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@Kris: Das hört sich nach mehr als einer schnöden Quellensteuerrückerstattung, um die es da geht, richtig?
 
icedtea schrieb:
@Kris: Das hört sich nach mehr als einer schnöden Quellensteuerrückerstattung, um die es da geht, richtig?
Nein, nicht Quellensteuer- jedoch für jemanden der sich auskennt auch nicht komplexer denke ich, aber es muss alles richtig gemacht werden wg. Deadlines und den ewigen Zeiten die verloren gehen bei Korrespondenz zu den Behörden dort, geschweige denn überhaupt erst mal zur richtigen Stelle zu gelangen... Mehr möchte ich hier eher nicht ausrollen :-)

Hatte ja eine vermeintlich kompetente Kanzlei in München angeschrieben, den Fall geschildert, die haben mich jedoch -wie ich seit heute weiß- nicht korrekt beraten. Überaus falsch sogar. Daher möchte ich fortab direkt mit einer konkreten Person sprechen und diese zunächst auch testen. Dafür ist es ja da, das kostenlose Erstgespräch.

Dank Corona gibts immerhin einer Verlängerung der Fristen...
 
Kris schrieb:
icedtea schrieb:
@Kris: Das hört sich nach mehr als einer schnöden Quellensteuerrückerstattung, um die es da geht, richtig?
Nein, nicht Quellensteuer- jedoch für jemanden der sich auskennt auch nicht komplexer denke ich, aber es muss alles richtig gemacht werden wg. Deadlines und den ewigen Zeiten die verloren gehen bei Korrespondenz zu den Behörden dort, geschweige denn überhaupt erst mal zur richtigen Stelle zu gelangen... Mehr möchte ich hier eher nicht ausrollen :-)

Hatte ja eine vermeintlich kompetente Kanzlei in München angeschrieben, den Fall geschildert, die haben mich jedoch -wie ich seit heute weiß- nicht korrekt beraten. Überaus falsch sogar.

Dank Corona gibts immerhin einer Verlängerung der Fristen...

Jenseits der großen Namen muss ich da leider passen, sorry. Ist aber auch ein sehr spezielles Thema, an das sich kleinere Adressen oft nicht rantrauen. Ich hatte mal mit 1099-B Reporting zu tun :rolleyes:
 
icedtea schrieb:
Jenseits der großen Namen muss ich da leider passen, sorry. Ist aber auch ein sehr spezielles Thema, an das sich kleinere Adressen oft nicht rantrauen. Ich hatte mal mit 1099-B Reporting zu tun :rolleyes:

Im Groben weiß ich was zu tun ist. Es geht eher darum, die Terminologie genau zu kennen, keine formalen Fehler zu begehen da das wieder viel Zeit kosten würde falls etwas nicht akzeptiert wird von der behörde, und die dann "Clarification" verlangen für etwas was die durch 2+2 auch mit dem Hausverstand eruieren könnten.
Zudem gibt von einem Formular oft zahlreiche Subformulare, die nuanciert unterschiedliche Sachverhalte betreffen welche ich nicht verstehe in ihren Details in deren US-Steuer-Sprech.

Und ja kein Feld durchstreichen, sondern "n.a." vermerken, ja den Punkt als Dezimalkomma, ja kein Zeichen das deren OCR nicht entziffert (1 vz. 7 ...). Manches klingt banal, aber wehe man hats mal falsch. Und dann die bescheuerten PDF Formulare, die man zwar im Acrobat ausfüllen, dort aber nicht speichern speichern kann. Später kleinen Fehler entdeckt? Please redo from start. Das bringt jedes Kamel auf die Palme.

Gegen dieses Bürokratiemonster fühlt sich für mich der klebrigste Nassschnee mit Bruchharschdeckel bei Null-Sicht, +3 Grad, Regenschauer und Wind wie die angenehmste Wohlfühloase an ...
 
Ja, das beschreibt die Problematik sehr treffend; weswegen das meist mit großem Aufwand automatisiert per Datenübertragung abläuft, zumindest wenn du als Bank einen sogenannten QI-Vertrag mit den Freunden vom IRS hast; da kommt es auch auf jedes Trennzeichen an :rolleyes:
Das formale ist gefühlt manchmal wichtiger als der eigentliche Inhalt.
Edit: Bei einer "non-US-person" sollte doch auch das W8-Ben noch eine Rolle spielen bzw. einen vor dem schlimmsten schützen :naja:
 
Aha, doch der Spezialist vom Fach wie ich mehr und mehr merke :-). W8-BEN vergaß ich in obiger Liste natürlich ist das (vergleichsweise lieblich zahme) Ding auch mit von der Partie.
Nagut, werde am Montag ein wenig Telefonieren ...
 
Kris schrieb:
Aha, doch der Spezialist vom Fach wie ich mehr und mehr merke :-). W8-BEN vergaß ich in obiger Liste natürlich ist das (vergleichsweise lieblich zahme) Ding auch mit von der Partie.
Nagut, werde am Montag ein wenig Telefonieren ...

Gottseidank nur am Rande; aber wenn du im Wertpapierbereich arbeitest, kommst du an dieser Qual nicht gänzlich vorbei 8)
 
Wirecard nachbörslich mit einer sehr positiven Meldung. Bin gespannt, wie das am Montag wieder geht mit den ganzen LV. Könnte spannend werden :D
 
Che schrieb:
Wirecard nachbörslich mit einer sehr positiven Meldung. Bin gespannt, wie das am Montag wieder geht mit den ganzen LV. Könnte spannend werden :D

"Am 27. April 2020 verschob Wirecard die für den 29. April 2020 angekündigte Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2019 und die für denselben Tag terminierte Bilanzpressekonferenz ohne neuen Termin" (wiki)
Das hört sich nicht so gut an.

Für mich das Problem bei sehr schnell wachsenden Fin(tecs) ist, dass diese in ihrem Tätigkeitsfeldern und global verstreuten Beteiligungen ziemlich unübersichtlich werden, und zwar derart dass es diesen Konglomeraten relativ leicht möglich ist kreativ zu bilanzieren...

Da derzeit Speku^b^bInvestoren nicht wissen wo hin mit dem vielen billigen Geld, wird man wohl mittelfristig Gewinne einfahren mit dem Ding, unabhängig davon was die tatsächlich nachhaltig und substantiell erwirtschaften.

Wirecard...schwieriges Thema....
 
was hält ihr von diesen Teilen?
1.Boeing
2.Baidu
3.Brookfield Infrastructure Partners
4.Berkshire Hathaway
5.Cisco
6.Delta Air Lines
7.Alphabet
8.Mastercard
9.Tesla
 
Kris schrieb:
Che schrieb:
Wirecard nachbörslich mit einer sehr positiven Meldung. Bin gespannt, wie das am Montag wieder geht mit den ganzen LV. Könnte spannend werden :D

"Am 27. April 2020 verschob Wirecard die für den 29. April 2020 angekündigte Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2019 und die für denselben Tag terminierte Bilanzpressekonferenz ohne neuen Termin" (wiki)
Das hört sich nicht so gut an.

Für mich das Problem bei sehr schnell wachsenden Fin(tecs) ist, dass diese in ihrem Tätigkeitsfeldern und global verstreuten Beteiligungen ziemlich unübersichtlich werden, und zwar derart dass es diesen Konglomeraten relativ leicht möglich ist kreativ zu bilanzieren...

Da derzeit Speku^b^bInvestoren nicht wissen wo hin mit dem vielen billigen Geld, wird man wohl mittelfristig Gewinne einfahren mit dem Ding, unabhängig davon was die tatsächlich nachhaltig und substantiell erwirtschaften.

Wirecard...schwieriges Thema....

Besser hätte ich es für mich nicht formulieren können :wink:

Auch wenn der angekündigte Vorstandsumbau heute eventuell in eine richtige Richtung gehen könnte :naja:
 
Braun einschränken, ihn sich jedoch auf seine Stärken fokussieren lassen und endlich mal einen Compliance Manager einstellen, der dann noch den Vorstand verstärkt ist jedoch genau das richtige. Und Freis gewinnt man auch nicht in nem lockeren Teeplausch.

Habe übrigens mit der gleichen Begründung 2013 eine Invest abgelehnt- leider aus heutiger Sicht :D
 
Kris schrieb:
was hält ihr von diesen Teilen?
1.Boeing
2.Baidu
3.Brookfield Infrastructure Partners
4.Berkshire Hathaway
5.Cisco
6.Delta Air Lines
7.Alphabet
8.Mastercard
9.Tesla
Cisco und Alphabet sind langfristige Positionen in meinem Depot.
Tesla wäre mir jetzt viel zu teuer.
Boeing zu riskant....sehe nicht wie sie das 737 Problem lösen können.... Airbus ist einfach viel besser aufgestellt (A320 neo, A220 :!: )
Berkshire Hathaway...Warren Buffett hat gerade mit viel Verlust alle Airlines verkauft....in letzter Zeit viele Fehlgriffe (Kraft Heinz...)
Besser als Baidu gefällt mir JD.com....kleine Position.
Mastercard ist jetzt (leider) zu teuer....ich wette auf Wirecard.
Brookfield muss ich mich erst einlesen.... :wink:
 
Ein kurzer Chart und damit Ihr auch wisst, weshalb u. a. die Aktienkurse steigen.
Gut, die Aktien-Rückkaufprogramme der Unternehmen mal nicht eingerechnet ... und die paar 100 Milliarden der SNB ... :wink:

Bloomberg-CB Combined Balance Sheets-Fed-BoJ-ECB-2020-04.png
 
Die Zentralbanken kaufen keine Aktien - lediglich Anleihen. Insofern belegt der Chart (sofern korrekt) die Intervention auf dem Anleihemarkt. Dieser hat mit Aktien nur mittelbar etwas zu tun. Die Kursgewinne der letzten 10 Jahre beruhen primär auf der guten wirtschaftlichen Entwicklung und dem allgemeinen Anlagenotstand (die institutionellen Anleger finden kaum noch passende Möglichkeiten). Letzterer Aspekt wird sich in den nächsten 10 Jahren aber noch dramatisch verschärfen. Die krassen Mondpreise bei Aktien werden wir erst noch sehen, wenn die letzten „alten“, noch verzinsten, Anleihen langsam auslaufen und das Geld dann in den Markt drängt.
 
ghostbikersback schrieb:
Die Zentralbanken kaufen keine Aktien - lediglich Anleihen. Insofern belegt der Chart (sofern korrekt) die Intervention auf dem Anleihemarkt. Dieser hat mit Aktien nur mittelbar etwas zu tun. Die Kursgewinne der letzten 10 Jahre beruhen primär auf der guten wirtschaftlichen Entwicklung und dem allgemeinen Anlagenotstand (die institutionellen Anleger finden kaum noch passende Möglichkeiten). Letzterer Aspekt wird sich in den nächsten 10 Jahren aber noch dramatisch verschärfen. Die krassen Mondpreise bei Aktien werden wir erst noch sehen, wenn die letzten „alten“, noch verzinsten, Anleihen langsam auslaufen und das Geld dann in den Markt drängt.
Das die meisten Zentralbanken "offiziell" - bis auf z. B. die SNB, die BoJ oder die BoK - keine Aktien kaufen, ist allgemein bekannt. Aus diesem Grund habe ich "u. a." geschrieben. Weitere Faktoren wie Geldmengenaggregate und Zinsniveau spielen selbstverständlich ebenfalls eine Rolle.
Die Ausweitung der Zentralbanken-Bilanzen führt jedoch zu "indirekten" Aktienkäufen! Den Zusammenhang findest Du in diesen beiden Artikeln erklärt. Ich zitiere mal folgende Aussage: "Die Korrelation zwischen der Ausdehnung der Notenbank-Bilanz und den Aktienkursen in den USA liegt bei 90 Prozent“. :wink:
https://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/jens-erhardt-wohin-das-frischgedruckte-geld-der-notenbanken-fliesst_H579433879_63935/
https://insideparadeplatz.ch/2020/01/17/das-gestaendnis-wir-zentralbanker-sind-schuld-am-naechsten-crash/

Und was die Aktienkurse in der Zukunft betrifft:
Das wir den Crack-Up-Boom https://de.wikipedia.org/wiki/Katastrophenhausse noch vor uns haben sehe ich genauso.
Die Frage ist nur, welche Auswirkungen dies auf unsere Gesellschaft haben wird und noch viel wichtiger, was kommt danach? 8)
 
Kris schrieb:
Boeing: Ich halte Airbus für die sicherere Alternative. Auch dort bekommst du einen kräftigen Corona Rabatt.

Kris schrieb:
2.Baidu
3.Brookfield Infrastructure Partners
4.Berkshire Hathaway
5.Cisco
6.Delta Air Lines
7.Alphabet
8.Mastercard
9.Tesla
Sehr Amerikalastig diese Liste. Hier sind viele Firmen gelistet die natürlich schon wieder kräftig teurer geworden sind. Wie die Wachstumschancen bei jedem einzelnen sind muss man näher schauen. Am interessantesten finde ich Baidu und Cisco. Von Delta Airlines würde ich die Finger lassen. Die ganze Airline Branche wird momentan kräftig zerschossen. Hier ist die Gefahr einer Kapitalerhöhung viel zu groß.
 
Bergwanderer schrieb:
ghostbikersback schrieb:
Die Zentralbanken kaufen keine Aktien - lediglich Anleihen. Insofern belegt der Chart (sofern korrekt) die Intervention auf dem Anleihemarkt. Dieser hat mit Aktien nur mittelbar etwas zu tun. Die Kursgewinne der letzten 10 Jahre beruhen primär auf der guten wirtschaftlichen Entwicklung und dem allgemeinen Anlagenotstand (die institutionellen Anleger finden kaum noch passende Möglichkeiten). Letzterer Aspekt wird sich in den nächsten 10 Jahren aber noch dramatisch verschärfen. Die krassen Mondpreise bei Aktien werden wir erst noch sehen, wenn die letzten „alten“, noch verzinsten, Anleihen langsam auslaufen und das Geld dann in den Markt drängt.
Das die meisten Zentralbanken "offiziell" - bis auf z. B. die SNB, die BoJ oder die BoK - keine Aktien kaufen, ist allgemein bekannt. Aus diesem Grund habe ich "u. a." geschrieben. Weitere Faktoren wie Geldmengenaggregate und Zinsniveau spielen selbstverständlich ebenfalls eine Rolle.
Die Ausweitung der Zentralbanken-Bilanzen führt jedoch zu "indirekten" Aktienkäufen! Den Zusammenhang findest Du in diesen beiden Artikeln erklärt. Ich zitiere mal folgende Aussage: "Die Korrelation zwischen der Ausdehnung der Notenbank-Bilanz und den Aktienkursen in den USA liegt bei 90 Prozent“. :wink:
https://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/jens-erhardt-wohin-das-frischgedruckte-geld-der-notenbanken-fliesst_H579433879_63935/
https://insideparadeplatz.ch/2020/01/17/das-gestaendnis-wir-zentralbanker-sind-schuld-am-naechsten-crash/

Und was die Aktienkurse in der Zukunft betrifft:
Das wir den Crack-Up-Boom https://de.wikipedia.org/wiki/Katastrophenhausse noch vor uns haben sehe ich genauso.
Die Frage ist nur, welche Auswirkungen dies auf unsere Gesellschaft haben wird und noch viel wichtiger, was kommt danach? 8)
In der Wirtschaft hängt alles zusammen und natürlich haben die Anleihen Käufe großen Einfluss auf die Aktienmärkte. Die globale Schuldenorgie die momentan laufen sind absolut kriminell. Die Alterversorgung von Millionen Menschen wird in einer alternden Gesellschaft zerschossen für nichts. Die expansive Geldpolitik erweist sich dabei als absolut wirkungslos die Wirtschaft zu stimulieren. Geldpolitik kann niemals Wirtschaftspolitik ersetzen. Der Grund warum die Wirtschaft in einem Land (z.B. Italien) nicht wächst ist meistens vielschichtig und es ist absolut irrsinnig das an simplen Parametern wie dem Leitzins oder der Inflation fest zu machen. Das einzige was passiert ist dass der Aktienmarkt sich immer mehr auf bläht, Eigentumswohnungen und Häuser für die meisten unbezahlbar werden, die Staatsverschuldung in astronomische Höhe steigt, und immer mehr Kredite an zweifelhafte Schuldner vergeben werden (aus reiner Rendite Not) was das Risiko im Bankensystem und damit für unsere Ersparnisse extrem erhöht.

Und die Höhe des ganzen ist dass die EZB als eine der Hauptakteurin sich in einer nicht mehr zu überbietenden Arroganz über die Verfassung hinwegsetzt. Die Einführung des Euros war ein Fehler. Es zeigt sich immer mehr dass die Geld- und Wirtschaftspolitischen Interessen der Länder zu verschieden sind für eine gemeinsame Währung.
 
Naja als harten Schlag für Boeing würde ich das jetzt nicht sehen, die A330/A350-Bestellungen sind schon lange fix und ob sie jetzt die 777 aus der Flotte nehmen oder nicht, macht für Boeing auch keinen Unterschied.

Trotzdem sehe auch ich Airbus besser aufgestellt. Ob alle bestellten 777-X auch abgenommen werden, wage ich angesichts der aktuellen Situation zu bezweifeln. Lufthansa probiert ja schon einige von diesen Bestellungen in Frachter umzuwandeln, BA will einen Großteil ihrer Bestellungen auf einen späteren Zeitpunkt verschieben, Etihad nimmt noch nicht mal ihre fertigen A350-1000 ab, usw.
 
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