Die "Körnung" kommt daher, dass ich Bilder mit Vorliebe selektiv farbkorrigiere, d.h. senke z.B. den cyan-Anteil im Gelb und den Magentaanteil im Blau für einen schönen Kontrast zwischen kaltem Himmel und warmen Licht. Das gibt meist ohne Verluste sehr gute Ergebnisse. Ist aber die Farbsättigung und der Kontrast des Originals in bestimmten Bildbereichen sehr gering, fallen optische ähnliche Bereiche für die Einstellungsebene einmal noch gerade so unter "gelb" und ein anderes erade nicht mehr. Dann werden natürlich nur die erkannten Bereiche korrigiert, was den Körnungseffekt sehr stark intesieviert. Insbesondere die Tonwertkorrektur verschärft das Problem dann nochmal, da ich diesen Effekt, der für mich fast wieder analog anmutet, auch durchaus ein Stück weit charmant finde, lasse ich diese "Körnung" zumindest im Bereich des Himmels ganz gern drin.
Ich kallibriere meinen Monitor mit einer ziemlich schlichten Software, die Ergebnisse überzeugen mich aber soweit. Ich habe auch i.A. keine großen Abweichungen zwischen meinm Bildschirmbild und Prints - zumindest bleiben Abweichungen in einem Bereich, die für den privaten Anwender tolerabel ist. Auf andreren Monitoren kommen die Bilder dann z.T. ziemlich anders, aber das liegt außerhalb meines Machtbereiches. Jeder muss seinen Monitor so einstellen, wie er lustig ist.