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Auto ...

Wooly schrieb:
Also, egal ob sich jemand um mein Demokratieverständnis sorgt, bin ich der Meinung, das man spätestens ab dem Rentenalter nicht mehr wählen sollte ...

...und ich hatte nie damit gerechnet, dass wir mal einer Meinung sind :top:
 
GIFWilli59 schrieb:
Deine Argumentation erinnert eher an Beamtenmikado...
fuer mich eher an: "mich wird diese Welt noch überleben" - nach mir die Sintflut
 
albe-fr schrieb:
Wooly schrieb:
Also, egal ob sich jemand um mein Demokratieverständnis sorgt, bin ich der Meinung, das man spätestens ab dem Rentenalter nicht mehr wählen sollte ...
...und ich hatte nie damit gerechnet, dass wir mal einer Meinung sind :top:

Zeichen und Wunder ... übrigens, Demokratie ist, wenn eine Gesellschaft über Mehrheiten bestimmt, wie die Regeln zum Zusammenleben laufen. Genau so, wie gerade (höchstwahrscheinlich) das Mindestalter herabgesetzt wird, könnte man auch demokratisch ein Höchstalter bestimmen, wenn das die Mehrheit befürwortet und entsprechend politische Willensbildung betreibt. Demokratie ist NICHT absolute Willensfreiheit für jeden ... auch wenn das einem, auch gerade hier im Forum, die modernen "Freiheitskämpfer" immer weismachen wollen .... ich sage nur "Beförderungsplicht" & Co ....
 
Wooly schrieb:
Genau so, wie gerade (höchstwahrscheinlich) das Mindestalter herabgesetzt wird, könnte man auch demokratisch ein Höchstalter bestimmen, wenn das die Mehrheit befürwortet und entsprechend politische Willensbildung betreibt.

du rennst damit bei mir offene Türen ein - wie schon gesagt, ich wäre dafuer das Wahlrecht mit dem erreichen des Renteneintrittsalters abzuschaffen.
 
Bitte kehrt zum Thema zurück. Hier soll es um Autos gehen und nicht ums Wahlrecht für Jugendliche oder Senioren und auch nicht um die Klimabilanz Bangladeschs.
 
also back to Topic:

begrüssenswert wäre es wenn eine neue Regierung fuer eine Benzin/Dieselpreis deutlich oberhalb der 3 EUR sorgen wuerde und dabei möglichst:

a) die KFZ Steuer endlich abschafft
b) die dadurch zur Verfuegung stehenden Gelder zur Senkung der Sozialabgaben einsetzen wurde
 
Solche Spritpreise würden aber wieder zu einer Mehrbelastung von Geringverdienern die Kleinwägen fahren führen. Für meinen i10 mit 998ccm Hubraum zahle ich nahezu keine KFZ Steuer, eine derartige Preissteigerung beim Benzin sorgt aber für Mehrkosten von mehreren 100€.
Wohlhabende Leute mit großen Autos interessiert es dagegen wie immer mal wieder nicht ob sie 1000€ im Jahr mehr bezahlen wenn sie sich eh schon ein Auto für über 40000€ leisten können.

So toll eure Ideen ja sein mögen, aber sie funktionieren in der Praxis fast nie wirklich so sozialverträglich wie man es sich erhofft. Am Ende sorgen zusätzliche finanzielle Belastungen meist dafür, dass sie Geringverdienern das Leben noch schwerer machen.
 
Bei den Spritpreisen wie von albe gewünscht, wie schaut es dann mit den Strompreisen (auch fürs Auto) aus?

Wenn dann jeder mit Strom fährt, wie entlastet man dann die Sozialabgaben?

So einfach mit roter Farbe im Strom geht das nicht :lol:
 
Ich habe hier glaub schonmal vorgeschlagen, dass man einfach alle Steuern auf die Reifen umlegen könnte. Dann zahlt unabhängig der Antriebsart wirklich der, der ein großes Auto mit breiten Reifen hat und der der viel fährt und einen hohen Reifenverschleiß :lol:

Dass auch das die Wohlhabenden Menschen weniger interessiert als die ärmeren ist natürlich auch hier unvermeidbar.
 
Noch ein Nachtrag zu gestern: Irgenwie hatte ich nur Steinkohle auf dem Schirm. Die Braunkohle, die wir im Boden lassen, wird selbstverständlich auch von niemand anderem verbrannt.

Zum Auto:
Die größte Fehlleistung in den letzten Jahren war ja wohl, Alibi-Hybrid Fahrzeugen mit minimaler elektrischer Reichweite und tonnenschwere Elektro-Monster als "umweltfreundlich" einzustufen und deren Besitzern steuerliche und andere Vorteile einzuräumen. Dicht gefolgt von dem PKW-Maut Desaster. Eigentlich ist die Besteuerung von Sprit gleich welcher Art noch die unkomplizierteste Methode, einen hohen Verbrauch entsprechend zu besteuern. Der einzige Nachteil besteht halt darin, dass sich Menschen mit niedrigem Einkommen, die auf ein Auto angewiesen sind, halt davon stärker betroffen sind als Autofahrer, die sich einen Geländewagen leisten können.

Julian96 schrieb:
Ich habe hier glaub schonmal vorgeschlagen, dass man einfach alle Steuern auf die Reifen umlegen könnte. Dann zahlt unabhängig der Antriebsart wirklich der, der ein großes Auto mit breiten Reifen hat und der der viel fährt und einen hohen Reifenverschleiß
Der Vorschlag ist bei näherer Betrachtung gar nicht so abwegig. Der einzige Nachteil ist halt, dass man es leicht umgehen kann, in dem man sich die Reifen aus dem Ausland mitbringt.

Viele Fahrzeuge der Oberklasse, darunter auch viele schwere PKW, werden von Firmen an ihre Mitarbeiter überlassen oder gleich geleast. Es wurde schon öfters vorgeschlagen, dass die dafür entstehenden Kosten nicht mehr steuerlich geltend gemacht werden können. Aber ich bezweifele, dass auch hier wirklich eine Lenkungswirkung eintritt, weil es bei denen, die sich solche Autos leisten können, mit sicherheit nicht am Geld scheitern wird.

Ein denkbarer Weg wäre auch, die Fehlentwicklungen der letzte Jahre wieder zu korrigieren. Also wieder mehr Arbeitsplätze und Infrastruktur in der Fläche zu schaffen, damit die Menschen nicht so weite Wege haben. Die vielen stillgelegten Nebenstrecken wieder zu reaktivieren. Also Anreize zu schaffen, erst gar nicht das Auto zu benutzen. In der Stadt geht dies heute schon problemlos. Aber halt nicht, wenn man täglich pendeln muss. Distanzen bis 10 km sind mit dem Fahrrad, bis 20 km mit dem E-Bike durchaus machbar. Alles darüber hinaus wird schon grenzwertig und setzt einiges an Idealismus voraus. Wer Kinder zur Schule oder in den Kindergarten bringen muss, für den kommen solche Lösungen praktisch genau so wenig in Frage wie öffentliche Verkehrsmittel. Die Menschen haben heute trotz aller Technik halt auch weniger Zeit und können es sich nicht leisten, morgens und abends eine volle Stunde zu verlieren, nur weil man x-mal umsteigen muss.
 
NeusserGletscher schrieb:
Zum Auto:
Die größte Fehlleistung in den letzten Jahren war ja wohl, Alibi-Hybrid Fahrzeugen mit minimaler elektrischer Reichweite und tonnenschwere Elektro-Monster als "umweltfreundlich" einzustufen und deren Besitzern steuerliche und andere Vorteile einzuräumen.

Das Konzept haben einfach zu viele nicht verstanden. Wenn ich den Plug in Hybrid täglich lade und damit nur die normale durchschnittliche Kilometerleistung fahre geht das Konzept sehr wohl auf! Dann fahre ich überwiegend elektrisch und nutze den Verbrenner nur auf Langstrecken.
Wenn natürlich so ein Einfallspinsel einen Plug in Hybrid als generelles Langstreckenfahrzeug einsetzt hat er es halt völlig verbaselt. So ein Einsatz konterkariert das Konzept.

Ich habs schon mal geschrieben. Ein hohes Gewicht ist zwar nicht optimal, es ist bei elektrifizierten Fahrzeugen aber deutlich weniger verbrauchssteigernd als bei dicken Verbrennern da ein Mehrgewicht bei der Rekuperation auch zu einer erhöhten Rückspeisung führt und sich so zumindest zum Teil wieder energetisch refinanziert.

Gruss,

der Lange
 
Wir überlegen gerade ernsthaft, uns gemeinsam mit einem Nachbarn eine Ladesäule auf unseren Stellplatz zu installieren. Wenn dann der nächste Firmenwagen ein Plug-in Hybrid mit echten 100km elektrischer Reichweite wird, würde das genau für den Arbeitsweg meiner Frau passen. Das wäre dann im Sinne des Konzepts. Leider ist es natürlich richtig, dass diese Autos von zu vielen Nutzern nicht in diesem Sinne gefahren werden :naja:
 
ralleycorse schrieb:
NeusserGletscher schrieb:
Zum Auto:
Die größte Fehlleistung in den letzten Jahren war ja wohl, Alibi-Hybrid Fahrzeugen mit minimaler elektrischer Reichweite und tonnenschwere Elektro-Monster als "umweltfreundlich" einzustufen und deren Besitzern steuerliche und andere Vorteile einzuräumen.

Das Konzept haben einfach zu viele nicht verstanden. Wenn ich den Plug in Hybrid täglich lade und damit nur die normale durchschnittliche Kilometerleistung fahre geht das Konzept sehr wohl auf! Dann fahre ich überwiegend elektrisch und nutze den Verbrenner nur auf Langstrecken.
Wenn natürlich so ein Einfallspinsel einen Plug in Hybrid als generelles Langstreckenfahrzeug einsetzt hat er es halt völlig verbaselt. So ein Einsatz konterkariert das Konzept.

Ich habs schon mal geschrieben. Ein hohes Gewicht ist zwar nicht optimal, es ist bei elektrifizierten Fahrzeugen aber deutlich weniger verbrauchssteigernd als bei dicken Verbrennern da ein Mehrgewicht bei der Rekuperation auch zu einer erhöhten Rückspeisung führt und sich so zumindest zum Teil wieder energetisch refinanziert.
Liegt halt auch an der Teils schlechten technischen Umsetzung der Hersteller. Schnell ein elektromotor mit rangebaut das es die Prämie und % gibt.
 
Man kann es kaum dem Auto vorwerfen, wenn der Benutzer das Ladekabel nicht auspackt.

Fehler war die Entlastung bei der 1% Regel für Dienstwagen. Schwups gekauft, nie den Strom benutzt und schon spart der Fahrer 0,5%. Den Sprit zahlt ja eh der AG.
 
Tja und da wären sie wieder unsere Probleme.
Hyrid- Vorteil mitnehmen? na logo. Dann auch regelmässig laden? och nö...

Es muss halt erzwungen werden. Es soll Hersteller geben, da bekommst Du nur einen Plug in Hybrid wenn Du auch entsprechend oft lädst. Sonst halt nicht. kann easy over the air kontrolliert werden.
Evtl. könnte man allen Plug in Hybrid Dienstwägen auch eine Wallboxpflicht Zuhause dranhängen. Warum nicht?

der Lange
 
ralleycorse schrieb:
es ist bei elektrifizierten Fahrzeugen aber deutlich weniger verbrauchssteigernd als bei dicken Verbrennern da ein Mehrgewicht bei der Rekuperation auch zu einer erhöhten Rückspeisung führt und sich so zumindest zum Teil wieder energetisch refinanziert.
Wirkungsgrad bei Rekuperation
 
So ist das bei uns, Hybrid nur für Fahrer die eine Lademöglichkeit zu Hause haben, und eher wenig fahren. Auch wird der Spritverbrauch angesehen ob mehr als drei Mal so viel wie WLTP verbraucht wird. Wenn ja, muss man nachzahlen.
 
ThomasZ schrieb:
Man kann es kaum dem Auto vorwerfen, wenn der Benutzer das Ladekabel nicht auspackt.

Fehler war die Entlastung bei der 1% Regel für Dienstwagen. Schwups gekauft, nie den Strom benutzt und schon spart der Fahrer 0,5%. Den Sprit zahlt ja eh der AG.

Verständlich, wenn der AG keine Ladesäulen bereit stellt und der AN keine aufstellen kann (Miete, Garage ohne Stromanschluß, keine Baugehmigung für Stellplatz vorm Haus, Denkmalschutz, ....). In der Theorie hört sich das alles immer super an. Aber in der Praxis scheitert es oft an Kleinigkeiten. Ich selbst könnte mir in der Garage eine Ladestation legen lassen. Da ich das Auto aber so wenig bewege, lohnt sich weder eine Anschaffung eines Neuwagen und erst recht nicht der Stromanschluss.
 
ralleycorse schrieb:
Es soll Hersteller geben, da bekommst Du nur einen Plug in Hybrid wenn Du auch entsprechend oft lädst. Sonst halt nicht. kann easy over the air kontrolliert werden.

Da hab ich tatsächlich noch nie davon gehört. Und was wäre wenn ich mir einen Hybrid kaufen will und sage ich verzichte auf den Zuschuss und zahle den vollen Preis da ich eh nicht ausreichend laden werde und einfach nur dieses Modell haben will?
Und was passiert wenn mein Auto regelmäßig an Orten parkt wo es keinen Zugriff auf Internet und GPS hat? Dann kann ich ja theoretisch Benzin mit dem Kanister nachschütten ohne dass es jemand merkt :lol:
Kann mir absolut nicht vorstellen dass ein Hersteller einen interessierten Kunden vergrault.
 
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