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Eine Spitzenleistungslimitierung ist bei Elektromotoren kontraproduktiv, da dadurch auch die Rekuperationsleistung kastriert wird. Ich will ungern im Sommer mit 20 kW Motorbremse Pässe runterfahren müssen wenn ich auch 85 kW haben kann (mein Motor erlaubt 340 kW Spitze, 153 kW Dauerleistung im Antrieb und 85 kW im Rekuperationsmodus). Dann glühen nämlich irgendwann die Bremsen...
Wenns nur darum ginge wäre das doch null Problem. Die Bremsleistung eines Verbrenners übersteigt die Motorleistung doch auch beiweitem. Das wäre dann eine reine Definitionssache die im Gesetzestext halt klar niedergelegt werden müsste. Ich bin eh der Ansicht dass damit nur die Antriebsleistung gemeint ist. Du kannst ja die Elektronik so programmieren dass maximal 100kW Antriebsleistung freigegeben wird aber unbegrenzt rekuperiert werden kann.
Ich würde die Wirkung nicht unterschätzen wollen denn dann hätte man zwangsläufig kleinere und vor allem auch leichtere Fahrzeuge entwickeln müssen und genau bei denen hinkten fast alle Autohersteller weltweit mehr oder weniger hinterher. Bedeutete weniger Energieaufwand in der Produktion und dem Betrieb, geringerer Rohstoffverbrauch und auch weniger Abnutzung von Reifen und Strassen.
Abgesehen davon das dann vielleicht auch paar außereuropäische Ländern mit einer Limitierung nachgezogen hätten sähe ich Bedarf an einem beispielsweise kleineren Familienkombi natürlich auch außerhalb Europas
Der Reifenabrieb ist ein Thema das man wirklich nicht unterschätzen darf. Reifenabrieb ist die mit weitem Abstand größte Quelle von Mikroplastik, das deutlich schädlicher und schwieriger loszuwerden ist als CO2.
Und beim Mikroplastik aus Reifen sind die großen und schweren Autos mit viel Drehmoment, vor allem also die E Autos die momentan überwiegend gebaut werden ganz an der Spitze. Noch dazu kommen die immer größer werdenden Reifen. Das sorgt dafür dass auch immer mehr Gummi in Form von Altreifen anfällt, den man nur downcylen kann. Bei einem 175er Reifen auf einer 14 Zoll Felge der 60.000km auf einem Kleinwagen gefahren wird fällt viel weniger Abrieb und Restgummi an wie bei einem 245er Reifen auf einer 20+ Zoll Felge der nichtmal so lange hält.
In meinen Augen eine Sache die man schon viel zu lange stark vernachlässigt hat.
Eine Leistungsdeckelung finde ich nicht wirklich sinnvoll, aber eine stärkere Gewichtung von Leistung und Fahrzeuggewicht bei der Besteuerung fände ich schon sinnvoll. Das würde automatisch kleinere, leichtere und drehmomentschwächere Autos attraktiver machen.
Eine Leistungsdeckelung finde ich nicht wirklich sinnvoll, aber eine stärkere Gewichtung von Leistung und Fahrzeuggewicht bei der Besteuerung fände ich schon sinnvoll.
Gibt´s beispielsweise bei uns in AT wo Steuer und Versicherung an der Motorleistung und nicht wie früher am Hubraum bemessen. Daher ist bei uns auch der Protzkistenanteil deutlich geringer...
Und beim Reifenthema ist auch der Luftwiderstand der Breitreifen eine nicht zu vernachlässigende Größe; deshalb gab es bei Elektrofahrzeugen diesbezüglich schon eine deutliche Trendwende. Wenn es nach mir ginge hätten die Asphaltwalzen aus Sicherheitsgründen allein schon aufgrund ihrer höheren Aquaplaninganfälligkeit niemals eine Strassenzulassung erhalten.
Tata hat aufgrund seiner langen Historie zweifellos auch das nötige Knowhow denn auch andere Produzenten wie z. B. Hyundai nutzten Tata´s Kapazitäten zur Auftragsfahrzeugmontage, abgesehen davon das der allergrößte Teil der in Indien fahrenden LKW´s von Tata stammen. Und man kann seit der Übernahme jeden Besitzer eines Jaguar und Rover der meint, mit seinem Kübel angeben zu müssen mit dem bösen Spruch "Wos wüllst denn mit dem Inder" auf den Boden der Realität zurückholen...
Eine Leistungsdeckelung finde ich nicht wirklich sinnvoll, aber eine stärkere Gewichtung von Leistung und Fahrzeuggewicht bei der Besteuerung fände ich schon sinnvoll.
Gibt´s beispielsweise bei uns in AT wo Steuer und Versicherung an der Motorleistung und nicht wie früher am Hubraum bemessen. Daher ist bei uns auch der Protzkistenanteil deutlich geringer...
Du hast da Deine eigene Sichtweise, die steht Dir auch zu. Aber generell eine Begrenzung fordern? Ich z.B. muss regelmässig einen schweren Hänger ziehen, was soll ich da mit einem leichten Auto mit 100KW? Ich brauchs nicht zum "protzen"
Dafür würdest Du aber keinen PKW der Klasse M sondern z. B. einen Pickup aus N1 wählen bei dem man je nach Anhängelast gestaffelt natürlich höhere Leistungslimits festsetzen müßte.
Und wenn ich keinen LKW möchte? Oder brauche dann 2 Autos. Und wenn wir zu viert in Skiurlaub fahren gegen wir auch mit 2 Fahrzeugen Weill nicht alles in ein kleines Auto passt. Ok. Wir retten die Welt
Wenn man die Ski in eine Dachbox packt und dann das Gepäck von vier Personen in einen Mittelklassekombi nicht unterbringt, sollte man vielleicht weniger unnützes Zeug mitnehmen...
Nur das diese Fahrzeuge bei uns gar nicht Zulassungsfähig sind.
Alleine die Crashanforderungen und Mindest-Assistenzsysteme die von der EU gefordert werden...
Das macht aber auch Sinn, also nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
Wir werden zwangsläufig noch Zwänge und Beschränkungen erleben (müssen) von denen wir heute nichtmal träumen falls die Menschheit überleben möchte; wobei sich darüber diskutieren ließe ob dies überhaupt ein erstrebenswertes Ziel ist wenn man sieht was unsere Rasse bereits alles auf dem Planeten angerichtet hat...
Wir werden zwangsläufig noch Zwänge und Beschränkungen erleben (müssen) von denen wir heute nichtmal träumen falls die Menschheit überleben möchte; wobei sich darüber diskutieren ließe ob dies überhaupt ein erstrebenswertes Ziel ist wenn man sieht was unsere Rasse bereits alles auf dem Planeten angerichtet hat...
Nur das diese Fahrzeuge bei uns gar nicht Zulassungsfähig sind.
Alleine die Crashanforderungen und Mindest-Assistenzsysteme die von der EU gefordert werden...
Das macht aber auch Sinn, also nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
Mir ist bewusst, dass in Europa andere Sicherheitsstandards für Fahrzeuge gelten als in Indien oder anderswo. Ich habe sie ausgewählt, weil es kleine oder kompakte Elektroautos sind. Es ging mir lediglich um die Antriebsart.
Nachdem Kollege Siri in seinen Ausführungen von einem "schweren Anhänger" sprach würde er dafür sowieso ein N1 - Fahrzeug benötigen weil die üblichen zulässigen Anhängelasten in der M1 - Klasse dafür gar nicht reichten.
Nachdem Kollege Siri in seinen Ausführungen von einem "schweren Anhänger" sprach würde er dafür sowieso ein N1 - Fahrzeug benötigen weil die üblichen zulässigen Anhängelasten in der M1 - Klasse dafür gar nicht reichten.
Es gibt haufenweise SUVs, die 2,5 oder auch 3,5 t ziehen können - läuft das bei Dir noch unter leicht? Und die Dinger sind bei allen Vorbehalten immer noch "harmloser" als ein Pickup.
Nein denn Fahrzeuge für die als Gespann ein Führerschein der Klasse B nicht ausreicht, gehörten eigentlich der N - Klasse zugeordnet und dann bez. max. Motorleistung entsprechend des höchstzulässigen Gespanngesamtgewichtes bemessen.
Hab mal wieder was schönes an Land gezogen, da mein Daily C Corsa demnächst sein Lebensende erreicht. 1986er Golf 2 als seltener Syncro 1,8l mit 98PS, also gleicher Rumpfmotor wie ich ihn auch schon in meinem Scirocco hatte. Lässt sich schön fahren, mal sehen wie er sich mit seinen bald 40 Jahren im Alltag schlägt.