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Auto ...

Beim Diesel habe ich auch noch nie den doppelten Normwert geschafft. Im Gegenteil: Ich unterbiete den sehr oft.
Ja, die PHEV verbrauchen mehr als die BEV. Innerorts schaffe ich mit dem Passat GTE noch unter 20kwh, aber mit Nebenverbrauchern und im Winter geht's auch ganz schnell gen 30kwh und mehr.
Beim Tesla M3 muss man hingegen schon ziemlich zügig unterwegs sein, um auf 30kwh zu kommen. Sprich: Sinnlos rumballern oder dauerhaft deutlich über 130kmh fahren. Gerade im Sommer bleibt man im gemischten Verkehr easy unter 20kwh.


j-d-s schrieb:
Ich würde an dieser Stelle mal darauf hinweisen, dass in D über 90% der Führerscheininhaber keinen Firmenwagen haben, vermutlich sogar 95%.
Daher fällt das nicht ins Gewicht und mir ist ohnehin nicht ganz klar, was für teure Autos ihr verwendet... (oder überteuerte Modelle wie Leasing und Vollkasko)

Dass viele Führerscheininhaber keinen Firmenwagen haben, fällt nicht ins Gewicht. Neuwagen bringen die nicht groß auf den Markt. Zu teuer. Also entscheiden doch die Firmenwagen und die politische Steuerung à la 0,25/0,5%.
Mir ist nicht ganz klar, welche Rolle es spielt, wer welches (teure) Auto fährt. Und erst recht verstehe ich nicht, warum Leasing überteuert sein soll. Dank Prämien ist bzw. war es sogar oftmals günstiger als der Kauf.
 
Was soll ich schreiben 🤷‍♂️
E-Auto Zulassungen werden auch meiner Meinung nach von Dienstwagennutzern getrieben, da in der Regel nur diese sich diese Preise wegen der Steuervergünstigungen leisten können.

Nachdem meine Gattin morgen einen Arbeitsplatzwechsel einleiten wird und statt 50km nur noch 6km (einfache Fahrt) zur Arbeit brauchen wird, hat sich das steueroptimierte Modell für uns erledigt 🙈

Zumal ich nach den Erfahrungen des 9-Euro-Tickets dauerhaft vom Auto auf das Jobticket umsteigen werde.

Wenn wir jetzt noch eine Wallbox am Stellplatz bekommen sollten wird es wohl erstmal auf einen Diesel für die wenigen Langstreckenfahrten und was vollelektrisches für den Nahgebrauch hinauslaufen 😉
 
icedtea schrieb:
... wird es wohl erstmal auf einen Diesel für die wenigen Langstreckenfahrten und was vollelektrisches für den Nahgebrauch hinauslaufen 😉

Wäre da nicht ein Auto ökonomischer und ökologischer?
 
judyclt schrieb:
icedtea schrieb:
... wird es wohl erstmal auf einen Diesel für die wenigen Langstreckenfahrten und was vollelektrisches für den Nahgebrauch hinauslaufen 😉

Wäre da nicht ein Auto ökonomischer und ökologischer?

Wir denken darüber nach, aber es gibt da gewisse Zielkonflikte, wenn am Wochenende zwei Kinder in verschiedenen Sportarten an unterschiedlichen Orten unterwegs sind etc. Dennoch wird das mit 25.000km Einsparungen p.a. ökologisch schon ein Quantensprung 😉

p.s. Das zweite Auto ist ökonomisch für uns verkraftbar und wir haben zwei private Stellplätze 😎
 
icedtea schrieb:
p.s. Das zweite Auto ist ökonomisch für uns verkraftbar und wir haben zwei private Stellplätze 😎
Wie oft im Jahr fahrt ihr denn Langstrecke? Für mich würd es sich fast schon rechnen die 3 mal im Jahr ein Auto zu mieten, zumal ich es dann genau so wählen kann wie ich es brauche. das eigene Auto muss ja immer auf den Maximalfall dimensioniert sein und ist sonst eigentlich zu groß ausgelegt.
 
Nicht vergessen: Weit über die Hälfte der Neuzulassungen (idR 60-70%) sind gewerblich.
Da schaut man nicht, ob gerade Benzin oder E ökologisch sinnvoller oder zukunftsträchtiger ist, sondern da wird nach Leasingrate und Versteuerung geordert. Solange man die Raten mit tausenden Euro Förderung drücken kann und 0,25 oder 0,5% möglich ist, wird eben was mit E-Kennzeichen genommen. Mache ich ja auch so. Daher darf man die wachsende E-Flotte nicht nur dem technischen Wandel zuschreiben, sondern muss sie zu großen Teilen in den fließenden Steuermitteln sehen.

Das ist doch der Punkt. Unterm Strich entscheidet der Geldbeutel. Egal ob gewerblich oder privat. Und im "gewerblichen Bereich", sprich Firmenfahrzeuge, sind es die 0,25 bzw. 0,5% die diesbezüglich extrem relevant sind. Schaut Euch die ganzen großen Kisten an mit E-Kennzeichen: die liegen preislich irgendwo bei 80-100T€ und werden durch die Versteuerung mal ganz schnell günstiger oder zumindest nicht teurer als jedes durchschnittliche Firmenfahrzeug (Passat, C-Klasse, A4, 3er, etc.).

Bei mir, mit aktuell rund 40Tkm / Jahr war auch die Frage, ob der Diesel-Passat (offizieller Verbrauch 4,0l, tatsächlich lässt er sich auch < 5 Liter fahren) im kommenden Jahr durch ein E ersetzt werden soll. Schlussendlich habe ich mich dagegen entschieden und nochmal einen Diesel bestellen lassen, aus folgenden Gründen:

1) Oftmals geschäftliche Strecken von ~1.000km am Tag. Da ist es schon die Frage, ob man zusätzliche Zwangsstopps einplanen will
2) Mit zwei kleinen Kindern in Urlaub fahren ist schon anstrengend. Aber dann noch nach Tankstopps zu planen - nein danke. Und dann hast Du immer die Unsicherheit: Ladesäule frei ja/nein. Das nächste: den Diesel lasse ich in fünf Minuten mit 70 Litern voll laufen und fahre wieder 1.200 km. Das elektrische Tanken dauert deutlich länger
3) Privat laden macht wohl kaum einer (der Schwabe schon zweimal nicht). Das heißt ich soll immer freitags und montags in die Firma, um fürs Wochenende gerüstet zu sein? Oder an den Tagen irgendwo eine Säule suchen und ne gute halbe Stunde laden (https://insideevs.de/news/494229/vw-id4-dc-ladetest-schnellladen-dauer/)? Macht mich in Summe total unflexibel. Aktuell ist das Tankstellennetz und die Planbarkeit einfach unschlagbar mit Verbrennern.
4) Ich habe kein Elektrofahrzeug gefunden mit ähnlichem Platzangebot wie der Passat in Verbindung mit einer vernünftigen Reichweite. Einzig der Enyaq von Skoda kommt einigermaßen hin. Der hat aber ne geringe Anhängelast und nen Heckantrieb (der neue Passat hat wieder Allrad). Die V-Klasse hätte Platz, aber keine Reichweite. Also irgendwie nicht das Wahre.

Das einzige Argument dafür wäre die Versteuerung gewesen. Grob überschlagen 100€ netto vs. 300 € netto, sprich im Jahr rund 2.500 €. Aber das ist mir die Flexibilität wert. Im privaten würde ich mir als Zweitwagen aber tatsächlich auch einen E anschaffen, wenn dies wieder nötig wird - inbesondere in Verbindung mit der PV natürlich sehr interessant und alle o.g. Argumente fallen beim Zweitwagen weg.
 
GIFWilli59 schrieb:
Mit 50 % meine ich aber, dass ein PHEV rein elektrisch z. B. 30 kWh/100 km braucht, wo ein BEV 20 kWh/100 km benötigt.

Ahh, das hatte ich so nicht verstanden. Mein PHEV liegt auf meinem Arbeitsweg mit Mix aus innerstädtisch und Autobahn bei ca. 16,5kWh/km. Autobahn zur Hälfte 100km/h, die andere 120km/h.

Im Winter sind es dann eher 20-22kWh/h
 
Spezialwidde schrieb:
icedtea schrieb:
p.s. Das zweite Auto ist ökonomisch für uns verkraftbar und wir haben zwei private Stellplätze 😎
Wie oft im Jahr fahrt ihr denn Langstrecke? Für mich würd es sich fast schon rechnen die 3 mal im Jahr ein Auto zu mieten, zumal ich es dann genau so wählen kann wie ich es brauche. das eigene Auto muss ja immer auf den Maximalfall dimensioniert sein und ist sonst eigentlich zu groß ausgelegt.

Wir sind da schon öfter als 3-mal im Jahr unterwegs :wink:
 
Wir haben seit kurzem auch in der Firma einige Stromer als Poolfahrzeuge.
Von den reinen Fahreigenschaften bin ich mittlerweile vollkommen überzeugt. Bei der Reichweite hinkt es aber gewaltig. Schon hier bei uns im Mittelgebirge kann man die Reichweite, welche bei Start angegeben wird, für einen realistischen Wert halbieren. Ich fahre in diesem Fall nicht sportlich und lege max. 600-800hm zurück und dennoch wird für eine Fahrstrecke von ca.70km knapp 150km an Reichweite verbraucht. Somit sind bei unserem Gelände Reichweiten bis 200km machbar.
Also ist ein E-Auto aktuell für meine Bedingungen überhaupt keine Option, es sein denn ich würde es mir zusätzlich zum Verbrenner kaufen, was ja absoluter Quatsch ist.
 
Was für Fahrzeuge habt ihr denn im Pool?
Bergauf verbraucht man natürlich deutlich mehr, nur sollte sich das durchs bergab fahren wieder egalisieren.
Beispiel mit meinem Model 3 LR letztes WE im Montafon. Start in Schruns an der Ladesäule auf ca. 700 m, Fahrt zur Bielerhöhe auf 2020 m. Verbrauch bergauf ca. 30 kWh/100 km insgesamt. Am nächsten Tag gehts von oben wieder bergab zum Startpunkt, Verbrauch natürlich negativ. Im Schnitt kam ich dann auf 13,7 kWh/100 km angezeigten Verbrauch, mit Ladeverlusten und real gesehen lass es mal 15 sein. Hoch zur Bielerhöhe hab ich Vollstrom gegeben, das war abends um halb 9. Runter so dass ich nicht mechanisch bremsen muss, also im kurvigen Gefälle 40-60 km/h, unten im Tal immer das was erlaubt war bzw. der Verkehr hergab.
Das ist auch generell meine Erfahrung aus vielen Bergfahrten im Sommer, der Verbrauch bergauf egalisiert sich mit dem Verbrauch bergab zu maximal Autobahnverbrauch @ 120-130 km/h Vmax.
 
Ich schrieb ja bereits oben, dass das Tesla M3 in Sachen Effizienz vor allem auch bei zügigerer Fahrt top ist. Dazu kommt das eigene Ladenetz. Schade um das Platzangebot. Den als Kombi würde ich als Erstwagen sogar Verbrennern vorziehen, obgleich ich öfter lnage Strecken auch zügiger fahre.

carverboy schrieb:
Bei mir, mit aktuell rund 40Tkm / Jahr war auch die Frage, ob der Diesel-Passat (offizieller Verbrauch 4,0l, tatsächlich lässt er sich auch < 5 Liter fahren) im kommenden Jahr durch ein E ersetzt werden soll. Schlussendlich habe ich mich dagegen entschieden und nochmal einen Diesel bestellen lassen, aus folgenden Gründen...
Im privaten würde ich mir als Zweitwagen aber tatsächlich auch einen E anschaffen, wenn dies wieder nötig wird - inbesondere in Verbindung mit der PV natürlich sehr interessant und alle o.g. Argumente fallen beim Zweitwagen weg.

Die Überlegungen und die Gründe hatte ich auch vorliegen. Gott sei Dank gab's da noch den Passat als GTE zu bestellen. E im Nahverkehr, langstreckentauglich, geräumig, Anhängelast ok. Dazu sogar noch mit brauchbarem PLV.
Zweitwagen als E hatte ich auch angedacht, aber das stattdessen angeschaffte E-Bike mit Hänger ist dann doch etwas ökologischer und innerorts in der Großstadt auch praktischer.
 
Und erst recht verstehe ich nicht, warum Leasing überteuert sein soll. Dank Prämien ist bzw. war es sogar oftmals günstiger als der Kauf.
[/quote]

Bitte passt auf bzgl der derzeitigen Leasingangebote.
Die Preise sind im Vergleich zum Januar 2021 explodiert.
Keiner hat es mehr nötig hier Subventionen zu schieben.
Im Gegenteil die Lesingfaktoren sind immernoch absurd hoch.

Hatte auch überlegt bzgl der Nachfolge in 2023 jetzt nach der Gesetzesänderung zu bestellen... leider sind die Hersteller und damit auch die Händler auf immer noch sehr hohen Bestellbeständen.

Mein Tip wartet 1 Jahr ab dann geht's massiv abwärts von hohen Ross der Hersteller.

PS: z.B. mein Skoda Enyaq Händler der mir in 1/21 noch ein unschlagbares nicht auszuschlagendes Angebot gemacht hat (370 p.M LSZ 0, bei 24M und 15Tkm p.a.bei BLP 58)

Sagt inzwischen käme seit 8 Wochen niemand mehr zu einer Enyaq Bestellung - komplett 0..... bei den Preisen + 22 Monaten Wartezeit kein Wunder.
Das sagt alles.
 
Bei Neuwagen würde ich auch sagen abwarten. Bei gebrauchten Verbrennern bin ich mir da nicht so sicher. Es werden ja kaum neue zugelassen. Warum sollten deren Preise sinken?
 
Das mit den Dienstwagen lohnt sich nach meiner Ansicht kaum, wenn man kein völlig überteuertes Auto (Elektroautos, SUVs, Oberklasse, Edelmarken) fährt. Selbst bei Elektroautos sind 0,5% pro Monat mehr als wenn man (wie es die meisten nicht-Großverdiener machen dürften) einen Gebrauchtwagen kauft und diesen dann 10-15 Jahre fährt (weil Elektroautos massiv viel teurer sind im Listenpreis).

Daher sollte man die Dienstwagenregelung zur Gänze abschaffen, weil das eine Umverteilung von unten nach oben ist (Steuerersparnis nur für Großverdiener, auf Kosten von Gering- und Normalverdienern).

Klar finden Leute die Autos mit einem Listenpreis von 40.000+ fahren die Regelung dufte, nur sind das eben garantiert nahezu alles Leute im oberen Einkommensbereich. Sich so auf Kosten der Allgemeinheit zu bereichern, finde ich unanständig.
 
Sehe ich ganz anders:
Das System der Firmen- und Dienstwagen hat 5 wesentliche Vorteile die unsere starke Automobilwirtschaft erst möglich gemacht hat (zumindest was den inländischen Absatz anbelangt) und sich quasi selbst finanziert.
1.) Die Autohersteller können größere und teuere Autos verkaufen, als wenn sie diese nur an Privatpersonen verkaufen würden -> Höhere Umsätze, Verkauf größerer und teurerer Autos
2.) Viele Firmen profitieren, weil sie ihren Mitarbeiter ein attraktives Gehaltspaket (Dienstwagen) neben dem rein monetären Gehalt bieten können -> Billiger für das Unternehmen als eine entsprechende Gehaltszahlung im Wert des Autos
3.) Die Mitarbeiter profitieren von den "günstigen" Autos (Flottenverträge und entsprechende Rabatte der Firmen, oft niedrige Leasingfaktoren) -> Der Mitarbeiter hat immer recht neue und ggfs. größere/teurer Autos als er sich das privat Leisten würde
4.) Der Staat generiert massiv zusätzliche Steuereinnahmen > Firmenwagenversteuerung (1%, 0,5%, bzw. 0,25%) durch die Arbeitnehmer sowie zusätzliche Steuereinnahmen der Firmen, da diese mehr und teurere Autos absetzen (Lohnsteuer der MA, Besteuerung des Gewinns
5.) Neue Jobs enstehen in der Automobilindustrie -> Neue Jobs für alle potentiellen Kandidaten, da mehr Absatz eher teurerer Autos bei Autoherstellern und Zulieferern
6.) Private Käufer profitieren von einen attraktiven Gebrauchtwagenmarkt, den es so ohne die Firmenwagen nicht gäbe -> Z. B. 3 Jahre alte Leasingrückläufer, die noch 25k oder 30k anstatt 60k Neupreis kosten. Neu würden sich die meisten Käufer so ein Auto nicht leisten
Also eine Win - Win - Win - Win - Win - Win Situation :D.

Und um das noch mal klar zu stellen. Bei diesem Modell geht es nicht nur um Autos im Bereich 50-100k oder mehr. Davon profitieren auch viele Monteure, Vertreter oder sonstige Mitarbeiter mit eher mittleren oder kleinem Einkommen, die dann oftmals einen Golf, Astra oder Octavia für 25-35k bekommen. Aber profitieren werden sie davon auch...
 
j-d-s schrieb:
Das mit den Dienstwagen lohnt sich nach meiner Ansicht kaum, wenn man kein völlig überteuertes Auto (Elektroautos, SUVs, Oberklasse, Edelmarken) fährt. Selbst bei Elektroautos sind 0,5% pro Monat mehr als wenn man (wie es die meisten nicht-Großverdiener machen dürften) einen Gebrauchtwagen kauft und diesen dann 10-15 Jahre fährt (weil Elektroautos massiv viel teurer sind im Listenpreis).

Daher sollte man die Dienstwagenregelung zur Gänze abschaffen, weil das eine Umverteilung von unten nach oben ist (Steuerersparnis nur für Großverdiener, auf Kosten von Gering- und Normalverdienern).

Klar finden Leute die Autos mit einem Listenpreis von 40.000+ fahren die Regelung dufte, nur sind das eben garantiert nahezu alles Leute im oberen Einkommensbereich. Sich so auf Kosten der Allgemeinheit zu bereichern, finde ich unanständig.

Sehe ich eher wie Mt.Cervino.
Und will unterstützend ergänzen:
Die 1% Regelung ist keine Subvention, sondern eine deutliche Schlechterstellung ggü. der steuerlichen Regelung davor.
Da aber keiner gern Fahrtenbuch führt, da bei jeder Betriebsprüfung immer versucht wird aus Mangel an anderen Möglichkeiten Steuern nachzufordern, denn nur dann macht man als Prüfer Karriere, beissen fast alle in den sauren Apfel der 1% Regel.
Die ist für die die viel dienstlich fahren schlecht, für die die weniger (aber nie unter 50% fahren, sonst ist das ganze steurechtlich ein Eigentor) fahren eine ganz gute Motivation. Nochmals 70% aller neu zugelassenen PKW sind Dienstwagen. Wenn das wegfällt steigen dann , wie es durch die Lieferengpässe jetzt schon ist, die Gebrauchtwagenpreise massiv.



Achtung o.t.:
Mir ist medial, politisch und auch zum Teil hier nicht ganz klar wer und ab wieviel Bruttieinkommen eigentlich überhaupt noch zu denen da unten gehören soll?
Der Vollzeit Fabrikarbeiter ist es nicht die 3 Schicht Krankenschwester ist es nicht, der Lehrer nicht, der Beamte nicht...das sind nach den Definitionen alles böse Besserverdienende, die eine weltweit verglichen Spitzenabgabenlast schultern und nunmal das Land am Laufen halten und prozentual den größten Anteil an den Sozialabgaben leisten und den zweitgrößten Anteil an den Steuern.
Wenn denen die jährliche Steuererhöhung ( kalte Progression) etwas reduziert werden soll, ruft man ceter mordio.
Für wen wird hier in D eigentlich immer getrommelt?
Genau für den der von dem o.g. profitiert. Der in der Regel Niedrigverdienende, der sich eben nicht qualifiziert hat oder eben nicht Vollzeit arbeitet. Oder, wie es vielen, die sich seit Jahrzehnten tagtäglich abrackern zum Halse rauskommt,
1. der Hartzer, oder
2. Der Minijobber, der entweder kaum schwarz oder massiv schwarz dazu verdient. Diese Gruppe wird immer grösser. Warum auch nicht, abgesichert ist man, wer mehr lwgal verdient und sich toteinzahlt ist eh der Dumme.
Der grösste Ausbeuter ist nunmal seit langem der Staat selbst. Der gigantische Verwaltungen und darauffolgende Pensionslasten finanziert ohne das die dort je etwas geschaffen hätten ausser andere beim arbeiten zu behindern.
Das ist das Problem.
Genau für diese beiden wachsenden Bevölkerungsgruppen, in Süd und Westeuropa sind diese noch viel bedeutender, wird aber stets und ständig medial getrommelt und Politik gemacht.
Das geht gegen den Baum, das merkt doch jetzt durch die Inflation jeder. Das da jetzt allein der Krieg schuld sein soll, ist ein Märchen was zur rechten Zeit kommt.

O.T Ende


Die eh recht hohe Dienstwagenbesteuerung als Subvention ( Zitat O. Noripur heute im letzte Absatz https://www.tagesschau.de/inland/entlastungspaket-107.html) zu bezeichnen, ist typisch postfaktisch und ein Produkt einer als links oder grün getarnten totalitären Ideologie. Da geht es überhaupt nicht um Umwelt-, Natur- oder Klimaschutz,.
Die EAuto Bestellungen rauschen genau auch wegen diwswe idologiebesoffenen Politik gerade in den Keller.
Toller Klimaschutz.
 
In meiner früheren beruflichen Umgebung haben eigentlich fast alle Dienstwagenfahrer ein Fahrtenbuch geführt, womit kein Subventionswert mehr vorliegt, weil dann ja die tatsächlichen Kosten für die private Nutzung zugrundegelegt werden, was eben meist günstiger ist als die als Subvention interpretierte 1%-Regelung, zu der ja noch die 0,03% pro Entfernungskilometer zum Arbeitsplatz kommen.

Ich war einer der wenigen, der dazu zu faul war, obwohl ich damit höchst wahrscheinlich draufgezahlt habe. Das geht ja schon beim Ansatz des (Brutto!-)Listenpreises los, den ja schon kein Normalbürger zahlt geschweige denn ein großer Flottenkunde
 
Cervino und skifam beschreiben das ganz treffend. Einzig die 0,25/0,5% für BEV/PHEV sind wirklich finanziell attraktiv, besonders in Verbindung mit den Prämien.

Halb OT Fortsetzung:
Ökologisch ist Politik selten, auch nicht die der Grünen. Sonst würde man massiv in den Radverkehr und ÖPV investieren. Aber das kostet direkt Geld, wohingegen der geförderte Individualverkehr erstmal Kohle bringt und die negativen Auswirkungen später und durch die Hintertür kommen (Kosten durch Staus, Gesundheitseffekte usw.).

Ganz OT Fortsetzung:
Ja skifam, für die von dir Genannten wird getrommelt. Obgleich der Hartzer über die gestiegenen Gaskosten nur lachen kann. Der heizt für lau.
 
Ihr könnt ja mal das hier nutzen: https://www.nettolohn.de/rechner/firmenwagenrechner.html Dann mal rechnen was ein Firmenwagen kosten würde. Aus eigener Erfahrung kann ich die Ergebnisse hieraus bestätigen. Dann mal überlegen ob man mit der angezeigten Summe einen Neuwagen im Full Service Leasing mit Treibstoff Flatrate finanzieren könnt. Ich hatte es mehrfach für mein Auto ausgerechnet, ich könnte es nicht.
 
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