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Auto ...

also sorry, ich bin gegen den gesundheitscheck, die grenze ist vermutlich wieder willkürlich und jedesmal werden gebühren fällig.
wenn aus einem langsamfahrenden auto mit 20-30kmh ein sicherheitsrisiko entsteht, dann solltet ihr euch kräftig an die eigene nase fassen!!! entweder seit ihr dann einfach mehr als 50 gefahren, oder vielleicht haben die bedingungen trotz erlaubter 50, eine niedrigere geschwindigkeit erfordert. 50 ist die typische ortsgeschwindigkeit, da muss man einfach ständig auf bremsmanöver gefasst sein. radfahrer fahren auch eher selten 50. und wenn mir jetzt einer damit kommt, dass man da auhc mit gegenverkehr dran vorbeikommt, dem gehört der führerschein gleich abgenommen.
ich reg mich oft genug auf über leute die "zu langsam" fahren, keine frage, aber gefährdet wurde ich durch einen solchen noch nie. ein gewisses restrisiko werden wir auf der straße immer haben, und ich bins auch gerne bereit zu tragen, wenn dadurch vielen älteren ein stück rest mobilität erhalten bleibt. die kilometerleistung von älteren autofahrern ist oft genug mehr als lächerlich. soviel gefahr kann das gar nicht verursachen.
 
Die letzten beiden posts von snowflat und molotov bringen eigentlich alles Wesentliche auf den Punkt.
Wie ich oben bereits sagte, gibt es immer irgendwelche Argumente für zusätzliche Regularien, ebenso, wie es welche dagagen gibt. Das muss man abwägen.
Und ich bin ganz klar gegen den Check.
Erstens wegen der zusätzlichen Bürokratie.
Zweitens wegen der Kosten.
Drittens weil sowas auch wieder mal der Einstieg in eine Risikoklassenbewertung werden könnte (spekulativ) und immer weitere potentielle "Risikogruppen" als prüfungswürdig erachtet werden könnten.
Und viertens um das eigenvarantwortliche Denken nicht noch weiter aus der Gesellschaft zu verdrängen.

Ich hab so gut wie nie Probleme mit zu langsamen Verkehrsteilnehmern.
Einen mini-Parkrempler mit Kratzer an Plastikstoßstange im Schrittempo habe ich in den letzten Jahren beobachtet. Meine Oma hat mit gut 70 aufgehört zu fahren, weil sie meite, es reicht.
 
In unserer egoistischen Gesellschaftsform gibt es keine Eigenverantwortung mehr....Hauptsache mir passts...und wenn mir was geschieht, klag ich halt irgend jemanden an und bekomm Geld dafür...

@ Oma von 3303: Ja dann ist deine Oma aber eine der Wenigen, die nicht vom Altersstarrsinn befallen ist... :D

@ Molotov: Ausgerechnet in Deutschland, welches wohl eine der bestausgebauten Infrastrukturnetze der Welt hat, verliert jemand die Mobilität, wenn er keinen Führerschein mehr hat...gut aufn Land magst noch halbwegs recht haben, wobei eh in fast jedes Dorf ein Bus fährt...

@ Untersuchung:
Achja...vergaß ja...Deutschland...da muss zuerst eine Behörde gegründet werden, dann ein Gesetzbuch darüber geschrieben werden, dann merkt man, dass Behörde und Gesetzbuch nicht zusammenpassen, also pfuscht man etwas an beidem dran rum, ohne Wirkung natürlich, und schlussendlich schliesst man völlig überhöhte Verträge mit einer Gesellschaft, die mit den Untersuchungen ordentlich Geld verdient....
 
In der Schweiz muss man ab 70 Jahren regelmässig bei einem Vertrauensarzt die Fahrtauglichkeit prüfen lassen. Ich finde es gut, denn manchmal werden dabei auch Gefährdungen erkannt, die nicht nur im Strassenverkehr sondern auch im Alltag (beispielsweise zu hoher oder zu tiefer Blutdruck) ungemütlich werden können.
 
mein Auto ist in der Werkstatt :(
bin gestern die 450-500km von Kitzbühel zum Lago Maggiore gefahren (über Inntal, Engadin, Malojapass, Comer See, Lugano, Locarno, Lago Maggiore halb rum, ächz ewig nerviger Weg durch Italien).
tja und die letzten Meter vor unserem gemieteten Appartement (Stresa, hoch über dem Lago Maggiore inkl. der bergauf und-ab Fahrten) macht der Wagen ein hell kreischendes metallenes Geräusch :( :( :(
ok, hab ADAC plus und VW Mobilitätsgarantie, da der Wagen ein Golf VI von diesem Jahr ist und auch erst 10 tkm runter hat.
Heute morgen war dann ein Mechaniker (über ADAC gerufen) da und hat den Wagen auch in eine Werkstatt gebracht. Er meinte, dass es die hintere linke Bremse ist (was es ist, konnte er nicht gut auf englisch beschreiben, ich schätze er meinte, dass sich die Bremse festgefressen hat). Also es klingt so, als würde z.B. die gesamte Auspuffanlage auf der Strasse schleifen (obwohl die Einfahrt hier Kies ist). Da ein Abtransport von hier nicht möglich ist, musste ich den Wagen ein paar Kehren weiter hoch fahren, ein durchgehend metallenes Kreischen, sobald der Wagen rollt (unabhängig davon, ob man bremst).
Hoffentlich ist das Teil heute abend repariert, da ich morgen verabredet bin am Furkapass... Der Mechaniker meint kein Problem, na hoffentlich.

Aber meine Frage... wie kann denn das passieren??? Zum einen ist der Wagen erst ein halbes Jahr alt, dann wohne ich im absoluten Flachland und bin ein sehr sehr langsamer Fahrer, also nix mit wild bremsen oder so, nicht ansatzweise. Wenn ich was beim Fahren gestern durchs Gebirge falsch gemacht habe, dann frage ich mich, wieso die Bremse hinten links, wenn ein Wagen, eher gesagt die Bremsen, im Gebirge beim Bremsen doch vorne viel viel mehr belastet werden!!!
 
Arlberg-Irrer schrieb:
Aber meine Frage... wie kann denn das passieren???


Falschen Hersteller gekauft? :mrgreen:


Solange aber man nciht genau weiß was es ist kann man auch nicht sagen woher es kommt. Aber da sollte eh der der es repariert der kompetentere Ansprechpartner sein.
 
skwal schrieb:
Arlberg-Irrer schrieb:
Aber meine Frage... wie kann denn das passieren???
Falschen Hersteller gekauft? :mrgreen:
Tja, "deutsche" Autos sind auch nicht mehr das, was sie mal waren :mrgreen: :mrgreen:

Ärgerlich ist sowas immer, bei Neuwagen doppelt, im Urlaub dann dreifach ... hoffe, dass das Euren Urlaubsplan nicht über den Haufen wirft.
 
Arlberg-Irrer schrieb:
... und bin ein sehr sehr langsamer Fahrer, also nix mit wild bremsen oder so, nicht ansatzweise

Aber ob dauerbremsen besser ist, ist fraglich 8) :lol:
Spass beiseite, jedenfalls viel Glück, dass der Wagen raschmöglichst wieder fit gemacht wird und ihr eure Reise weiterführen könnt.
 
Arlberg-Irrer schrieb:
..., Engadin, Malojapass, Comer See, Lugano, Locarno, Lago Maggiore halb rum, links, wenn ein ..
War da nicht schonmal etwas erwähnt worden in der Hinsicht ewiges Gegurke oder so? ;-)

@Bremsen:
Man kann ein Auto auch ganz unsportlich und langsam heißbremsen. Solange man dauernd bremst geht das je nach Bremsanlage ganz schnell.
Da gab es durchaus auch schonmal ausgebrannte Autos auf den enstprechenden Straßen.
Dass die hinteren betroffen sind, halte ich für nicht unbedingt vollkommen abwegig. Schließlich sind die auch anders dimensioniert als vorne.
Und was VW Golf und Bremsen angeht hat ein Freund von mir bei seinem IVer Golf mit 75PS Rentnermotorisierung schonmal seine Erfahrungen gemacht.
Alles total heißgelaufen und es stank stark nach den Bremsen nach einer flotten Passfahrt.
Die Felgen waren brenned heiß.
Da trauerte er seinem 1983er Polo GT nach, der das alles locker mitmachte.
Manche Autos sind nicht drauf ausgelegt, damit so u fahren.

Es gäbe also folgende Möglichkeiten:

1. Materialfehler
2. Zu knapp dimensionierte Bremsanlage
3. Zu wenig mit Motorbremse die 2000hm heruntergefahren und dadurch überhitzt
4. Kombination von 1 bis 3
5. Weitere Möglichkeiten (Ideen?)
 
snowflat schrieb:
skwal schrieb:
Arlberg-Irrer schrieb:
Aber meine Frage... wie kann denn das passieren???
Falschen Hersteller gekauft? :mrgreen:
Tja, "deutsche" Autos sind auch nicht mehr das, was sie mal waren :mrgreen: :mrgreen:

...was Sie mal waren???

Der Vater von einem meiner besten Kumpels war bis zu seiner Rente vor 3(?) Jahren leitender Ingeneur bei VW (für x Jahre) ... oje, oje wenn der mal so erzählt hat.

Allerdings glaube ich, bekommt man heute im Normalpreissegment keine wirklich ausgereiften Autos mehr. Habe gerade meinen Mazda 6 nach nur 5 Jahren vertickt. Meine Frage nach 5 Jahren Mazda 6: Wie konnte der jemals auf Platz 1 (im positiven Sinne) der Pannenstatisktik stehen - bei mir war jedes Jahr was dran...

Naja, jetzt gab es mit dem neuen Avensis Kombi wieder einen Japaner. Bin bisher sehr zufrieden, noch kein Auto unter 50 T€ erlebt was so leise ist. Mal gucken was die nächsten JAhre so bringen.
 
Bitte kein VW ist besser als Toyota, aber BMW ist noch besser......


Und die Pannenstatistiken sind doch auch das Papier nciht Wert auf dem sie gedruckt werden:
Wenn ich als Hersteller die Pannen meiner Fahrzeuge mit einem eigenen Pannenservvice bearbeitet dann tauchen die auch in keiner Statistik auf, aßer in meinen eigenen und das sind Interna.
Und ein Hersteller die 10, 100 oder 1000mal mehr Fahrzeuge als ein anderer verkauft hat statistisch gesehen schon ein höheres Pannenrisiko als ein Kleinerer.

Seit 2001 sind/waren bei uns in der Familie 7 Fahrzeuge des gleichen Herstellers unterwegs.
Nr.1 Nach drei Jahren und 120tkm nie liegengeblieben
Nr.2 Nch drei Jahren und 108tkm einmal Getriebeschaden und damit liegenbleiber, wenns nciht daheim in der Einfahrt gewesen wäre
Nr.3 Nach 6 Jahren und 95tkm verkauft, einemal Federbruch vorne nach knappen 85tkm. Man hätte noch fahren können, zumiondest Vorsichtig (extreme Tieferlegung)
Nr.4 Nach 3 Jahren und 70tkm verkauft, immer problemlos
Nr.5 18 Monate im Einsatz, 20tkm, keine Probleme
Nr.6 19 Monate im EInsatz, 18tkm, keine Problene
Nr.7 Seit 4 Monaten im Einsatz: 23tkm, keine Probleme

Und das obwohl bis auf die Nr.3 keine in den Pannenstatistiken sonderlich weit vorne auftaucht
 
hm, ja mal abwarten...
also ich hab die Motorbremse schon ordentlich genutzt und bremse auch immer eher sehr stark ab und entlaste dann wieder. Hab ich damals in der Flachlandfahrschule gelernt, also anstatt die ganze Zeit dauerhaft auf der Bremse zu stehen lieber kurz und abrupt richtig weiter runter.
Die Sache ist, von St. Moritz bis Chiavenna runter inkl. Malojapass, ja da wurde ordentlich gebremst. Danach ja nicht mehr, ab Chiavenna war es flach und nur kurvig halt und dann bin ich ja noch zwei Stunden oder so durch die Gegend gegurkt.
Irgendwie glaube ich, dass es auf den letzten 2-3km zum Appartement passiert sein muss, ich kam von der Autobahn sehr weit oben am Berg und musste noch ein ganz schönes Stück runter, extrem steil. Hab mich auch einmal verfahren und bin eine falsche Strasse steil hoch, die dann endete und ich nicht drehen konnte und musste ne ordentliche Strecke im Rückwärtsgang zurück. Hab dafür kontinuierlich die Kupplung gedrückt und sowohl Hand- als auch Fußbremse benutzt. Darauf tippe ich. Aber das sind vielleicht gerade mal 50m bei 15-20% Steigung (wenn nicht mehr) gewesen...
 
@3303:
jaja, das Rumgegurke, aber ich bin zum ersten mal selber als Fahrer in Italien, ich hätte nicht gedacht, dass das hier SO schlimm ist!!! Dorf nach Dorf ohne Landstrasse dazwischen, alles eng...

Naja unser Fehler war zum einen, dass wir aufm Corvatsch mittags waren und dass wir an den beiden Seen entlang gefahren sind, weil wir die 25,- Euro Autobahnmaut Schweiz sparen wollten (Lugano bis Bellvizano oder so) und nur Landstrasse fahren wollten :-(
 
Ohje....na das Bremsproblem kenn ich von meinem ehemaligen Fiesta...vom Dachstein runter ham se mal a bisserl geraucht, und das Bremspedal wurde etwas weicher.....-> Pause von 30 Minuten und Bremsen kühlen lassen....Auch von Sölden runter haben wir regelmässig an der Mautstation pausen gemacht...ein Polnischer Reisebus mal nicht, und der stand mal 2 Kehren weiter unten mit brennenden Bremsen...Naja, Kleinwagen und Gebirge ist halt ned so.

Jetzt mitm Franzosen und 4 Bremsen ists kein Problem. Die riechen ned mal, fahr aber eher langsamer runter(Motorbremse). Ausserdem haben meine grossflächig geöffneten Winter-Alufelgen geholfen... :D dafür Quietschen se halt beim Bremsen (sind nicht gerade die hochwertigsten Bremsbacken, die die Franzosen verwenden)

@ Golv VI: Naja, werden halt noch Kinderkrankheiten bei einem neuen Modell sein....deswegen würd ich mir auch ein neues Modell erst nach mind. 1 Jahr holen....wenn ich mir in div. Autoforen durchles, was es da bei meinem für Kinderkrankheiten gab.... 8O

Anbetracht meiner neuen Arbeit läuft der Countdown für ein zusätzliches Auto bei mir bereits:

- entweder ein Zweitwägelchen für die Frau, so ein gebrauchter C1, 107 oder dgl
- oder gleich ein ordentlicher C5 Kombi Diesel für mich.....:-) nur die 32.000€ in der gewünschten Ausstattung sind noch ein Problem....ggfls. findet sich in der Autokrise nächstes Jahr ein günstiger Jahreswagen... :D
 
ach ja, es hat zu keinem Zeitpunkt gerochen!!!
Und Motorbremse wurde fleissig eingesetzt, sodass ich im 2. Gang auch schonmal bei 60-70 bin (aua, ist das wirklich gut für Motor und Getriebe???)

@Snowflat: ich hoffe, dass entweder durch Reparatur bzw. durch Mietwagen meinen Plänen für morgen Simplon-, Grimsel- und Furkapass nicht getrübt sind, ebenso wie übermorgen Punta Hellbronner von Courmayeur aus (ist nur Autobahn von hier). Aber mein Ziel, die Troposcatter-Anlagen von 3303 sind mir bei der Erfahrung nicht mehr erlaubt :(
 
Arlberg-Irrer schrieb:
Und Motorbremse wurde fleissig eingesetzt, sodass ich im 2. Gang auch schonmal bei 60-70 bin (aua, ist das wirklich gut für Motor und Getriebe???)
Ich fahr die Motorbremse bis zum Anschlag roter Bereich, da darfs keine Probleme geben. So bin ich bis jetzt auch jeden Pass ohne großartig Bremsen runtergekommen.
 
Arlberg-Irrer schrieb:
ach ja, es hat zu keinem Zeitpunkt gerochen!!!
Und Motorbremse wurde fleissig eingesetzt, sodass ich im 2. Gang auch schonmal bei 60-70 bin (aua, ist das wirklich gut für Motor und Getriebe???)...

Wie Matzi - Solange der Motor nicht überdreht wird, sollte es kein Thema sein.
Insgesamt hört es sich für mich nicht so an, als hättest Du das Auto irgendwie gequält.
Vielleicht ist es ja wirklich irgendeine Kinderkrankheit.
Manchmal setzt sich auch irgendwo in den unergründlichen tiefen der Bremsanlage etwas fest. Hatte ich letzten Sommer auch. bei jeder Umdrehung ein klackendes Geräusch in Kurven. Den kompletten Reifen kontrolliert. irgendwo in den französischen Seealpen an einer verlassenen Straße unter dem Auto herumgekrochen und mit der taschenlampe kontrolliert. Irgendwann verschwand das Geräusch dann und die Werkstatt konnte später auch nichts feststellen.
10.000km später keine Probleme.
In einem anderen Fall hatte sich irgend ein Stein in der Bremse verklemmt. Nach schleifender Fahrt zur Werkstatt (in IT) wurde die bremse halb auseinandergenommen und ein stein entfernt.
Vielleicht ist es bei Dir einfach nur ein etwas größerer stein oder sonstwas.
 
Also eigentlich darf das nicht passieren, aber eben nur eigentlich.

Ausserdem kann man auch die Bremsen eines RS4 zum glühen und rauchen bringen, selbst gesehen an der Silvretta Strasse... :mrgreen: Allerdings haben die dann nicht sehr lange gehalten...aber der Spaß war es wert. :wink:
 
br403 schrieb:
Ausserdem kann man auch die Bremsen eines RS4 zum glühen und rauchen bringen, selbst gesehen an der Silvretta Strasse... :mrgreen: Allerdings haben die dann nicht sehr lange gehalten...aber der Spaß war es wert. :wink:

Was aber weder bei Ersten (nicht umsonst hat da jeder der das Auto einigermaßen bewegt hat auf Porsche Bremsen umgerüstet) noch beim Zweiten eine Kunst war, beide waren nicht mit Bremsanalagen gesegnet die mit den Motoren mithalten hätten können (außer vielleicht beim zweiten nach xx tkm wenn die Motoren total verkohlt waren/sind und die Teile bei Leistungstest kaum mehr die 350 vollmachen).
 
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