trincerone
Jungfrau (4161m)
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Was ich sagen will ist, falls das GG verursachen sollte eine Koalition für 4 Jahre zu erzwingen die einfach nicht funktioniert, dann würde sich eben jenes genau zum Gegenteil entwickeln wofür es geschrieben ist. [...]Bestimmte Situationen erfordern bestimmte Aktionen. Und das kann kein Grundgesetz, auch wenn es von den klügsten Männern der Welt geschrieben ist, im vorhinein fest deffinieren.
Das ist der Dissenz! natürlich kommen wir im Ergebnis zum selben Standpunkt, ich aber weil ich sage, lass es uns genauso machen wie es im GG steht und nicht ständig dranrumdeuteln und du, weil du sagst, man sollte das Grundgesetz nicht so stur sehen, wenn das Ergebnis der Befolgung der im GG Procedere mal nicht zu passen scheint. Auch wenn Du richtig erkennst, dass sich diese Frage im vorliegenden Fall nicht stelkt, eben weil das Grundgesetz auch für diesen eine sinnige Regelung bereit hält, ist unser Ausgangspunkt völlig unterschiedlich. Du schreibst "man müsste das Grundgesetz ja nicht einmal aushebeln" und sage von grenzwertigen Auslegungen geschweige denn Umgehungen des Grundgesetzes sollte man generell tunlichst die Finger lassen und mit sowas wie "man müste es gar nicht aushelbeln" gar nicht erst anfangen, weil der Gedanke der dahinter steht (was ist denn wenn man es aushebeln müsste?) nicht passt. Mir gings dabei auch um die Wahl von gestern, die wie bereits dargelegt in meinen Augen auf diesem Wege zumindest nicht o.k. war. Das wollte ich damit unterstreichen. Das wir bezüglich einer weiteren Neuwahl als Notfalllösung zum selben Ergebnis kommen, hat ja mit den dahinterstehenden Prinzipien nichts zu tun.
