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Auto ...

Am sichersten würde man halt fahren mit Dichtwurst, ordentlicher Pumpe, Dichtmilch (wobei das am unwichtigsten ist außer bei Nagel und Co.) und dazu wenns nicht ausreicht noch Wagenheber/Schlüssel und Notrad.
Nö, am sichersten hat man zwei vollwertige Ersatzräder dabei, würd ich bei Fahrten nach RU oder *stan jedenfalls jeden raten. Nur ein Ersatzrad hätte uns bekanntlich letztes Jahr in Russland nix genützt.
Deine Lösung scheint mir doch in jeder Hinsicht schlechter und umständlicher?!
 
Also ich sag mal mit Dichtwurst bekommst du alle Schäde bis gut 1.5cm Größe wieder hin - auf Lauffläche dauerhaft (wobei man könnte bei nächster Werkstatt anhalten und mit Heißgummipropfen reparieren - wenn man so Dichtwürsten weniger vertraut), auf Reifenflanke halt eher begrenzt. Dichtmilch für kleine Schäden - sprich Nagel und Co (aber Achtung - Nagel dann drinnenlassen! Nimmt man ihn rauß brauchts wiederrum so eine Dichtwurst) - dazu eine gute Pumpe damit man schnell genug auf Druck kommt und die Milch auch zum Loch gesogen wird sollte man Dichtmilch brauchen (und dann kann man auch gleiche eine gescheite dünnflissige statt den dickflüssen Müll nehmen der bei den Pannensets dabei ist aber nur sehr langsam dichtet - und halt ganz leicht größere Löcher evtl auch noch dichtet - aber dafür verwende ich ja Maxalami).
Ich denke mal 80-90% aller Reifenpannen bekommt man so wieder hin.

Ausnahme sind halt vor allem Snakebites - die sind auf Straßen selten (passiert doch vor allem dann - wenn ein Felsbrocken wo rumliegt - und man abgelenkt ist - oder den erst sauspät sieht wegen Auto vor einem (so gings mir - als ich ihn sah konnte ich nicht mehr ausweichen und hatte dazu grad noch Wasserflasche in einer Hand am trinken)). Offroad sind Snakebites sicher öfters - aber da sollte man halt auch Geländewagen mit entsprechend hohen Reifen und gut Druck fahren damit keine Snakebites beim überfahren von Felsbrocken auftreten. Abgesehen vom Snakebite sind Schäden auf der Reifenflanke doch recht selten (bzw ist dann wohl oft mehr als nur der Reifen hin - wenn wir von Straße und nicht richtigem Offroadeinsatz reden).


Also ich würde daher definitiv immer erstmal gescheites "Flickzeug" und Pumpe dabeihaben - Ersatzreifen ist dann zweite Wahl (eben vor allem bei schäden an der Seitenflanke - wo durch das Walken und die dünnere Gummidicke Maxalami und Co schlechter halten). Dazu - mit Maxalami fahr ich nach 2min weiter - so schnell wechselt man unterwegs definitiv kein Rad. (20-30sek fürs einführen der Dichtwurst, und 30-40sek fürs aufpumpen des Reifens von Null Druck weg - mit gescheiter Standpumpe - naja und halt die Zeit zum rausholen von Pumpe/Dichtzeug).
 
und nach welchem Prinzip funktioniert dieses Dichtwurstzeugs? Vulkanisiert das irgendwie aus oder wird damit nur das Loch mechanisch verstopft?
Die Hp ist hinsichlich ihres Informationsgehalts leider ziemlicher Müll.
 
Mechanisch - das ist einfach ein extrem klebriges mitelhartes Zeug was durch die Faltung steckenbleibt. Ist so klebrig dass auch ohne Milch keine Luft mehr vorbeigeht. Bei MTB Reifen hab ich das schonmal mehrere Monate bis der Reifen runter war problemlos drin gehabt. Beim Auto nur mal 300km - war halt die Flanke und da ist es recht gefährlich dass es durchs walken doch noch rausgeht. Man stopft das von außen mit einer Mini Metallgabel rein.

Maxalami ist halt aus dem MTB Bereich - aber im KFZ Bereich gibts soweit ich weiß sogar noch dickere "Würste". Grad bei Motorrad Zubehörshops gibts sowas immer, KFZ Zubehörhandel ab und an.
 
starli schrieb:
Ne, da ist nur ein Styroporfach für das Reifenreparaturset (und Platz für Wagenheber usw; war aber keiner dabei, nehm ich den vom Qubo). Das Notrad würde dann den Kofferraum verkleinern und auch das Vor/Zurückschieben der Rücksitze benachteiligen. Und ist wie gesagt teurer als ein richtiges Ersatzrad, das zudem ja in vielerlei Hinsicht besser ist (weil bessere Fahreigenschaften, keine kmh-Begrenzung, kein Problem mit Winterreifenpflicht und man kann es gleich dranlassen, außer es ist an der falschen Seite, dann muss man beim nächsten Reifenhändler halt anhalten und anders rum auf die Felge montieren lassen) .. und das man, wenn man es als Ersatzrad nicht benötigt, dann auch als normales Rad verwenden kann (also wenn ein Rad mal auf 50% oder 80% abgefahren ist, kommt das Ersatzrad an die Achse und das alte Rad wird das Ersatzrad..)

BTW, am Qubo ist das Notrad unter dem Fahrzeugboden, d.h. man muss unters Auto, um das Notrad abzumontieren.

Das war bei mir auch so, nur ein Styroporfach mit Reifenreparaturset/Wagenheber, aber das hab ich dann rausgenommen und die Größe des Fachs reicht genau aus für ein komplettes Ersatzrad.
 
Müsste auf ähnlicher Basis aufgebaut sein wie dieses hier das für Laufflächenschäden gedacht ist; für Seitenwände etc. funktioniert es aufgrund der dort zu dünnen Gummischicht nicht:

http://products.rema-tiptop.de/de/automotive/sealastic.html

Diese Variante ist eigentlich nur für Traktoren und Baumaschinen zugelassen aber wenn man es wie ich aufgrund meiner früheren Tätigkeit schon seit Jahrzehnten im Lager hat versucht man sich eben mal trotzdem auch an PKW - Reifen - bis dato mit einwandfreien Resultaten... ;D

Zuerst wird der Fremdkörper entfernt und dann mit der Raspel die Lochwände aufgerauht und der Reifen durch Zuhalten des Loches wieder unter Druck gesetzt. Anschließend klemmt man einen Gummistreifen mittig in die Eínführahle, taucht den in Vulkanisierflüssigkeit, drückt ihn mit der Ahle soweit ins Loch bis er sicher ganz durchgegangen ist und zieht die Ahle ruckartig raus sodaß der Gummistreifen im Loch verbleibt. Überstehende Gummistreifenenden mit nem Messer abschneiden, Reifen auf Betriebsdruck bringen und fertig ist die Geschichte. Für kleinere Schäden (die Streifen sind hier ~ 10 mm breit) nehm ich ne Arterienklemme zum Einsetzen und schneide die Streifen einfach schmaler zu.

Bei anderen Reparaturvarianten z. B. Gummistifte mit Pilzkopf die von innen eingesetzt werden muß man den Reifen von der Felge abziehen was man sich hier spart.
Der Gummistreifen bindet zwar auf der Reifeninnenseite durch die Schlaufe auch ein pilzförmiges Gebilde das aber nicht so sicher sitzt wie ein Formgummipilzkopf und deshalb ist das Selasticsystem nur für langsame Fahrzeuge vorgesehen.
 
^ Na das hört sich doch tatsächlich so an, als könnte man das in 2 Minuten alles machen. Inkl. Suche des Loches...

Vielleicht könnt ihr euch an meinen Russland-Bericht nicht mehr erinnern, aber es waren aufgrund eines Schlaglochs (im nicht übermäßigen Kaliber, wie es sie auch z.B. in Italien zu hauf gibt) nicht nur 2 Autoreifen aufgeschlitzt, sondern auch beide Felgen beschädigt. Und auch bei einem Reifenplatzer auf der Autobahn könnt ihr mit euren Dichtmittel genau nix machen.
 
Findest du das Loch nicht innerhalb von 20-30sek - dann wirds schon mit Milch dicht werden und eher ein schleichender Pannen.
Reifenplatzer auf Autobahn - naja man sollte halt nicht mit zu alten Reifen rumfahren. Dass ein Reifen in vernünftigem Zustand platzt - ist wohl sau sau selten.

Dass die Felge eine Delle hat, ist doch nicht so schlimm solange sie die Luft noch hält. Und eben in der Flanke halten diese Flicksets nicht sehr zuverlässig - aber für 300km hats bei mir letztes Jahr gereicht. Im Vergleich zu Platz/Kosten eines (zweiten) Ersatzrades ist das IMHO definitiv effizienter. Oder halt sogenannte RunFlat Reifen - wobei wieviel bringen die wirklich?
Basierend auf Motocross/MTB muss man eh sagen - klassisch Tubeless hat wohl bald ausgedient. Die Zukunft sind Zweikammersysteme oder Schaumstoffinserts wenns wirklich um Pannensicherheit/Effizienz/Komfort geht. Nur das wird wohl für den Massenmarkt zu teuer sein - im Vergleich zur Seltenheit eines Reifenschadens. Beim Auto gehts den meisten ja nicht um vernünftige Lösungen sondern primär drum wie es ausschaut/Marketingverblödung. Sonst hätten wir auch nicht diese ganzen viel zu schweren Alufelgen die mehr wie Stahlfelgen wiegen (Alu war ja mal ursprünglich wegen Gewicht verwendet) bzw die flachen/breiten Reifen obwohl 95% mit mehr Luftvolumen besser dran wären, bzw grottige Federung der meisten Autos (und SUVS sowieso).
 
extremecarver schrieb:
Sonst hätten wir auch nicht diese ganzen viel zu schweren Alufelgen die mehr wie Stahlfelgen wiegen (Alu war ja mal ursprünglich wegen Gewicht verwendet) bzw die flachen/breiten Reifen obwohl 95% mit mehr Luftvolumen besser dran wären, bzw grottige Federung der meisten Autos (und SUVS sowieso).
Seh ich genauso und bin deshalb mit Überzeugung Stahlfelgenfahrer mit schmalstmöglichen Patschen und nutze einerseits wegen Aquaplaninggefahr und ab und an Querfeldeinfahrten ganzjährig ausschließlich Winterreifen.
Meist liegt unkomfortables Fahrwerksverhalten aber nicht an der Federung sondern an den immer höher werdenden ungefederten Massen (größere, breitere und schwerere Felgen und Reifen); da nützt dann die beste Federung nichts mehr sagt die Physik... ;D

@starli, Stahlfelgen hätten speziell in Russland den Vorteil gehabt das einen durch Bordsteinkante etc. verformten Rand jeder bessere Dorfschlosser wieder in eine fahrbare Form zurückklopfen hätte können und auch gegen Schlaglöcher ist ne Stahlfelge deutlich resistenter als eine aus Aluzinkdruckguß denn Erstere verformt sich ganz erheblich bevor sie bricht und dann kommt man zwar etwas eiernd aber doch zumindest noch bis zur nächsten Reparaturmöglichkeit.
 
Soweit mir bekannt ist ja denn angeblich wurde ja deshalb auf Folierung umgestellt um die Fahrzeuge nach Ende der Nutzungsdauer an Interessenten versteigern zu können; dies war bis dato ja deshalb unmöglich weil eine Umlackierung den Restwert der Fahrzeuge überstiegen hätte und die Fahrzeuge in Polizeilackierung ja nicht abgegeben werden durften.
Ganz abgesehen davon kommt ne Folierung deutlich billiger als wenn man die Neufahrzeuge in diesem Schema lackieren hätte lassen müssen.
 
Wobei eine komplette Fahrzeugfolierung (z.B. matt-schwarz oder chrom-glänzendend) dann auch in die tausende € geht..
 
Ich bin mir aber sicher das die Polizei aufgrund der größeren Menge an zu folierenden Fahrzeugen und auch des einheitlichen Designs nen deutlich besseren Preis bekommt... ;D
 
Petz schrieb:
Ich bin mir aber sicher das die Polizei aufgrund der größeren Menge an zu folierenden Fahrzeugen und auch des einheitlichen Designs nen deutlich besseren Preis bekommt... ;D
Genau so ist es. Und die Folien werden vorgestanzt und müssen nicht durch Persomal aus das Auto zugeschnitten werden.
 
Besonders das Reifen-Felgenthema ist in der Tat sehr schade.
Oft werden sehr schwere und große Felgen verbaut und dann mit eher wenig griffigen Reifen bestückt.
Mit einem optimalen, griffigen und präzisen Reifen und einer etwas kleineren - und besonders leichteren - Felge könnte man hingegen oft die bessere Fahrdynamik, besseren Komfort sowie weniger Verbrauch und Verschleiß erreichen... (Allerdings werden Top Reifen für die etwas kleineren Felgen besonders in Europa sukzessive immer weniger angeboten)
Es gibt zwar auch große, leichte Felgen, aber das Gewicht scheint kaum jemanden zu interessieren. Selbst Alpina verwendet mittlerweile sehr schwere "Leichtmetall"Felgen. BMW Performance hat teils sehr leichte (aber leider etwas zu große) Felgen im Angebot.

extremecarver schrieb:
... Sonst hätten wir auch nicht diese ganzen viel zu schweren Alufelgen die mehr wie Stahlfelgen wiegen (Alu war ja mal ursprünglich wegen Gewicht verwendet) bzw die flachen/breiten Reifen obwohl 95% mit mehr Luftvolumen besser dran wären....
 
Peugeot hat es etwa kapiert - die haben neuerdings sehr schmale Reifen mit großem Durchmesser - Verbrauch ist echt sehr gering - denke dass da der Reifen der Hauptgrund ist neben dem Plugin Hybrid Diesel - hab den zufällig als Leihwagen bekommen (obwohl compact car gebucht) - und dann mit Stadt sowie Autobahn@130km/h unter 4L geblieben. Hybrid Diesel ist aber auch echt selten. Für so ein SUV mit doch großer Stirnfläche echt sehr wenig Verbrauch (Akku war bei Rückgabe ähnlich wie bei Ausleihen). Die Reifendimension wird sonst meist bei reinen E-Autos verbaut.

Evtl gibts ja irgendwann Carbon Felgen - dann müssen sie sich schon selten dämlich anstellen um da zu viel Gewicht zu verbauen. Bei den Preisen der Schrott Alufelgen ginge sich Carbon eigentlich auch schon fast aus.
 
Koenigsegg hat die ersten Carbon Serienfelgen. Gut, ist halt kein Schnäppchen.
 
Meiner spinnt auch mal wieder. hab erst letzte Woche das Rechte Abblendlicht gewechselt und die funktioniert schon wieder nicht. Nach 500km Fahrt darf eine durchgebrannte Birne eigtl. nicht passieren. Vermutlich ist irgendwo ein Kabelschaden oder eine kaputte Sicherung, aber ich weiss nicht wo genau der Übeltäter sitzt. Zum Glück aber nix übles, nur nervt das, wenn er mir ständig die Glühbirnen wegfrisst. Der Witz war vorgestern funzte die Lampe kurz vor der Arbeit noch, seitdem streikt die Lampe.
Zumal mein Corsa mit 210000km schon ziemlich viel runter hat für nen kleinen Benziner (hab ihn seit über 8 Jahren)
ist ein D-Corsa aber 1. Baureihe

mFg Widdi
 
Widdi schrieb:
Meiner spinnt auch mal wieder. hab erst letzte Woche das Rechte Abblendlicht gewechselt und die funktioniert schon wieder nicht.
Doch mal zuerst die Lampe checken denn falls Du die sorry beschissenen H7 - Lampen haben solltest wundert mich das nicht; die werden aufgrund des kleinen Glaskolbens leider zu heiß und bis auf ganz wenige Ausnahmen kann man praktisch zusehen wie die innerlich verotten.
Schreib bitte mal Kollegen krimmler ( http://www.alpinforum.com/forum/memberlist.php?mode=viewprofile&u=4143 ) an denn der weiß als Opel Kfz - Mech eine Lampenmarke die deutlich länger durchhält - mir fällt die leider bärenheimerbedingt gerade nicht ein... :oops: Abgesehen davon kann es immer mal Produktionsfehler geben wo der Glaskolben bei Erwärmung entlang der Metalldurchführungen minimal undicht wird und sobald zum Glühfaden paar Sauerstoffatome zukommen brennt der gnadenlos ab.
 
Widdi schrieb:
Meiner spinnt auch mal wieder. hab erst letzte Woche das Rechte Abblendlicht gewechselt und die funktioniert schon wieder nicht. Nach 500km Fahrt darf eine durchgebrannte Birne eigtl. nicht passieren. Vermutlich ist irgendwo ein Kabelschaden oder eine kaputte Sicherung, aber ich weiss nicht wo genau der Übeltäter sitzt. Zum Glück aber nix übles, nur nervt das, wenn er mir ständig die Glühbirnen wegfrisst. Der Witz war vorgestern funzte die Lampe kurz vor der Arbeit noch, seitdem streikt die Lampe.
Zumal mein Corsa mit 210000km schon ziemlich viel runter hat für nen kleinen Benziner (hab ihn seit über 8 Jahren)

mFg Widdi
Hast du nen C-Corsa? Einen solchen habe ich auch 12 Jahre mein Eigen genannt. Die haben generell ne Macke mit dem Spannungsregler der Lima. Übers Alter hebt der seltsamerweise die Bordspannung etwas an, warum weiß auch keiner :-D Wenn dann noch die Batterie älter ist und nicht mehr so gut abpuffert frisst er dann Glühlampen. Auch das Phänomen dass immer die rechte Birne ablebt lässt sich erklären. Das Kabel zum linken Scheinwerfer ist etwas länger. Der dadurch hervorgerufene Spannungsabfall schützt die Birne.
 
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