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Auto ...

flamesoldier schrieb:
Mann mann mann wird hier wieder viel Blödsinn geschrieben. Die Reichweite hat beim E-Auto fast nichts mit dem Gewicht zu tun. Nur der Rollwiderstand ist leicht erhöht, aber der größte Faktor für die Reichweite ist nunmal die Aerodynamik aus Cw * A und die Effizienz des Antriebsstrangs (verwendeter Elektromotor, Verluste in Leitungen etc.).
Jedes Mal wenn hier jemand schreibt Langstrecke sei mit Elektroautos nicht möglich muss ich laut lachen. Wie hab ich wohl 75 k elektrische km in den letzten 2 Jahren abgerissen? Sicher nicht indem ich in Backnang den Innenstadtring als 200 Runden Rallye gefahren bin...
Ich war in der Zeit in Norwegen auf den Lofoten, in Pilsen (CZ), Österreich, Italien und halb Deutschland. Im September gehts noch nach Korsika, dann nach Osttirol und anschließend nach Südtirol. Und dafür muss ich mir keinen Verbrenner anmieten, was für ein Blödsinn.
Dir würde es echt nicht schaden mal etwas auf deine Ausdrucksweise zu achten. Nachdem du das getan hast solltest du Beiträge vielleicht mal richtig lesen. Ich hab geschrieben FÜR MICH ist Langstrecke mit dem E-Auto bisher nicht akzeptabel, wo hab ich geschrieben es sei unmöglich? Kann ja sein dass du damit glücklich bist, da sagt niemand was gegen.
 
Unmöglich nicht, aber halt nicht langsam und nervig, weil man ein Vielfaches an Standzeit während der Fahrt hat, da man oftmals häufiger nachladen muss als man tanken müsste und vor allem weil man dabei immer viel länger warten muss. Man muss hierbei auch schnelle Fahrgeschwindigkeiten rechnen - also Tempolimit +20 km/h, in D auf unbeschränkten Autobahnabschnitten 220 km/h.
Dadurch ist man bspw. bei 1000 km Strecke sicher locker ne Stunde schneller da, vermutlich sogar 2.

Elektroautos als Zweitwagen nur für Kurzstrecken ist halt rausgeworfenes Geld, denn ein Zoe kostet doch ein vielfaches von nem Twingo...
 
ThomasZ schrieb:
Wenn BEV nicht teilweise so gigantische Leistungen hätten, wäre die Reichweite bei kleinerem und damit leichterem Akku auch besser.

Die Leistung ist i.d.R. wahnsinnig hoch oder gar kariert - Plaid - zu deutsch laut dem spacballs-Möter-Waldi: "Bläd." :wink:
Trotzdem bringt eine Leistungsreduktion + Batteriekapazitätsgrössen und Gewichtsreduktion nicht das von Dir erhoffte. Es gibt dafür inzwischen auch viele realitätsnahe Beispiele siehe BMW I4 M vs 35, Mercedes EQE AMG vs 300 etc.


Oder wer braucht bitte eine 0-100 in 3s Sprint im Alltag?

- Ein E Motor ist ein E Motor und eine schwere Batterie ist eine schwere Batterie

und wie flamesoldier schreibt der cw * A, A ist enstcheidend auch eine Schrankwand kann man im Windkanal auf einen guten CW Wert runterschleifen... das A bleibt.

Deshalb verbraucht ein Tesla M 3 weniger als ein M Y.
Warum alle mehr und mehr Schrankwände oder normale PKWs im Schrankwanddesign kaufen, ist abseits von der Überalterung ein Marketingproblem.... oder warum ist ein VW T-Roc bitte ein SUV?
 
Spezialwidde schrieb:
Dir würde es echt nicht schaden mal etwas auf deine Ausdrucksweise zu achten. Nachdem du das getan hast solltest du Beiträge vielleicht mal richtig lesen. Ich hab geschrieben FÜR MICH ist Langstrecke mit dem E-Auto bisher nicht akzeptabel, wo hab ich geschrieben es sei unmöglich? Kann ja sein dass du damit glücklich bist, da sagt niemand was gegen.

Hier wird immer wieder derselbe Schmarrn wiederholt, da helfen nur deutliche Worte. Meine Ausdrucksweise ist nicht beleidigend, komm damit klar oder lass es sein.
Ich finde deine persönliche Meinung halt veraltet und sie entspricht in ihren Argumenten nicht dem Stand der Technik. Solche Argumentationen begegnen mir ständig, in der Regel von Leuten die viel Meinung mit wenig Ahnung kombinieren. Ob das auf dich zutrifft weiß ich nicht, ich darf hier aber so geistige Ausdünstungen wie die von j-d-s lesen und da ist es ein Match.
 
Einen Schmarrn muss man auch als Schmarrn bezeichnen. Das wär doch sonst total unpräzise. Ich sehe darin auch keine Beleidigung des Schmarrnemittenten. Anders sähe es natürlich aus wenn man - es folgt ein völlig willkürlich aus den Fingern gezogenes Beispiel - diesen Strang als fortlaufende Deppenpolonaise rückwärtsgewandter FUD-Verbreiter bezeichnen würde. Was mir nie in den Sinn käme.

w.
 
flamesoldier schrieb:
Ich finde deine persönliche Meinung halt veraltet und sie entspricht in ihren Argumenten nicht dem Stand der Technik.

Dann will ich doch gerade da einmal einhaken: Mein Anspruch ist es 800 Kilometer mit Gepäck ohne langen Ladestop durchzufahren. Mit Tempo 180 muss freilich nicht sein. Welches bezahlbare E-Auto aktuellen technischen Standes kann das? Diese Druckbetankung beim Schnellladen will ich übrigens nicht weil das die Akkus des aktuellen technischen Standes vorzeitig verschleißt (wir testen solche Akkus und andere Komponenten in meinem Betrieb von daher würd ich mich nicht als E-Mobilitätsexperten sehen aber ich bin doch mit der Technik nicht ganz unvertraut). Mir ist keins bekannt und deshalb beharre ich für mich persönlich darauf dass das für mich nicht akzeptabel ist. Deswegen würde da nur ein Mietfahrzeug in Betracht kommen wenn ich mir für den Alltag ein E-Auto kaufe. Da ändern auch heftige Worte nichts dran. Ich bin gerne bereit meine Meinung zu ändern wenn meine Bedingung erfüllt wird.
 
Nach 200km und einer Fahrt durch den Lötschberg ist der VW Polo von 1989 im Wallis angekommen! Ich füge einige Fotos bei.
Die 55 PS sind etwas schwach für die Val d'Hérens-Strasse, aber sonst ist das Auto genial zu fahren :D

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Gratulation! Und für steile Bergstraßen gibt es bei 55 PS ja den 2. Gang ... :wink:

Und noch was: kann ein Fahrzeug "nachhaltiger" sein, Baujahr 1989 und fährt immer noch!
 
Spezialwidde schrieb:
Dann will ich doch gerade da einmal einhaken: Mein Anspruch ist es 800 Kilometer mit Gepäck ohne langen Ladestop durchzufahren. Mit Tempo 180 muss freilich nicht sein. Welches bezahlbare E-Auto aktuellen technischen Standes kann das? Diese Druckbetankung beim Schnellladen will ich übrigens nicht weil das die Akkus des aktuellen technischen Standes vorzeitig verschleißt (wir testen solche Akkus und andere Komponenten in meinem Betrieb von daher würd ich mich nicht als E-Mobilitätsexperten sehen aber ich bin doch mit der Technik nicht ganz unvertraut). Mir ist keins bekannt und deshalb beharre ich für mich persönlich darauf dass das für mich nicht akzeptabel ist. Deswegen würde da nur ein Mietfahrzeug in Betracht kommen wenn ich mir für den Alltag ein E-Auto kaufe. Da ändern auch heftige Worte nichts dran. Ich bin gerne bereit meine Meinung zu ändern wenn meine Bedingung erfüllt wird.
1) Wie definierst du bezahlbar?
2) Was heißt vorzeitiger Verschleiß?
Um wie viel % verringert das die erwartbare Lebensdauer?
Man muss ja auch bedenken, dass das nicht so wahnsinnig oft schnell geladen wird. Bei 4 Urlauben mit zusammen 8x 800 km Fahrstrecke wahrscheinlich insgesamt 16x und das auch nicht von 0 auf 100 %, sondern eher von 30 auf 80%.

Wenn man mit dem Verbrenner stundenlang mit 150 km/h über die Autobahn fährt, führt das sicher auch zu mehr Verschleiß (am Motor, nicht Getriebe), als wenn man immer nur mit max. 100 km/h die 20 km zur Arbeit pendelt. :gruebel:
- - -
flamesoldier schrieb:
Solche Argumentationen begegnen mir ständig, in der Regel von Leuten die viel Meinung mit wenig Ahnung kombinieren. Ob das auf dich zutrifft weiß ich nicht, ich darf hier aber so geistige Ausdünstungen wie die von j-d-s lesen und da ist es ein Match.
Wobei ich persönlich verwundert bin, dass er die Geschwindigkeit auf Autobahnen mit nur 220 km/h annimmt. Ich würde mindestens 250, wenn nicht sogar 300 km/h ansetzen, nachts 400. Und pro 8h darf nicht öfter als 15 min angehalten werden (=benötigte Zeit für 5 Tankstopps). ;-)
- - -
Bergwanderer schrieb:
Gratulation! Und für steile Bergstraßen gibt es bei 55 PS ja den 2. Gang ... :wink:
Den habe ich mit doppelter Leistung allerdings auf der Stelvio-Ostrampe auch ausgiebig benutzt - und kupplungsschonend auf häufiges höherschalten verzichtet. Bis auf einmal hat es der Motor auch aus dem Standgas (16 km/h bzw. 1000 U/min) im 2. Gang wieder auf 40-50 km/h geschafft. Da merkt man dann doch recht deutlich, wo der Turbo anfängt, zu arbeiten...quasi exponentielle Beschleunigung :-)
Bergwanderer schrieb:
Und noch was: kann ein Fahrzeug "nachhaltiger" sein, Baujahr 1989 und fährt immer noch!
Ich glaube, innerhalb von 30 Jahren gibt es genügend technische Innovationen, die eine Ablösung auch ökologisch sinnvoll machen ;-)
 
Spezialwidde schrieb:
Mein Anspruch ist es 800 Kilometer mit Gepäck ohne langen Ladestop durchzufahren.

Mein Beileid, wenn du das tatsächlich regelmäßig machen musst. Kurierfahrer wäre kein Job für mich. Und ein BEV kein Auto für dich.
Ansonsten bei ein paar Mal Langstrecke im Jahr kein Problem beim BEV. Das killt den Akku nicht. Geht selbst mit dem billigsten Tesla (M3SR gab's letzte Woche für 34500) easy.
 
Nico05 schrieb:
Nach 200km und einer Fahrt durch den Lötschberg ist der VW Polo von 1989 im Wallis angekommen!
alles richtig gemacht - viel Spass mit dem Auto!
 
GIFWilli59 schrieb:
1) Wie definierst du bezahlbar?
2) Was heißt vorzeitiger Verschleiß?
Um wie viel % verringert das die erwartbare Lebensdauer?
Man muss ja auch bedenken, dass das nicht so wahnsinnig oft schnell geladen wird. Bei 4 Urlauben mit zusammen 8x 800 km Fahrstrecke wahrscheinlich insgesamt 16x und das auch nicht von 0 auf 100 %, sondern eher von 30 auf 80%.

Zu 1.) Ich definiere bezahlbar wenn ich ein E-Fahrzeug zu einem vergleichbaren Preis eines herkömmlichen Autos bekomme das meine Erwartungen und Ansprüchen gerecht wird. Anschaffungspreis und laufende Kosten natürlich mitbetrachtet. Ich will da jetzt keinen konkreten Betrag X nennen, es kommt stark auf das Nutzungsprofil an. Wie schon gesagt, als reines Pendlerauto das nicht mehr als 100km Reichweite braucht könnt ich mir das sehr gut vorstellen. Zumal ich auf der Arbeit auch noch kostenlos laden kann.
Zu 2.) Je nach Thermomanagement und Ladeintelligenz beschleunigt sich die Zellalterung beim Schnellladen (>1C) zusätzlich zum normalen Verschleiß um 15 bis zu 20%. Selbstverständlich im Vergleich gesehen als wenn der eine Akku mit nicht mehr als 0,5C Ladestrom geladen und der Vergleichsakku nur schnellgeladen wird. Bei Tests gibt es eben nur den Extremvergleich, im wahren Leben ergibt sich irgendwas dazwischen je nach Nutzungsweise. Ist aber also schon signifikant wenn man es öfters macht. Manche sind auch sehr erstaunt wie lange ein Handyakku hält wenn man die Schnellladefunktion dauerhaft abschaltet. Da ist der Unterschied im Akkualtern zugegebenermaßen deutlich größer als beim E-Auto, da kann man die Lebensdauer des Akkus locker verdoppeln. C bedeutet übrigens das Verhältnis von Ladestrom zur Kapazität in Ah.
Was den tatsächlichen Verschleiß von Verbrennungsmotoren in Abhängigkeit von der Autobahngeschwindigkeit angeht da kann ich wenig zu sagen, das weiß ich schlicht nicht. Es wird sicherlich ein Lastoptimum geben. Mein Diesel ist nun 16 Jahre alt, dem scheints ziemlich egal zu sein, er zeigt noch keinerlei Ermüdungserscheinungen. Ich hab meistens so um die 150km/h Reisegeschwindigkeit wo möglich.
 
Ich glaube, innerhalb von 30 Jahren gibt es genügend technische Innovationen, die eine Ablösung auch ökologisch sinnvoll machen ;-)

Da bin ich mir bei einem alten Polo gar nicht so sicher.
 
800 km Autobahn am Stück bietet dir derzeit kein E-Fahrzeug, aber ich glaube eben auch nicht, dass 7-8 h Autofahrt mit Richtgeschwindigkeit 130 ohne Pause erstrebenswert oder aushaltbar sind. Irgendwann drückt die Blase, knurrt der Magen oder fangen die Kopfschmerzen an wenn man nichts trinkt und/oder isst.
Bei einem 10-minütigen Ladestop kann ich ca. 50 % Akku nachladen wenn ich in einem niedrigen SoC Bereich bin, das reicht dann wieder für > 200 km Autobahn. Von zu Hause fährt man möglichst mit 100 % los, somit sind die ersten 400-500 km bereits möglich bevor man an den Stecker muss. Man kommt also 600-700 km mit einer kurzen 10 Minuten Pause weit. Und mein Fahrzeug ist vom Ladeverhalten her nicht Marktführer, da gibt es andere die schneller laden (Ioniq 5/6, EV6). Die schaffen 10 auf 80 % in 18 Minuten, ein Ioniq 6 wäre ähnlich effizient beim Verbrauch, hat aber leider nur einen kleinen Kofferraum.
Die Zellalterung ist durch Schnellladung unbestreitbar erhöht, aber die Relevanz ist im Alltagsgebrauch sehr gering. Mit der aktuellen Akkuchemie hat man meist zu Beginn eine schnelle Degradation um 2-4 %, danach ca. 1 %/Jahr oder weniger. Dein Verbrenner verliert übrigens auch Motorleistung über die Zeit, das ist den meisten gar nicht bewusst.
 
Das die von dir angegebenen theoretischen Ladezeiten in der Realität fast nie realisiert werden können kann man in dutzenden Videos, Testberichten und Blogs sehen und nachlesen.
Gerade beim Ionic 5 wurde die versprochene hohe Ladeleistung und damit kurze Ladezeit nie realisiert (schon gar nicht im Winter). Das gilt aber auch für viele andere E-Autos inklusive Tesla.
Mögliche Gründe warum nicht mit voller theoretischer Ladeleistung geladen werden kann sind z. B.:
Akku zu warm/kalt, Akku lädt nicht von 0% bis 100% mit voller Ladeleistung (das geht im optimalen Fall zwischen 20% und 80%, darunter und darüber wird es zäh), Ladesäule hat nicht die benötigte Ladeleistung (nicht alle Ladesäulen können per se mit 100kW und mehr laden), Ladesäule hat theoretisch genug Leistung, die Leitung die im Verbund alle Ladesäulen versorgt hat bei Vollauslastung aller Ladesäulen aber nicht genug Kapazität, kalte Umgebungstemperaturen im Winter, hohe Umgebungstemperaturen im Sommer, Ladesäule defekt, etc.
Die Liste könnte man noch leicht ergänzen.
Fast alle meine Kollegen und Freunde die E-Autos regelmäßig fahren (und viele sind davon generell begeistert) sind von einem Thema genervt: Dem Laden unterwegs (oder noch mehr, wenn sie keinen eigenen Lademöglichkeit zu Hause haben).
Und die die nicht genervt sind haben vor allem eins: Viel Zeit ;).
 
Ich finde Langstreckenfahrten mit dem Verbrenner schon nervig. Ich bin im März nach Frankreich gefahren, fast 900 km. Zum Glück war noch ein anderer Fahrer mit dabei. Auch so haben wir mehrfach angehalten und Pause gemacht. Schlimmer kanns mit einem Elektroauto auch nicht werden.
 
Mt. Cervino schrieb:
Das die von dir angegebenen theoretischen Ladezeiten in der Realität fast nie realisiert werden können kann man in dutzenden Videos, Testberichten und Blogs sehen und nachlesen.
Gerade beim Ionic 5 wurde die versprochene hohe Ladeleistung und damit kurze Ladezeit nie realisiert (schon gar nicht im Winter). Das gilt aber auch für viele andere E-Autos inklusive Tesla.
Mögliche Gründe warum nicht mit voller theoretischer Ladeleistung geladen werden kann sind z. B.:
Akku zu warm/kalt, Akku lädt nicht von 0% bis 100% mit voller Ladeleistung (das geht im optimalen Fall zwischen 20% und 80%, darunter und darüber wird es zäh), Ladesäule hat nicht die benötigte Ladeleistung (nicht alle Ladesäulen können per se mit 100kW und mehr laden), Ladesäule hat theoretisch genug Leistung, die Leitung die im Verbund alle Ladesäulen versorgt hat bei Vollauslastung aller Ladesäulen aber nicht genug Kapazität, kalte Umgebungstemperaturen im Winter, hohe Umgebungstemperaturen im Sommer, Ladesäule defekt, etc.
Die Liste könnte man noch leicht ergänzen.
Fast alle meine Kollegen und Freunde die E-Autos regelmäßig fahren (und viele sind davon generell begeistert) sind von einem Thema genervt: Dem Laden unterwegs (oder noch mehr, wenn sie keinen eigenen Lademöglichkeit zu Hause haben).
Und die die nicht genervt sind haben vor allem eins: Viel Zeit ;).

Ich habe wohl andere Berichte als du gesehen. Anfangs fehlte dem Ioniq5 die Akkuheizfunktion, die wurde mittlerweile aber per OTA (Over The Autohaus) Update nachgeliefert. Im Sommer hat der schon vorher problemlos die 18 Minuten erreicht.
Die Werte fürs Model 3 sind meine eigenen Erfahrungswerte, sind für jeden verbauten Akkutyp bei Tesla etwas anders im Verlauf der Ladekurve, aber gut dokumentiert im TFF Forum.
Im Sommer habe ich noch nie fahrzeugseitige Ladeleistungslimitierungen aufgrund von Hitze erlebt, dafür hat mein Fahrzeug eine ausreichend dimensionierte Wärmepumpe mit Kühlfunktion, die Akku und Innenraum gleichzeitig ordentlich kühlen kann. Bei alten e-Golfs oder Nissan Leafs war das ein Thema da der Akku nach dem 1. DC Stop überhitzte und während der Fahrt nicht mehr runterkühlte. Sowas ist aber Stand der Technik vor 10 Jahren gewesen und selbst damals gab es schon Modelle im Markt (Model S) die das besser konnten.
Dass der Akku eine nichtlineare Ladekurve hat ist doch allgemein bekannt, daher gibt man in der Regel 10 auf 80 % Zeiten an und da erreicht ein e-GMP Fahrzeug die erwähnten 18 Minuten, mein Model 3 ca. 30 Minuten am V3 Supercharger und ca. 32-33 Minuten an Fremdladesäulen (250 kW vs. 190 kW Peak im niedrigen SoC Bereich aufgrund der 400 V Architektur und 500 A Limitierung bei Fremdladern).
Die unteren % sind aber bei mir deutlich schneller als die oberen %. Allein für 70 auf 80 % gehen 8-10 Minuten drauf.
Ladesäulen die keine 100 kW können lassen sich normalerweise einfach rausfiltern in Ladeapps oder dem Infotainment. Große Ladeparks haben Säulen die verlässlich > 150 kW liefern können.
Eine netzseitige Drosselung von Ladesäulen habe ich in meinen 2 Jahren noch nie erlebt und auch noch nie davon gehört. Es gibt die Möglichkeit für den Übertragungsnetzbetreiber dort steuernd einzugreifen, de facto wurde davon aber bisher kein Gebrauch gemacht.
 
Es ist halt so. Die E Mobilitätsgegner werden immer ein Argument gegen die E Autos finden. Deshalb würde ich niemals mit den Leuten diskutieren. Soll doch jeder so machen wie er meint.
 
Spezialwidde schrieb:
Mein Anspruch ist es 800 Kilometer mit Gepäck ohne langen Ladestop durchzufahren.

Ist ein so gerne genommenes Argument...
Aber wie oft machst Du das wirklich? Im Ernst?
Wer 800km ohne Pause fährt ist ein Sicherheitsrisiko, nicht ohne Grund gibt es Pausenvorschriften für gewerbliche Kraftfahrer. Und auch in der Arbeit sind Pausen vorgeschrieben.
Die Konzentration lässt sich nicht über so lange Zeiten aufrecht halten. Das ist medizinisch erwiesen.
Klar kann man dann noch Autofahren, aber nicht mehr schnell genug / adequat auf kritische Situationen reagieren. ist ähnlich wie unter Alkohol.
Und ich weiss jetzt kommen wieder zig Kommentare "geht doch" / "mach ich immer" / "noch nie was passiert". Das mag alles sein, ist halt Glück.
Aber ich möchte mich da eigentlich nicht aufs Glück verlassen.

Also bitte alle 2-3h eine Pause von mind. 30min. Und voilà - das ist genau die Pause die es zum Laden braucht.
Wo zum Teufel ist eigentlich Euer Problem? Ich glaube es liegt eher am Emotionalen, etwas weggenommen zu bekommen...
 
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