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Wenn man aus gesundheitlichen Gründen gerade noch so die Treppe ins 1.OG schafft sollte man (meistens und nach Einzelfallprüfung) den Führerschein aus Sicherheitsgründen besser abgeben.
Sorry aber körperliche Leistungsfähigkeit an sich hat in Zeiten von Servobremsen - und Lenkungen nichts mit der Fahrtüchtigkeit direkt zu tun; im Falle von Berufskraftfahrern teile ich allerdings Deine Meinung die in diesen Fällen durch die C95 - Fristen und der damit in Verbindung stehenden regelmäßigen ärzlichen Untersuchungen sowieso abgedeckt sind.
Zur Diskussion weiter oben: Selbst wenn Plug-In-Hybride nie an der Steckdose geladen werden, heißt das nicht, dass sie nicht sinnvoll sind. Insb. wenn man viel bergauf & bergab fährt, kann man beim Bergabfahren einiges laden, das dann z.B. im folgenden Stadtverkehr oder einem Stau wieder verbraucht werden kann. Kommt also ganz auf's Nutzungsprofil des Besitzers an.
Zur Diskussion weiter oben: Selbst wenn Plug-In-Hybride nie an der Steckdose geladen werden, heißt das nicht, dass sie nicht sinnvoll sind. Insb. wenn man viel bergauf & bergab fährt, kann man beim Bergabfahren einiges laden, das dann z.B. im folgenden Stadtverkehr oder einem Stau wieder verbraucht werden kann. Kommt also ganz auf's Nutzungsprofil des Besitzers an.
Ja, die Frage ist wie groß muss die Batterie für eine 1000HM bergabfahrt sein bei einem Auto der Golf Klasse? Nur während die meisten Hybridautos wirklich auf Effizienz gebaut worden sind - ist es bei den Plug-In Hybrid eher das Gegenteil, und ich schätze mal die Regeneration bergab auf einer steilen Straße ist eh nicht groß genug dimensioniert (siehe wie langsam die laden, man kann sicher sein dass bergab keine schnellere Ladung möglich ist wie am Kabel. Wenn so ein BMW Schrotttopf 200min braucht um seine 10KWh Batterie zu laden - dann bringen dir die 20min bergab (und ja dass ist schon sehr lange - so lange fährt man selten bergab) nur 1KW. Dass würde aber auch in die Batterie eines klassischen Hybrid Autos reingehen (1-2KWh). Bei echten Elektroautos da geht die Regeneration sehr gut - aber die sind diesbezüglich einfach grundsätzlich anders dimensioniert.
Grundsätzlich würde ich dir ja recht geben - aber nicht bei den Autos die derzeit hier in Zentraleuropa verkauft werden. Ich fahre ja sehr viel in den Bergen - aber sehe wenig Chance mein Auto zu Hause am Strom zu laden. Die schlechte Regeneration der Hybrid Plugins - macht das ganze wohl wenig sinnvoll (außer steuerlich). Solange ich also nicht vernünftig schnell laden kann - macht ein Plugin überhaupt keinen Sinn. Ein Tesla schon eher - weil der kann ja ordentlich schnell laden. Sprich ein echtes E-Auto wäre viel interessanter (über 500km fahre ich vielleicht 10x im Jahr - wobei andererseits diese 10 Fahren wohl die Hälfte der Jahreskilometer ausmachen. Kurzstrecke fahr ich quasi nie. Einkaufen geht auch mit Fahrrad bzw halt wenn man grad sowieso am Retourweg aus den Bergen mit dem Auto ist).
Daher, so schreiben die Autoren des Mobilitätsatlas, müsse man dafür sorgen, dass der Pkw-Bestand insgesamt sinkt. Immer mehr Bürger hätten großes Interesse an einer "entspannten, klimaschonenden, gesunden und sicheren Fortbewegung." Dafür fehle in vielen Fällen bisher allerdings der politische und gesellschaftliche Gestaltungswille.
Dass die Grünen und somit auch die ihnen nahe Stiftung dieses Ziel haben verwundert kaum. Der wachsende Wunsch bleibt erstmal eine unbelegte Behauptung der Verfasser. Aber gut... wünschenswert ist ein besserer ÖPNV etc. ohne Frage.
Ja aber wieso eigentlich? Es ist ein Rückschritt, wenn Leute vom Auto auf den Bus umsteigen. Ein Bus kann nie besser als das Auto sein, denn der Bus braucht immer länger (er steht genauso im Stau, aber hält öfter an), fährt oft nicht direkt zum Ziel und man muss weiter zu und von der Bushaltestelle laufen als zum Parkplatz.
Ja aber wieso eigentlich? Es ist ein Rückschritt, wenn Leute vom Auto auf den Bus umsteigen. Ein Bus kann nie besser als das Auto sein, denn der Bus braucht immer länger (er steht genauso im Stau, aber hält öfter an), fährt oft nicht direkt zum Ziel und man muss weiter zu und von der Bushaltestelle laufen als zum Parkplatz.
So viel Blödsinn in zwei Sätzen. Wenn der Bus auf der Busspur fährt ist er trotz der Haltestellen oft noch schneller -> immer trifft definitiv nicht zu. Und die Bushaltestelle liegt oft auch mal deutlich besser als der Parkplatz, weil 200 Parkplätze direkt vor der Tür bräuchten ne relativ große Tür.
Freu dich doch, dass es wenigstens noch ein paar rückständige Menschen gibt, sonst würdest du noch länger im Stau stehen.
Warum soll ein Plug in nur langsam rekupieren können als ein reines Elektroauto?
Die normale Laderate hat ja nichts mit der Rekuperationsleistung zu tun - und es macht wohl wenig sinn einen großen Bordlader einzubauen wenn die Batterie nur relativ klein ist.
Wobei man allerdings sagen muss das sich der finanzielle Vorteil, wenn man einen Plug in Ansteckt, in Grenzen hält (sofern man den Strom nicht selbst produziert). Und ständig aufladen an öffentlichen Säulen (gerade wenn man noch das Kabel rausholen muss) nervt dann schon.
theoretisch gibt es da vermutlich keinen Unterschied, aber wenn man mal ein modernes Elektroauto wie den Taycan betrachtet, der mit bis zu 265 kw rekupiert, dann denke ich, dass die "relativ billig" gebaute Ladetechnik der Plug-in Hybriden fuer so etwas einfach nicht ausgelegt ist.
Nach dem Skifahren mit parken oben beim Gletscher beim bergabfahren also viel rekuperieren ist wohl grade mit einem Plugin-Hybrid nicht möglich. Und die Frage ist dann auch ob etwa ein Plugin-Hybrid wenn er schon nicht laden kann - immerhin den überflüssigen Strom in die Heizung stecken kann. Aber auch dann hat man wieder mehr Redundanz wenn man Heizung sowohl von Motor Abwärme als auch durch Strom betreibt.
Dass selbst Toyota jetzt Plugin Hybrid anbietet - hat wohl einfach zwei Gründe: a) Flottenverbrauch b) Steuervorteile
Denn die Nachteile welche durch die Redundanz der Motoren auftauchen kann halt niemand komplett eliminieren. Was es ja noch gäbe wären die Elektro Autos wo der Motor nur den Strom herstellt - das Auto aber dann komplett elektrisch betrieben wird. Wäre spannend wie es bei denen ausschaut. Und ab nächstem Jahr müssen die neu zertifizierten Plugin Hybride ja deutlich größeren Akku haben - um weiterhin den Verbrauch laut WTLP optimal kleinrechnen zu dürfen - Evtl wirds dann noch abwegiger - weil wenn man eh schon 20-30KWh Akku einbaut, könnte man es ja auch gleich verdoppeln und den Verbrenner weglassen.
Da ein 1-2KWh Akku ja schon reicht um einen Benziner gut 20% effizienter zu fahren (dürfte in etwa passen für Benziner vs Hybrid-Benziner) - frag ich mich was der Zwischenschritt Plug-In bringen soll. Zumindest wenn da der Motor noch auf ofte Nutzung ausgelegt ist. Anders wäre es wenn da halt ein 15L Tank vorhanden ist, ein möglichst kleiner Motor mit 30PS in etwa - mit dem man Dann Strom herstellen kann als Range Extender. Das dürfte vom Prinzip her IMHO eindeutig die bessere Alternative vs großer Verbrenner, kleiner Elektromotor und Akku sein. Dann spart man immerhin Getriebe und einen großteil der redundanten Teile. Hat aber für die 5-10mal wo man wirklich mehr braucht wie die 400-500km eines modernen E-Autos wohl bald alle haben sollten - noch eine Reserve. Mit 15L und guter Effizienz sollten dann ja 300km möglich sein, als Notnagel statt lange Pause würde das ja reichen (und selbst wenn man immer mit 10-15l Sprit rumfährt - die 30-40kg die ein kleiner Motor und 15l Sprit wohl maximal wiegen - sollten ja verkraftbar sein. Wenn das klar als Notlösung ist - dann müsste man da ja auch auf Abgasnachbehandlund usw verzichten können - hoffe ich mal)
Egal wie der Akku ist, wenn die kalt sind geht´s schlecht mit laden oder rekuperieren. Deshalb haben "gescheite" Elektroautos auch Akkuheizungen (und Kühlungen)
Da der Elektromotor auch rekuperiert, ist die Leistung der Rekuperation IMHO auch vom Motor abhängig. Ein 30kw "Motörchen" kann schlecht 50kw rekuperieren.
Im übrigen müssen die Akkus von Plug in oder Hybriden viel Zyklenfester sein als bei reinen Elektroautos, deshalb werden da auch andere Technologien eingesetzt; hat nicht unbedingt was mit billig zu tun.
Das mit dem Range Extender ist im Prinzip eine gute Idee, hat aber schon beim i3 nie den durchschlagenden Erfolg gehabt. Grund IMHO: die 30ps reichen eigentlich nicht aus um das Auto auf der Autobahn gescheit fortzubewegen, sprich wenn der Akku leer ist zockelst du dann dahin (beim i3 waren es ca. 110 - 120km/h), und der hatte (glaube ich) mehr als 30ps Rex. Das bedeutet man müsste eigentlich den Rex schon viel früher einschalten um länger schnell zu fahren. Aber irgendwie will man mit einem Elektroauto aber nicht mit Benzin fahren
Auf den Punkt gebracht: Man erwartet das das Auto "sein Sklave" ist und sich das Auto nach den wünschen des Fahrers zu richten hat. Bei einem Elektroauto ist dies leider nicht der Fall, man ist gelegentlich der Sklave seines Autos.
Und elektrisch zu fahren bringt, bis auf das Prestige und eventuell das Fahrgefühl, leider fast keinerlei Mehrwert; sondern fordert vom Fahrer noch einiges ab.
Wenn 120-130km/h mit dem Range Extender machbar sind (und per Kickdown halbwegs zügiges beschleunigen weil dann noch etwas Akku mobilisiert wird) - würde das ja reichen. Soll ja keine Dauerlösung sein - sondern halt eine Lösung für die paar Mal wo man zu lange Strecke fährt. Aber ich sehe schon dass beim alten i3 mit der eher kleinen Batterie vs Tesla - der Range Extender recht oft ran muss. Wenn man bei 50km Restreichweite gefragt wird - Range Extender an/aus würde das ja reichen um zügig genug weiterzukommen. Zumindest wenn dann noch wie beim Tesla Supercharger halt 145KW pro Stunde Ladung möglich sind. Einmal 30min laden, dazu den Range Extender - und evtl noch einmal tanken. Wenn so 900-1000KM möglich sind gäbs keinen wirklichen Grund mehr für Verbrenner.
Man erfährt leider fast immer nur die hälfte, aber z.B. die angegebenen 145kw bekommst du z.B. bei Tesla auch nur in bestimmten Bereichen der Ladung. Also nicht die komplette Ladung durch.
Beispiel mit Alpinforum Praxisbezug:
Du fährst z.B. von München weg zum Skifahren, 150-200km weit. Z.b. Stubai oder auch Obertauern oder so.
Du kannst am Skiort nicht laden.
Das bedeutet das du bei der Rückfahrt höchstwahrscheinlich 1x irgendwo laden musst.
Und da stellt sich schon die Frage: Nach einem langen Skitag, mit ordentlich Höhenmeter in den Knochen, willst du dann bei der Rückfahrt (wahrscheinlich ist noch Stau) noch mal irgendwo für eine halbe Stunde Zwischenladen? Wie oft hat man Bock auf so was?
Beispiel aus meiner Praxis: Ich habe einen i3 mit 94 Batterie. Der recht mir bei normaler Fahrweise von meinem Geschäft bis zu meinem Haus (110km). Jetzt habe ich ein neues Projekt 20km Weg; sprich 150km Fahrstecke. Der Akku recht mir so nicht mehr (außer ich würde auf der AB nur noch 110 fahren). Das bedeutet das ich, wenn ich die Stecke fahre, irgendwo bisschen nachladen muss. Ist nur 5-10 Minuten Zeitverlust - aber unglaublich nervig.....
Ich mag Elektroautos wirklich gerne, aber der Teufel liegt hier sehr im Detail.
Ja - dass verstehe ich vollkommen. Daher käme für mich auch nur ein Elektroauto mit 450-500km Reichweite Minimum in Frage. Dann sind die restlichen Tage pro Jahr wo es mal weiter geht machbar. Dazu dann noch einen Range Extender (keine Ahnung wie schwer der ist/Preis - aber wenn ein Range Extender quasi so wie 150-200km mehr Akku vom Gewicht/Preis her ist - und ich denke sogar weniger wäre möglich bei 35-40PS - dann lieber halt noch einen Range Extender als den größeren Akku). Und in recht vielen Skigebieten kann man inzwischen gratis aufladen (noch weil wenn mehr E-Autos unterwegs sind werden die 3-5 Parkplätze wo Skigebiet nicht reichen).
Ja und dass die 145KW/h wohl nur auf die ersten 80% gehen ist schon klar.
Aber im Prinzip wäre mir leihen wenn nötig eh lieber als kaufen. Und ab dem Zeitpunkt wo Autos autonom fahren - wars dass dann IMHO eh mit privat Auto kaufen.
Und da stellt sich schon die Frage: Nach einem langen Skitag, mit ordentlich Höhenmeter in den Knochen, willst du dann bei der Rückfahrt (wahrscheinlich ist noch Stau) noch mal irgendwo für eine halbe Stunde Zwischenladen? Wie oft hat man Bock auf so was?
ich fahre ein BEV mit 500 km Reichweite nach WLTP. Nach über 20'000 km sind all diese Reichweiten- und Ladeinfrastrukturängste verflogen.
Die zuvor skizzierten Szenarien sind mit diesem Fahrzeug und der damit verknüpften Schnellladeinfrastruktur spielerisch und ohne nennenswerte Komforteinbußen handlebar. Und wenn wegen Starkregens oder anderer widriger Bedingungen auf dem Rückweg nach Minga in Lermoos, Innsbruck, Wörgl, Rosenheim oder wo auch immer, noch schnell 15 bis 20 kWh nachgeladen werden müssten, dauerte das nicht einmal so lange wie ein Espressoverzehr und ein Klobesuch. (An Ionity-Säulen, z.B. Wörgl, lädt mein Wagen mit bis zu 190 kW)
Nie wieder werde ich mir ein Fahrzeug mit Explosionsmotor kaufen, neverfuckingever!!