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Auto ...

Wenn's fährt und genug Platz hat... spart man jeden km...
Und touchen kannst Du ja da offenbar auch...historisch natürlich... :lol:
 
flamesoldier schrieb:
Julians Roundhouse-Ragekick gegen Tesla ist sehr amüsant. Noch mehr kann man den Youtube-Influencern ja kaum auf den Leim gehen und gleichzeitig absolute Ahnungslosigkeit vom Thema demonstrieren. Wenn Blinde über Farben sprechen ;)

Wo hab ich behauptet dass ich Ahnung von Elektroautos habe, wo habe ich behauptet dass ich Ahnung von ihnen haben will, wo habe ich behauptet dass ich den Influenzern glaube?
Elektroautos interessieren mich so oder so recht wenig und an einem Kauf bin ich absolut nicht interessiert.

Die Influenzer schaffen bei mir nur eines, die geben mir ein unsympathisches Bild vom "Tesla Fahrer an sich" und bekräftigen mich nur darin, zu dieser "Szene" definitiv nicht dazu gehören zu wollen. Fakten, Ahnung, realistisch oder nicht hin oder her, der geweckte Eindruck zählt. Das Blatt ist verspielt.

Der Hype geblendete Weltenverbesserer. Und wenn ich auch ehrlich bin Influenzer hin oder her, wenn ich Tesla Fahrern im Alltag so begegne und sie reden höre, bestätigt sich das Bild aus dem Netz dann doch wieder recht gut.
Der Teslafahrer an sich hat es doch überproportional oft nötig zu betonen was er doch für ein besonderes Kfz fährt. Ein bißchen Überstolz, Verrücktheit, Naivität, Größenwahn etc. muss da wohl mitfahren, was ja auch so grob doch auch wieder zu Elon Musk passt. Da finden sich Käufer und Verkäufer.
Musk steht auf der Liste der Menschen die ich unsympathisch finde auch ganz weit oben. Was das Image und den Stellenwert von Tesla für mich nur weiter senkt.

Und was daran amüsant ist dass ich gesagt habe dass mir Tesla subjektiv nicht gefällt und zusagt verstehe ich auch nicht ganz. Ich habe ja sogar betont dass das mein Geschmack ist und das Auto an sich gar nicht schlecht gemacht. Wer ein rein gestelltes Tablett als Teil einer Designsprache versteht ok, ich bin da halt komplett raus. Und wie gesagt das können viele Hersteller so viel besser. Und zwar auch bei Elektroautos, nicht dass es dann wieder heißt ich würde da aus Prinzip was schlechtes finden wollen weil es ein Elektroauto ist.


Achtung OT, ab hier folgt sinnloses Gesabbel über mich :lol:
Man muss über mich eine Sache wissen, ich habe eine grundsätzlich abweisende Haltung zu Dingen die mir nicht sympathisch sind. Selbst wenn sie gut sein mögen. Und dabei bilden sich in meinem Kopf durchaus auch gerne mal verworrene Zusammenhänge. Man mag die Art wie mein Hirn tickt durchaus als dumm bezeichnen, ist gar nicht so dass mir nicht bewusst ist dass das einige wohl so empfinden würden wenn sie mich mehr kennen würden.

Ein paar Beispiele dazu, ich finde ein E Bike an sich ein gutes und sinnvolles Produkt... die extrem negativen und gefährlichen Begegnungen mit vielen (nicht allen) Radfahrern, die Haltung vieler Radfahrer als Weltenverbesserer und die teils regelrechte Hetze gegen das Auto und letztlich auch das Gefühl dass es sich hier um einen reinen Hypemarkt mit kompletter Abzocke handelt sorgen bei mir aber einfach dafür dass ich den Teufel tun würde um mir selbst ein solches Fahrrad zu kaufen. Dann würde ich ja all dem was mir so unsympathisch erscheint auch noch in die Karte spielen.

Das E Auto wäre vielleicht gut und ich würde es jedem gönnen, vielleicht würde ich mir sogar wirklich fürs Pendeln oder so eins kaufen, wenn es nicht gleichzeitig darum ginge dass man mir das geliebte klassische Auto zunehmend wegnehmen will. Und damit kann ich das wieder nicht unterstützen.

Apple Käufer haben auf mich vor allem in den ersten Jahren gerne so gewirkt als hielten sie sich für was besseres, ein wenig analog zu Tesla. Arroganz ist mir extrem unsympathisch und damit ist die Marke für mich bis heute komplett gestorben, obwohl sie vielleicht tatsächlich bessere Produkte hätte als manche Konkurrenz.

Und vielleicht noch vegetarische/vegane Ernährung, weniger Viehhaltung etc. kann man alles vernünftig und unwiderlegbar begründen. Finde ich aber grundsätzlich scheiße weil da eine Menge Anhänger dabei sind die mir einfach meine Ernährungsfreiheit nehmen wollen/würden. Und selbst wenn ich nur einmal die Woche was vom Tier essen würde wärs zu viel. Auch hier wieder, hätte eigentlich was gutes, kann ich aber einfach nicht unterstützen, weil ich den von mir verhassten und wenns nur die Minderheit ist, nicht in die Karten spielen will.

Vielleicht bin ich auch nur ein bockiges Kind, aber dann steh ich auch dazu, mein Kopf funktioniert halt so primitiv. Gibt ja genug Leute da draußen die meinen sie hätten eine intelligentere Denkweise als diese, sollen die sich was einfallen lassen wie man Menschen wie mich überzeugt. :lol:
Eins weiß ich nur, dumm oder nicht, kindisch oder nicht, ich bemerke sehr wohl dass ich nicht der einzige mit solchen aus Prinzip Protesthaltungen. Ich würde sogar behaupten es ist die Mehrheit, denn sonst wäre es ja leichter was zu bewegen. Und dann frage ich mich halt schon, warum haben es diese Leute die diese Protesthaltungen verursachen geschafft dass eben genau diese Denkweisen aufkommen? Von denen habe ich noch nie so viel Selbstreflexion und psychologisches Feingefühl empfunden wie ich Trottel es grade in diesen Post gepackt habe (oder es zumindest meine) :lol:

So diesen Post darf man amüsant finden :wink:
 
Uff... wo fängt man da an und wo hört man auf?
Ich habe keine Lust mehr dieses Zeugs zu widerlegen. So viel Falsches, so viele Halbwahrheiten, so viele gefühlte Wahrheiten und so viele Verallgemeinerungen. Ich lass es lieber sein.
 
flamesoldier schrieb:
So viel Falsches, so viele Halbwahrheiten, so viele gefühlte Wahrheiten und so viele Verallgemeinerungen. Ich lass es lieber sein.

An einer Meinung/Haltung kann man auch nichts widerlegen. Ich habe nicht sachlich argumentiert, ich habe meine Denkweise erklärt. Die ist subjektiv und nicht widerlegbar.

Du hast es erfasst, genau das ist es. Es sind gefühlte Wahrheiten, subjektive Empfindungen, Schubladendenken vom Feinsten und großteils Verallgemeinerungen. Und ich stehe zu 100% dazu, dass man beim Versuch mich eines besseren zu belehren nur gegen die Wand laufen wird. Du brauchst mir auch nichts erklären wollen, ich weiß, dass meine Denkweise wissenschaftlich gesehen falsch und nicht logisch ist, aber es ist nunmal meine verworrene Denkweise. Ich kann nichts dafür ein Mensch zu sein. Nimm mich als gutes oder schlechtes Beispiel dafür wie kompliziert ein Mensch sein kann. Ich dachte ich habe stark genug betont, dass es eben genau um diesen inneren Konflikt geht. Wenn ich ein logisch und unkompliziert denkender Mensch wäre, hätte ich mich über alles was ich vorher genannt habe wohl noch nie geärgert.

Aber mich stört diese Angewohnheit nicht, da ich sie mit den meisten Menschen teile. Mich stört nur, dass so wenige sie eingestehen können.
Dabei sind überall um uns rum Leute die fliegen obwohl laut representativen Umfragen ihre größte Sorge der Klimawandel ist. Eine ehrliche Dreckssau ist mir dann doch noch lieber als eine die dazu noch verlogen ist. Da weiß ich wenigstens, ok der hats eigentlich verstanden, ist nicht blöd, verhält sich aber halt einfach nur scheiße aus welchem Grund auch immer. Er ist durchschaubar und man weiß was man von ihm erwarten kann. Und Menschen die nicht zugeben können, dass sie irgendwann im Leben auch mal die Drecksau sind, sind die mit Abstand größten.

Für manch einen E Auto Fahrer ist es ja auch allgemein gültig und gefühlt die einzige Wahrheit, dass das Produkt das er gekauft hat das beste für alle sein muss. Ohne dass er die einzelnen Stellenwerte der Kaufargumente anderer Menschen nur im Ansatz kennt. Nur weil andere kein Stück besser sind, kann ich es mit gutem Gewissen vertreten so zu sein wie ich bin. Mit Leuten für die Spaß und Lebensfreude keine wichtigen Kriterien für oder gegen Entscheidungen sind diskutiere ich einfach gar nicht mehr.
 
Julian96 schrieb:
Vielleicht bin ich auch nur ein bockiges Kind, aber dann steh ich auch dazu, mein Kopf funktioniert halt so primitiv.

dem ist denke ich nichts hinzuzufügen, ich hatte quasi die gleiche Assoziation ... Selbsterkenntnis, auch in Form von Ergüssen in Internetforen, ist ja immer der erste Weg zur Besserung ....
 
Zur Besserung fehlt noch der Wille nach Veränderung, den vermisse ich aber nicht. Als Kind war ich wie viele am glücklichsten und unbeschwertesten im Leben. Davon will ich so viel wie möglich behalten. :wink:
 
Julian96 schrieb:
Zur Besserung fehlt noch der Wille nach Veränderung, den vermisse ich aber nicht. Als Kind war ich wie viele am glücklichsten und unbeschwertesten im Leben. Davon will ich so viel wie möglich behalten. :wink:

Auch das ist eine klassische und auch gerne gewählte Geisteshaltung. Ist ja auch jedem selbst überlassen. ich würde damit dann aber auch davon absehen, bei aktuellen Veränderungen der Welt mitzureden, wenn man von sich selber weiß, das man eigentlich nur seine Kindheit zurückhaben will. Legitim, aber mann sollte halt dann nicht mit seinen eigenen Kindern diskutieren ... .
 
Bei aktuellen Geschehnissen auf der Welt diskutiere ich nur mit, weil ich mich dagegen wehre dass mir solange ich lebe nicht das genommen wird wofür ich lebe.

Aufgrund meiner Einstellung ist es wiederum nur logisch gar keine Kinder zu wollen.

In meinen Augen ist das zentrale Problem von uns die deutlich zu hohe Weltbevölkerung. Wenn wir mit einem durchschnittlichen deutschen Lebensstandard mehr als 3 Erden bräuchten um allen die gleichen Rechte zuzuschreiben, dann können sich die wenigsten wohl überhaupt vorstellen auf wie viel sie verzichten müssten. Und letztlich kommen dann eh nur 2 weitere Milliarden Menschen nach und wir stehen am gleichen Punkt.

Aber das ist dann auch wieder ein ganz anderes Thema.

Der eine meint halt man müsste das Leben ändern um mehr Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit zu schaffen und es fällt ihm leicht dafür auf Dinge im Leben zu verzichten. Mir fällt es halt schwer auf die Dinge im Alltag zu verzichten. Auf Kinder zu verzichten ist dagegen kein Verlust für mich. Wenn dafür alles andere bewahrt werden kann.

In meinen Augen kann es ein weiter so bei der Weltbevölkerung nicht geben. Mit 1 Mrd Menschen die nach dem heutigen deutschen Lebensstandard leben würden, hätten wir wohl keine Probleme.

Dass man für diese Einstellung gerne hören muss man wäre ein Egoist, wo es doch andere sind die ständig meinen man müsste denken wie sie und die im Leben nicht auf sowas wie die eigenen Kinder verzichten würden weil ihnen die zu wertvoll sind, das ist mir letztlich schleierhaft.
Am Ende verzichte ich doch genauso auf etwas wie andere, mit dem Unterschied, dass ich nur einmal verzichten muss. Nach mir kommt kein Kind nach das wieder verzichten müsste und auch dessen Kind müsste nicht wieder verzichten. Und andere können dafür ihre gewohnte uneingeschränkte Lebensweise behalten. Was ist daran egoistischer wie wenn ein anderer von mir erwartet ich müsste mein Leben ändern weil ihm sonst nicht in den Kram passt? Da geht es doch auch nur um das bewahren von gewohntem und das was einem selbst am wichtigsten ist.
 
flamesoldier schrieb:
Julians Roundhouse-Ragekick gegen Tesla ist sehr amüsant. Noch mehr kann man den Youtube-Influencern ja kaum auf den Leim gehen und gleichzeitig absolute Ahnungslosigkeit vom Thema demonstrieren. Wenn Blinde über Farben sprechen ;)

Dem ist nichts hinzuzufügen. Was für ein wirrer Haufen an Vorurteilen, Pauschalisierungen usw.

Roundhouse-Ragekick ist gut :lach:

BTT:
Audis Hartplastikkoffer Q4 scheint ähnlich gut wegzugehen wie der Rest der ID-Familie. Im Radio nerven sie schon tagelang mit penetranter Werbung für die Kiste. Selten war der Spruch Vorsprung durch Technik deplazierter.
 
Um diese Vorteile und Pauschalisieringen zu relativieren muss ich sagen, meine Denkweise dabei ist folgende. Innerhalb der Radfahrer gibt es eine Gruppe die das Auto generell weg haben will, innerhalb der Tesla Fahrer gibt es eine Gruppe die so sind wie ich beschrieben habe, innerhalb der Gruppe der Veganer und Vegetarier gibt es die extremen...

Ob das einer von 1000 ist oder die Hälfte ist völlig egal, ich mache grundsätzlich nichts was Leuten die ich nicht ab kann zu Gute kommt.

In der Politik und den Medien wird auch ständig über 0,000x Prozent der Bevölkerung berichtet die sich auf der Straße festkleben. Obwohl das keine Relevanz hat. Um eine Pauschalisierung und Verurteilung irgendwelcher Leute geht es mir hier absolut gar nicht. Es geht mir darum dass einer von 1000 auf mich so negativ wirken kann, dass er mir einen ganzen Aspekt des Alltags einfach verdirbt. Zum Leid aller 999 anderer Menschen die einfach nur normal sind.

Und da ich sehr viele Leute kenne denen es tag täglich genau gleich geht, fällt es mir schwer zu verstehen warum man das hier offenbar so gar nicht begreifen kann.

Das ist wie das Image einer Firma, du kannst 20 Jahre immer gut dastehen, wenn du es mit einer Aktion verkackt hast machst du diesen Ruf nie wieder gut. Dass das dann halt unbewusst auch 99% Unschuldige trifft, ist etwas das in unserer Gesellschaft jeden Tag an jeder Ecke passiert. Im kleinen wie im großen.
 
Hat das alles noch irgendwas mim Thema Auto zu tun ??
 
Nur dass es durchs Thema Auto halt mal wieder bei mir angestoßen wurde.
Wenn ich das Gefühl habe man missversteht mich oder unterstellt mir mehr als ich im Sinn hatte, dann erkläre ich mich halt.

Ich kann auch sagen find ich einfach alles Scheiße, macht doch was ihr wollt. Ist offenbar das was im Internet heutzutage lieber gelesen wird.

Aber ich habs schon verstanden ich werde da nichts mehr zu sagen. In Zukunft lasse ich Hintergründe warum ich wie denke einfach weg. :roll:
 
Das wiederum hat natürlich viel mit dem Thema Auto zu tun.
 
So richtig viel hat die Veranstaltung mit dem Threadtitel "Auto" aber auch nicht zu tun, oder?

Ab nächster Woche starten die Auslieferungen des überarbeiteten Model 3. Bin gespannt, ob sie das Fahrwerk und die Geräuschkulisse optimiert bekommen haben. Ist mittlerweile schon fast die Ausnahme, wenn ein BEV nicht als SUV auf den Markt kommt. Vielleicht drehe ich trotz des Muskeltiers an der Spitze des Unternehmens eine Runde, ob die Kiste für ein paar kilometerintensive Jahre was taugt. Da steht das M3LR ziemlich konkurrenzlos dar. Leider.
 
Ist ja nur um ein Jahr vorgezogen, ab 2025 wäre sowieso Schluss gewesen. Die bei VW werden gemerkt haben, dass sie sowieso kaum mehr Verbrenner verkaufen und dann kann man mit dem vorzeitigen Ausstieg auch noch etwas positive Publicity generieren.
 
Anderes Land, andere Mentalität, sprich dort gibt man den Leuten das Gefühl auch in Zukunft genug Strom zu haben.
Hier ist es genau ungekehrt, mindestens 50% der Stromergegner sind das einzig und alleine wegen der Strompolitik im 2022.
Einfach mal machen lassen und sehen was passiert und was es für Tricks gibt es zu umgehen.
Finanzieren kann man es über den Ölverkauf, nennen tut man es am ehesten wohl Scheinheilig
Es muss nicht immer alles klappen, in den USA gibt es auch noch immer Alkohol.
 
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