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Auto ...

Theo schrieb:
Anderes Land, andere Mentalität

das interessante daran ist, dass Norwegens wichtigster Wirtschaftszweig der Oel- (und Gas-) export ist....
 
Norwegen ist der neuntgrößte Erdölexporteur weltweit:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/227060/umfrage/die-groessten-oelexporteure-weltweit/#:~:text=Das%20Ranking%20der%20gr%C3%B6%C3%9Ften%20Erd%C3%B6lexporteure,Abstand%20auf%20die%20nachfolgenden%20Pl%C3%A4tze.
Da kann man es sich schon mal leisten daheim einen auf "grün" zu machen...

Und die meisten Klimawandelleugner sitzen laut SZ auch in Norwegen:
orweger haben einen Ruf als nüchterne Bürger, die ihren Wissenschaftlern vertrauen. Ausgerechnet die Klimawissenschaftler scheinen sie davon allerdings auszunehmen. Die Überraschung war groß vor ein paar Wochen, als eine europaweite Umfrage im Rahmen des EU-Programms Horizon 2020 ergab, dass die meisten Klimawandelleugner unter den befragten Nationen in Norwegen saßen: Während acht von zehn Italienern angaben, der Klimawandel sei menschengemacht, glaubten das gerade mal sechs von zehn Norwegern.
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/norwegen-oelindustrie-gasindustrie-russland-1.5628612
 
Na bei deren Strompreisen würde ich die Ölsuppe auch lieber verticken und BEV fahren.
 
Wurzelsepp schrieb:
Ist ja nur um ein Jahr vorgezogen, ab 2025 wäre sowieso Schluss gewesen. Die bei VW werden gemerkt haben, dass sie sowieso kaum mehr Verbrenner verkaufen und dann kann man mit dem vorzeitigen Ausstieg auch noch etwas positive Publicity generieren.
Die Verkaufszahlen im Verbrennersegment wären interessant.
Hierzulande scheint es wahrscheinlich, dass diese vor dem Verbot (2035?) nochmals hochschießen und dann bis zum Schluss solche verkauft werden.
 
Hauptsache die Norweger kaufen mir/uns die Gebrauchten wie neu BEVs ab....
 
Ohne Worte...
Genau das ist doch Teil des Problems. Wir subventionieren in DE mit viel Geld E-Autos, die viele Käufer nur aufgrund der Subventionen kaufen, und die Käufer verkaufen die Autos dann nach der Haltefrist wieder ins Ausland um sich das nächste subventionierte Auto zu kaufen.
Zum Glück funktioniert das nicht mehr so gut wie noch vor 1 oder 2 Jahren und der ein oder andere Dauerkäufer/-verkäufer hat sich dabei eine blutige Nase geholt...

In anderen Ländern ist man da schon viel weiter und hat z. B. E-Fuels schon längst an der Tankstelle verfügbar, so z. B. in Italien.
Oft noch keine 100% E-Fuels aber Beimischungen zum fossilen Sprit, die direkt helfen die Verbrenner zumindest im Anteil der Beimischungen Klimaneutal zu machen.
Aber soweit denke unser Politiker nicht. Ideologie kommt hier meist vor Realität.
 
Mt. Cervino schrieb:
Zum Glück ...
Aber soweit denke unser Politiker nicht. Ideologie kommt hier meist vor Realität.

Das kurze Zitat reicht doch zur Beschreibung des Dilemmas.
Ich nehme diese Förderungen solange mit, wie es möglich ist. Auch wenn ich sie unsinnig finde.
Schließlich fördere ich mit meinen Steuern diesen Salat und noch tausend anderen Unfug mit. Geben und nehmen.
 
Mt. Cervino schrieb:
In anderen Ländern ist man da schon viel weiter und hat z. B. E-Fuels schon längst an der Tankstelle verfügbar, so z. B. in Italien.
Oft noch keine 100% E-Fuels aber Beimischungen zum fossilen Sprit, die direkt helfen die Verbrenner zumindest im Anteil der Beimischungen Klimaneutal zu machen.
Aber soweit denke unser Politiker nicht. Ideologie kommt hier meist vor Realität.

Super E10 ist genau das. Da sind 10% Ethanol aus klimaneutralen Quellen dabei.
Ein größerer Anteil an E-Fuels ist energetischer und ökonomischer Unsinn. Das Zeug verbraucht so viel Energie in der Erzeugung, da kannst Du bald doppelt so weit Fahren wenn Du gleich den Strom nutzt.
 
Äh nein das ist nicht das gleiche. Ethanol ist Biosprit aus Pflanzen, E-Fuel ist Sprit der synthetisch mit Strom hergestellt wird. Die einzige Gemeinsamkeit ist das E im Namen, ansonsten hat das eine mit dem anderen gar nichts gemeinsam.
Es gibt Länder die fahren mit 100% Biosprit. Und das schon seit vielen Jahren. Das ist keine moderne Erfindung. In der Herstellung ist der deutlich einfacher als synthetischer Kraftstoff, fragwürdig ist hier nur dass landwirtschaftliche Fläche im großen Stil zur Erzeugung von Kraftstoff verwendet wird.
Anders sieht es da mit Abfallprodukten aus die ohnehin anfallen oder sogar mit zusätzlichem Energieaufwand gesondert entsorgt werden müssten.
Wahrscheinlich könnte man allein aus den Abfallprodukten genug Biokraftstoff erzeugen um immerhin den Bedarf aller Oldtimer in Deutschland zu decken. Redet auch keiner drüber, entspricht halt auch nicht der Ideologie.
 
Das etwas weiter gedacht würde das zusätzliche Ressourcen freisetzen, wenn man beispielsweise den Export landwirtschaftlicher Produkte und Lebensmitteln aus der EU verböte (ausgenommen Nothilfslieferungen) und die dadurch freiwerdenden Flächen zur Biospriterzeugung nutzen würde. Das würde nicht nur Exportsubventionen sparen sondern beispielsweise auch die Schädigung der lokalen Landwirtschaft in Entwicklungsländern endlich mal beenden; das unsinnige Verbrenneraus wär dann Geschichte und Biodiesel als Co2 - neutrales Heizöl auch für Ölheizungen nutzbar.
Ich denke um die Klimawende noch zu schaffen müssen ausnahmslos alle verfügbaren Möglichkeiten genutzt werden, ansonsten wird das nix mehr.
 
Julian96 schrieb:
Äh nein das ist nicht das gleiche. Ethanol ist Biosprit aus Pflanzen, E-Fuel ist Sprit der synthetisch mit Strom hergestellt wird. Die einzige Gemeinsamkeit ist das E im Namen, ansonsten hat das eine mit dem anderen gar nichts gemeinsam.
Ist schon klar, der erste Satz war auf Biospritanteil im Kraftstoff bezogen und der 2 Satz war auf E-Fuels als Ersatz die Antwort. War vielleicht missverständlich...

Julian96 schrieb:
Es gibt Länder die fahren mit 100% Biosprit. Und das schon seit vielen Jahren.

Den Sprit gibt es schon lange. Hab ich auch schon getankt. Aber bitte - 100% Biosprit in einem ganzem Land? Das wäre mir neu...
Rechnet das doch mal durch wie viel Landwirtschaftsfläche gebraucht würde um den gesamten Verkehr mit Biosprit zu versorgen :stupid:
Klar, es wird noch nicht alles genutzt was evtl. möglich wäre (Abfälle, etc.), aber das zum Gesamtmarkt ist das ein Tropfen auf den heissen Stein.

Ich habe den Eindruck Ihr sucht nur mal wieder Argumente um Eure Haltung zu begründen. Lasst es sein, und steht einfach dazu das Ihr keinen Bock habt auf Eure Verbrenner zu verzichten.
Das wäre Ehrlich und würde nicht so zum Wiederspruch führen.
 
Mt. Cervino schrieb:
Ohne Worte...
Genau das ist doch Teil des Problems. Wir subventionieren in DE mit viel Geld E-Autos, die viele Käufer nur aufgrund der Subventionen kaufen, und die Käufer verkaufen die Autos dann nach der Haltefrist wieder ins Ausland um sich das nächste subventionierte Auto zu kaufen.
Zum Glück funktioniert das nicht mehr so gut wie noch vor 1 oder 2 Jahren und der ein oder andere Dauerkäufer/-verkäufer hat sich dabei eine blutige Nase geholt...

In anderen Ländern ist man da schon viel weiter und hat z. B. E-Fuels schon längst an der Tankstelle verfügbar, so z. B. in Italien.
Oft noch keine 100% E-Fuels aber Beimischungen zum fossilen Sprit, die direkt helfen die Verbrenner zumindest im Anteil der Beimischungen Klimaneutal zu machen.
Aber soweit denke unser Politiker nicht. Ideologie kommt hier meist vor Realität.

In Italien gibts keine Tankstellen mit E-Fuels. HVOs sind keine E-Fuels!

100 %iger Biosprit wie E100 hat sich nicht durchgesetzt, das hat einen einfachen Grund: reines Ethanol ist aggressiv gegenüber jeglichem Dichtungsmaterial. Auch in Brasilien wo viel E85 getankt wird sind die Autos mit resistenteren Materialien im Einspritzsystem ausgestattet. Oldtimer wird man damit in kürzester Zeit ruinieren.
 
Ich meinte 100% igen also reinen Biosprit, nicht dass ein Land zu 100% mit Biosprit fährt.
In Brasilien zum Beispiel setzt man relativ stark darauf, da der sogar billiger ist als Sprit aus Öl.

Dass ich den Verbrenner nicht hergeben will und das hauptsächlich aus subjektiven Vorlieben habe ich schon geradezu gebetsmühlenartig über dutzende Seiten immer und immer wieder mal geschrieben. Wenn man dann immernoch was vorgeworfen kriegt, weiß ich halt auch nicht mehr weiter. :roll:

Ein Auto, das neben dem Haus zweitteuerste Produkt das ich mir im Leben so kaufe, kaufe ich zu 100% so wie es mir am praktikabelsten ist und wie es mir am besten gefällt. Für so viel Geld würde ich auch keine 5% Kompromiss eingehen, nur weil irgendwer meint mir seine widerum subjektive Logik aufdrängen zu müssen.

Und da weder die Finanzen, noch der Umweltschutz besonders weit oben stehen bei meinen Kaufgründen fürs Auto, sondern die Unabhängigkeit und der Fahrspaß (der widerum auch subjektiv ist und bei mir noch nie in einem E Auto aufkam), überzeugt man mich da halt auch nicht von. Würden die Finanzen und die Umwelt bei mir oben sehen, würde ich mir generell kein Auto kaufen, auch kein elektrisches.
 
Julian96 schrieb:
Ich meinte 100% igen also reinen Biosprit, nicht dass ein Land zu 100% mit Biosprit fährt.
In Brasilien zum Beispiel setzt man relativ stark darauf, da der sogar billiger ist als Sprit aus Öl.

Dass ich den Verbrenner nicht hergeben will und das hauptsächlich aus subjektiven Vorlieben habe ich schon geradezu gebetsmühlenartig über dutzende Seiten immer und immer wieder mal geschrieben. Ein Auto, das neben dem Haus zweitteuerste Produkt das ich mir im Leben so kaufe, kaufe ich zu 100% so wie es mir am praktikabelsten ist und wie es mir am besten gefällt. Für so viel Geld würde ich auch keine 5% Kompromiss eingehen, nur weil irgendwer meint mir seine widerum subjektive Logik aufdrängen zu müssen.
Kannst du dich dabei vom Angebot auf dem Markt und geltenden Gesetzen abkoppeln?

ralleycorse schrieb:
Ein größerer Anteil an E-Fuels ist energetischer und ökonomischer Unsinn. Das Zeug verbraucht so viel Energie in der Erzeugung, da kannst Du bald doppelt so weit Fahren wenn Du gleich den Strom nutzt.
Das stimmt so nicht. BEV haben ca. 70% Wirkungsgrad, E-Fuels fast 20%. Also kommst du mit dem BEV mindestens 3x so weit mit der gleichen Energiemenge.

Mt. Cervino schrieb:
In anderen Ländern ist man da schon viel weiter und hat z. B. E-Fuels schon längst an der Tankstelle verfügbar, so z. B. in Italien.
Oft noch keine 100% E-Fuels aber Beimischungen zum fossilen Sprit, die direkt helfen die Verbrenner zumindest im Anteil der Beimischungen Klimaneutal zu machen.
Aber soweit denke unser Politiker nicht. Ideologie kommt hier meist vor Realität.
Bisher hat die Ideologie des Wirkungsgrads und der Wirtschaftlichkeit den Durchbruch bei den E-Fuels verhindert. 😉
 
GIFWilli59 schrieb:
Kannst du dich dabei vom Angebot auf dem Markt und geltenden Gesetzen abkoppeln?
Also da man heute noch mit über 100 Jahre alten Fahrzeugen unterwegs sein kann und sich gegebenenfalls auch ein Auto auf Vorrat anschaffen könnte ist man da doch ziemlich frei würde ich behaupten.
Bisher hat die Ideologie des Wirkungsgrads und der Wirtschaftlichkeit den Durchbruch bei den E-Fuels verhindert. 😉
Und die individuelle Denkweise des Menschen hat wiederum den Durchbruch dieser Idiologie verhindert. Immerhin hat man es auf Biegen und Brechen mit mehreren 1000€ Prämie gerademal geschafft, dass 80% der Neufahrzeuge immernoch einen Verbrenner haben. Und nachdem der erste Hype aufs E Auto offenbar abflaut, alle die den neusten scheiß immer haben müssen sich erstmal eingedeckt haben und die Prämien zurückgenommen wurden, sind die Neuzulassungen bei den E Auto direkt wieder deutlich eingebrochen.

Keine techische Logik der Welt, keine Funktion, kein Produkt wird sich je durchsetzen wenn der Mensch es schlicht nicht will. Stichworte Curved oder 3D Fernsehen.
 
Julian96 schrieb:
GIFWilli59 schrieb:
Kannst du dich dabei vom Angebot auf dem Markt und geltenden Gesetzen abkoppeln?
Also da man heute noch mit über 100 Jahre alten Fahrzeugen unterwegs sein kann und sich gegebenenfalls auch ein Auto auf Vorrat anschaffen könnte ist man da doch ziemlich frei würde ich behaupten.
Bisher hat die Ideologie des Wirkungsgrads und der Wirtschaftlichkeit den Durchbruch bei den E-Fuels verhindert. 😉
Und die individuelle Denkweise des Menschen hat wiederum den Durchbruch dieser Idiologie verhindert. Immerhin hat man es auf Biegen und Brechen mit mehreren 1000€ Prämie gerademal geschafft, dass 80% der Neufahrzeuge immernoch einen Verbrenner haben. Und nachdem der erste Hype aufs E Auto offenbar abflaut, alle die den neusten scheiß immer haben müssen sich erstmal eingedeckt haben und die Prämien zurückgenommen wurden, sind die Neuzulassungen bei den E Auto direkt wieder deutlich eingebrochen.

Keine techische Logik der Welt, keine Funktion, kein Produkt wird sich je durchsetzen wenn der Mensch es schlicht nicht will. Stichworte Curved oder 3D Fernsehen.

Interessant. Das was da zitiert ist habe ich nie geschrieben :lol:

Edit: Und nu isses weg :D

Edit die 2.: Vieleicht hat sich ja nur mein Browser verschluckt? Sah so aus:
 

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Nein ich hatte da aus versehen einen Quote im Quote drin, habs aber direkt korrigiert.
 
Julian96 schrieb:
Und nachdem der erste Hype aufs E Auto offenbar abflaut, alle die den neusten scheiß immer haben müssen sich erstmal eingedeckt haben und die Prämien zurückgenommen wurden, sind die Neuzulassungen bei den E Auto direkt wieder deutlich eingebrochen.
Keine techische Logik der Welt, keine Funktion, kein Produkt wird sich je durchsetzen wenn der Mensch es schlicht nicht will.

Na ist doch klar, dass die BEV-Zulassungen in Abhängigkeit der Prämien schwanken. Zum 01.09. war Sense für Firmenwagen. Also wurden möglichst viele Zulassungen vorgezogen.
Privat kommt das jetzt nochmal zum Jahresende.
Aber auf lange Sicht gesehen werden sich die BEV in deutlich größerer Breite als bislang bei Neuwagen durchsetzen. Ob du willst oder nicht. Verbrenner werden in D allerdings ebenfalls noch lange gebraucht weiterleben.
Da bin mir ebenfalls ziemlich sicher. Je nach Enwicklung der Besteuerung von Emissionen könnte der Spaß allerdings immer teurer werden.
 
Ich habe auch immer wieder betont, dass ich nichts dagegen habe dass sich die für die Masse bessere und interessantere Technologie durchsetzt. Ich habe nur etwas gegen Verbote, zumal ich für den teuren Spaß wie du ja schreibst selber bezahle.
Auch Pferdekutschen sind heute noch erlaubt, obwohl sie von unter 1% der Bevölkerung genutzt werden.
 
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