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Auto ...

Ich kenne jemanden der regelmäßig mit einem EQE zwischen Vorarlberg und Köln mit ein mal laden und flotten Geschwindigkeiten fährt. Ist auch problemlos möglich.
 
bastian-m schrieb:
Man darf eines bei der Diskussion nie vergessen: Die BEV-Technik ist noch so jung - da ist noch ganz viel in der Pipeline in den nächsten Jahren und Jahrzehnten was Ladegeschwindigkeit, Rohstoffproblematik, Reichweite, Zyklenfestigkeit usw. angeht.
Dafür, dass die eMobilität wahrscheinlich ungefähr so ausentwickelt ist wie ein Ford Model T von 1920, schlagen sie sich doch schon ganz gut im Vergleich mit einer Technologie, die 150 Jahre Entwicklungszeit hinter sich hat.

Um so mehr sollte es einem zu denken geben, dass heute schon mit dem Verbot der bisherigen Technologie gewunken wird, während die andere noch in den Kinderschuhen steckt. Es stecken momentan so viele neue Akkutechnologien und andere Ideen in der Entwicklungsphase und anstatt diese im Entwicklungslabor zu fördern und möglichst schnell auf den Markt zu bringen verschwendet man momentan massiv wertvolle Rohstoffe indem man eine unausgereifte Technologie in die Masse boxen will. Man prangert den Ölverbrauch und den entstehenden Umweltschaden (zu Recht) an, verballert aber gleichzeitig leichtfertig Rohstoffe die wir vielleicht in 20 Jahren noch dringend brauchen könnten. Für mich ist das völlig unverständlich. Da hat man Jahrzehnte lang unausgereifte Verbrenner gebaut (die Motoren sind ja erst in den letzten 20 Jahren deutlich effizienter geworden), beklagt sich heute über deren Ineffizienz und Ressourcenverschwendung, macht es beim Elektroauto aber nochmal genau gleich :wall:
Die Käufer sind mir aber teils auch ein Rätsel. Menschen die auf den neuesten Scheiß abfahren kaufen sich teuer das Zeug von dem man weiß dass es bereits in 5 Jahren technisch völlig überholt sein wird. :lol: Aber das war bei Smartphones und 4k Fernsehen ja nicht anders, man muss zum Glück nicht alles verstehen.

Ich habe das schonmal geschrieben, in meinen Augen ist da viel Augenwäscherei dabei. Denn wem es wirklich um die Umwelt geht der besitzt gar kein Auto und fährt mit Bus und Bahn, ein Elektroauto zu fahren ist für mich nur ein bischen das Gewissen beruhigen aber trotzdem zu egoistisch/verwöhnt/eitel zu sein um ernsthaft auf etwas verzichten zu wollen. Auf mich macht das bei sehr vielen Leuten immer wieder einen scheinheiligen und nicht sehr sympathischen Eindruck. Dann soll man lieber dazu stehen, dass es einem eigentlich egal ist und der eigene Wohlstand wichtiger ist.
Man kann es natürlich auch so sehen dass man ohne groß aus seiner Komfortzone zu müssen dennoch wenigstens etwas zur Verbessung beiträgt. Kann man von halten was man will, aber ich nehme es zu oft eher negativ war. Vielleicht liegt das auch allein daran, dass die meisten Elektroautos teuer sind und damit eher was für gut betuchte sind, die dann auch zeigen wollen, dass sie gut betucht sind.
 
@Rohstoffverbrauch: die meisten Bestandteile eines Akkus können wieder recycelt werden - der verbrannte Treibstoff kann bisher nur mit extremstem Aufwand wieder aus der Luft gefiltert werden (CO2 Capture) und muss dann aufwändig wieder in neuen Treibstoff umgewandelt werden.

@Verbrennerverbot: ja, gewisserweise hast du recht. Aber ohne klare Verbote bzw. terminliche gesetzliche Vorgaben, wäre der Anreiz der Hersteller, am Status quo etwas zu ändern, eher wenig vorhanden gewesen. Schon Ende der 90ger Jahre wurden erste Elektrofahrzeuge gebaut und dann konsequent missachtet (Stichwort GM EV1). Firmen bzw. Konzerne haben die Tendenz, am Status Quo festzuhalten.
 
Man könnte auch einfach die Reduktion von Schadstoffen/Treibhausgasen bis Jahr X zur Vorgabe machen ohne einen Weg vorzuschreiben. Mit entsprechend scharfen Strafen bei nicht erreichen des Ziels.
Ich fände es auch privat deutlich motivierender wenn mein Leben mehr ganzheitlich bilanziert würde und ich selbst wählen könnte wie ich das vorgegebene Ziel erreiche ohne das man in einzelnen Bereichen gezielt getreten wird.

Echtes Recycling gibt es nicht wirklich, das ist alles downcycling. Aktuell kann man 90% der Rohstoffe unter großem finanziellen und energetischem Aufwand recyclen. Man kann auch Plastik recyclen und trotzdem ist es wenn mans genau nimmt eine ökologische Sauerei. Man muss den Faktor Mensch mit berücksichtigen, nur weil es technisch geht, heißt es noch lange nicht, dass es auch in vollem Umfang so gemacht wird. Siehe Plastik.
Auch wenn man nur 10% wegwirft + zusätzlicher Energieverbrauch, rechtfertigt das in meinen Augen keine sinnlose Ressourcenverschwendung. Schon gar nicht wenn man darauf abzielt ökologisch sauber zu sein.

Wenn ich daran denke, wie schnell man einen Impfstoff gegen Corona entwickelt hat, einfach nur weil das Geld mal frei verfügbar war und man weltweit mehr oder weniger zusammengearbeitet hat, da könnte man einfach mal ordentlich Mittel in sämtliche Entwicklungen stecken und man hätte in ein paar Jahren alles was momentan in der Experimentierkiste steckt ordentlich marktreif und bezahlbar. Stattdessen macht man es jetzt auf diesen in meinen Augen sinnlosen und beschwerlichen weg.
 
NeusserGletscher schrieb:
Oscar schrieb:
Weiss nicht in welcher Alarmbranche du dich betätigst, aber die Zahl 99% aller Alarme sind Fehlalarme stimmt zumindest im Feuerwehrbereich hinten und vorne nicht, das kann ich aus erster Hand sagen.

Die Aussage aus einem Fachmagazin bezog sich auf Einbruchmeldeanlagen. Ich nehme an, Deine Aussage bezieht sich auf alle eingehenden Notrufe und nicht nur die von Brandmeldeanlagen.

Ok dann hab ich deine Aussage falsch interpretiert zu einbruchmeldeanlagen kann ich nichts sage da kenn ich mich net mit aus. Meine Aussage hingegen hast du richtig interpretiert 🙈
 
Julian96 schrieb:
Man könnte auch einfach die Reduktion von Schadstoffen/Treibhausgasen bis Jahr X zur Vorgabe machen ohne einen Weg vorzuschreiben. Mit entsprechend scharfen Strafen bei nicht erreichen des Ziels.
Ich fände es auch privat deutlich motivierender wenn mein Leben mehr ganzheitlich bilanziert würde und ich selbst wählen könnte wie ich das vorgegebene Ziel erreiche ohne das man in einzelnen Bereichen gezielt getreten wird.

Echtes Recycling gibt es nicht wirklich, das ist alles downcycling. Aktuell kann man 90% der Rohstoffe unter großem finanziellen und energetischem Aufwand recyclen. Man kann auch Plastik recyclen und trotzdem ist es wenn mans genau nimmt eine ökologische Sauerei. Man muss den Faktor Mensch mit berücksichtigen, nur weil es technisch geht, heißt es noch lange nicht, dass es auch in vollem Umfang so gemacht wird. Siehe Plastik.
Auch wenn man nur 10% wegwirft + zusätzlicher Energieverbrauch, rechtfertigt das in meinen Augen keine sinnlose Ressourcenverschwendung. Schon gar nicht wenn man darauf abzielt ökologisch sauber zu sein.

Wenn ich daran denke, wie schnell man einen Impfstoff gegen Corona entwickelt hat, einfach nur weil das Geld mal frei verfügbar war und man weltweit mehr oder weniger zusammengearbeitet hat, da könnte man einfach mal ordentlich Mittel in sämtliche Entwicklungen stecken und man hätte in ein paar Jahren alles was momentan in der Experimentierkiste steckt ordentlich marktreif und bezahlbar. Stattdessen macht man es jetzt auf diesen in meinen Augen sinnlosen und beschwerlichen weg.
ja, die Vorgaben bei der Reduktion wäre auch eine Möglichkeit gewesen. Ist halt immer fraglich, ob da nicht irgendwelche Schlupflöcher gefunden worden wären (Dieselgate, aktuelle Verbrauchswerte bei Hybrigen etc.).

Bei Kunststoff gibt es einige sortenreine Sorten, die sehr gut recycelt werdne können (z.b. PET). Aber klar, alles, was nicht dem Kreislauf wieder zugeführt wird, fällt weg. Aber bei rohölbasierten Treibstoffen ist alles weg - da gibt es keine Recyclingmöglichkeit, es ist komplett weg.
 
bastian-m schrieb:
Man darf eines bei der Diskussion nie vergessen: Die BEV-Technik ist noch so jung - da ist noch ganz viel in der Pipeline in den nächsten Jahren und Jahrzehnten was Ladegeschwindigkeit, Rohstoffproblematik, Reichweite, Zyklenfestigkeit usw. angeht.
Dafür, dass die eMobilität wahrscheinlich ungefähr so ausentwickelt ist wie ein Ford Model T von 1920, schlagen sie sich doch schon ganz gut im Vergleich mit einer Technologie, die 150 Jahre Entwicklungszeit hinter sich hat.

Da bin ich bei dir. Wenn ich den Fortschritt der Akkukapazität und Ladegeschwindigkeit des kommenden Taycan sehe, wird es wahrscheinlich in 5-6 Jahren auch für meine Belange zu einigermassen bezahlbaren Preisen passen.
 
bastian-m schrieb:
Die BEV-Technik ist noch so jung - da ist noch ganz viel in der Pipeline in den nächsten Jahren und Jahrzehnten was Ladegeschwindigkeit, Rohstoffproblematik, Reichweite, Zyklenfestigkeit usw. angeht.
Dafür, dass die eMobilität wahrscheinlich ungefähr so ausentwickelt ist wie ein Ford Model T von 1920, schlagen sie sich doch schon ganz gut im Vergleich mit einer Technologie, die 150 Jahre Entwicklungszeit hinter sich hat.

Nur zur Info. Das erste E-Mobil fuhr bereits 1881 auf den Straßen. Fünf Jahre, bevor Carl Benz sein "Fahrzeug mit Gasmotorenbetrieb" zum Patent anmeldete. Fahrzeuge mit batterie-elektrischem Antrieb gab es seit dem immer wieder. Unter anderem experimentierte Volkswagen in den 1970ern mit umgebauten Transportern.

Solche Konzepte konnten sich seinerzeit nicht durchsetzen. Die Batterien waren zu schwer, die Reichweite begrenzt und die Ladezeiten zu lang. Die "Ladezeiten" eines Benziners, der 500 kWh in wenigen Minuten in seinen Tank laden kann, werden bis heute von Batterien nicht erreicht.
 
Oscar schrieb:
F. Feser schrieb:
Da ist das genauso - ich glaube je nach Ort der Auslösung (Heimatnah oder nicht…) hatten die Kollegen von Oscar eher Freude an Übungseinsatz beim Kollegen ;-)

🤣 Auslösung war im Ausland. Aber die Einsatzkräfte kannte ich auch teilweise. Bei den weiteren Auslösungen wurde ich ja angesprochen und konnte sagen dass nix ist. Kam also keiner.

Kosten kommen keine ist mir versichert worden.

Wir haben in der Feuerwehr öfter e-call einsätze meistens fehlauslösungen. Auch wir stellen da nichts in Rechnung.

Hab die Diskussion gerade erst gesehen...

Kurze Info hier zur aktuellen Rechtslage in Bayern: Nach dem BayFwG gibt es derzeit keinen Tatbestand, um Feuerwehr-Einsatzkosten bei E-Call Fehlalarmen abrechnen zu können. Ich vermute jedoch, dass dies bei der nächsten Gesetzesänderung berücksichtigt und ein entsprechender Tatbestand in Art. 28 Abs. 2 BayFwG aufgenommen wird.
 
Aus dem Artikel:
Nach Auskunft der Straßenverkehrspolizei Bozen sind derzeit in Südtirol in solchen Fällen keine Strafen zu erwarten.

Und genau so kenne ich es. Selbst bei Kontrollen hat sich noch nie einer für meine Bikes hinten drauf (ohne Warntafel) interessiert.
Ist wohl ähnlich wie mit der Versicherung auf den Pisten.
 
Tja, ist halt die Frage, wohin man fährt und an wen man gerät.
Fakt ist, dass das alte Gesetz neu interpretiert worden ist und in bestimmten Regionen zu Strafen führen kann. Wie man mit der Info umgeht, muss jeder für sich entscheiden.
 
Wie immer in Italien. Neue Gesetze erlassen aber hinterher interessiert es niemanden.
Nicht den Autofahrer, nicht den Carabinieri. Nur den German Angst Touristi ;).
Oder ist jemand beim Skipasskauf oder Skifahren in IT schon mal nach seiner Haftpflichtversicherung gefragt worden?
 
Hab mal wieder was neues was auf meiner "Muss man mal gehabt und gefahren haben" Liste weit oben stand. 1989er VW Scirocco 2 als Sondermodell Scala, 1.8er 95 PS mit bereits stattlichen 300000km auf dem Buckel, eine komplette Motorüberholung hatte er jedoch vor 16 Jahren schon mal bekommen. Läuft bei mir nun erstmal als Daily da er dank Frontantrieb und geräumigem Innenraum (Skier gehen rein) wunderbar alltagstauglich ist.

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Viele Grüße
 
Einen VW hätte ich dir nun wirklich nicht zugetraut! ;-)

Weißt du, bei welchem Km-Stand die Überholung gemacht wurde?
 
Kultige Kiste. Scala in weiß ist dann quasi die Krönung der 90er :lach: . Ich find's geil. :top:
Mit der Kombi spätes Baujahr plus 1,8er müssen 300000km noch längst nicht das Ende der Fahnenstange sein.
Meistens bedeuten zu viele und aufwändige Schweißarbeiten ja eher den Scirocco-Tod.
 
GIFWilli59 schrieb:
Einen VW hätte ich dir nun wirklich nicht zugetraut! ;-)

Weißt du, bei welchem Km-Stand die Überholung gemacht wurde?

Das bekam ich nun schon öfter zu hören :P Spaß beiseite, es gibt eigentlich von fast jedem Hersteller mindestens ein Auto welches mir gut gefällt. Ein Ford Capri MK3, Manta A oder ein 02er BMW würden auch noch irgendwann mal auf der Wunschliste stehen wobei diese inzwischen Preisregionen annehmen bei denen ich raus bin. Die Überholung fand geschätzt zwischen 150000km und 180000km statt, genau kann ich das aber nicht sagen.

judyclt schrieb:
Kultige Kiste. Scala in weiß ist dann quasi die Krönung der 90er :lach: . Ich find's geil. :top:
Mit der Kombi spätes Baujahr plus 1,8er müssen 300000km noch längst nicht das Ende der Fahnenstange sein.
Meistens bedeuten zu viele und aufwändige Schweißarbeiten ja eher den Scirocco-Tod.

Hauptgrund für den Kauf waren neben dem guten Preis die weiß gestreiften Rückleuchten, die finde ich mega :D Trotz Laufleistung/Alter lässt sich der Wagen noch top fahren, ich denke da ist laufleistungstechnisch noch einiges drin. Rost ist bis auf altersbedingte kleine Anrostungen bei meinem zum Glück noch kein Thema.

Viele Grüße
 
Coole Karre :top:
 
Nachdem es heute in Saalbach den ganzen Tag aus allen Wolken schneite hab ich mich heute Abend mit meinen Mitfahrern mal auf einem Parkplatz am Talschluss auf eine rutschige Runde begeben, und was soll ich sagen? Scheiße macht das Spaß! Die Karre kann driften 8)
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