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Atomausstieg

SnarfFlevoland schrieb:
Seilbahnjunkie schrieb:
Sorry, aber da geht mir das Messer in der Tasche auf. Erzähl das mal den Leuten in Japan. Alternativ darfst du auch gerne mal eine Reise nach Weißrussland unternehmen oder eine Uranmine besichtigen.
Fabi111 schrieb:
Gratulation zu diesem Beitrag. Solche Leute wie du sollten in Fukushima als Arbeiter eingesetzt werden; dann siehst du, was los ist
8O Warum sind Deutsche Leute so schnell auf die Füße getreten über ein bisschen Atomkraft? Sorry, aber das begreif ich als Holländer einfach nicht! Du wolltest doch auch jeden Tag Strom haben? Oder brauchst du kein Computer, Fernseher, Mikrowelle, Staubsauger, Waschmaschine uzw. mehr?

Wie kann mann Duschen, ohne nass zu werden? Wir sollten allen sofort zurück in die Mittelalter gehen. Da können wir sterben von Hunger und Kriege, aber nicht mehr von eventuelle Strahlung. Ein viel bessere Welt! Komm doch bitte du Heuchler! :P

Natürlich ist es sehr bedauernswert was da in Japan und in Tschernobyl passiert ist. Dabei müssen wir aber nicht vergessen das Japan sich in der nähe von eine Verwerfungslinie befindet, wo auch oft heftige Erdbeben auftreten. Und Tschernobyl war einfach kein Unfall, sondern ein unkontrolliertes Experiment. So etwas passiert nicht 1..2..3.. :idea:

Tatsache ist, dass mann mit Windenergie oder Sonnenenergie sehr wenig anfangen kann. Die Stromerzeugung ist sehr wenig. In die Niederlände muss mann Hunderten Windmühlen bauen für nur ein kleines bisschen Strom. Mit unseren einzige Atomkraftwerk in Borssele Erzeugen wir in kürze Zeit viel mehr Strom. Und die Stromerzeugung ist auch viel Billiger. Andere alternative gibt es nicht. Nur in die Berge kann mann mit Wasserkraft richtig etwas anfangen.

Nitram70 schrieb:
http://100-gute-gruende.de/lesen.xhtml

und dann mal Gedanken machen über die so saubere und billige Energie
Viel von was da steht ist komplett Unsinn. Ein par zufällige Sachen:

  • Atomkraftwerken sind beinahe CO2 frei.
  • Atomkraftwerken brauchen kein fosielle Brennstoffe.
  • Uran ist sehr viel vorhanden und kann mann überall bekommen.
  • Pro Haushalt (3.500 kWh pro Jahr) wird nur 10 gram Radioaktiver Abfall produziert, wovon 9,5 gram Wiederverwendet werden kann, und nur 0,5 gram wirklich langfristig aufgelagert werden muss.
  • Krebs bekommt mann allein nur wenn ein Kernreaktor porös ist oder explodiert. Es gibt kein wissenschaftliche Beweise dass mann Krebs von gut funktionierende Atomkraftwerken bekommen kann.

Bjoerndetmold schrieb:
Und wenn Borssele, die alte holländische AKW-Ruine, in die Luft fliegt, ist es geographisch zum Glück so plaziert, dass vor allem Belgier dran glauben müssen...
Atomkraftwerk Borssele ist aber sehr modern ausgestattet und wird sehr gut gepflegt. So etwas fliegt nicht einfach in die Luft. Dafür braucht mann ein heftiges Erdbeben oder eine Bombe. In die Niederlände sind die par einzige Erdbeben so leicht, dass mit der Kernreaktor gar nichts passieren kann.

Dachstein schrieb:
Diese Annahme ist grundlegend falsch. Auch das Datum ist falsch. In den inneralpinen Störungszonen bebt die Erde fast täglich! Hier mal eine Liste der größeren Beben für den Berdich in uns um Österreich.
I agree, aber die Erdbeben sind nicht so schwer, dass mit ein moderne Atomkraftwerk etwas richtig passieren kann. Schwere und ernsthafte Erdbeben gibt es kaum (oder gar nicht) in West-Europa.

Der richtige Nachteil von Atomkraftwerken ist sicher die Radioaktive Abfälle. Aber wie gesagt ist 0,5 gram pro 3.500 kWh sehr wenig. Und die Radioaktive Abfälle kann mann auch irgendwo in die Wüste lagern.

Alte Atomkraftwerken muss mann natürlich schließen, abreißen oder Renovieren. Aber modern ausgestattete Atomkraftwerken sind nicht gefährlich. Laß dich nicht beängstigen durch Aktivisten und politischen Spiele. :wink:

Schlussendlich bin ich sicherlich auch die Meinung, dass wir nach sicherere Alternativen suchen müssen (z.B. Blitze fangen und speichern). Bis dahin ist Atomkraft für jetzt ein saubere und billige Art von Produktiven Stromerzeugung. In jedem fall viel besser als Stromerzeugung mit Kohlen, Öl, Gas und/oder Holz. Oder muss das Ruhrgebiet wieder die Umwelt verschmieren und verschmutzen?

Merkst du eigentlich, was du für einen Schmarrn schreibst?
Fast jeder Satz ist falsch...

Dein Beitrag könnte genausogut in 'ner Propaganda-Zeitschrift für Atomkraft stehen...
 
dass österreichische Anbieter bis zu 30% des Bedarfs mit Atomstromimporten decken!

Gähn, Quelle?

Und zur Behauptung ohne Atomstrom würde das Stromnetz zusammenbrechen und wir alle würden wieder zurück ins Mittelalter katapultiert nehm' ich erst gar nicht Stellung, da stehen mir ja alle Haare zu Berge.

Grundsätzlich: Die Nachteile von Atomstrom überwiegen meiner Meinung nach gegenüber den Vorteilen und daher bin ich auch froh, dass in Österreich kein funktionstüchtiges KKW existiert.

Atomkraftwerk Borssele ist aber sehr modern ausgestattet und wird sehr gut gepflegt. So etwas fliegt nicht einfach in die Luft

Und das weißt du, weil du dort arbeitest?
 
Einmal mehr sind die Chinesen die schlauen. Die haben uns die Fehler machen lassen und produzieren jetzt ihren günstigen Atomstorm, während das wohlstandsverblödete ins Mittelalter abstürzt.

Jetzt hat man mir die ganze Zeig gesagt ich soll Elektroauto fahren, sonst krepiere das Klima, und jetzt kann ich die Kiste nicht mal mehr aufladen... :twisted:
 
Oliver199 schrieb:
dass österreichische Anbieter bis zu 30% des Bedarfs mit Atomstromimporten decken!
Gähn, Quelle?
[URL=https://www.global2000.at]www.global2000.at[/URL] schrieb:
Während Österreich bis zum Jahr 2000 ein Nettoexportland war, ist Österreich nunmehr ein Nettoimportland an Elektrizität.
[URL=https://www.umweltbundesamt.at]www.umweltbundesamt.at[/URL] schrieb:
Der Strom wurde größtenteils aus Deutschland, Polen (Durchleitung über Tschechien), Ungarn und der Schweiz bezogen. Durch die Zunahme der Stromimporte nach Österreich kam es zu einer Steigerung an Atomstrom im österreichischen
Versorgungsgebiet.
2007 waren es 28.500 Mio. kWh und gemäß http://www.welt-auf-einen-blick.de/energie/strom-import.php weltweit, im Vergleich mit den Ländern für die Zahlen vorliegen, der größte Stromimporteur. Und da die Stromimporte aus o.g. Ländern stammen, kann man an einer Hand abzählen, was für ein Strom das ist. Die 30% standen im Standard (ja ich weiß), aber ob nun 10, 20 oder 30% richtig sind, man kann es nicht bestreiten, das Atomstrom importiert wird. Daher ist es m.E. Augenwischerei, sich mit einer weißen Weste kleiden zu wollen, nur weil man national keine AKW betreibt.


Oliver199 schrieb:
Und zur Behauptung ohne Atomstrom würde das Stromnetz zusammenbrechen und wir alle würden wieder zurück ins Mittelalter katapultiert nehm' ich erst gar nicht Stellung, da stehen mir ja alle Haare zu Berge.
Das mit Mittelalter ist Unfug, keine Frage. Es ist aber so, dass der Ausbaustand in D heute nicht für den Bedarf an regenerativer Energie gerüstet ist, der notwendig ist, wenn sie die Versorgungslücke ohne Atomstrom decken soll. Dafür sind die Schwankungen zu groß, AKW produzieren regelmäßig auf die Zeiten abgestimmten Strom, der Wind weht aber wann er will. Das Problem muss erst gelöst werden.

Dachstein schrieb:
Anegnommen, es hätte nie AKWs gegeben, was wäre dann? Ich denke, es wäre nicht zu einer Energiekriese gekommen, sondern es wäre vielfach andere Technologien zum Einsatz gekommen.
Richtig, wir hätten sicher mehr Kohle-, Erdgas- oder Ölkraftwerke gehabt. Letztere waren damals in Mode da Öl noch billig war, heute weniger, jedoch in erdölfördernden Ländern noch aktuell. Also ob ohne AKW regenerative Energien (Sonne, Wind, Wasser) wesentlich stärker verfolgt worden wären kann man heute nicht mehr sagen. Bei hätte, wäre, wenn verliert man sich noch in der Frage ob das Huhn oder das Ei als erstes da war :wink: Denn das rasante Wachstum inkl. dem Bedarf an Strom (sog. "Wirtschaftswunder") bedurfte der Entwicklung von Kraftwerken mit hohem Wirkungsgrad und großer Kapazität, das waren damals nun Fossil-thermische Kraftwerke, die dann folgenden AKW standen für "saubere Energie" mit hohem Wirkungsgrad. Unser heutiger Kenntnisstand ist ein neuer, das ist halt die Entwicklung.
 
snowflat schrieb:
Richtig, wir hätten sicher mehr Kohle-, Erdgas- oder Ölkraftwerke gehabt. Letztere waren damals in Mode da Öl noch billig war, heute weniger, jedoch in erdölfördernden Ländern noch aktuell. Also ob ohne AKW regenerative Energien (Sonne, Wind, Wasser) wesentlich stärker verfolgt worden wären kann man heute nicht mehr sagen. Bei hätte, wäre, wenn verliert man sich noch in der Frage ob das Huhn oder das Ei als erstes da war :wink: Denn das rasante Wachstum inkl. dem Bedarf an Strom (sog. "Wirtschaftswunder") bedurfte der Entwicklung von Kraftwerken mit hohem Wirkungsgrad und großer Kapazität, das waren damals nun Fossil-thermische Kraftwerke, die dann folgenden AKW standen für "saubere Energie" mit hohem Wirkungsgrad. Unser heutiger Kenntnisstand ist ein neuer, das ist halt die Entwicklung.

Ich denke, dass spätestens nach der ersten Ölkriese in den Mitteleuropäischen Ländern hir ein Umdenken zu regenerativen Energien stattgefunden hätte. Wie du schon richtig angemerkt hast, weht der Wind nicht immer und auch die Sonne soll mal verdeckt sein. Was aber in Hülle und Fülle da ist, ist Wasser.
Vielfach wurde auch immer gesagt, dass man Strom nicht speichern könnte. Jedoch möchte ich auf den ersten Hauptsatz der Thermodynamik erinnern, der bekanntlich der Energieerhaltungssatz (Energie kann nur umgewandelt werden, nicht aber vernichtet) ist.

Folglich muss man die Sonnenenergie und die Windenergie nur in eine Energieform umwandeln, die man speichern kann. Jetzt sagen wieder alle, das geht nicht, ich sage aber es geht! Im Grunde macht es jedes Pumpspeicherkraftwerk vor. Denn Wasser kann man hervorragend speichern und kann dann abgearbeitet werden, wenn es keine Sonnenenergie bzw. Windenergie da ist. Es muss nur endlich das Umdenken erfolgen und ein System aus verschiedenen Kraftwerken errichtet werden - ein Solarkraftwerk alleine ist verglichen mit einer Kombination aus Windkraft, Solarkraft und Pumpspeicherkraftwerk in meinen Augen wirkungslos.

Das Windkraftwerk bzw. Solarkraftwerk muss nur Wasser in den Pumpsoeicher des Wasserkraftwerks pumpen, es erfolgt eine Umwandlung von e kin in e pot - das wäre im Grunde alles, was man in diesem Falle braucht.

Auch ein Flusskrfatwerk ist dafür in meinen Augen prädestiniert. Wasser, das abgearbeitet wurde, wird wieder hinaufgepumpt.

Wasser das im Speicher ist, kann bekanntlich schnell Stromspitzen decken, genau so wie den Grundbedarf (wenn das System auf Laufkraftwerke angewandt wird).

Kein Vorteil ohne einen Nachteil: solche Systeme sind nur dann wirkungsvoll, wenn man viele derartige Anlagen hat. Und sie sind nur dort einsetzbar, wo es neben Wasser als Energiespeicher auch en eintsprechendes Relief gibt... Das wäre aber in unseren Breitengraden durchwegs gegeben.

Aber gut, jetzt kommen dann wieder die Umweltschützer und protestieren gegen die Staumauer, weil da ja ein Blümchen wächst...

MFG Dachstein
 
Fabi111 schrieb:
Merkst du eigentlich, was du für einen Schmarrn schreibst?
Fast jeder Satz ist falsch...

Dein Beitrag könnte genausogut in 'ner Propaganda-Zeitschrift für Atomkraft stehen...

Fabi, das Forumthread hier ist doch ein Discussion oder? So eine Antwort ohne widerlegung ist ja sehr einfach.....
 
abwarten. in einem halben jahr haben die leute schon wieder vergessen was da in japan passiert ist. schon heute findet sich nichts mehr über fukushima in den zeitungen. die leute vergessen schnell, politiker erst recht. und dann gibts halt den ausstieg vom ausstieg.
 
Schade, mein ganzes Bericht war ganz fertig und bei 'Vorschau' war er auf einmal ganz verschwunden... Zweite Versuch.

Dachstein schrieb:
Man braucht nichts suchen, was man schon lange gefunden hat! Wasserkraft, Windkraft und Solarenergie.

Und nein, die Kernenergie ist alles andere als billig, geschweige denn sauber. Denn alleine die Nachversorgung der atomaren Abfälle wird uns neben vieler grauer Haare noch Milliarden kosten. All das hat man bei Wind-, Solar- und Wasserkraft nicht.
Unsinn, weil Wind und Solarenergie viel teurerer sind als Atomkraft. Nur Wasserkraft ist wirklich eine gute Lösung für viel Energie, aber auch nur für Länder mit Berge und Stärke Flüsse.

Pass auf: Eine Windmühle kostet 3,5 Millionen Euro und ist nach 20 Jahre komplett abgeschrieben. Eine Windmühle produziert 6.570.000 kWh pro Jahr. Wenn mann alle Erzeugung von Energie und die kosten mitrechnet (Neubau, Unterhalt, Abschreibung uzw.) hat mann ins Gesamt ein Verlust von ungefähr € 105.000,00 pro Jahr (€ 0,016 pro kWh) pro Windmühle. Für ein Atomkraftwerk braucht mann 2.000 Windmühlen. Bitte macht euch darüber Gedanken!

Und wenn du mit etwas richtiges anfangen will, ganz ohne Atomkraftwerken, muss mann ganz Nord-Deutschland voll bauen mit Windmühlen und ganz Süd-Deutschland mit Sonnenkollektoren. Guck doch mal bitte wie dann die Umwelt aussieht. Ob das kein Umweltverschmutzung ist... Totaler Wahnsinn!

Dachstein schrieb:
Und wenn du schon auf die besondere Lage von Japan bezüglich der Geologie Stellung nimmst, dann ist dir hoffentlich bekannt, dass es in Europa ebenso tektonische Störungen gibt. Ich sage nur Rheingrabenbruchsystem, etc...
Und es gibt hier auch wirklich solche kräftige Erdbeben als in Japan? Nein, natürlich nicht. Wenn etwas passiert sind die Erdbeben in West-Europa so leicht, dass mit moderne Atomkraftwerken nichts passieren kann. Natürlich müssen die Alte Atomkraftwerken gut Renoviert werden.

Fab schrieb:
Möchte an das schwedische AKW "Forsmark" erinnern. Da wars ganz knapp auch ohne Verwerfungszone. Wurde vom Betreiber auch verheimlicht.
Die höhere Strahlung in Forsmark war in 1986 von AKW Tschernobyl und nicht von AKW Forsmark selbst.

Fabi111 schrieb:
Merkst du eigentlich, was du für einen Schmarrn schreibst?
Fast jeder Satz ist falsch...
Entschuldigung, aber ich hab die Eindruck das du wirklich keine Ahnung hattest von was du hier sagst. Hattest du eine Gehirnwäsche bekommen, oder?

Oliver199 schrieb:
Und zur Behauptung ohne Atomstrom würde das Stromnetz zusammenbrechen und wir alle würden wieder zurück ins Mittelalter katapultiert nehm' ich erst gar nicht Stellung, da stehen mir ja alle Haare zu Berge.
Das wir zurück ins Mittelalter katapultiert werden war natürlich von figürliche Bedeutung. Hauptsache ist das wir jeden Tag Strom brauchen. Und was ist jetzt in 2011 die billigste und sauberste Art von Energieerzeugung? Genau, Atomkraftwerken! Liebe Leute, die ganze Energieerzeugung kann über 20 Jahren natürlich komplett anders aussehen. Tatsache ist, dass wir in 2011 leben und nicht in 2031. Natürlich hoffe ich auch das wir in die Zukunft bessere Alternativen haben. Aber jetzt in 2011 ist Atomkraft wirklich die beste Lösung. Wind und Solarenergie sind viel zu teuer und Wasserenergie ist nur eine Option für die Bergwelt. Und Energieerzeugung mit Holz, Öl, Kohlen oder Gas ist auch nicht billiger und sicherlich nicht sauberer als Atomkraft.

Und sind die Zeche viel sicherer? Guck noch bitte mal nach die Zeche in z.B. Nigeria. Dort gibt es tausenden Toten durch Unfälle.

Oliver199 schrieb:
Und das weißt du, weil du dort arbeitest?
Nein, natürlich Arbeite ich da nicht, aber ich weiß wie es da drinnen aussieht. Dabei hab ich früher auf die Schule viel über Energieerzeugung und Wassererzeugung gelernt und auch Sachen vor Ort angeguckt. Und in Holland gibt es überall und immer unabhängige Kontrollen. Wir gucken nur nach Beweisen und Gründen, und nicht nach Aktivisten. Die ganze Atomkraftwerk wird jeden Tag überprüft, überprüft und noch mal überprüft. 100% hat mann natürlich niemals, aber nichts im Leben ist ohne Gefahr. Das Risiko auf einem Unfall in Straßenverkehr ist viel großer. Tatsache ist das die AKW Borssele sicher ist und viel Energie produziert billig und sauber produziert. Ich hab mein Strom und es funktioniert gut, zusammen mit etwas Wind und Solarenergie als Ergänzung. Bitte nicht vergessen das Kohlenenergie viel mehr die Umwelt verschmutzt und auch nicht ohne Gefahr ist. Sicher nicht für die Nachbarn neben der Kohlenzentrale...
 
Hallo,

du scheinst dich ja sehr gut auszukennen, dann kannst du mir doch bestimmt mal 3 Frage´n beantworten.

1.Wohin mit dem Atommüll ? (ach ich vergass ist ja nicht viel)
2.Was wird die Entsorgung und Endlagerung kosten und wer bezahlt das eigentlich.
3.Wieso hat eigentlich ein AKW, fast keine Haftpflichtversicherung.

Es wird sehr viel Geld kosten auf erneuerbare Energien umzusteigen,es aber nicht zu tun wird bei weitem mehr kosten.

Gruss Nitram
 
@SnarfFlevoland
wg. Forsmark: Ich schreibe hier von der Beinahe-Kernschmelze (GAU) von vor ein paar Jahren, der vom Betreiber verheimlicht und erst 3 Jahre später aufgedeckt wurde.

Du bist auf mein Argument "Schaden u. Versicherung" nicht eingegangen.
Nebenbei bemerkt: Man stelle sich eine Evakuierungszone von 50 Kilometern in Mitteleuropa vor. Das wären Schäden in Billionenhöhe! Wenn die Betreiber die möglichen Schäden adäquat versichern müssten, wäre Atomkraft viel, viel teurer und wirtschaftlich nicht konkurrenzfähig.
Die Atomenergie ist hoch subventioniert, da mögliche Schäden in unglaublichem Ausmass nicht versicherungstechnisch eingepreist sind.
Nitram 70 hat es nochmals aufgegriffen.
Beschäftige dich mal gedanklich damit und vergleiche dann die Kosten.
 
snowflat schrieb:
[URL=https://www.umweltbundesamt.at]www.umweltbundesamt.at[/URL] schrieb:
Der Strom wurde größtenteils aus Deutschland, Polen (Durchleitung über Tschechien), Ungarn und der Schweiz bezogen. Durch die Zunahme der Stromimporte nach Österreich kam es zu einer Steigerung an Atomstrom im österreichischen
Versorgungsgebiet.
2007 waren es 28.500 Mio. kWh und gemäß http://www.welt-auf-einen-blick.de/energie/strom-import.php weltweit, im Vergleich mit den Ländern für die Zahlen vorliegen, der größte Stromimporteur. Und da die Stromimporte aus o.g. Ländern stammen, kann man an einer Hand abzählen, was für ein Strom das ist.

Erstmal bist du da mit sicherheit um eine Größeneinheit zu hoch. Es sind nicht 28.500 Mio kWh, sondern höchstens 28,500 Mio kWh (fals du die amerikanische Notation verwendet hast vergiss das einfach).
Unabhängig davon findet man auf Wikipedia die Zahlen für 2008 (mit Quelle) und danach importiert Österreich 22,033 TWh, von steigender Tendenz kann also keine Rede sein. Wasaber noch viel wichtiger ist, Österreich exportiert auch Strom und zwar (2008) 16,528 TWh. Es bleiben also noch gerade mal 5,505 TWh übrig, als ein Fünftel von deiner Zahl. Damit liegt Österreich keinesfalls auf einem Spitzenplatz der Impoteure weltweit. Das reicht nichtmal für einen Spitzenplatz in Europa. Selbst wenn man wirklich nur die Importe betrachtet liegt Österreich in Europa nur auf Platz fünf hinter Italien, Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden. Bis auf Italien haben die Länder alle AKWs. Und, dass es Italien nicht schafft seine Energie selbst zu produzieren hat mit Sicherheit andere Gründe. Ein Land, dass so viel Küste für Windräder, so sonniges Klima für Solarenergie und einen nicht unerheblichen Alpenanteil hat könnte ohne Probleme seine Energie selbst erzeugen.

@SnarfFlevoland: Billig ist Atomkraft nur für einen, für die Betreiber. In Deutschland maulen immer alle über die hohen Subventionen für die regenerative Energie, aber was wurde schon alles in AKWs investiert? Und was muss noch investiert werden? Die Energiekonzerne haben die Technologie praktisch vom Steuerzahler geschenkt bekommen. Genauso sieht's bei der Endlagerforschung und beim Rückbau aus. Das kostet unmengen Geld, aber es wird nicht mit den Kosten für AKW Strom in Verbindung gebracht. So kann man jede Technologie billig rechnen.
Und von sauber kann auch keine Rede sein. Informier dich mal über den Uranabbau. Wenn du das sauber nennst ist dir wirklich nicht mehr zu helfen. Vom Müll will ich garnicht erst anfangen. Warum macht man denn so ein Geschiss darum wenn es doch angeblich so wenig ist?
 
SnarfFlevoland schrieb:
Atomkraftwerk Borssele ist aber sehr modern ausgestattet und wird sehr gut gepflegt. So etwas fliegt nicht einfach in die Luft. Dafür braucht mann ein heftiges Erdbeben oder eine Bombe. In die Niederlände sind die par einzige Erdbeben so leicht, dass mit der Kernreaktor gar nichts passieren kann.

Nur noch ein Anstieg des Meeresspiegels um ein paar Zentimeter, dann eine Sturmflut wie 1953 und das wars mit Borssele. Delta-Plan hin oder her.

Borssele leistet sowieso keinen nennenswerten Beitrag zum niederländischens Strombedarf.

Björn
 
SnarfFlevoland schrieb:
Unsinn, weil Wind und Solarenergie viel teurerer sind als Atomkraft. Nur Wasserkraft ist wirklich eine gute Lösung für viel Energie, aber auch nur für Länder mit Berge und Stärke Flüsse.

Fab schrieb:
Möchte an das schwedische AKW "Forsmark" erinnern. Da wars ganz knapp auch ohne Verwerfungszone. Wurde vom Betreiber auch verheimlicht.
Die höhere Strahlung in Forsmark war in 1986 von AKW Tschernobyl und nicht von AKW Forsmark selbst.

Ich sehe du hast meinen Post nicht gelesen. Denn ich sage, dass eine wirkungsvolle Energieerzeugung darin besteht, die erzeuge Solarenergie bzw. Windenergie in Form von hochgepumpten Wasser zu speichern. Das kann man bei jedem Laufkraftwerk machen, bei einem Pumpspeicherkraftwerk geht das auch. Das löst nebenbei die Energiespeicherung auf ganz einfache und billige Art.

Auch AKWs brauchen Instandhaltung, und das mehr als jede Solaranlage, und wie schon geschrieben, den Müll einer Solarkraftanlage wird man sicher leichter und billiger los als einen abgebrannten Brennstab.

Und weiters empfehle ich dir, dass du mal Forsmark und Juli 2006 bei Google eingibts. Mit Tschernobyl hat das ganze nämnlich nichts zu tun. Kurzgesagt - Lastabwurf, Notabschaltung, Notstromagregate springen nicht alle an - Problem. Und das ist ein einem gut gewarteten, angeblich sicheren AKW passiert...

MFG Dachstein
 
SnarfFlevoland schrieb:
Nur Wasserkraft ist wirklich eine gute Lösung für viel Energie, aber auch nur für Länder mit Berge und Stärke Flüsse.
So trocken der heurige Winter und so leer die Stauseen sind, frag ich mich allerdings schon, ob es da heuer genügend Wasser geben wird, um die Wasserkraftwerke gut genug auszulasten. Desweiteren müsste man (weiß nicht, ob das gemacht wird) bei den Wasserkraftwerken jenen Teil der Stromerzeugung abziehen, die von Pumpwasser-Kraftwerken erzeugt wird, da diese ja nur die Funktion einer "Batterie" haben und der dortige Strom ursprünglich von Wind- Solar- AKW etc. erzeugt wurde...

Wasserkraftwerke in den Bergen ist als Grundversorgung daher m.E. genauso ungeeignet wie Wind und Solar. Hier können m.E. nur Gezeitenkraftwerke in Frage kommen....
 
Ist es nicht so, dass heutige AKW so gebaut werden können, dass auch bei einer Kernschmelze keine Radioaktivät nach aussen gelangen kann? Wenn das gegeben ist, dann ist m.E. das letzte Argument gegen AKW hinüber. Die Endlagerung lässt sich zumindest mittelfristig problemlos lösen - bessere Lösungen wird es in Zunkunft sicher geben.
Schlussendlich bleibt uns ja nichts anderes überig. Dass es ohne AKW heute mehr erneurbare Energien gäbe - Ölkriese hin oder her - glaubt ihr ja selber nicht. Trotz rasanter Wirtschaftsentwicklung und damit verbundenen Wohlstand und Forschung (auch dank AKW) will man heute die AKW ja in erster Linie durch thermische Kraftwerke (Gas) ersetzen. Die paar Prozent Sonne und Wind sind reine Popaganda-Augenwischerei.
Selbst Wasserkraft ist gut und recht. In der Schweiz kann man da aber nicht mehr viel mehr raushohlen. 1. Weil man nicht nur Mauern sondern auch Wasser braucht und 2. weil die Kreise, die gegen AKW sind, auch gegen Staumauern sind.
Und Windräder können mir gestohlen bleiben. Optische Umweltverschmutzung hoch 27.
Die beste Lösung wäre ja, wir würden den Strom einfach importieren und die anderen den Dreck haben lassen. Nur bauen die Franzosen ihre AKW, die unseren Strom produzeren, auch brav an die Grenze.
 
Pilatus schrieb:
Ist es nicht so, dass heutige AKW so gebaut werden können, dass auch bei einer Kernschmelze keine Radioaktivät nach aussen gelangen kann? Wenn das gegeben ist, dann ist m.E. das letzte Argument gegen AKW hinüber.
Klar... *nurnochkopfschüttel*

Pilatus schrieb:
Die Endlagerung lässt sich zumindest mittelfristig problemlos lösen - bessere Lösungen wird es in Zunkunft sicher geben.
Und bringt die Pläne bzw. Ideen dafür der Osterhase oder der Nikolaus?
Wie soll das bitte funktionieren?
 
Mal abgesehen davon, dass das Müllproblem nicht problemlos ist (sagt der Name schon :wink: ) und niemand sicher sagen kann, dass bei einer Kernschmelze keine Radioaktivität austritt, was sind denn eigentlich die viel gepriesenen Vorteile von AKWs? Billig? Nur weil man vieles dem Steuerzahler überlässt. Sauber? Nur wenn man es auf die CO2 Produktion reduziert. Sichere Energieversorgung? Nur solange kein Störfall entsteht.
Fakt ist doch, dass der einzige wirkliche Vorteil von AKWs der Gewinn für die Betreiber ist. Nennt mir mal welche die sich nicht wiederlegen lassen.
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Mal abgesehen davon, dass das Müllproblem nicht problemlos ist (sagt der Name schon :wink: ) und niemand sicher sagen kann, dass bei einer Kernschmelze keine Radioaktivität austritt, was sind denn eigentlich die viel gepriesenen Vorteile von AKWs? Billig? Nur weil man vieles dem Steuerzahler überlässt. Sauber? Nur wenn man es auf die CO2 Produktion reduziert. Sichere Energieversorgung? Nur solange kein Störfall entsteht.
Fakt ist doch, dass der einzige wirkliche Vorteil von AKWs der Gewinn für die Betreiber ist.
Du sagst es!
 
Ich würde ja empfehlen, statt irgendwelche in den Medien verbreitete Argumente unreflektiert wiederzugeben, sich einfach mal die Zahlen anzuschauen. Ich war eigentlich immer durchaus aufgeschlossen gegenüber der Kernenergie und habe sogar mal eines von innen angeschaut. Nach allem was ich aber in den letzten Wochen an Zahlen gesehen habe, glaube ich aber inzwischen dass ein Ausstieg innerhalb von 10-15 Jahren, wie er im Moment angestrebt wird, absolut realistisch ist.
Der Energiebedarf in Deutschland ist seit 2003 nicht mehr gestiegen, die letzten Jahre war er sogar leicht rückläufig. Die Gesamtleistung aller Kraftwerke in Deutschland lag 2009 bei 155 GW, der Anteil der Kernkraft lag dabei bei schlappen 20 GW und die jährlichen Lastspitzen, also das was maximal benötigt wird, waren 80 GW (ebenfalls seit 10 Jahren mehr oder weniger konstant).
Natürlich tragen die AKWs im Gegensatz zu den erneuerbaren Energien einiges zur Grundlast bei, aber so viel wie manche meinen ist für einen Ausstieg meines Erachtens nicht zu tun. Der Weltuntergang kommt damit sicher nicht, im Gegenteil. Zwischenfälle werden sich niemals 100% verhindern lassen, bei keiner technischen Anlage, rechnerisches Restrisiko hin oder her. Es ist aber ein Unterschied ob nachher im Umkreis von 50 km alles verstrahlt und für tausende Jahre unbewohnbar ist oder ob nur ein paar umgefallene Windräder herumliegen. Von der ungelösten Endlagerfrage mal ganz abgesehen.
 
TITANIC online wirft schon heute den Blick auf die völlig harmlosen Unfälle von morgen:

Dienstag
Wie sich bei einer Routineinspektion im AKW Brunsbüttel herausstellt, sind die Leitungen des Notkühlsystems aus Balsaholz; außerdem wurden anstelle von Menschen Waschbären als Sicherheitspersonal eingestellt. "Die gesunkenen Personalkosten können wir direkt an die Verbraucher weitergeben", verteidigt Eon-Chef Bernotat die Sparmaßnahmen, "zum Beispiel durch höhere Preise. Mit den gestiegenen Einkünften können wir dann nämlich auch die tatsächlich alarmierenden Sicherheitsstandards noch besser machen!"

Mittwoch
Alarm in der Eon-Zentrale! Wieder sind die Zeitungen voll von Berichten über neue schreckliche AKW-Unfälle, "obwohl uns die Presse doch versprochen hatte, diesmal stillzuhalten", so Bernotat enttäuscht. Eon betrachte "völlig überzogene" Berichte dieser Art mittlerweile als Hauptbedrohung für die Reaktorsicherheit in Deutschland.

Donnerstag
Völlig unerwartet kommt es in Biblis B zu einer Kernschmelze; der Reaktor frißt sich tief hinab ins Erdreich und kommt erst auf den Philippinen wieder zum Vorschein. "Ein ärgerlicher Zwischenfall auch für uns", so Bernotat: "das Einkommensniveau der Philppiner ist ja sehr viel kleiner als das der Deutschen; ob die Inselbewohner mit dem neuen Reaktorstandort bereit sind, unsere bizarren Phantasiepreise zu bezahlen, wird sich erst noch herausstellen."

Freitag
Zu einem weiteren AKW-Störfall kommt es am Freitag: Die Bundesregierung erklärt versehentlich den Atomausstieg für irreversibel. Eon-Chef Bernotat spricht von einer "Riesenkatastrophe"; Deutschland sei gewissermaßen im Eimer, weil nichts mehr brummt. Die Verantwortlichen würden aber zur Rechenschaft gezogen, erhielten eine saftige Abmahnung und könnten sich den schönen Aufsichtsratposten fast schon abschminken. "So ein schrecklicher Unfall darf einfach nicht wieder vorkommen!"
 
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