mag zwar ein besseres Sicherheitsgefühl vermitteln, für mich wirkt das aber im Landschaftsbild störend. Die Gittermasten tun das für mich jedoch nicht, da sie in diesem Sinne transparent sind und auf mich mehr den Eindruck von funktionierender Technik ausstrahlen als dieses runde Gezeugs.
 
Meine Meinung ist etwa gleich wie k2k's und jojo's Meinung, also hab ich für Gittermaststützen gestimmt!
 
@Kris, da muß ich dir widersprechen :D

Ich find Abhebeböcke sexy :mrgreen:

Am besten bei DSBs - 4KSBs, alles breitere sieht dann wieder doof aus

Gitter oder Rundrohr oder Achtkant is mir egal :D
 
>>Zusammendassend wurde also erwähnt für Rundrohr:
+besseres Sicherheitsgefühl vermittelnd
-zu massiv
-landschaftsbild störend
-total langweilig

>>Für Gittermasten:
+Transparent
+Sichtbarket funktionierender technik (Kraftverläufe)


Aus der Ferne sind Gittermasten wohl transparenter, und aus der Nähe sind sie vom Materialaufwand minimalistische Gebilde, die nur dort wo kräfte konzentriert fliessen, zug- bzw. druckbelastete Streben einsetzen. Der geneiget Betrachter kann im Kopf finite Elemente simulieren, z.b. bei den wunscherschönen weil am Stüzuenkop komplexen Gitterkonstruktionen von GMD (Müller) oder Carlevaro.

Interessant auch, dass die Schweizer stärker den Gittermasten vorziehen, der ja in der Schweiz besondere Tradition geniesst: Bis vor wenigen Jahren wurden mit wenigen Ausnahmen ausschlisslich Gittermasten verbaut. Diese Bauform wurde noch lange beibehalten, nachdem andere Länder bereits voll auf Rohr setzten. Letzendlich haben aber auch helvetische Seilbahnkonstrukteure auf Rohr umgesattelt.
Erster war hier in grösserem stil Von Roll, da die Mutterfirma im Herstellungsverfahren von "aufgerollten" rundrohren (wie beim kartonkern von klorollen) über grosses konw how verfügte.

Im gegensatz zu nordtirol schreibt in südtirol eine komission ab und an vor, dass aus transparenzgründen gittermasten eingesetzt werden müssen (neuer brunecker gondelbahn auf den kronplatz zb), und dass masten in umgebungsfarben gehalten werden müssen.


ooos, der bus fährt, bin weg...
 
Ganz klar: Klassische Gittermasten wie sie in der Schweiz bis Anfang der 90er üblich waren.
 
Komisch haben zwar schon elf für Rohrmasten gestimmt aber noch keiner hat geschrieben wieso.
Ich find Rohrmasten irgendiwe passender. Wobei das auch auf das Gelände ankommt. Aber generell erinnern mich Gittermasten immer so an Strommasten und die find ich auch nicht schön, Basta :twisted: ...
 
Übrigens hat Kris die Betonstützen vergessen, die es eine Zeitlang durchaus auch bei Sesselbahnen gab. :P
 
^^ Der von mir am häufigsten benutzte ESL hatte Betonstützen. Bild kann ich reinstellen, falls Interesse da ist.
 
Ich würde mich auch den Rundrohr, bzw. achteckicgen Masten anschliessen! irgendwie finde ich, fallen die am wenigsten auf und Gittermasten sehen wie bereits erwähntimmer nach Strommasten aus!
am liebsten die rundrihrstützen im kargen Gelände und dann vollverzinkt!
 
Am schlimmsten finde ich die Funitelmasten im Doppelmayr-look die Sehen von den Proportionen am schlimmsten aus. Da ist z.B. die Poma Variante weitaus gefälliger

Ich frage mich echt, wann die ersten Designerstützen kommen.. es wäre echt langam mal angebracht
 
Mir gefallen die Rohrstützen besser als die Gitterstützen.

Is das Rohr wirklich so wuchtiger als das Gitter? Am Fuss sind zumindest die Gittermasten breiter. Alles nur optische Täuschung, oder was?

Mein persönlicher Favorit fehlt in der Liste auch, da halt so selten gebaut.
Der untere Teil aus Gitter, dann Rundrohr das noch in ein Y übergeht.
 
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