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mal was anderes, heute Benzin bei >2 EUR auf der A5 (Shell Breisgau Ost) - bin mir nicht sicher, ob ich das schonmal erlebt habe - zumindest hier scheint der Markt zu regeln und es steigen vielleicht demnächst mehr Leute auf Fahrrad/OePNV um
mal was anderes, heute Benzin bei >2 EUR auf der A5 (Shell Breisgau Ost) - bin mir nicht sicher, ob ich das schonmal erlebt habe - zumindest hier scheint der Markt zu regeln und es steigen vielleicht demnächst mehr Leute auf Fahrrad/OePNV um
noe, ich bin der Meinung, dass Sprit - bzw. Energie generell - aktuell viel zu billig ist. Sinnvoll waere aus meiner Sicht ein Benzinpreis rund um die 4 EUR, bei Abschaffung der KFZ Steuer.
seitdem sie selbst dort meist den Service eingestellt haben... irgendwie ein Niedergang der automobilen Kultur, ich kenne hier im Umkreis von 50 km keine Tankstelle mit Service mehr.
mal was anderes, heute Benzin bei >2 EUR auf der A5 (Shell Breisgau Ost) - bin mir nicht sicher, ob ich das schonmal erlebt habe - zumindest hier scheint der Markt zu regeln und es steigen vielleicht demnächst mehr Leute auf Fahrrad/OePNV um
noe, ich bin der Meinung, dass Sprit - bzw. Energie generell - aktuell viel zu billig ist. Sinnvoll waere aus meiner Sicht ein Benzinpreis rund um die 4 EUR, bei Abschaffung der KFZ Steuer.
der müsste natuerlich staerker steigen, da hier eine grösserer Verlust ans Steuereinnahmen anfiele.
Was man natuerlich bei der Gelegenheit direkt mal überlegen sollte, waere jede art von Sprit nicht nach Volumen sondern auch Gewicht zu verkaufen. Wenn man sich dann mal den Verbrauch ansieht, merkt man auch, dass auch Diesel nicht zaubern koennnen.
noe, ich bin der Meinung, dass Sprit - bzw. Energie generell - aktuell viel zu billig ist. Sinnvoll waere aus meiner Sicht ein Benzinpreis rund um die 4 EUR, bei Abschaffung der KFZ Steuer.
Offensichtlich stehst Du mit diesen Ansichten ziemlich alleine da. Selbst unter den knapp 1/7 aller Wähler, die zuletzt ihre Stimme den Grünen gegeben haben, dürften solche Vorstellunge nicht auf ungeteilte Zustimmung stoßen. Und so lange selbst Staaten wie Bangladesh, angeblich doch selbst eines der am meisten vom Klimawandel betroffenen Länder, neue Kohlekraftwerke bauen, brauchen wir uns hier nicht zu kasteien. Denn am Ende spielt es für die CO2 Bilanz keine Rolle, ob wir Öl und Kohle verbrennen oder ob andere das tun. Wenn CO2 tatsächlich einer der Hauptursachen für den Anstieg des Temperaturanstiegs (2. Ableitung) sein sollte, dann bringt nur eine weltweite Begrenzung oder ein Förderstop von fossilen Brennstoffen etwas. Derzeit ist es aber eher umgekehrt. Je höher der Preis für Rohöl ist desto mehr lohnen sich auch solche Verfahren wie Fracking, mit denen noch mehr fossile Brennstoffe unter ziemlich fragwürdigen Bedigungen aus dem Boden gepresst werden.
...Ein wunderbares Beispiel der in letzter Zeit immer häufiger anzufindenden Scheinheiligkeit:
Wir wollen immer alles haben, aber nichts dafür geben. "Not in my backyard"
Handy? Klar. Mobilfunkmasten? Nein
Strom? Klar. Stromleitungen? Nein
Klimawandel bekämpfen? Logo. was dafür tun? nein.
Liste kann fast beliebig erweitert werden.
Und wenn ich den Vergleich wieder höre: Solange die Anderen nicht...
Das ist feinste Kindergartenargumentation.
Solange unser CO2 Ausstoß pro Kopf im Vergleich zum Rest der Welt immer noch mit an der Spitze steht sollten wir ganz still sein und endlich handeln.
Mobilität ist einer der Hauptverursacher also muss sich da was tun. Und es geht (siehe oben) nicht freiwillig, also muss es über den Geldbeutel sein. Natürlich muss man dann an anderer Stelle sozialverträglich kompensieren. Einen Vorschlag wurde oben ja sogar genannt und wissentlich ignoriert.
Mobilität wird teurer werden. Gewöhnt Euch besser dran.
Nein, Du hast den Kern meines Postings nicht verstanden. Entweder bleiben Öl und Kohle generell im Boden oder es ist egal, wer es verbrennt. So lange die Länder mit dem größten Bevölkerungswachstum weiter auf Kohle setzen wird jede Einsparung hierzulande ad absurdum geführt. Du übersiehst außerdem dass nicht jeder den "morgen wird die Welt untergehen" Trip mitgehen möchte. Die These habe ich in den letzten 40 Jahren schon so oft gehört und irgendwie dreht sich die Erde immer noch.
Nö, Du hast es nicht verstanden. Solange fast alle anderen Länder pro Kopf deutlich weniger CO2 verbraten ist es egal ob sie noch nen Kohlekraftwerk bauen oder nicht. Es sind immer noch wir die den grössten Schaden anrichten. Klar wenn alle zu 100% verzichten wärs noch besser, aber den armen Ländern geht es auch darum überhaupt mal ne Stromversogung zu haben. Kannst ja gerne Deinen Strom abstellen um gleichzuziehen!
"morgen wird die Welt untergehen" ? Denke mal nach wieviel Tote wir in der Flut hatten - merkste selber, oder?
Und so lange selbst Staaten wie Bangladesh, angeblich doch selbst eines der am meisten vom Klimawandel betroffenen Länder, neue Kohlekraftwerke bauen, brauchen wir uns hier nicht zu kasteien.
Bangladesch erzeugt pro Kopf aktuell 1/20 des CO_2 Ausstosses im Vergleich zu Deutschland. Klar, im Prinzip ist jedes betriebene Kohlekraftwerk eines zuviel, aber aktuell sollte _wir_ uns darum kümmern den CO_2 Ausstoss zu verringern. Das lässt sich aus meiner Sicht am besten ueber den Preis regeln. Um das ganze sozialverträglich zu gestalten sollte ,an aus meiner Sicht die Energiepreise erhöhen - z.B. ueber einen CO_2 Abgabe - und diese soweit uebersteuern, dass man gleichzeitig Sozialabgaben senken kann.
… Um das ganze sozialverträglich zu gestalten sollte ,an aus meiner Sicht die Energiepreise erhöhen - z.B. ueber einen CO_2 Abgabe - und diese soweit uebersteuern, dass man gleichzeitig Sozialabgaben senken kann.
Nur ist genau das doch das Problem. Erhöhungen würden ja höchstwahrscheinlich eben nicht kompensiert.
Ansonsten bin ich auch schon sehr lange der Ansicht, die KFZ Steuer abzuschaffen und im Gegenzug höhere Abgaben auf den Treibstoff zu erheben. Wer viel verbraucht, zahlt viel.
Nö, Du hast es nicht verstanden. Solange fast alle anderen Länder pro Kopf deutlich weniger CO2 verbraten ist es egal ob sie noch nen Kohlekraftwerk bauen oder nicht.
Sind das nicht ziemliche Milchmädchenrechnungen?
Was hat denn Bangladesch für ne Wirtschaftsleistung im Vergleich zu Deutschland?
Wie viel exportiert Deutschland denn im Vergleich zu Ländern die weniger CO2 Ausstoß pro Kopf haben als wir? Und der Deutsche Export lebt insbesondere von großen, technologischen Produkten die einen recht erheblichen Co2 Ausstoß während ihrer Produktion verursachen wie z.B. Autos.
Wie viel produzieren wir denn für andere mit und wie viel Co2 stoßen wir gut 80 Millionen aus, damit die Menschen die Produkte aus unserem Land mit benutzen können? Wie viel Co2 von anderen geht quasi noch auf unsere Köpfe.
In Deutschland geht knapp die Hälfte des Stroms in die Industrie, nur je ein Viertel in private Haushalte und Gewerbe. Ein nicht unerheblicher Teil des LKW Verkehrs beliefert nicht uns Kunden bzw. Geschäfte sondern Industrien deren Produkte wiederum ins Ausland gehen.
Ich glaube wenn man diese Hintergründe alle mal genau berücksichtigen würden, ständen wir im Vergleich zu vielen Ländern nicht schlecht da. Wir leben zwar mit viel Luxus, benutzen in vielen Bereichen aber auch viel umweltfreundlichere und effizientere Technologien als z.B. ein Land wie Bangladesch.
… Um das ganze sozialverträglich zu gestalten sollte ,an aus meiner Sicht die Energiepreise erhöhen - z.B. ueber einen CO_2 Abgabe - und diese soweit uebersteuern, dass man gleichzeitig Sozialabgaben senken kann.
das Problem müsste man halt mal lösen - mit einer FDP in der Regierung sehe ich dafuer leider schwarz.
3303 schrieb:
Ansonsten bin ich auch schon sehr lange der Ansicht, die KFZ Steuer abzuschaffen und im Gegenzug höhere Abgaben auf den Treibstoff zu erheben. Wer viel verbraucht, zahlt viel.
dafür plaedire ich seit >10 Jahren und das nicht, weil ich bei 4 angemeldeten Fahrzeugen und einer kumulierten Jahresfahrleistung unter 5 Mm davon natuerlich profitieren wuerde.
Meinst Du, es hilft uns weiter, wenn wir uns alle 4 Oldtimer zulegen und diese dann in der Garage stehen lassen? :lol: Erzähl das mal jemandem, der auf dem Land wohnt, wo in den letzten Jahren Bus und Bahn systematisch ausgedünnt wurden. Selbst in der Nach-Wende Zeit hat die Politik auf dem Gebiet der ehmaligen DDR noch genau die gleiche Nummer durchgezogen, mit der man 20 Jahre vorher die Nebenstrecken in der BRD kaputt gemacht hat.