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Auto ...

Werna76 schrieb:
Und diese ganzen Bedienelemente im Handy-Wischen-Stil. Was soll der Scheiß? Wenns im Auto kalt ist wischt man herum und nix passiert und man achtet überhaupt nicht auf die Straße weil man am herumwischen ist.
Ja, man kann nur hoffen, dass alle mal wieder zur Vernunft kommen und auf den Menschen achten (=gut bedienbar) anstatt tw. nur noch auf Modernität. Ein guter alter Drehregler für Lautstärke oder Klima/Läuftung ist halt mal schneller, einfacher und blinder zu bedienen. Heißt ja nicht, dass man den günstigsten Plastikknopf aus den 90ern nehmen muss.
 
ghostbikersback schrieb:
Ich neige der Auffassung zu, dass jeder erstmal sein Leben allein auf die Reihe bekommen muss, ohne dass der Staat da lenkend oder unterstützend eingreift.
Heißt weg mit unserem Sozialversicherungssystem, weg mit staatlichen KITAs, Schulen, etc? Ich bin froh darum, dass du mit dieser Auffassung recht alleine dastehst. Und das sage ich als Selbstständiger, dem der deutsche Staat mit zu viel Regulierungen auch tagtäglich die Nerven raubt.
 
Che schrieb:
ghostbikersback schrieb:
Ich neige der Auffassung zu, dass jeder erstmal sein Leben allein auf die Reihe bekommen muss, ohne dass der Staat da lenkend oder unterstützend eingreift.
Heißt weg mit unserem Sozialversicherungssystem, weg mit staatlichen KITAs, Schulen, etc? Ich bin froh darum, dass du mit dieser Auffassung recht alleine dastehst. Und das sage ich als Selbstständiger, dem der deutsche Staat mit zu viel Regulierungen auch tagtäglich die Nerven raubt.

Vielleicht liest Du meinen Beitrag nochmal durch und denkst anschließend darüber nach was das Wort „erstmal“ bedeuten könnte. Falls es nicht „klick“ machen sollte gerne auch nochmal für Dich die explizite Antwort: Nein. Das Thema hier ist übrigens auch ein anderes.
 
ghostbikersback schrieb:
Che schrieb:
ghostbikersback schrieb:
Ich neige der Auffassung zu, dass jeder erstmal sein Leben allein auf die Reihe bekommen muss, ohne dass der Staat da lenkend oder unterstützend eingreift.
Heißt weg mit unserem Sozialversicherungssystem, weg mit staatlichen KITAs, Schulen, etc? Ich bin froh darum, dass du mit dieser Auffassung recht alleine dastehst. Und das sage ich als Selbstständiger, dem der deutsche Staat mit zu viel Regulierungen auch tagtäglich die Nerven raubt.

Vielleicht liest Du meinen Beitrag nochmal durch und denkst anschließend darüber nach was das Wort „erstmal“ bedeuten könnte. Falls es nicht „klick“ machen sollte gerne auch nochmal für Dich die explizite Antwort: Nein. Das Thema hier ist übrigens auch ein anderes.
Na du triffst die Aussage aber in Bezug auf "sein Leben auf die Reihe bekommen". Weniger Staat fordern ist purer Populismus, kommt halt fast immer gut an- zumindest wenn man nur mal ne ganz grobe Aussage in den Raum stellt, ohne darauf einzugehen. Aber in Bezug auf populistische Aussagen bist du ja erprobt.
 
Werna76 schrieb:
Möchte mal kurz von einem steuerlichen Thema, wieder zum Thema Auto zurückkommen.
Und zwar wie jetzt nach den Schummelsoftware-Vorfällen bei den Verbrauchswerten und der Drehmomentkurve in den Verkaufsangaben geschummelt wird.
Um die Abgasvorgaben einhalten zu können bauen die Autohersteller jetzt sehr kleine Motoren, dich ich früher höchstens für ein Motorrad passend gefunden hätte.
Um dem Konsumenten aber trotzdem Leistung (zumindest auf dem Papier) bieten zu können, setzt man einen viel zu großen Turbolader auf diesen eigentlich viel zu kleinen Motor. Beim Verbrauchstest rollt man dann mit diesem Konstrukt herum ohne dass der Turbolader überhaupt einsetzt und kann dadurch unverändert niedrigen und unrealistischen Verbrauch angeben.

Jetzt hat man dann trotz des kleinen Motors ein Auto das trotzdem 150 PS und ansprechendes Drehmoment hat. Zumindest lt. Verkaufsunterlagen.
Bin jetzt mehrfach testweise mit Autos gefahren die das volle Drehmoment ab 1500-1700 Touren haben sollten. Die Realität sieht so aus, dass von 1500-2000 oder 2200 gar nix passiert. Null. Da ist kein Drehmoment da. Erst ab einsetzen des Turbos kommt dann die Leistung.
Warum wird den Herstellern erlaubt die Drehmomentkurve ihrer Autos so verfälscht darzustellen? Das ist doch der gleiche Beschiß wie davor, nur jetzt offiziell und irgendwie eleganter.
Und diese ganzen Bedienelemente im Handy-Wischen-Stil. Was soll der Scheiß? Wenns im Auto kalt ist wischt man herum und nix passiert und man achtet überhaupt nicht auf die Straße weil man am herumwischen ist.

zugegeben, meine Autos sind einer Nummer größer. Trotzdem habe ich das gleiche Problem. Musste meine V8 (4,8l, 408 PS) jetzt hergeben, da Leasing nicht verlängert wurde. Fahre jetzt R6 (3,0l, 435 PS + Elektro) mit Elektromotörchen um das Turboloch zu stopfen. Fährt sich auch ned schlecht, aber mehr bin ich vom besseren Fahrwerk begeistert als vom neuen Motor.
,
 
starli schrieb:
Ja, man kann nur hoffen, dass alle mal wieder zur Vernunft kommen und auf den Menschen achten (=gut bedienbar) anstatt tw. nur noch auf Modernität.
Vor allen Dingen wundert mich das das KBA für diese System überhaupt eine Zulassung erteilte nachdem ja andererseits die Bedienung von Handy - und Navidisplays während der Fahrt praktisch verboten ist. Und z. B. zur Verstellung der Lüfterstufe bei beschlagenden Scheiben erstmal eine Anhaltemöglichkeit suchen zu müssen hielte ich für absolut verkehrsgefährdend...:ja:
 
Ein Drehschalter ist halt teurer als ein Menupunkt auf dem Touchscreen, der sowieso eingebaut wird für Multimedia-Schnickschnack. Tönt nach wenig, aber 10x 5 Euro gespart ist auch nicht schlecht, und der Touchscreen geht weniger physisch kaputt (Softwareprobleme lassen sich zumindest theoretisch gratis per Update beheben) als irgendwelche Regler und Schieber und Knöpfe und Ähnliches.

Kurz (aus Sicht der Hersteller): Man spart Geld und macht erst noch einen fortschrittlichen Eindruck... wow-ey, so ein Touchscreen ist doch viel cooler als olle Drehknöpfe!
 
5€ ist ganz schön viel - auf die Masse an Fahrzeugen gesehen. Ich weiß von einem befreundeten Entwicklungsingenieur, dass die mit 1 ct Einsparungen kalkulieren. Bei bis zu 10000 Bauteilen in einem Auto ergibt die minimale Einsparung eine gewaltige Summe bei den Stückzahlen, die die großen Hersteller im Jahr verkaufen.
 
Zudem sind für die Hersteller nicht unbedingt die europäischen Design-und Bedienvorlieben an erster Stelle. Grade die Asiaten sind da wesentlich technik-affiner (unsere Kinder auch ;D )
 
Ja, so sieht es aus, manche meinen dass hier die Musik spielt, das stimmt aber nicht (mehr). Die wichtigsten Märkte sind Nordamerika und Asien, dort sind die Leute viel mehr aufgeschlossen gegenüber Neuem. Bin neulich ein Tesla Model 3 gefahren, nach ein paar Minuten hat man sich an alles gewöhnt.
 
Bezüglich meiner Kritik an der Touchpad-Bedienung.
Ich meinte damit nicht die Touchpads die ja jetzt schon einige Jahre im Einsatz sind, sondern die Touchpads/Slider bei den neuesten Modellen.
Schiebedach, Außenspiegel, Innenlicht, Sitzheizung, Radiolautstärke, selbst die Frontscheinwerfer, alles wird mit Pads oder noch schlimmer Gestensteuerung bedient. Das einzige was man noch drücken kann ist die Hupe.
Ich weigere mich so ein Fahrzeug zu kaufen, wo ich nicht selbst entscheiden kann wann ich mit Fernlicht fahren will oder Ich fünfmal herumwischen muss damit die Sitzheizung auf mittlerer Stufe eingestellt ist.
Ich hoffe dass irgendein Hersteller schnellstmöglich erkennt, dass es eine Kundengruppe gibt die keinen Wert legt auf diesen Schnickschnack im Innenraum und zumindest ein Modell im Angebot hat für Typen wie mich.
 
Zur von Werna76 angesprochenen Leistung von Turbomotoern mit kleinem Hubraum bei geringen Drehzahlen.
Ich weis jetzt nicht wie klein seine Motoren waren, kann also nur für meine beiden Modelle sprechen. Ich hatte einen 1.4er mit Kompressor und Turbo, wobei der Kompressor bei 1600 Touren einsetzte und der Turbo dann bei 2400 übernommen hat. Ich fand diese Maschine einfach genial. Der jetzigen 1.8er hat keinen Kompressor mehr, der Turbo kommt bei ca. 1800 oder 2000 Touren. Damit fahre ich den Berg hoch Richtung Autoverlad Goppenstein die 180° Kehren bei ca. 40km/h im 4ten von 7 Gängen und kann mich nicht klagen dass dann nicht vorwärts gehe. Tiefster je gemessener Verbrauch auf meiner Heimstrecke ( 65km davon 15 im Flachland, 1000hm rauf und runter, ca. 55 - 60km/h durchschnitt ) bei Start mit kaltem Motor waren 5.7l/100km, also 0.1l weniger als die Werksangebe. Die letzten 15000km kam ich mit 6.5l/100km aus.
So schlecht sind die Dinger gar nicht, wenn man einmal raus hat was sie gerne haben.
 
Ich kann das schon nachvollziehen, ich bin dies Jahr GTS und GT4 (2.5 l Turbo - 4 l Sauger) im direkten Wechsel gefahren. Leistungsmäßig liegen die nur 60 PS auseinander, aber der Sauger liegt mir viel mehr, die neuen Turbos sind einfach langweilig geworden... Verbrauchsmaessig hat der Turbo natürlich die Nase vorn.
 
Ich konnte dazu vergleichend zwei Fahrzeuge ausgiebig fahren:
1. Alpina B8 4.6 (4.6l V8 Sauger, 333PS, 470Nm bei 3900 U/Min, Manuell)
2. BMW 440i (3.0l R6 Turbo, 326PS, 450Nm bei 1380-5000 U/Min, Automatic)

Der 440i ist schon wirklich klasse, wenig Turboloch und auch drehfreudig mit gutem Ansprechverhalten. Er bietet wirklich keinen Grund zur Klage.

Aber dem B8 kann er nicht das Wasser reichen. Der Sauger zieht über das gesamte Drehzahlband direkter und nochmals souveräner durch. Das später anstehende Drehmoment nehme ich nicht nachteilig wahr. Ein Traum von einem Antrieb.

Beim Verbrauch hat dagegen der moderne 440i mit ZF 8HP die Nase trotz mehr Gewicht deutlich vorn.
So toll die großen Sauger auch sind muss man sich allerdings schon fragen, was im Alltag mehr Sinn macht.

albe-fr schrieb:
Ich kann das schon nachvollziehen, ich bin dies Jahr GTS und GT4 (2.5 l Turbo - 4 l Sauger) im direkten Wechsel gefahren. Leistungsmäßig liegen die nur 60 PS auseinander, aber der Sauger liegt mir viel mehr, die neuen Turbos sind einfach langweilig geworden... Verbrauchsmaessig hat der Turbo natürlich die Nase vorn.
 
Ich würde mir wünschen das man der Technologie der Entwicklung alternativer CO2 - frei erzeugter Flüssigkraftstoffe den absoluten Vorrang einräumt; nicht nur weil dafür die komplette Infrastruktur sprich Pipeines, Tanklager und Tankstellen bereits vorhanden ist und diese für auf Langstrecken genutzte PKW´s sowie den gesamten Nutzfahrzeugebereich die bestmögliche Lösung darstellte, sondern auch weil man damit beispielsweise auch bestehende Ölheizungen mit minimalen Adaptionen weiterbetreiben könnte und sich in beiden Fällen riesige und vor allem unnötige Infrastrukturinvestitionen ersparte. Ein Teil dieses Betrages in die Forschung investiert brächte uns bei der Klimawandelbekämpfung jene Riesenschritte weiter die ich beim aktuellen Konzept absolut nicht sehe.
 
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