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Ausflugtipps Wallis gesucht

Die «Swiss Half Fare Card» ist auf dem Halbtax-Geltungsbereich gültig.
Wo ist jetzt der Gegensatz???
Also auf jeder Homepage, wo eine Seilbahn Halbtax-Preise angibt oder darauf verweist, gilt für mich demnach auch die Swiss Half Fare Card für 99,- CHF. Die darf halt nur von Leuten mit Wohnsitz ausserhalb CH gekauft werden.
 
Falls Architektur interessiert.
In Sierre gibt es das "Parking de l’Europe", ein sehr sehenswertes Parkhaus in schönem Sichtbeton (müsste von 2008 sein).
Angegeliedert ist noch das "Crèche de l’Europe". Beides haben wir uns schonmal angesehen.
Weitere, sehenswerte Neubauten in der Gegend sind zB hier mal aufgelistet:
http://www.swiss-architects.ch/index.php?seite=ch_further_projects_de&system_id=9121&profile_sprache=de
Das Centre de secours incendie et de protection civile in Crans Montana könnte auch sehr sehenswert und eventuell öffentlich zugänglich sein. Dort war ich leider noch nicht.
 
Irgendwo müsste im Wallis ein unterirdischer See sein, den man besichtigen kann, wenn ich mich recht an ein Prospekt erinnere...
 
Lac Souterrain in St. Leonard, wurde mir per PN schon empfohlen und ist definitiv in der Planung.
 
Arlberg-Irrer schrieb:
Lac Souterrain in St. Leonard, wurde mir per PN schon empfohlen und ist definitiv in der Planung.
Ja das war interessant. Wobei man erwähnen muss das man nur den vorderen See befahren kann. Leider ist der Hintere, der als grösster Höhlensee Europas gilt, für das Publikum nicht zugänglich.
Bei St. Leonard ist mir noch was anderes in den Sinn gekommen: Wein. Das Wallis ist auch eine Weinbau Gegend. Bekannt sind vor allem Fendat und Dôle. Fendant wird aus der Chasselas Traube(auf Deutsch Gutedel) gekeltert. Der Dôle besteht zum grössten Teil aus Pinot Noir(Blauburgunder in D auch Spätburgunder gennannt). Es gibt auch Dôle Blanc der wird einfach weiss gekeltert und wird zu den Rosé gezählt. Man baut auch Savignon Blanc oder Chardonay an, die aber einen ganz anderen Charakter als die aus Kalifornien oder Australien haben. Daneben gibt es noch andere zum Teil alte seltene Sorten, wie Humagne Rouge u.a. Einer Wein Probe steht also nicht im Wege.
Kulinarisch gesehen kenne ich nur die Typischen Walliser Spezialitäten wie Fondue, Raclette und den Walliserteller. Zum Waliserteller würde sich eine weitere Regionale Spezialität empfehlen das Walliser Roggenbrot.
 
Schade, dass man nicht mehr den großen See sehen kann. Es werden 30min. Bootsrundfahrt angeboten (Fotographieren ist erlaubt, nicht so ein Verbot wie in der Eisriesenwelt)

Was ist denn der Walliserteller?
Genau, ich brauche noch Empfehlungen für die heimische Küche auf den Hütten! Ich hatte letztes Jahr oben im Restaurant an der Grimselpasshöhe, gegenüber vom Murmeltiergehege, so eine in der Pfanne gebackene Brotscheibe mit ewig viel Kram drauf, also nicht nur Wurst und Käse überbacken sondern noch alles mögliche weiter. Das war schon nicht schlecht.

Wein ist ne gute Idee, aber wer fährt???
In Hamburg haben wir übrigens den nördlichsten Weinberg DER GANZEN WELT! (steht auf dem Dach der U3-Haltestelle)
hamburg-weinberg-blick.jpg

Soll aber nicht schmecken :tot:

Von welchen Dörfern aus sieht man die Bietschtalbrücke? (wir haben ja das 500mm Teleobjektiv dabei, also braucht man nicht hinwandern :wink: )
 
Der Walliserteller ist mit der Brettljause gleichzusetzen und ist im Wallis natürlich ein Muss.... :lol:

fleieisch001.jpg
 
jetzt fehlt wie bei facebook der "Like"-Button :gut:
 
Ein Käsefondue gehört im Wallis einfach dazu. Lammspezialitäten sind ebenfalls typisch und sehr zu empfehlen.
 
Wombat schrieb:
Arlberg-Irrer schrieb:
Lac Souterrain in St. Leonard, wurde mir per PN schon empfohlen und ist definitiv in der Planung.
Ja das war interessant. Wobei man erwähnen muss das man nur den vorderen See befahren kann. Leider ist der Hintere, der als grösster Höhlensee Europas gilt, für das Publikum nicht zugänglich.
Bei St. Leonard ist mir noch was anderes in den Sinn gekommen: Wein. Das Wallis ist auch eine Weinbau Gegend. Bekannt sind vor allem Fendat und Dôle. Fendant wird aus der Chasselas Traube(auf Deutsch Gutedel) gekeltert. Der Dôle besteht zum grössten Teil aus Pinot Noir(Blauburgunder in D auch Spätburgunder gennannt). Es gibt auch Dôle Blanc der wird einfach weiss gekeltert und wird zu den Rosé gezählt. Man baut auch Savignon Blanc oder Chardonay an, die aber einen ganz anderen Charakter als die aus Kalifornien oder Australien haben. Daneben gibt es noch andere zum Teil alte seltene Sorten, wie Humagne Rouge u.a. Einer Wein Probe steht also nicht im Wege.
Kulinarisch gesehen kenne ich nur die Typischen Walliser Spezialitäten wie Fondue, Raclette und den Walliserteller. Zum Waliserteller würde sich eine weitere Regionale Spezialität empfehlen das Walliser Roggenbrot.

Ja und den Weisswein dazu nicht vergessen :D Bsp. Johannisberg oder Petite Arvine würde ich empfehlen :D
 
albe schrieb:
Arlberg-Irrer schrieb:
In Hamburg haben wir übrigens den nördlichsten Weinberg DER GANZEN WELT! (steht auf dem Dach der U3-Haltestelle)

sicher?

http://www.sweden.se/de/Startseite/Lebensstil/Lesen/Schwedische-Weinerzeuger-trotzen-widrigen-Bedingungen/

dann halt den nördlichsten Weinberg der Welt, der auf einer U-Bahnstation steht :D

Zwei Fragen noch zum Eggishorn.
Der Fußweg zur Spitze sieht aber sehr ausgesetzt aus bei mapplus.ch. ist das was für nicht ganz schwindelfreie??? In einem AF-Bericht ist jemand den Unesco-Klettersteig (oder war es nur ein Wanderweg) gegangen, das war mir zu heftig.

Bei mapplus sehe ich da nord-östlich des Eggishorn einen Tunnel:
http://www.mapplus.ch?x=651321&y=142877&zl=15
Ist das eine nichtöffentliche Strasse zur Gletscherstube oder ein sehr langer Wanderweg durch einen Tunnel?

Und warum macht der Furka-Basistunnel eigentlich einen Knick und läuft nicht schnurgerade von Oberwald nach Realp (Gestein?)
 
Jetzt schalt ich mich auch nochmal ein und werf dir nen Tipp in Zermatt hin:

Angeblich soll das Gletschertor des Gornergletschers im Sommer ziemlich imposant sein. Früher soll da wohl im Hochsommer eine richtige Wasserfontäne rausgekommen sein, wie das jetzt mit veränderter Gletscherzunge ist, weiß ich nicht.

Das Gletschertor erreichst du von Furi aus zu Fuß in schätzungsweise 1,5 Stunden. Kein Panoramaweg aber sicher auch keine schlechte Erfahrung.
 
der Wanderweg aufs Eggishorn ist ein wenig schweißtreibend. Aber sonst ist es ein steiler Wanderweg, sonst nix.

Das Gletscherende des Gornergletschers ist ständigen Veränderungen unterworfen. Würde mich nicht trauen einen aktuellen Tip abzugeben.
Vor ein paar Jahren konnte man wie in einen Dom hinengehen. M.W. ist die Höhle eingestürzt und das Gletscherende hat sich bis zum Anfang der felsigen Engstelle zurückgezogen und ist gar nicht mehr so leicht zu erreichen.
anfragen?schwierig. die Damen bei Z-Tourismus am Desk kennen vielleicht die aktuellen Schminktips. Vielleicht beim SAC Z (Sektion MonteRosa) nachfragen.
 
Fab schrieb:
anfragen?schwierig. die Damen bei Z-Tourismus am Desk kennen vielleicht die aktuellen Schminktips.
oder welche Lifte am KMH geöffnet haben :D

*am mapplus.ch ausdrucken, damit man vor Ort die Berge auch am Namen erkennt* (hat mich letztes Jahr am Simplon und am Grimsel gewurmt)
 
Fab schrieb:
der Wanderweg aufs Eggishorn ist ein wenig schweißtreibend. Aber sonst ist es ein steiler Wanderweg, sonst nix.
Meinst Du den Weg von der Fiescheralp zum Eggishorn?
Ein weiterer Wandertipp ist nämlich mit der Luftseilbahn zur Fiescheralp fahren und von dort hinauf laufen. Dann über Route 48+47a nach Fiesch. Der Weg der Route 48 beginnt schon auf dem Gipfel. Das ist auf der Karte durch den Namen verdeckt. Die Zeitangaben auf der Interaktivenkarte beziehen sich wohl auf die Besteigung. So was ich in Erinnerung habe, hatten wir damals für die gesamte Strecke irgendetwas über 5 Stunden.
 
Habe den Weg von der Bergstation der Eggishornbahn aufs eigentliche Eggishorn gemeint.
 
Als ich das letzte mal da war, wars auch einfach. Seinerzeit strömte der Fluß in der Mitte aus dem Tor und man konnte, von unten gesehen links dem Wanderweg von Furi her folgend, einfach in den Gletscherdom reingehen.

Da der Gletscher zurückgeschmolzen ist, soll da jetzt Fels sein an dem der Fluß entlangströmt. Kein Platz mehr, so hat man mir gesagt. Schaut auch auf deinem Bild ein wenig danach aus.
 
Arlberg-Irrer schrieb:
Genau, ich brauche noch Empfehlungen für die heimische Küche auf den Hütten! Ich hatte letztes Jahr oben im Restaurant an der Grimselpasshöhe, gegenüber vom Murmeltiergehege, so eine in der Pfanne gebackene Brotscheibe mit ewig viel Kram drauf, also nicht nur Wurst und Käse überbacken sondern noch alles mögliche weiter. Das war schon nicht schlecht.
Käse Schnitten findest Du in der ganzen Schweiz. Was drauf ist, kommt auf den Koch und die Region an. Genau so bei der Rösti da gibt es so viele Varianten. Und je nach Region auch Vorlieben.
Wenn Du Käse magst würde ich Dir sowie so empfehlen zuzuschlagen. Jetzt hast Du Gelegenheit Käse zu kosten, die ausserhalb des üblichen 08/15 Schema wie Emmentaler, Gruyère und Appenzeller sind. Einen wirklichen Tipp kann ich Dir aber nicht geben, frage Dich einfach durch.
 
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