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Auto ...

daran merke ich, wie alt ich bin... fuer mich ist der letzte attraktive Opel der Kapitän P.
 
Die 90er Jahre fand ich autotechnisch großteils generell nicht das Gelbe vom Ei, weder von der Technik noch von den Formen. Noch so einen 90er Designrückschritt wie Astra und Golf fand ich definitiv auch den Wechsel von E30 zu E36, statt eleganter Front mit 4 Einzelscheinwerfern die zwei glubschigen Aquariumgläser und ein wulstiges Armaturenbrett und wie du richtig sagtest, Rost war bei allen ein starkes Thema (auch bei den vielen Japanern, die eigentlich technisch sehr solide waren aber nach wenigen Jahren förmlich zerbröselten). Löbliche Ausnahmen waren Audi 80/100 und die ersten A4 sowie die Volvo 740, 940 usw.

Gab aber optisch auch paar schöne Ausnahmen: Mazda 323 BA, Opel Calibra, BMW 8er Serie, Mazda MX5, VW Scirocco GT2/Corrado, Fiat Coupe Turbo und Lancia Delta waren wirklich schöne Autos.

Viele Grüße
 
tobi27 schrieb:
@ skifam:
Habe ich 2022 tatsächlich gemacht, als bis ende April die Lifte liefen aber die Straßen bereits salzfrei waren. Da nehme ich aber immer meinen Kadett City her (siehe Bild unten) da der mein einziger Oldie mit umklappbarer Rückbank ist und man so die ganze Ausrüstung bequem im Auto verstauen kann. Bei den anderen müsste ein Dachgepäckträger her und der ist gar nicht mehr so leicht zu finden.

@judyclt:
In den 70ern hatte Opel schon viele schöne Autos, vom Kadett C Coupe (am besten als GT/E) über Manta und Ascona A+B (am besten die B Modelle je als 400er) bis zu Commodore und dem Diplomat V8. In den 80ern wurde es dann mit den Fronttrieblern im Klein- und Mittelklassesegment deutlich biederer und pragmatischer, wobei das bei anderen Herstellern ja auch in die Richtung ging, der letzte Hammer war dann Anfang der 90er der Lotus Omega mit 377PS, nun gibt es ja leider nicht mal mehr die OPC Modelle...

Mein Vater hatte den Vorgänger von deinem F Astra, den Kadett E GSI 16V. Von den Fahrleistungen war das ein gewaltiges Auto und den LCD Digitaltacho fand ich genial, die Optik hat mir auch sehr gut gefallen. Dito auch der Omega 3000.
Der F Astra hatte mir dann überhaupt nicht mehr gefallen, würde ich als GSI 16V aber auch sofort nehmen. So Leichtgewichte ohne viel Schnickschnack aber mit viel Dampf (aber leider auch viel Rost) findest heute leider kaum noch.

Viele Grüße
Toll!!!
Da muss eben wirklich das Wetter exakt stimmen....

KadettGSI16V das ist m.E. der beste der Massen und alltags- Motoren die Prof. Indra je konstruiert hat.
Effizient und leistungsfähig.
Gabs als 4x4 auch kurz im Calibra.... die hat in der Regel der Rost aufgefressen... nur noch gepflegte absurdteure Turbos gibt es davon im Angebot.
Die hätten dann noch mehr Platz für die Ausrüstung und sind auch schon 30Jahre alt.

Bei dem ist mglws überschaubar viel zu tun....
https://m.mobile.de/auto-inserat/opel-calibra-2-0i-16v-turbo-4x4-turbo-st-wendel/369135447.html?searchId=9205f80a-f9c5-5dcf-2b43-7c2b222528f0&ref=srp&type=ad
 
tobi27 schrieb:
Gab aber optisch auch paar schöne Ausnahmen: Mazda 323 BA, Opel Calibra, BMW 8er Serie, Mazda MX5, VW Scirocco GT2/Corrado, Fiat Coupe Turbo und Lancia Delta waren wirklich schöne Autos.

Da bin ich bei allen dabei.
Qualitativ sehe ich aus der Zeit auch Audi und Volvo ziemlich weit vorne. Zugleich auch optisch zumindest größtenteils ansehnlicher als der Rest vom Fest.
Kaum zu glauben, dass ein A4 B5 nächstes Jahr schon 30 wird, so zeitlos ist der.
 
Des war was für Papis Sohnemann.
 

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skifam schrieb:
Toll!!!
Da muss eben wirklich das Wetter exakt stimmen....

Kadett GSI 16V das ist m.E. der beste der Massen und alltags- Motoren die Prof. Indra je konstruiert hat.
Effizient und leistungsfähig.
Gabs als 4x4 auch kurz im Calibra.... die hat in der Regel der Rost aufgefressen... nur noch gepflegte absurdteure Turbos gibt es davon im Angebot.
Die hätten dann noch mehr Platz für die Ausrüstung und sind auch schon 30Jahre alt.

Sowohl beim Kadett GSI als auch beim Calibra (mit größeren Motoren) ist die Schnapperzeit vorbei, gewaltig war natürlich der C20LET mit 204 PS und Allrad.

Die etwas günstigere alternative ist da der Vectra A. Der 4x4 Turbo ist zwar analog zum Calibra auch sehr teuer geworden aber nen Vectra 2000 mit dem 150 PS C20XE (wie im Kadett) gibt es hier und da noch für 5000-7000€ im guten Zustand mit leichten Mängeln. Der sah auch optisch mit der dezenten Verspoilerung ganz nett aus.

https://www.kleinanzeigen.de/s-anze...-16v-150ps-c20xe-dohc-gsi/2458466164-216-2077

Viele Grüße
 
https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/vw-werk-emden-drosselt-elektroauto-produktion-id-4-id-5/

Wie ich schon öfters gesagt habe, sind batteriebetriebene Elektroautos eine technologische Sackgasse. Zu teuer, schlechtere Reichweite, zu lange Ladezeit, letzteres beides im Allgemeinen (hier hat ja ein User mal die tatsächlichen Reichweiten gepostet, wenn man zügig fährt, da bleibt noch etwa die Hälfte des WLTP-Werts) und viel mehr im Vergleich zu vergleichbaren PKWs mit Benzin/Diesel.
Selbst mit einem gebrauchten Kleinwagen für 5.000 Euro kommt man schneller voran als mit einem "günstigen" Elektroauto für "nur" 40.000 Euro. Zum einen weil der 40-Liter-Tank immer noch für mindestens 600 Kilometer reicht, aber vor allem weil der in weniger als 5 Minuten wieder komplett gefüllt ist.
 
Grundsätzlich sind BEV keine Sackgasse. Nur die ID Koffer sind nicht der Brüller.
 
judyclt schrieb:
Grundsätzlich sind BEV keine Sackgasse. Nur die ID Koffer sind nicht der Brüller.
Sehe ich auch so. Ich stehe auf dem Standpunkt dass es die Allgemeinlösung einfach nicht gibt. Für mich wäre das E-Auto für das tägliche Pendeln zur Arbeit die Toplösung aber für die Langstrecke inakzeptabel. Ich werde wahrscheinlich zusehen wenn mein altes Auto den Geist aufgibt mich wirklich nach einer E-Schleuder umzusehen und mir für den Urlaub was passendes anzumieten. Auf der Arbeit kanns ja an der Steckdose hängen und frisst keine zusätzliche Zeit. Grad für die Langstrecke sehe ich das Batterie E-Auto allerdings als untauglich, mit steigender Reichweite steigt ja das Totgewicht exorbitant.
 
Wenn BEV nicht teilweise so gigantische Leistungen hätten, wäre die Reichweite bei kleinerem und damit leichterem Akku auch besser.
 
Die Leistung hat beim BEV kaum einen Einfluss auf die Reichweite und auch kaum auf die Kosten.
Eine E-Motor kannst du mit wenig Mehraufwand und Kosten bauen egal ob er z. B. 500PS oder 200PS hat.
Deshalb haben ja Tesla und Co. in der Regel immer Motoren mit viel Leistung (schleichen aber meist mit 90 hinter einen LKW hinterher).
Selbst ein ModelS Plaid mit 1020 PS verbraucht kaum mehr Strom als ein normales Model S mit weniger Leistung.
Das Thema Reichweite hängt mit der Kapazität der Akkus und den schweren Autos zusammen. Je größer der Akku und je schwerer das Auto desto geringer ist die Reichweite, also wird ein noch größerer Akku verwendet, um nocheine halbwegs akzeptable Reichweite hin zu kommen.
Der neue E-Volvo EX90 hat in manchen Varianten ein Leergewicht von mehr als 2,8 Tonnen. Mit einer Zuladung von gut 500kg kratzt er fast schon an der Schwelle zur LKW Zulassung (ab 3,5t).

Meiner Meinung nach sind BEV vor allem für die Kurzstrecke / Stadt geeignet. Da aber als leichtes Auto mit kleiner Batterie für max. 150 km. Damit sind BEVs aber zum reinen 2. Auto degradiert.
 
br403 schrieb:
Ankündigungsweltmeister Tesla...
Die bekommen doch schon ihre aktuell produzierten Autos nur über hohe Rabatte abverkauft und bauen hohe Lagerbestände mit nichtverkauften Autos auf.

Die größte Konkurrenz von Tesla sind übrigens keineswegs die deutschen Hersteller und schon gar nicht VW mit ihrem E-Fehlstart mit den ID-Autos sondern die Chinesen.
Wer sich mal den Geely Zeekr 001 anschaut sieht, was die Chinesen aktuell auf den Markt werfen. Und das ist erst der Anfang. Da sieht Tesla aber auch VW und CO wirklich alt aus dagegen.
 
Also die Zoe meiner Frau hat einen 51 kw/h akku und der braucht jetzt im Sommer im Schnitt 13 kw/h auf 100 km. Bei voll aufgedrehter Klimaanlage.
Das Auto hat inzwischen 20000 problemlose km drauf
Er kostet im Monat 90 Euro.
Geladen wird über PV
Leistung vom Motor ist absolut ausreichend
Ich verstehe dieses ganze Getue hier überhaupt nicht
Man muss nur das richtige Fahrzeug für den jeweiligen Bedarf anschaffen und dann passt das. Muss ja kein e Auto zwingend sein.
 
Mt. Cervino schrieb:
br403 schrieb:
Ankündigungsweltmeister Tesla...
Die bekommen doch schon ihre aktuell produzierten Autos nur über hohe Rabatte abverkauft und bauen hohe Lagerbestände mit nichtverkauften Autos auf.

Die größte Konkurrenz von Tesla sind übrigens keineswegs die deutschen Hersteller und schon gar nicht VW mit ihrem E-Fehlstart mit den ID-Autos sondern die Chinesen.
Wer sich mal den Geely Zeekr 001 anschaut sieht, was die Chinesen aktuell auf den Markt werfen. Und das ist erst der Anfang. Da sieht Tesla aber auch VW und CO wirklich alt aus dagegen.

OK, Tesla ist speziell, aber bei den Chinesen gebe ich Dir recht, die werden den Markt überschwemmen. Noch nicht heute, aber in den nächsten Jahren.
 
ThomasZ schrieb:
Wenn BEV nicht teilweise so gigantische Leistungen hätten, wäre die Reichweite bei kleinerem und damit leichterem Akku auch besser.

Die Leistung muss ja nicht unbedingt abgerufen werden. Das Leistungsgewicht ist jetzt beim E-Antrieb gar nicht mal so das Problem, da ist der Verbrenner eindeutig schlechter dran. Der Fahrer kann beim E-Auto extrem an Reichweite rausholen. Vor Allem gilt ja: Der Systemwirkungsgrad wird umso schlechter je höher die fließenden Ströme sind (einfaches ohmsches Gesetzt, die Verlustleitung an unvermeidbaren Widerständen wie Akkuinnenwiderstand, Motorinnenwiderstand etc) steigt linear mit dem fließenden Strom. Gilt genauso fürs Rekuperieren, va der Wechsel zwischen Gas geben und Rekuperieren frisst viel Reichweite.
 
Bei den Chinesen bin ich mir nicht sicher. Seit Jahren soll immer wieder der große Wurf und die große Masse an Autos kommen, aber es passiert wenig. Tesla kann man viel vorwerfen, aber sie haben es als einziges Unternehmen geschafft, eine gescheite Ladestruktur zu installieren und zwei geräumige Modelle für rund 40.000€ in Massen und kurzfristig verfügbar zu haben.
 
Mann mann mann wird hier wieder viel Blödsinn geschrieben. Die Reichweite hat beim E-Auto fast nichts mit dem Gewicht zu tun. Nur der Rollwiderstand ist leicht erhöht, aber der größte Faktor für die Reichweite ist nunmal die Aerodynamik aus Cw * A und die Effizienz des Antriebsstrangs (verwendeter Elektromotor, Verluste in Leitungen etc.).
Jedes Mal wenn hier jemand schreibt Langstrecke sei mit Elektroautos nicht möglich muss ich laut lachen. Wie hab ich wohl 75 k elektrische km in den letzten 2 Jahren abgerissen? Sicher nicht indem ich in Backnang den Innenstadtring als 200 Runden Rallye gefahren bin...
Ich war in der Zeit in Norwegen auf den Lofoten, in Pilsen (CZ), Österreich, Italien und halb Deutschland. Im September gehts noch nach Korsika, dann nach Osttirol und anschließend nach Südtirol. Und dafür muss ich mir keinen Verbrenner anmieten, was für ein Blödsinn.
 
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