• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Auto ...

judyclt schrieb:
Danke, das hört sich gut an.

HVO100 ist auch kein Wundermittel:

https://www.dmt-puls.de/news/messungen-hvo-100-ist-schaedlicher-als-diesel/

HVO100 emittiert mehr Stickoxide und mehr Feinstaub als fossiler Diesel.
Dazu gab es ja bisher keinen Überschuss an alten Pflanzenfetten. Das was man da jetzt für den Dieselmotor als Allheilmittel pushed nimmt anderen Branchen ihre Rohstoffe weg, da man als Kraftstoff mit dem Rohstoff mehr verdienen kann. Ganz zu schweigen von den absichtlich falsch deklarierten frischen Pflanzenölimporten (Palmfett etc.) aus Asien, die da kräftig zugemischt werden und so u.a. die THG Quote ins bodenlose gesenkt haben.
Fazit: völliger Blödsinn.
 
Das E Auto ist im Vergleich zu einem Zug auch kein Wundermittel. Aber 50% sind besser als nichts.

Ist doch völlig logisch dass die DUH wie immer mal wieder alles madig macht was ihr nicht in den Kram passt.

Hier steht dass sogar weniger Stickoxide ausgestoßen werden:
https://www.focus.de/auto/news/hvo-...elthilfe-gegen-klima-diesel_id_260090738.html
Und zum Feinstaub hab ich etwas von 20% mehr gelesen. Dem Gegenüber stehen 90% weniger Co2, die Tatsache dass das meiste vom Feinstaub ohnehin nicht vom Motor sondern vom Reifen und den Bremsen kommt und dass wir von keinem fossilen Brennstoff sprechen.
Wie kann eine Umweltorganisation das dermaßen schlecht machen, es ist mir absolut schleierhaft.

Sogesehen völliger Blödsinn und reine Stimmungs und Angstmache von der DUH und mal wieder das übliche aus Prinzip dagegen und ja keine Alternativen zulassen. Das Bild vom Auto als genereller Feind muss eine Lobbyvereinigung wie die DUH selbstverständlich aufrecht erhalten. Wie würden die dastehen wenn sie zugeben würden das ist gar keine so schlechte Sache. Natürlich kein Wundermittel, aber wenn einer beim Verbrenner bleiben will oder muss allemal besser als weiter fossil zu fahren.
Hauptsache Leute ins Boot holen. Da wären Leute wie ich die freiwillig dazu bereit sind einen Schritt mitzumachen und dem will man am liebsten direkt wieder einen Riegel vorschieben.
Nach der DUH tritt man lieber auf der Stelle als einen Schritt voran zu kommen.
 
Bleib mal locker. Die DUH macht hier nix madig, das Zeugs ist von ganz alleine madig.
Scheinbar hast du meinen Beitrag entweder nicht vollständig gelesen bevor du deinen Rant gegen die DUH begonnen hast oder ihn nicht verstanden.
HVO100 spart gesamtheitlich betrachtet 0,0 % CO2 ein, da es lediglich anderen Branchen ihren Rohstoff klaut und diese zu fossilen Energieträgern zurück zwingt. Am Auspuff kommt dazu immer noch die genau gleiche Menge CO2 raus.

Völliger Blödsinn ist also nix von dem was in meinem Artikel steht. Mein Tipp: zuerst nachdenken, dann tippen.
 
flamesoldier schrieb:
Dazu gab es ja bisher keinen Überschuss an alten Pflanzenfetten. Das was man da jetzt für den Dieselmotor als Allheilmittel pushed nimmt anderen Branchen ihre Rohstoffe weg, da man als Kraftstoff mit dem Rohstoff mehr verdienen kann.
Na und - sowas nennt man Marktwirtschaft... ;D Die österreichische Handelskette Spar hat jetzt die Initiative ergriffen und sammelt altes Pflanzenöl und Frittierfett zwecks Verarbeitung von ihren Kunden ein. Eine Weiterverarbeitung ist allemal sinnvoller als die Stoffe einfach abzufackeln. Nachdem auch davon auszugehen ist das der Fleischkonsum längerfristig zurückgehen wird, werden auch wieder Anbauflächen zur Biomasseerzeugung freiwerden.
Abgesehen davon frag ich mich wie man Baumaschinen, landwirtschaftliche Geräte etc. teils ferab jeglicher Zivilisation zukünftig betreiben möchte denn da sehe ich weder Akkus noch Wasserstoff als taugliche Alternativen sondern Co2 neutrale bzw. zumindest minimierte Flüssigkraftstoffe als einzig sinnvolle Möglichkeit.

Aber vielleicht stellt ja die DUH jene Sklavenhorde die dem Bauern oder Baggerfahrer alle halbe Stunde mit nem frisch geladenen Akku nachrennt... :tongue: :lol:
 
flamesoldier schrieb:
Bleib mal locker.... Mein Tipp: zuerst nachdenken, dann tippen.

Das geb ich einfach mal unkommentiert zurück.
Du könntest vor deinem Rant gegen eine neue Alternative auch erstmal nachdenken.
Fakt ist dass eine riesige Menge an Reststoffen die noch Potential haben einfach verschwendet werden. Da ist eine Menge vorhanden die man in den Kreislauf zurück bringen kann was sich grade unter dem Aspekt dass man mit Sprit mehr Geld machen kann nun für den ein oder anderen lohnen könnte anstatt dass er es früher einfach entsorgt/verbrannt hat.
Da gebe ich auf die Zahlen einer Vereinigung wie der DUH deren Position unabhängig vom Ergebnis sämtlicher Untersuchungen bereits klar ist genau gar nichts.

Die Co2 Menge die aus dem Auspuff kommt wird dazu bei der Entstehung dieser Fette im gleichen Maß gebunden sogesehen ist man CO2 neutral.

Edit: Ach übrigens der größte Anteil von beispielsweise altem Speiseöl landet in Deutschland bereits seit langem in Biosprit. Dass man jetzt auf einen synthetisch aufbereiteten Kraftstoff übergeht ist sogesehen nur eine Weiterentwicklung und nimmt anderen Branchen eben nicht im großen Stil die gebrauchten Rohstoffe weg. Auch diese Aussage zu den anderen Branchen die dann auf fossile Stoffe zurückgreifen müssen kommt wiederum, wen wundert es an der Stelle, von der DUH.

Nochmal mir ist klar dass das kein Wundermittel ist, aber für mich klar eine Möglichkeit die besser ist als nichts zu tun.
 
Das Hauptproblem sind nicht Landwirtschaftliche Geräte usw. da gibt es Lösungen. Große Containerschiffe und vor allem Flugzeuge müssen E-Fuels verwenden. Da gibt es kaum Alternativen. Selbst Wasserstoff muss da erst noch erforscht werden. Moderne Flugzeugtriebwerke sind sehr zuverlässig, das soll auch so bleiben, da kann man keine Experimente machen.
 
DUH ist für mich bestenfalls umstritten als seriöser Ratgeber.
 
Immer wieder dasselbe, man teilt einen faktenbasierten Beitrag, Julian96 liest nur die ersten 3 Wörter, kommentiert dann ellenlang seinen Senf dazu und wenn man diesen dann richtig stellt kommt nur ein "stimmt gar nicht, ich glaube nicht an wissenschaftlich bewiesene Fakten" zurück.
Mir reichts, mit so einer populistischen Argumentationsweise diskutiere ich nicht weiter.
 
Also gut dann tanke ich eben weiter normalen Diesel und spare dabei Geld.
Wenns dich dann glücklich macht ist mir das am Ende auch völlig egal.
Wissenschaftliche Fakten müssen halt auch unabhängig als solche anerkannt werden können. Und das ist bei Zahlen der DUH die sich auf den ADAC berufen der selbst wieder von anderen Ergebnissen spricht halt irgendwie wieder fraglich.
Das ist mein Problem mit der DUH, die hat in der Vergangenheit schon so oft höchst tendenziöse Aussagen getätigt dass ich denen einfach nichts abnehme. Ich bin ja nicht allein mit dem kritischen Standpunkt gegenüber der DUH da gab es ja schon immer wieder Sachen seit Jahren.

Also bitte versteh mich nicht falsch, ich mag meine Eigenheiten haben, habe hier im Forum auch oft genug betont dass das Thema Auto für mich ein weitestgehend rein emotionales ist, aber ich leugne keine wissenschaftlichen Fakten. Nur bei der DUH und grade wenn ich dann wieder lese dass auch der ADAC die Aussagen der DUH ankreidet, zweifliche ich eben die seriösität dieser "Fakten" an. Das heißt aber nicht dass ich generell wissenschaftliche Erkenntnisse anzweifele. Da bin ich als Naturwissenschaftler der letzte.
Oder anders gefragt, was macht dich so sicher dass es sich bei den Aussagen der DUH zweifelsfrei um wissenschaftliche Fakten handelt? Ist es falsch das nicht mal zu hinterfragen?

Zu den Palmölen etc. muss ich sagen habe ich mich im Voraus gar nicht groß informiert. Ich wusste auch vor deinem Artikel, den ich übrigens tatsächlich gelesen habe dass diese dort auch hinzugefügt werden. Dass das Ausmaß die Gesamtbilanz allerdings dermaßen schlecht macht war mir nicht klar, sehe ich aber weiterhin auch noch kritisch.

Dass im Hintergrund im großen Stil betrogen wird kann durchaus sein, aber das ist nicht das was ich an der Zapfsäule in der Hand habe. Auch mit den Förderprämien auf E Autos wurde massiv betrogen. Verstehst du was ich meine? Das müssen andere in den Griff kriegen dass das nicht passiert.

Mir ging es ja aber auch am Ende gar nicht um die Umwelt bei der Sache, sondern darum zu zeigen dass man zu Alternativen bereit ist, solange das in meinem Fall nicht bedingt die Leidenschaft am Verbrenner aufgeben zu müssen. So ehrlich bin ich da gerne dass ich da sage ich handle da aus reinem Eigennutzen. Und deswegen muss ich auch ehrlicherweise sagen dass ich mich mit den Hintergründen zum HVO Diesel gar nicht groß befasst habe.

Im Nachhinein betrachtet hätte ich auf deinen ersten Beitrag zum Thema auch direkt schreiben können es ist mir völlig egal ob das Blödsinn ist oder nicht, es geht mir rein darum die Bereitschaft zu Alternativen zu zeigen.
Tja Chance vertan :lol:

Einzig wenn du dich an mir störst, da werde ich dir nicht helfen. So bin ich nunmal. Entweder du kommst damit klar oder gehst potentiellem Konfliktpotential aus dem Weg :wink:
 
Mal wieder ein kleines Autoupdate bei mir. Der Opel GT und der VW Scirocco haben mich im August verlassen, dafür habe ich nun seit anfang Oktober einen 1972er Opel Manta A in der witzigen Farbkombination weiß mit puffroter Innenausstattung :mrgreen: Mit 68PS wahrlich keine Rakete aber er lässt sich schön geschmeidig dahincruisen, zudem optisch m.E. einer der schönsten gebauten Opel (wobei ich den GT fast noch nen tick cooler fand).

20241003_124601.jpg


20241006_113115.jpg


Viele Grüße
 
Genial! :top:
Ich hab meinen letzten Verbrenner abgesehen vom Trecker vor einigen Monaten verkauft. Aber so sehr das BEV im Alltag überzeugt, ist es doch etwas seelenlos. So ein schöner Manta A verdeutlicht das. Vielleicht muss doch nochmal was Stinkendes her. :gruebel: Dann aber mindestens 35 Jahre alt.
 
judyclt schrieb:
Genial! :top:
Ich hab meinen letzten Verbrenner abgesehen vom Trecker vor einigen Monaten verkauft. Aber so sehr das BEV im Alltag überzeugt, ist es doch etwas seelenlos. So ein schöner Manta A verdeutlicht das. Vielleicht muss doch nochmal was Stinkendes her. :gruebel: Dann aber mindestens 35 Jahre alt.

Vielleicht so ein unkaputtbarer Vorkammerdieselbenz wo man noch von Hand mindestens 2 Minuten vorglühen muss? Würd mir auch noch Spaß machen und verbrauchstechnisch sind die auch nicht schlecht :D
 
judyclt schrieb:
Genial! :top:
Ich hab meinen letzten Verbrenner abgesehen vom Trecker vor einigen Monaten verkauft. Aber so sehr das BEV im Alltag überzeugt, ist es doch etwas seelenlos. So ein schöner Manta A verdeutlicht das. Vielleicht muss doch nochmal was Stinkendes her. :gruebel: Dann aber mindestens 35 Jahre alt.

Wobei das mit dem Seelenlosen auch auf die meisten neuen Verbrenner zutrifft, gefühlt kann man ja bis auf wenige Ausnahmen nur noch Crossover und SUV Panzer kaufen, außer man greift auf amerikanische Musclecars wie den Mustang oder Camaro zurück wobei mir die für den Alltag zu unhandlich, klobig und verbrauchsintensiv wären.

Schade, dass die Hersteller nicht mehr so mutig sind und einfach mal eines der coolen Conceptcars auf den Markt werfen, wie den wie ich finde sehr gelungenen Manta GSE elektro mod:
https://www.opel.de/opel-erleben/concept-cars/manta-gse-elektromod.html

Für den ebenfalls coolen Hyundai N Vision 74 wurde zumindest ein Marktstart für 2030 versprochen, mal sehen wie der dann letztendlich kommt und vor allem was er kosten wird:
https://insideevs.de/news/731916/hyundai-n-vision-74-serie/

Viele Grüße
 
Wer sich direkt über das Geschehen auf dem chinesischen Automobilmarkt und den dortigen Hersteller informieren möchte, findet hier eine Informationsquelle in englischer Sprache. https://carnewschina.com/
 
Die Autoindustrie in Deutschland und Europa befindet sich dauerhaft im Krisenmodus. Fast täglich gibt es neue Meldungen, die sich um Umstrukturierungen, Werksschliessungen, Stellenabbau und Ähnliches drehen.

Trotz Krise zahlte VW 4,5 Mrd. Euro Dividende für das gute Jahr 2023.

Dass die deutschen Automobilhersteller keine erschwinglichen Kleinwagenmodelle anbieten, liegt nicht im Interesse der Beschäftigten, der Kunden oder der Wirtschaft, sondern bedient ganz allein die Gier der Top-Manager.

Info in der Quellenangabe zu diesem YouTube Film vom Norio: https://youtu.be/qfSGwuaDooY?si=6ZFMH06G5N3YfE9l

Die eigentlichen Fehler sind in der Chefetage gemacht worden, vor 10 Jahren. Diese Leute sind schon lange nicht mehr in der Verantwortung. Dazu gibt es deutsche Politiker/innen, wo die Krise jetzt zusätzlich verschärft haben.
 
Gleiches Blabla wie immer. Unter wie viel Milliarden Jahresgewinn gilt man eigentlich als kriselnder Autobauer?
 
Chlosterdörfler schrieb:
Die eigentlichen Fehler sind in der Chefetage gemacht worden, vor 10 Jahren. Diese Leute sind schon lange nicht mehr in der Verantwortung. Dazu gibt es deutsche Politiker/innen, wo die Krise jetzt zusätzlich verschärft haben.
Nicht nur verschärft sondern durch Unterlassung bei den EU - Richtlinien mitverschuldet. Hätte man anstelle des Flottenverbrauchsbeschränkung nämlich eine Leistungslimitierung für alle Fahrzeuge der Gruppe M von z. B. 100 Kw eingeführt, wäre den Autobauern gar nichts anders übriggeblieben als genau jene Typen zu entwickeln die heute fehlen. Desweiteren wären unnötig große Modelle vom Markt verschwunden weil sie die Begrenzung zu Verkehrshindernissen degradiert hätte und natürlich jede Menge Ressourcen eingespart.
 
Petz schrieb:
Chlosterdörfler schrieb:
Die eigentlichen Fehler sind in der Chefetage gemacht worden, vor 10 Jahren. Diese Leute sind schon lange nicht mehr in der Verantwortung. Dazu gibt es deutsche Politiker/innen, wo die Krise jetzt zusätzlich verschärft haben.
Nicht nur verschärft sondern durch Unterlassung bei den EU - Richtlinien mitverschuldet. Hätte man anstelle des Flottenverbrauchsbeschränkung nämlich eine Leistungslimitierung für alle Fahrzeuge der Gruppe M von z. B. 100 Kw eingeführt, wäre den Autobauern gar nichts anders übriggeblieben als genau jene Typen zu entwickeln die heute fehlen. Desweiteren wären unnötig große Modelle vom Markt verschwunden weil sie die Begrenzung zu Verkehrshindernissen degradiert hätte und natürlich jede Menge Ressourcen eingespart.

Eine Spitzenleistungslimitierung ist bei Elektromotoren kontraproduktiv, da dadurch auch die Rekuperationsleistung kastriert wird. Ich will ungern im Sommer mit 20 kW Motorbremse Pässe runterfahren müssen wenn ich auch 85 kW haben kann (mein Motor erlaubt 340 kW Spitze, 153 kW Dauerleistung im Antrieb und 85 kW im Rekuperationsmodus). Dann glühen nämlich irgendwann die Bremsen...
 
Zurück
Oben