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Bautagebuch Arlberg 2016

Unglaublich scheußlich, diese hohen Masten.
Aber offensichtlich (bzw. hoffentlich) war das technisch nicht anders möglich.
Oder gehen dort regelmäßig 60m hohe Lawinen runter?
 
Je öfter man die Fotos der Massten in Zürs sieht, desto schlimmer ;)
Gestalterisch doch sehr schade, wenn man sich die geniale Mittelstation und die mehr oder weniger gelungene Talstation in Zürs ansieht.
Nach wie vor finde ich die Flexenbahn Talstation in Alpe Rauz aus ästhetischen Gesichtspunkten eine Katastrophe!! Nur weil es dort kein Ort und "nur" eine Strasse hat, muss man da ja nicht gleich so eine Betonburg hinbauen...
 
Kapi schrieb:
@Mr. X: Danke für die Bilder.
Da hilft wohl künftig auch der dickste Schmackes nicht mehr, wer vom Trittkopf kommt schafft es nicht, bis "vor die ´Haustür" der Trittkopf I zu fahren, die Bretter müssen vorher runter und dann gehts den Buckel zu Fuß nach oben. Oder wird's 'ne Einfahrt in Parterre geben? Eher nicht, denke ich mal. Das zu erwartende Getümmel am Ende der "7" stelle ich mir unerquicklich vor.

K.

Jepp - wie Mr.X schon erklärt hat, kann man auch von unten zur Trittkopfbahn zusteigen. Der Hügel fällt also zukünftig weg. Und falls nicht, sehe ich hier keine Änderung zu früher. Mein Schwung hat jedenfalls immer hoch gereicht. :wink:

stephezapo schrieb:
Unglaublich scheußlich, diese hohen Masten.
Aber offensichtlich (bzw. hoffentlich) war das technisch nicht anders möglich.
Oder gehen dort regelmäßig 60m hohe Lawinen runter?

Habe mich auch nochmal unterhalten. Ist technisch nicht anders möglich gewesen. Auflagen haben diese Stützenhöhe eingefordert!
 
Arlbergfan schrieb:
stephezapo schrieb:
Unglaublich scheußlich, diese hohen Masten.
Aber offensichtlich (bzw. hoffentlich) war das technisch nicht anders möglich.
Oder gehen dort regelmäßig 60m hohe Lawinen runter?

Habe mich auch nochmal unterhalten. Ist technisch nicht anders möglich gewesen. Auflagen haben diese Stützenhöhe eingefordert!
Das wäre wirklich sehr interessant, welche Gründe das sind?
Ich bin zwei niemand vom Fach, aber für mich sieht das ein bisserl nach Kostenoptimierung aus.
Ich könnte mir vorstellen, dass man bei einer niedrigeren Höhe mehr Masten gebraucht hätte und dies dann entsprechend teurer geworden wäre...

Ist das bei dieser Höhe nicht auch viel Windanfälliger?

Was anderes: Kann man schon sagen, wie sicher eine Inbetriebnahme im Dezember ist? Ich bin gebranntes Kind, weil ich vor zwei? Jahren extra nach Arosa im Januar gefahren bin, weil die Verbindungsbahn im Dezember fertig sein sollte. Sie wurde dann aber erst am Abreisetag Mitte Januar in Betrieb genommen, was schon sehr ärgerlich war...
 
biofleisch schrieb:
Arlbergfan schrieb:
stephezapo schrieb:
Unglaublich scheußlich, diese hohen Masten.
Aber offensichtlich (bzw. hoffentlich) war das technisch nicht anders möglich.
Oder gehen dort regelmäßig 60m hohe Lawinen runter?

Habe mich auch nochmal unterhalten. Ist technisch nicht anders möglich gewesen. Auflagen haben diese Stützenhöhe eingefordert!
Das wäre wirklich sehr interessant, welche Gründe das sind?
Ich bin zwei niemand vom Fach, aber für mich sieht das ein bisserl nach Kostenoptimierung aus.
Ich könnte mir vorstellen, dass man bei einer niedrigeren Höhe mehr Masten gebraucht hätte und dies dann entsprechend teurer geworden wäre...
Eventuell hat auch der Gedanke, möglichst unter 50.000 m^2 Landverbrauch zu bleiben, mitgespielt dass man da keine zusätzliche Stütze wollte ;).
 
biofleisch schrieb:
Kann man schon sagen, wie sicher eine Inbetriebnahme im Dezember ist? Ich bin gebranntes Kind, weil ich vor zwei? Jahren extra nach Arosa im Januar gefahren bin, weil die Verbindungsbahn im Dezember fertig sein sollte. Sie wurde dann aber erst am Abreisetag Mitte Januar in Betrieb genommen, was schon sehr ärgerlich war...
Ich denke schon. Die werden bestimmt extra beschneien. Zumindest, wenn es nicht so "beschneiungsfreundliches" Wetter ist werden Flexenbahn und Trittkopf I aufmachen.
 
stockhorn schrieb:
Gestalterisch doch sehr schade, wenn man sich die geniale Mittelstation und die mehr oder weniger gelungene Talstation in Zürs ansieht.
Nach wie vor finde ich die Flexenbahn Talstation in Alpe Rauz aus ästhetischen Gesichtspunkten eine Katastrophe!! Nur weil es dort kein Ort und "nur" eine Strasse hat, muss man da ja nicht gleich so eine Betonburg hinbauen...

Die Talstation in Zürs hätte gerne in puncto Design enger an die Mittelstation angelehnt werden können. Aber ich finde durchaus auch, die Ästhetik hat insbesondere die letzten ca. 10 Jahre schon sehr gelitten! Als ob Seilbahnstationen gar nicht mehr viereckig und groß genug sein könnten, man muss sie auch noch mindestens in grau, besser in schwarzen Tönen halten. Ich hab jedesmal den Eindruck, die Borg wären gerade mit ihrem Würfel am Arlberg gelandet 8O Am allermeisten fällt mir das bei der Tanzböden Bergstation auf, da muss ich jedesmal wieder angewidert hinschauen weil die so monströs und dunkel und hässlich ist. Ich bin mal gespannt was die Außenverkleidung der Talstation Alpe Rauz anbelangt, schwärzer als schwarz geht ja zum Glück nicht...
 
flauschiges Murmele schrieb:
Die Talstation in Zürs hätte gerne in puncto Design enger an die Mittelstation angelehnt werden können. Aber ich finde durchaus auch, die Ästhetik hat insbesondere die letzten ca. 10 Jahre schon sehr gelitten! Als ob Seilbahnstationen gar nicht mehr viereckig und groß genug sein könnten, man muss sie auch noch mindestens in grau, besser in schwarzen Tönen halten. Ich hab jedesmal den Eindruck, die Borg wären gerade mit ihrem Würfel am Arlberg gelandet 8O Am allermeisten fällt mir das bei der Tanzböden Bergstation auf, da muss ich jedesmal wieder angewidert hinschauen weil die so monströs und dunkel und hässlich ist. Ich bin mal gespannt was die Außenverkleidung der Talstation Alpe Rauz anbelangt, schwärzer als schwarz geht ja zum Glück nicht...

Zürs: muss ich zugeben, die Talstation dort ist ein wenig deprimierend geworden. Wobei in der Winterlandschaft störts mich noch am wenigsten wenn es in der Landschaft rundum nicht verschneit ist. Und wenn kein Schnee mehr ist, dann wohnt dort eh bis auf die "drei letzten Menschenseelen" vielleicht noch das eine oder andere Murmeltier ;) Aber du hast recht, ein bisschen mehr hätte man die Talstation schon an die Mittelstation anpassen können.

Tanzböden ist auch eine wirkliche Katastrophe, aber noch schlimmer ist die Alpe Rauz. Die Talstation der Flexenbahn sieht aus wie ein Silo auf einem Betonturm - von der Straße aus beobachtet. Aber bei einem kann ich dich beruhigen: Die Stationen dort sollen nicht schwarz werden sondern weiß.

Am gelungensten ist wirklich die Trittkopf-Bergstation und die Mittelstation.
 
Weiß denn irgendjemand hier nun die Kabinenanzahl von Trittkopf I, II und Albona II und die Fahrtrichtung aller drei Bahnan? Ich frage mich auch wie man in der Mittelstation von der Trittkopfbahn vom einen zum anderen Bahnsteig kommen soll. Ich habe dort keine Unterführung o. Ä, gesehen.
 
von der Alpe Rauz kommend nimmt man ja in der Regel die Piste, alle anderen sollen vielleicht außen rum laufen?

Alternativ, wenn ein Teil der Kabinen nur die Trittkopf I befahren, kann man an der Mittelstation aber auch auf der rechten Seite einsteigen, also dort wo ausgestiegen wird. Die Kabinen fahren dann ja die Schleife und wieder nach unten. Ist die Frage ob der Bahnhof land genug ist, damit man die Manschenströme gesteuert bekommt und sich nicht alle gegenseitig behindern beim aus und einsteigen.
 
Hö, das ist doch easy. Bergfahrt Trittkopf bergwärts rechte Seite. Bergfahrt Flexenbahn bergwärts auch rechte Seite. Die die von der Flexenbahn zu Trittkopf 2 wollen steigen einfach aus laufen 5m und steigen wieder ein. Genauso verhält es sich mit denen die von Zürs nach Rauz wollen.

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Trivial wird es glaube ich nicht unbedingt. Wenn wir nur die Strecken Trittkopf I - Trittkopf II, Trittkopf I - Alpe Rauz und Alpe Rauz - Trittkopf II in Betracht ziehen, kann man es vielleicht noch recht einfach steuern. Aber wenn man überlegt, dass es gegen Spätnachmittag evtl. vermehrt zu Talfahrten mit Umstieg aus beiden Richtungen in die Trittkopf I kommt, wirds möglicherweise etwas komplizierter. Am einfachsten wäre dann wohl, keine Gondeln zwischen zwei Sektionen durchlaufen zu lassen.

Ich geh eher davon aus, dass der ABBAG das Problem bewusst ist, und erst mal alle Möglichkeiten offengelassen werden. Wenn am Ende der kommenden Saison belastbare Zahlen betreffs Personenverkehr zu jeweiligen Tageszeiten in die verschiedenen Richtungen vorliegt, macht es mehr Sinn, dauerhafte Lösungen umzusetzen.
 
@ Kapi: "Die neue Flexenbahn wird von der Flexenbahn GmbH betrieben, die sich jeweils zur Hälfte im Besitz der Stubner Fremdenverkehrs-GmbH und der Ski Zürs AG befindet"
(Valfagehrbahn ist übrigens auch kein ABBAG)
 
Arlbergfan schrieb:
Hö, das ist doch easy. Bergfahrt Trittkopf bergwärts rechte Seite. Bergfahrt Flexenbahn bergwärts auch rechte Seite. Die die von der Flexenbahn zu Trittkopf 2 wollen steigen einfach aus laufen 5m und steigen wieder ein.
Und wenn man mit der Kabine vom Ochsenboden nach Zürs möchte? In der Station habe ich nirgendwo einen Bahnübergang gesehen um auf die andere Seite zu kommen.
 
braucht es auch nicht..... da ist bergseitig genug platz durch den langen kurvenradius! ausstieg trittkopf 1 in bahnachse.... zustieg talfahrt trittkopf 1 nach der ersten ca 45grad abwinklung bevor es dann auf die 180 grad umlenkung geht! der talfahrer trittkopf 1 kommt somit in den genuss einen halbkreis zu fahren :wink:
 
Könnte so gehen, würde aber voraussetzen dass die Gondeln nicht von Trittkopf I zu Trittkopf II durchlaufen. Und es würde dazu führen dass die Passagiere, die von Zürs auf den Trittkopf wollen, ebenfalls umsteigen müssten. Dabei würden sich deren Fußwege dann mit denen der Alpe Rauz-Zürs-Passagiere kreuzen.
 
Flexenbahn
https://www.facebook.com/aste.weiss...790215322968/1113788118656511/?type=3&theater
Bergbahn Oberlech
https://www.facebook.com/2425978857...049010782258/1126046294115863/?type=3&theater
Speichersee Warth
https://www.facebook.com/4648933103...4893310379899/604297316439497/?type=3&theater (79 !!! Bilder)
/////
In Zürs wird übrigens ein neuer Rettungshubschrauberstützpunkt gebaut.
https://www.facebook.com/WucherHeli...929354897441/1151929081564135/?type=3&theater
https://www.austrianwings.info/2016...eues-zuhause-fuer-gallus-1-in-zuers-entsteht/
/////
Tannberg schrieb:
@ Kapi: "Die neue Flexenbahn wird von der Flexenbahn GmbH betrieben, die sich jeweils zur Hälfte im Besitz der Stubner Fremdenverkehrs-GmbH und der Ski Zürs AG befindet"
(Valfagehrbahn ist übrigens auch kein ABBAG)
Tannberg schrieb:
flauschiges Murmele schrieb:
Ich geh eher davon aus, dass der ABBAG das Problem bewusst ist, und erst mal alle Möglichkeiten offengelassen werden.
ABBAG? :nein: : http://www.flexenbahn.ski/kontakte.html

whiteout schrieb:
Ich habe mir mal die Stubner Fremdenverkehrs GmbH angeschaut.Diese betreibt neben den Liften am Albonagrat auch die Valfagehrbahn und hat ihren Sitz an gleicher Adresse wie die ABBAG in Innsbruck.
Anteilseigner dieses Unternehmens sind:

Gesellschafter
Firma Ski-Zürs-AG
AG
Anteil: 20,0000%
Gesellschafter
Firma Bergbahn Stuben Gesellschaft m.b.H. & Co. KG.
Gesellschaft m.b.H & Co. KG
Anteil: 30,0000%
Gesellschafter
Firma Skilifte Lech Ing.Bildstein Gesellschaft m.b.H.
Gesellschaft m.b.H.
Anteil: 13,0000%
Gesellschafter
Firma Rüfikopf-Seilbahn AG
AG
Anteil: 7,0000%
Gesellschafter
Firma Arlberger Bergbahnen Aktiengesellschaft
AG
Anteil: 30,0000%

Somit hat die ABBAG also auch indirekt ihre Finger an der Flexenbahn mit drin,die Skilifte Lech ebenfalls.
In fast allen Gesellschaften die am Arlberg tätig sind finden sich in verschiedenen Rollen ein gewisser Herr Pfefferkorn und ein Herr Michael Manhart.Das Größte Mitspracherecht an der Flexenbahn hat somit Zürs.
/////
flauschiges Murmele schrieb:
Könnte so gehen, würde aber voraussetzen dass die Gondeln nicht von Trittkopf I zu Trittkopf II durchlaufen. Und es würde dazu führen dass die Passagiere, die von Zürs auf den Trittkopf wollen, ebenfalls umsteigen müssten. Dabei würden sich deren Fußwege dann mit denen der Alpe Rauz-Zürs-Passagiere kreuzen
Hey

Bist schon auf einem guten weg mit deiner Zeichnung.

Nur in der Talstation Zürs gibt es einen Umlauf mit zwei Zugängen. Die Türen öffnen nur im zugehörigen Zugang.
Außerdem gibt es eine Funktion das in Zürs jede 4 Kabine leer bleibt um die Leute von Rauz kommen zum Trittkopf hoch zu bringen.
Die Talstation Zürs bekommt eine XXL Länge

Kabinen CWA.
Also die Hälfte der Kabinen wird durchlaufen.
 
Ich bin mal gespannt, wie das in der Praxis dann läuft, oder ob das nur zu Chaos führt. Es müssen ja nicht nur die Leute hier im Forum verstehen, wo sie einsteigen müssen, sondern auch jeder Skifahrer.
 
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