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Auto ...

GMD schrieb:
Leer sind die Autobahnen in der Schweiz eigentlich nie. So gesehen erübrigt sich die Diskussion.
Bin schon oft über weitestgehend leere Schweizer Autobahnen gefahren.
 
Unter der Woche nachts um halb drei? Bei Dunkelheit würde ich aber auch nicht so schnell fahren. Leere Autobahn hin oder her.
 
Fahre öfters die N13 - zB Samstags Abends oder Sonntags Morgens ist die sehr oft quasi leer - im Sommerhalbjahr ist es dann auch oft hell.
Es macht aber keinen Sinn, hier Beweise zu suchen, welche Autobahn wann leer ist.
Wenn man gewohnt ist, bei entsprechenden Verhältnissen eigenverantwortlich auch schnell fahren zu dürfen und man das auch seit zB 20 Jahren problemlos so praktiziert, dann fällt es etwas schwer, die Beurteilung dieses Verhaltens als schwere Straftat nachzuvollziehen.
Da die Strafen in der Schweiz aber ohnehin großzügig bemessen sind und spätestens ab 2km/h Überschreitung nach Deutschland hinterhegeschickt wird, werde ich ziemlich sicher nicht von der Straftatenregelung betroffen sein ;)
 
GMD schrieb:
Leer sind die Autobahnen in der Schweiz eigentlich nie. So gesehen erübrigt sich die Diskussion.

Schon öfters gehabt das die Autobahn leer war.
 
Whistlercarver schrieb:
GMD schrieb:
Leer sind die Autobahnen in der Schweiz eigentlich nie. So gesehen erübrigt sich die Diskussion.

Schon öfters gehabt das die Autobahn leer war.

Danke. Der Kommentar rief bei mir schon fast schmerzhaftes Augenrollen hervor.
 
Manchmal habe ich schon das Gefühl, deutsche Autofahrer haben mental Mühe mit den Tempolimits auf ausländischen Autobahnen. Doch ihr solltet öfters mal daran denken, dass eure Regelung in Europa und auch weltweit definitiv eine der ganz wenigen Ausnahmen darstellt! Ich bin mir ziemlich sicher, dass man auf dem ganzen Globus die Länder ohne Tempolimit an einer Hand abzählen kann. Mit anderen Worten: Das Tempolimit ist die Regel und nicht umgekehrt!
 
Dann sind wir halt die einzigen die's richtig machen: Am Deutschen Wesen soll die Welt genesen :D.

Denn Fakt ist, auf ner leeren Autobahn (sofern sie vernünftig ausgebaut ist) kannst du locker 250 fahren und es schadet niemandem. Im Übrigen ist Fahren bei Dunkelheit nicht weiter gefährlich, weil man dann auf der Autobahn sich entweder an den Rücklichtern der Übrigen Fahrzeuge orientiert oder das Fernlicht verwendet. Gegenverkehr kann man idR auf der Autobahn ja nicht blenden.
 
3303 schrieb:
Fahre öfters die N13 - zB Samstags Abends oder Sonntags Morgens ist die sehr oft quasi leer - im Sommerhalbjahr ist es dann auch oft hell.
Es macht aber keinen Sinn, hier Beweise zu suchen, welche Autobahn wann leer ist.
Wenn man gewohnt ist, bei entsprechenden Verhältnissen eigenverantwortlich auch schnell fahren zu dürfen und man das auch seit zB 20 Jahren problemlos so praktiziert, dann fällt es etwas schwer, die Beurteilung dieses Verhaltens als schwere Straftat nachzuvollziehen.
Da die Strafen in der Schweiz aber ohnehin großzügig bemessen sind und spätestens ab 2km/h Überschreitung nach Deutschland hinterhegeschickt wird, werde ich ziemlich sicher nicht von der Straftatenregelung betroffen sein ;)
Die schicken schon ab 1 km/h hinterher koste mit Bearbeitungsgebühr 45 Euro! Kein wunder, das soviel Geld von uns in der Schweiz ist :P
5km/h dagegen kosten 101 Euros ... :( Hab echt schon nen Schweizer Konto da langsam glaub ich ... Komme nur leider an das Geld niemehr dran :(

GMD schrieb:
Manchmal habe ich schon das Gefühl, deutsche Autofahrer haben mental Mühe mit den Tempolimits auf ausländischen Autobahnen.
Ja habe ich auch! Denn ich will ja nicht parken auf der Autobahn, gerade 120 und 130 sind dermassen ermüdende Geschwindigkeiten, dass die Aufmerksamkeit enorm sinkt. Zumindest bei mir. Geschwindigkeitswechsel kommen auch net mehr in Frage, da man dann ja wirklich fast steht wenn man noch langsamer fährt.
GMD schrieb:
Doch ihr solltet öfters mal daran denken, dass eure Regelung in Europa und auch weltweit definitiv eine der ganz wenigen Ausnahmen darstellt! Ich bin mir ziemlich sicher, dass man auf dem ganzen Globus die Länder ohne Tempolimit an einer Hand abzählen kann. Mit anderen Worten: Das Tempolimit ist die Regel und nicht umgekehrt!
Ist sicherlich so, dass es nur wenige Länder gibt, die kein Tempolimit haben, und die meisten anderen schon. Kann man vonmir aus auch als die Regel bezeichnen, aber ist jede regel, jedes Gesetz, jede Vorschrift gut? :-)
Tempolimit is ok ab 200 ;-)

Also wenn man nicht gerade zu den Stoßzeiten unterwegs ist, sind die Autobahnen nicht sehr voll in der Schweiz. Gut um Zürich und Bern herum ists was mehr aber sonst passts doch eigentlich, zumindest auf den Rou6ten die ich fahre recht gut vom Verkehr.
 
GMD schrieb:
Leer sind die Autobahnen in der Schweiz eigentlich nie. So gesehen erübrigt sich die Diskussion.
Viele Schweizer wissen gar nicht, dass man auch bei etwas Verkehr noch gut 180 oder mehr (mit entsprechnedem Fahrzeug) fahren kann :roll: Deshalb schauen die wenn sie über die Grenze kommen, wohl auch selten in den Rückspiegel in der Annahme, dass es eh nicht möglich ist noch schneller zu sein und blockieren mit 140 km/h die linke Spur :o
Aber ich bin ja so gelehrig, dass ich mich den Vorschriften des jeweiligen Landes etwas anpassen kann und versuche die Tempolimits einigermassen einzuhalten. Was aber gar nicht geht, ist 80 auf Landstrassen :nein:
 
Nach StVG. § 6 Abs. 1 Nr. 3 ist die Richtgeschwindigkeit auf deutschen Autobahnen 130km/h
Wer schneller fährt und in einen Unfall verwickelt wird, der Hängt mit egal ob er der Verursacher war oder nicht.
http://www.gesetze-im-internet.de/babrigeschwv_1978/BJNR018240978.html

Selbiges gab es bis 1973 in der Schweiz auch. Seither ist die maximale Geschwindigkeit auf die heutigen 120km/h beschränkt, welche +/-10km/h sonst in ganz Europa standart sind und vermutlich von der EU in ein paar Jahren auch standartisiert werden wird. Mehr als 140km/h sind energietechnisch sowieso nicht sinnvoll, da der Zeitgewinn, vor allem auf kurzen Strecken, in keinem Verhältnis zum extrem viel höheren Spritverbrauch. Ich brauch bei 180 mehr als doppelt so viel Sprit auf 100km wie mit 120.
 
Probleme haben die Leute....seit einem halben Jahr stehe ich egal wann auf der A9 Nürnberg-München im Stau. Vor allem die Autobahnkreuze sind extremst überlastet.... her wäre mal so eine Freigabe der Standspur wie um München rum toll...

@ Oscar: Wenn du 120/130 schon einschläfernd findest, dann fahr mal im Unterland bei IGL 100.... da pennst noch schneller weg.... Aber Hauptsache blinder Aktionismus ohne Wirkung veranstaltet und die wahren Gründe schön unangetastet lassen. (Transferverkehr, Hausbrand mit allem was brennt, Feinstaubschleudern Pelletsöfen, etc...)
 
ATV schrieb:
Nach StVG. § 6 Abs. 1 Nr. 3 ist die Richtgeschwindigkeit auf deutschen Autobahnen 130km/h
Wer schneller fährt und in einen Unfall verwickelt wird, der Hängt mit egal ob er der Verursacher war oder nicht.
....
Genau so ist es und genau das finde ich auch bemerkenswert.
Die Richtgeschwindigkeit bedeutet ja beispielsweise auch, dass man keinen Anspruch hat, dass auf den entsprechenden Straßen Schilder bzw. Schilderfolgen oÄ auch bei höheren Geschwindigkeiten bei allen Verhältnissen optimal erkennbar sein müssen oder jede Kurve schneller als 130 fahrbar ist. Das muss man eben selbst beurteilen und entscheiden.
Der Gesetzgeber gesteht dem Verkehrsteilnehmer doch tatsächlich eine EIGENVERANTWORTUNG zu :surprised: :)
Ebenso verhält es sich mit dem natürlich exponentiell steigenden Spritverbrauch. Sicher sind 200km/h ökonomisch meistens sinnlos :wink: Aber deswegen gleich wieder Verbote? Weiter kann man sehr ökonomisch zB 160 fahren.

GMD schrieb:
Manchmal habe ich schon das Gefühl, deutsche Autofahrer haben mental Mühe mit den Tempolimits auf ausländischen Autobahnen. Doch ihr solltet öfters mal daran denken, dass eure Regelung in Europa und auch weltweit definitiv eine der ganz wenigen Ausnahme darstellt! Ich bin mir ziemlich sicher, dass man auf dem ganzen Globus die Länder ohne Tempolimit an einer Hand abzählen kann. Mit anderen Worten: Das Tempolimit ist die Regel und nicht umgekehrt!
ZB in der Schweiz sind die Stecken ja selten wirklich lang. Da finde ich es zwar einschränkend, aber es stört mich kaum, dass nur 120 erlaubt sind (130 wie früher war aber schon spürbar besser)
In Deutschland würde mich jedes Limit unter 160 dagegen schon sehr stören. Wenn man mal so 400-700km am Stück fährt, wäre mir das bei dem Ausbaustandard unserer BABs zu langsam, wenn es frei ist.
Und dass andere Länder Limits haben, interssiert mich nicht - solange es bei uns funktioniert, ist das für mich kein Maßstab.
 
ATV schrieb:
Mehr als 140km/h sind energietechnisch sowieso nicht sinnvoll, da der Zeitgewinn, vor allem auf kurzen Strecken, in keinem Verhältnis zum extrem viel höheren Spritverbrauch. Ich brauch bei 180 mehr als doppelt so viel Sprit auf 100km wie mit 120.
Wenn ich 300km zum Skilaufen fahre ist es energietechnisch eh unsinnig, da interessieren mich 2l/100km mehr auch nicht mehr. :roll:
 
:naja:
Angenommen man fährt von den 300km 2/3 mit 200km/h statt 140 spart man sich über die ganze Strecke 25 Minuten. braucht aber statt 6l/100km deren 12l macht mal 1.50 Euro ergibt schon 18 Euro Mehrpreis für 25 Minuten Zeitgewinn. Dabei noch nicht eingerechnet der erhöhte Verschleiss bei höheren Geschwindigkeiten. Und dann Mekern wegen 5 Euro Parkgebühr. :lach:
 
3303 schrieb:
Der Gesetzgeber gesteht dem Verkehrsteilnehmer doch tatsächlich eine EIGENVERANTWORTUNG zu
Wenn man hier so manchen Kommentar liest, vielleicht ein Fehler :wink:

siri schrieb:
Viele Schweizer wissen gar nicht, dass man auch bei etwas Verkehr noch gut 180 oder mehr (mit entsprechnedem Fahrzeug) fahren kann
Naja, also ich hab da nen anderen Eindruck. Erstens fahren die etwas vermögenderen Schweizer schon ziemliche PS-Boliden (und da soll es ja ein paar geben) und auf deutschen Autobahnen entsprechend flott.

Zum Tempolimit: Es gibt halt nunmal gewisse Tempolimits und an die hat man sich zu halten. Punkt aus. Wer schneller fährt kann dies ja eigenverantwortlich tun, braucht sich dann nicht zu beschweren wenn er erwischt wird. Mir auch passiert letzthin. Schön dumm, das Land BaWü wird sich freuen :D
Wo für mich der "Spaß" an der Geschwindigkeit allerdings aufhört ist, wenn andere dadurch gefährdet werden. Und erzähl mir jetzt keiner, er könnte noch rechtzeitig bremsen wenn er seinem Vordermann am Heck klebt.
 
ATV schrieb:
:naja:
Angenommen man fährt von den 300km 2/3 mit 200km/h statt 140 spart man sich über die ganze Strecke 25 Minuten. braucht aber statt 6l/100km deren 12l macht mal 1.50 Euro ergibt schon 18 Euro Mehrpreis für 25 Minuten Zeitgewinn. Dabei noch nicht eingerechnet der erhöhte Verschleiss bei höheren Geschwindigkeiten. Und dann Mekern wegen 5 Euro Parkgebühr. :lach:
Wenn ich schneller fahre bin ich ja nicht so lange unterwegs, verbrenne deshalb ja auch nicht so lange Sprit :biggrin:
 
3303 schrieb:
Weiter kann man sehr ökonomisch zB 160 fahren.
160 ist bei mir nur bergab und mit Vollgas möglich, da ist selbst bergab nix mehr ökonomisch am Verbrauch :)

Bin letzten Sonntag von Mezzocorona bis Innsbruck mit 100 gefahren, weil ich im teuren IT nicht mehr tanken wollte. Wäre ich 130 bzw. ab Bozen dann 110 gefahren, hätt ich's evtl. nicht mal mehr auf den Brenner geschafft...

siri schrieb:
Wenn ich schneller fahre bin ich ja nicht so lange unterwegs, verbrenne deshalb ja auch nicht so lange Sprit :biggrin:
Ja genau .. und sicher tankst du immer für 20,- € damit dich die Spritpreiserhöhung nich betrifft ... ;)
 
Das mit dem "ökonomischen Fahren" sagen auch nur Leute, denen Autofahren nicht Spaß macht. Für mich ist Auofahren auch ein Hobby, genauso wie Skifahren auch. Und mit 100 oder 130 über Autobahnen zu schleichen macht halt keinen Spaß, mit 200 oder 230 dagegen schon. Ergo ist es auch nicht unökonomisch, wenn ich mehr für Sprit bezahle, weil das eben der Preis für - nennen wir es "Hobbybefriedigung" - ist. Andere kaufen davon Schuhe, Klamotten, Bilder, Sportgeräte, und weiß der Geier was - ich kaufe mir halt ein schnelles Auto und den Sprit, um es auch angemessen zu fahren.

Abgesehen davon, selbst wenn Autofahren kein Hobby ist, ist schnell fahren nicht deswegen schlecht. Es gibt viele Dinge, wo der Mensch irrational oder unökomisch handelt, das ist also etwas ganz normales. Objektiv gesehen ist es vielleicht nicht sinnvoll, aber ist es objektiv gesehen sinnvoll, Markenprodukte zu kaufen, obwohl die Billigware gleiche Qualität zum halben Preis bietet?
 
Die Geschwindigkeit selbst ist primär mal kein Problem. Zu einem solchen wird sie aber dann, wenn etwas Unerwartetes geschieht und man eine Reaktion zeigen muss. Dann ist die Geschwindigkeit zwar nicht der Auslöser dafür, dass etwas passiert, jedoch für die weiteren Folgen durchaus entscheidend. Das wird leider viel zu oft vergessen. Genauso wie die weiteren Vorschriften der StVO hinsichtlich "angepasster Geschwindigkeit". Es reicht halt doch nicht immer nur die aktuell zulässige Höchstgeschwindigkeit zu kennen...
 
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