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Auto ...

Und wer als Mitfahrer nicht ins Schema des Normmenschen passt, hat ein Problem. Schöner Fortschritt; nicht immer ist das Neuere auch das Bessere!
 
Dafür sind diverse neue Modelle für größe Menschen besser geworden.
Im E30 beispielsweise musste man besonders bei Modellen mit Schiebedach noch den Kopf einziehen, das Lenkrad war viel zu weit weg und zu tief - man konnte den oberen Teil von Tacho und Drehzahlmesser nicht sehen. Es ging, aber es war suboptimal. Heute kann man selbst bei kleineren Modellen die Sitze und das Lenkrad viel besser einstellen, so dass es einfach besser passt.
 
Ich finde 1.65m noch nicht stark abweichend, aber halt einfach klein. Es gäbe ja eine Lösung, und allzu teuer wäre die auch noch nicht. Umso unverständlicher ist es für mich, dass hier von Seiten der Hersteller wegen ein paar Euros/Dollars/Franken oder was auch immer geknausert wird, während für ziemlich unnützen Schnickschnack (Wer braucht den schon einen in die Klimaanlage integrierten Duftspender?) dieses Geld vorhanden ist. Das sind in meinen Augen die Prioritäten klar falsch gesetzt. Meinetwegen kann man ja beides in die Optionenliste nehmen. Wer es will, bestellt es halt.

Ohnehin, da läuft für mich im Moment vieles falsch. Da sind Dinge in der Ausstattungsvariante inbegriffen, die braucht kein Mensch, aber was wirklich was brächte, muss man extra bestellen. Aber auch da lauern oft noch Preisfallen, und zwar in Form von Bündelungen. Da werden zwei oder mehr Zusatzausrüstungen zusammengepackt, da wundert man sich nur noch warum. Aber wenn man das eine haben will, muss man das andere mitbestellen. Das hat doch System!
 
1.8m ist alles andere als klein, schon gar nicht für eine Frau. Apropos: Gerade beim schönen Geschlecht ist 1.65m durchaus noch im Rahmen der Norm.
 
GMD schrieb:
Ich finde 1.65m noch nicht stark abweichend, aber halt einfach klein. Es gäbe ja eine Lösung, und allzu teuer wäre die auch noch nicht. Umso unverständlicher ist es für mich, dass hier von Seiten der Hersteller wegen ein paar Euros/Dollars/Franken oder was auch immer geknausert wird, während für ziemlich unnützen Schnickschnack (Wer braucht den schon einen in die Klimaanlage integrierten Duftspender?) dieses Geld vorhanden ist. Das sind in meinen Augen die Prioritäten klar falsch gesetzt. Meinetwegen kann man ja beides in die Optionenliste nehmen. Wer es will, bestellt es halt.

Man merkt das du keine Ahnung hast wie Autoteile produziert werden.
Teile die mit dem Sicherheitsgurt zu tun haben sind direkte Teile die für die Sicherheit von Personen zuständig ist. D.h. diese Teile unterliegen sehr strengen Kontrollen und müssen auch deutlich massiver gebaut werden als ein zusätzlicher Duftspender der nichts mit der direkten Sicherheit des Autos zu tun hat. Bei den Sicherheitsteilen muss je nach Anfoderderung jedes Beteiligte Unternehmen extrem viel Aufwand treiben um die Sicherheit zu gewährleisten und auch zu dokumentieren. Allein das kostet schon viel. dazu müssen dann diese Unterlagen über jedes einzelne produzierte Teil jahrelang gelagert werden. In der Firma in der ich gearbeitet habe haben wir unter anderem Teile für Bremsanlagen hergestellt. Dafür hatten wir eine extra Maschine die bis auf Messarbeiten alles automatsich gemacht hat. Dann ging es darum die Produktivität zu steigern und eine 2te Maschine anzuschaffen. War aber zu teuer 24/7 war deutlich billiger.
Auf die Gurthöhenverstellung bezogen heißt das: Man müsste für jedes einzelne Automodell gut eine 1mio. nur in Maschinen investieren, dazu kommen noch Entwicklungskosten und die nachfolgende Bürokratie.

Beim Lufterfrischer kann man grob gesagt einfach das Teil im Supermarkt kaufen und irgendwo ins Auto legen.
 
Dennoch wird großer technischer und bürokratischer Aufwand in Kauf genommen, um ein Fahrzeug so auszustatten, dass man sich einen besseren Absatz verspricht.
Anders herum werden auch einfache Teile nicht verbaut, wenn ein Großteil der Kundengruppe sie nicht verlangt, obwohl sie günstig wären.
Die Angebotsseite scheint mir enorm strategisch zu handeln. Wenn man sich die ganze "Modellflut" ansieht, die heute auf den Markt kommt, dann fragt man sich mitunter schon, ob sich das wirklich lohnen kann, all diese Modelle der Zulassung in den ganzen Ländern zuzuführen.
 
Rüganer schrieb:
Naja, der ADAC ist doch auch von Mercedes gesponsort...an der Objektivität der Daten hab ich meine Zweifel.
Wie war das noch gleich, traue keiner Statistik... :D
Woraus du jetzt schlussfolgerst, dass ausschließlich die sponsern sollten, erschließt sich mir nicht ganz? Subjektive Meinung?!
Ich seh jedenfalls deutlich mehr Mercedes am Autobahnrand als Toyota, und ich fahre 50 Tkm im Jahr.
Könnte auch daran liegen, dass rein das Verhältnis der Neuzulassungen Toyota:Mercedes bei 1:3 liegt.
Die deutschen Hersteller haben doch eigene Pannenflotten.
Der größte Teil wird aber über den ADAC abgewickelt.
 
GMD schrieb:
Und wer als Mitfahrer nicht ins Schema des Normmenschen passt, hat ein Problem. Schöner Fortschritt; nicht immer ist das Neuere auch das Bessere!
Nun ja, "früher" haben die meisten Auto überhaupt keinen Gürten gehabt... Meinen Rücksitzen sind etwa 80% der gefahrene Km leer, etwa 15% besetzt mit Kindersitz und weniger als 5% mit Erwachsene. Meinen Automatische Klimaanlage benutze ich hingegen täglich. Was ist mir wichtiger wenn ich das Auto kaufe?

Der Hersteller muss ausserdem sowohl Personen wie ich (mit 2.02 m gross bin ich alles anderes als Norm) als wie du akkomodieren. Vor 15-20 Jahren hätte ich auf keinen Rücksitz überhaupt Platz gehabt, geschweige denn im Fahrstuhl. Für mich (und ein grossteil der Nordwest Europäer) ist alles über die letzte Jahren gewaltiger Fortschritt!
 
eMGee schrieb:
Die deutschen Hersteller haben doch eigene Pannenflotten.
Der größte Teil wird aber über den ADAC abgewickelt.
Allerdings gehen nur die Pannen die direkt über den ADAC abgewickelt werden (ADAC Mitgliedschaft) in die Statistik ein. Wenn die Panne über den Audi, BMW, Mercedes, VW etc. Mobilitätsservice gemeldet wird und von den Herstellern (falls keine eigene Pannendienstflotte vorhanden) der ADAC beauftragt wird, geht das nicht in die ADAC Statistik ein.
Denn gerade das ist ja da Ziel der Hersteller: Die eigenen Autos aus der ADAC Statistik zu bekommen...
Ansonsten könnten die Hersteller sich ja den Aufwand für den internen Mobilitätsservice/abwicklung sparen und jedem Käufer eine ADAC Mitgliedschaft beim Autokauf schenken.
 
OliK schrieb:
albe schrieb:
GMD schrieb:
Ich finde 1.65m noch nicht stark abweichend,

also ich find das schon extrem abweichend, die Norm find ich eher bei meiner schon extrem kleinen Freundin bei ~1.8 m.

albe...hör bitte auf jetzt :tear: :totlach:

:D
Die Durschnittsgrößer bei Männer liegt aktuell immer noch bei knapp unter 180 cm, bei Frauen bei gut 165 cm, allerdings mit steigender Tendenz.
 
Letzten Sonntag, auf der Autobahn zwischen ca. Landeck und Telfs .. Plop, plop... plop .. plop ... so ging's auf weiter Strecke mind. 30 x ..

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Waren das Bienen? Was für eine Sauerei! Hab fast nicht mehr rausschauen können :) War jedenfalls am Montag nicht mal mit dem Hochdruckstrahler in der SB-Box weg zu bekommen, selbst mit dem Bürsten-Zeug ging's nur sehr schwer...
 
Dürften Maikäfer gewesen sein. Die sterben derzeit nach der Paarung... hier im Unterland(Kundl/Breitenbach) hats Massen davon...
 
bin letztes Jahr in Frankreich teilweise durch einen Bienenschwarm gefahren (mit Wohnmobil). Da hats nicht mehr einzeln geploppt. Und man sah die Reste auch gut an der Front.
Müssten eher Maikäfer sein, wie Af schon schrieb.
 
Letzten Mittwoch Abend das gleiche Schauspiel. Sind wohl immer noch nicht alle Käfer an den Autoscheiben gelandet :)

Wenn man innerhalb einer halben Sekunde sprüht und wischt und sprüht und wischt usw. kriegt man den Fleck halbwegs nach einigen Sprüh-Wisch-Vorgängen weg. (Richtig sauber wurde die Scheibe erst wieder in der Gegend um Zürich, als es zu regnen anfing...)
 
Da kannst Du nix machen, nach längeren Strecken ist da immer viel Arbeit dabei die Scheibe zu putzen.
 
Naja, so dicke Brummer, die so dicke Flecken machen, sind aber doch relativ selten, die stören mehr. Siehe Bilder oben.
 
http://www.t-online.de/auto/news/id_63378834/spritverbrauch-die-tricks-der-autohersteller.html

Früher war der offizielle Verbrauch ja auch bei vielen Fahrprofilen kaum zu erreichen.
Aber aktuell hat man wohl ein "perfektes System" entwickelt, um in der CO2 Angelegehneit möglichst gut dazustehen und sich von der realität fast immer absolut zu entkoppeln.

Mal eine Frage an die Experten:
Ist es mit downgesizedten Turbomotoren tendenziell einfacher, das Fahrzeug so abzustiummern, dass es auf dem Prüfstand weniger verbraucht (als ein kultivierter, frei atmender 6Zylinder zB)?
 
Ja, man kann da ganz gut das Steuergerät programmieren (Ladedruck usw.) um eben in den interessanten Momenten des NEFZ die Ergebnisse zu haben, die man möchte. Deshalb ja auch die niedrigeren Verbräuche bei Automatik und oftmals auch die Automatikpflicht bei vielen Autos.

Ganz interessanter Artikel dazu bei heise Autos: http://www.heise.de/autos/artikel/Werte-und-Normen-1863003.html

Allerdings verstehe ich die Aufregung mit dem NEFZ nicht, er soll die Autos vergleichbar machen (das macht er), mehr nicht. Ich bin froh das wenig CO2 da rauskommt, spart bei der Steuer. Wenn der Verbrauch hier höher angegeben wird, steigt auch die Steuer am Ende, ich glaube das verstehen einige nicht so ganz. Der Verbrauch hängt auch immer vom Fahrstil ab, man wird nie mit einer Verbrauchsangabe, die immer auf dem Prüfstand erstellt werden wird, den realen Verbrauch abbilden, jeder fährt anders.
 
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