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Auto ...

:versteck: PSSSSST nicht die schöne Welt der Argumentationskette demontieren. :magic:

Dann wählt gar keiner mehr Die Parteien Neid, Angst und Neid hoch2.
:meeting:
 
Werna76 schrieb:
Weit haben wirs gebracht, wenn die Konzerne dank der Lobbyisten einfach machen können was ihnen gefällt. Nicht nur auf Tesla bezogen sondern zB auch auf Uber oder Airbnb.
Da ist der von dir genannte Herr Blume aber auch kein Vorbild, der hat ja extra über die FDP das mit den E-Fuels in den Koalitionsvertrag reinschreiben lassen. :roll:
Und "aus dem Verkehr ziehen müssen" hätte man genaugenommen auch alle VW-Modelle mit gewissen Motoren.
Böse Zungen würden sagen: Tesla hat sehr schnell gelernt wie deutscher Auto-Lobbyismus funktioniert.

br403 schrieb:
Aber wir werden sehen, falls es dieses Forum hier noch in 13 Jahren gibt, können wir uns ja darüber unterhalten und freuen wer recht hatte.
So schaut's aus, ich freu mich schon drauf. 10 Jahre dürften auch schon locker reichen.
In der Industrie führt übrigens fast niemand mehr irgendwelche komischen ideologischen Diskussionen, da ist längst klar wohin der Zug fährt.
 
Guckt mal hier...
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/dienstwagen-103.html
Wie so oft:
wenn das Thema durch ist und es nix bewirkt hat die mediale Sau so durchs politische Mediendorf zu treiben setzt die Tagesschau noch danach einen extra drauf.
Hier indem die es "Analyse" nennen.
In Wirklichkeit lassen sie nur eine nachweislich inkompetente und nicht zuständige Seite zu Wort kommen....weder Steuerfachleute, Richter vom Bundesfinanzhof, Betriebswirtschaftler, Arbeitnehmerverteter also alle die die das Modell seit Jahren kennen, entwickelt, überprüft, abgeurteilt und verantwortet haben.
Genau deshalb hat der zuständige Bundesfinanzminister genau dieses mediale Vorgehen "linkes framing" genannt- unabhängige neutrale Berichterstattung sieht völlig anders aus..
Übrigens ist die "Analyse" nicht als persönliche Meinung gekennzeichnet...und trieft wie so oft nur von faktischen Fehlern, falsch Abgeschriebenem und bewussten Verdrehen - nur ein Bonbon zB. was die 0,25 oder 0,5 Prozent angeht...lesen + nachrecherchieren und den Kopf schütteln über soviel bewusste Schlamperei.
Der ÖRR sägt in D kräftig weiter an dem gebührenfinanzierten Ast auf dem er sitzt... Arroganz und Hochmut kommt vor dem Fall.
Es ist ziemlich traurig, wie das in D so immer häufiger läuft. Es ist aber auch ein Lehrbeispiel, wie die öffentliche Meinung massiv manipuliert wird und damit demokratische Entscheidungsprozesse auf demokratisch nicht legitimierte Art beeinflusst werden.
 
Wie fast immer (selbst im Handelsblatt) werden auch die 0,03% pro Entfernungskilometer zwischen Wohnung und Arbeit unterschlagen; bei 30km hierfür versteuert man also nicht 1% sondern 1,9%.
 
br403 schrieb:
Meckelbörger schrieb:
Hast Du in letzter Zeit mal ein Neuwagen konfiguriert? Ich glaube nicht, dann wüsstest du, dass mit einem Kombi in der Kompaktklasse die 40k Listenpreis schnell geknackt sind. Insbesondere dann wenn es ein Automatik sein soll. Ich rede hier such nicht von einem supermotorisierten Wagen sondern von einem mit 130 PS. Übrigens gehöre ich nicht zu den oberen Einkommensbereichen.

Wie kannst Du nur das Weltbild von j-d-s aus den Fugen bringen. Für jemanden der Toilettenwasser statt ein Bier auf der Hütte trinkt, sind Autos über 40000€ purer Luxus und gehören sofort abgeschafft. Möchte wissen welche Verbotspartei er wählt.

Ich will keine Verbote. Übrigens weder von "Spritschluckern" noch von jeglichen anderen Fahrzeugen. Ich lehne sogar die Besteuerung auf Basis von Co2-Ausstoß ab.

Was ich dagegen ablehne, ist, teure Dienstwagen mit Steuermitteln zu subventionieren. Die Pauschalregelung ist an sich bereits inhärent ungerecht, besonders wenn es eine Benzin-Flatrate gibt. Wenn dann müssen die tatsächlichen Kosten versteuert werden. Sprich, man betrachtet kurzerhand die Ausgaben des Arbeitgebers (bei Anschaffung anfallende Kosten werden auf eine selbst wählbare Nutzungsperiode umgerechnet, die dann bei Längernutzung nicht mehr versteuert werden, bei Kürzernutzung sofort) und diese werden dann versteuert. Fertig.
Dienstliche Nutzungen werden selbstverständlich nicht angerechnet, müssen aber freilich nachgewiesen werden.

Wenns nach mir ginge, würde Sprit maximal 1,50 Euro kosten und du kannst dir gerne ein Auto für 40.000 Euro, oder für 100.000 Euro kaufen, oder es dir von deinem Arbeitgeber kaufen lassen. Dann solltest du dafür aber genau so viele Steuern zahlen wie alle anderen auch (ja, damit meine ich, dass ein Porsche Cayenne genauso wenig Kfz-Steuer kosten sollte wie ein Golf).
 
skifam schrieb:
Übrigens ist die "Analyse" nicht als persönliche Meinung gekennzeichnet...
Das sieht man täglich in diversen Medien, dass Meinungen als Analysen oder was auch immer verbreitet werden. Ein Unding. Besonders auf Kosten aller Zwangszahler.



icedtea schrieb:
Wie fast immer (selbst im Handelsblatt) werden auch die 0,03% pro Entfernungskilometer zwischen Wohnung und Arbeit unterschlagen; bei 30km hierfür versteuert man also nicht 1% sondern 1,9%.
Die Info fehlt in der Tat ständig bei dem Thema.
 
als betroffener:
könntet ihr vielleicht ein spendenkonto für die armen dienstwagennutzer eröffnen um sie in ihrem Leid finanziell zu unterstützen
 
:biggrin: :zustimm:
 
Ich bin froh, diese Bürde des (gut verdienenden) weißen Mannes nicht tragen zu müssen.
 
GIFWilli59 schrieb:
Ich bin froh, diese Bürde des (gut verdienenden) weißen Mannes nicht tragen zu müssen.

Du nutzt für unnütze Spaßfahrten lieber das 9-Euro-Ticket auf Kosten des Steuerzahlers :wink:
 
Ja, vom Tankrabatt und vom 9 € Ticket hatten die Dienstwagenfahrer gar keinen Nutzen, da gab es keine Entlastung. Schon ungerecht...(nicht ernstgemeint)
 
Und Homeoffice war auch schlecht :wink::
Kaum mehr im Büro aber trotzdem wurde die 1% plus 0,003% Regelung fortgeführt: So wurde die private Nutzung wie gehabt weiterversteuert, aber durch Homeoffice fiel die private Nutzung des Autos vieler Dienstwagenfahrer deutlich geringer aus.
Dazu sollte sich die Politik mal was einfallen lassen. Vielleicht analog der Gasumlage eine Dienstwagen-Homeoffice-Umlage für alle steuergeschädigten und übervorteilten Dienstwagenfahrer. :lol:.
Das könnte dann nach Logik der Gasumlage von allen PKW Fahrern gezahlt werden (Motoradfahrer, ÖPNV etc. Nutzer müssen nicht zahlen) und anschließend wird die MwSt. auf den Sprit für alle PKW Fahrer als Ausgleichsmaßnahme auf den reduzierten MwSt-Satz gesenkt.
 
GIFWilli59 schrieb:
Also als Single würdest du ab 3700 € Nettoeinkommen zu den oberen 10% gehören.
Dieser Wert ist glaube ich deutlich niedriger, als die meisten denken.

Quelle: https://www.wiwo.de/finanzen/steuern-recht/einkommen-so-wohlhabend-sind-sie-im-vergleich-zu-anderen-machen-sie-den-test/27932532.html

OT: Der hier gewählte Ansatz führt zu 9 Einkommensgruppen mit einer Spanne von ~410 Euro netto im Mittel und eine Einkommensgruppe mit einer Spanne von 3.700 Euro netto bis ~30 Millionen netto (pro Monat *1). Bei der Frage der Leistungsfähigkeit sollte man aber bestrebt sein, möglichst homogene Gruppen zu bilden. Die hier gewählte Aufteilung führt aber stets dazu, dass Menschen mit normalem Background sich mit mehrfachen Einkommensmillionären in einer Gruppe wieder finden und als reich definiert werden, was sie definitiv nicht sind. Die Geringverdiener unter den "reichsten 10%" können sich vielleicht ein Mittelklasse Auto (gebraucht, Jahreswagen) pro Jahr leisten, die Topverdiener einen ganzen Fuhrpark von fabrikneuen Porsche pro Tag.

Daran sieht man, wie man alleine durch die Wahl des falschen Maßstabs die Realität ins Gegenteil verkehren kann.



*1) bei der Familie Quandt kassieren zwei Kinder ca. 1 Mird Euro an Dividende im Jahr. Davon gehen pauschal 25% Kapitalertragssteuer + Soli ab, bleiben überschlägig pro Nase 30 Millionen Euro pro Monat. In schlechten Jahren, versteht sich.
 
NeusserGletscher schrieb:
GIFWilli59 schrieb:
Also als Single würdest du ab 3700 € Nettoeinkommen zu den oberen 10% gehören.
Dieser Wert ist glaube ich deutlich niedriger, als die meisten denken.

Quelle: https://www.wiwo.de/finanzen/steuern-recht/einkommen-so-wohlhabend-sind-sie-im-vergleich-zu-anderen-machen-sie-den-test/27932532.html

OT: Der hier gewählte Ansatz führt zu 9 Einkommensgruppen mit einer Spanne von ~410 Euro netto im Mittel und eine Einkommensgruppe mit einer Spanne von 3.700 Euro netto bis ~30 Millionen netto (pro Monat *1). Bei der Frage der Leistungsfähigkeit sollte man aber bestrebt sein, möglichst homogene Gruppen zu bilden. Die hier gewählte Aufteilung führt aber stets dazu, dass Menschen mit normalem Background sich mit mehrfachen Einkommensmillionären in einer Gruppe wieder finden und als reich definiert werden, was sie definitiv nicht sind. Die Geringverdiener unter den "reichsten 10%" können sich vielleicht ein Mittelklasse Auto (gebraucht, Jahreswagen) pro Jahr leisten, die Topverdiener einen ganzen Fuhrpark von fabrikneuen Porsche pro Tag.

Daran sieht man, wie man alleine durch die Wahl des falschen Maßstabs die Realität ins Gegenteil verkehren kann.



*1) bei der Familie Quandt kassieren zwei Kinder ca. 1 Mird Euro an Dividende im Jahr. Davon gehen pauschal 25% Kapitalertragssteuer + Soli ab, bleiben überschlägig pro Nase 30 Millionen Euro pro Monat. In schlechten Jahren, versteht sich.

Hää?
Wenn ich Haushaltseinkommen betrachte und bei 3700€ halt 90% weniger haben, dann ist das erstmal so. Das in den oberen 10% rießige Unterschiede sind, ist was völlig anderes.
 
molotov schrieb:
Wenn ich Haushaltseinkommen betrachte und bei 3700€ halt 90% weniger haben, dann ist das erstmal so. Das in den oberen 10% rießige Unterschiede sind, ist was völlig anderes.

In der Regel ist mit der Verortung zu den "reichsten 10%" auch eine Assoziation zu deren Leistungsfähigkeit verbunden. Was angesichts der Inhomogenität dieser Gruppe quatsch ist. Mit 3.700 Euro netto bist Du nur 2.700 Euro von der Armutsgrenze entfernt, aber eine knappe Million von Club der Einkommensmillionäre.

Nochmals SRY für OT
 
NeusserGletscher schrieb:
molotov schrieb:
Wenn ich Haushaltseinkommen betrachte und bei 3700€ halt 90% weniger haben, dann ist das erstmal so. Das in den oberen 10% rießige Unterschiede sind, ist was völlig anderes.

In der Regel ist mit der Verortung zu den "reichsten 10%" auch eine Assoziation zu deren Leistungsfähigkeit verbunden. Was angesichts der Inhomogenität dieser Gruppe quatsch ist. Mit 3.700 Euro netto bist Du nur 2.700 Euro von der Armutsgrenze entfernt, aber eine knappe Million von Club der Einkommensmillionäre.

Nochmals SRY für OT
auch sorry für OT, komm mir vor wie im Deutschunterricht bei der Gedichtsinterpretation.... :lol:
 
Täglich grüßt das AgitPropMurmeltier
https://www.tagesschau.de/inland/dienstwagen-verkehrsclub-101.html
Immerhin hat die mitregierende FDP Ihren Einfluss bei den sogenannten unabhängigen Journalisten geltend gemacht und das reingedrückt...immerhin ca. 7% des Beitrages :

"Zudem verweist Lindner auf Studien und Rechtsprechung, nach denen die pauschale Besteuerung von Dienstwagen keinen Steuervorteil mit sich bringe. Es handele sich vor allem um eine steuerliche Vereinfachung, die es den Nutzerinnen und Nutzern erspare, ein Fahrtenbuch zu führen. Würde die Regelung abgeschafft, kämen für den Staat keine nennenswerten Mehreinnahmen raus."

Ersparen ist lustig oder dreist, denn wer mehr als 80% dienstlich fährt, zahlt deutlich drauf, wenn er zu faul ist ein TOp exaktes FB zu führen
U.a. auch deshalb haben wir zur Zeit 2 EKFZ im Fuhrpark, dann tut uns dieser Ärger durch die Viertellung des BLP beim Ansatz der 1% nicht so weh.
 
Abseits der finanziellen Überlegungen müssten eigentlich die ökologischen Auswirkungen stärker berücksichtigt werden. Abgesehen von vielen zu großen und schweren neuen Autos höre ich im Umfeld öfter "Tanken wird doch eh übernommen" oder "dafür zahle ich doch die 1%" und es werden noch so unsinnige Strecken mit dem Auto zurückgelegt.
 
Das mit dem gross und schwer ist mir seit Jahrzehnten ein im Auge...
Das wird durch die Batteriegewichte noch deutlich absurder.
Natürlich hat Tesla und später der Rest durch die Anotdnung der Batterien das Fahrverhalten einigermaßen im Griff aber nur mit riesigen Rädern und elektrisch. Fahrhilfen etc.
Da die Minivans weitgehend ausgestorben sind greifen viele Familien notgedrungen zum SUV...
M.E. gibt es die vor allem wegen der alternden Bevölkerung...man steigt halt bequemer ein der Rest ist Marketing und Mode.
Unpraktisch, Fahrphysik und Fahrspasskiller und ziemlich hässlich.
Fachtest anbei
Platz:
https://www.google.com/search?q=grand+tour+suv+test&oq=grandtour+trst+SUV&aqs=chrome.1.69i57j0i22i30l2.14330j0j7&client=ms-android-samsung-ss&sourceid=chrome-mobile&ie=UTF-8#fpstate=ive&vld=cid:952eefd5,vid:WMCdE62oLuw,st:0
Gelände
https://www.google.com/search?q=grand+tour+suv+test&oq=grandtour+trst+SUV&aqs=chrome.1.69i57j0i22i30l2.14330j0j7&client=ms-android-samsung-ss&sourceid=chrome-mobile&ie=UTF-8#fpstate=ive&vld=cid:81c71660,vid:Rbf2yjhluj4,st:0
Rennstrecke:
Hab ich nicht gefunden...


Fazit:
Haben kein Platz sind im Gelände Mist und langsamer als jede vergleichbare Limousine😂🙃😉
 
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