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Bundestagswahl 2013

Welcher Partei gibst du bei der Bundestagswahl deine Zweitstimme?

  • CDU/CSU

    Stimmen: 27 37,0%
  • SPD

    Stimmen: 13 17,8%
  • FDP

    Stimmen: 4 5,5%
  • Die Linke

    Stimmen: 3 4,1%
  • Grüne

    Stimmen: 7 9,6%
  • Freie Wähler

    Stimmen: 0 0,0%
  • NPD

    Stimmen: 4 5,5%
  • Piraten

    Stimmen: 7 9,6%
  • pro Deutschland

    Stimmen: 0 0,0%
  • KPD

    Stimmen: 0 0,0%
  • Die PARTEI

    Stimmen: 2 2,7%
  • AfD

    Stimmen: 5 6,8%
  • MLPD

    Stimmen: 0 0,0%
  • Andere

    Stimmen: 1 1,4%
  • Ich wähle ungültig

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    73
  • Umfrage geschlossen .
mark13 schrieb:
Kein Mensch der bei verstand ist wählt die npd ?!
Kein Mensch, der bei Verstand ist, wählt eine Partei der aktuellen (Nichtsnutz-)Regierung wieder :wink: Gilt also nicht nur für die NPD...
Stimme dir aber zu :wink:

Edit: Solche Aussagen können beleidigend wirken und sind darum nicht so gerne gesehen. Die aus diesem Beitrag entsandene Nebendiskussion ist ausgeartet und wurde entsorgt.

Gruss
GMD, Moderator OT
 
Ich habe meine Kreuzchen auch bereits gemacht, mache schon seit Jahren nur noch Briefwahl.

Übrigens vermisse ich Die Violetten in der Auflistung, wo bleibt denn da die Ausgewogenheit? :lach:
 
Marci schrieb:
br403 schrieb:
.... aber dennoch finde ich es halt Schade wenn man von seinem Wahlrecht nicht Gebrauch macht ....

Was genau hat man von einem solchen Pseudorecht :!: .... da bleibt doch wenn man wählen geht lediglich die Wahl des geringeren Übels.
Also hingehen und das geringere Übel wählen! Wenn du nicht hingehst, dann ist die Chance größer, dass das größere Übel die Wahl gewinnt!

Oscar schrieb:
Hab schon immer schwarze Kreuze gemacht so ists auch diesmal :)
Meine Meinung! An alle die nach Rot-Grün schreien: Was war denn beim letzten Mal Rot-Grün?? Wir sind mit Schwarz-Gelb dabei keine/kaum neue Schulden zu machen!

Wenn ich schon nicht an der Umfrage teilnehmen darf (bin noch nicht ganz 18 :( ), dann äußere ich meine Meinung eben so!
 
Meine Meinung! An alle die nach Rot-Grün schreien: Was war denn beim letzten Mal Rot-Grün?? Wir sind mit Schwarz-Gelb dabei keine/kaum neue Schulden zu machen!

Ganz unrecht hast du damit gar nicht. Wenn ich mir das Programm der CDU anschaue sind die in vielen Punkten auf einer Linie mit meiner politischen Einstellung. Im Wahl-o-mat liegt die CDU und die FDP auch vor der SPD und vor den Grünen sowieso.

Was mir aber an der jetzigen Regierung gar nicht gefällt sind u.a. die folgenden Tatsachen (die kommen eben im Programm nicht / kaum vor):

- Reaktion auf den NSA-Skandal. Der Merkel scheint das völlig egal zu sein, dass die USA uns abhört, vermutlich hat sie das auch schon lange gewusst. :sauer:
- Die zahlreichen Affären der Politiker (Dr-Titel, Drohnen-Kauf, Verwandten-Affäre, Wulff,...)
- Euro-Politik (das Geld das wir überwiesen haben wird nicht wiederkommen, egal was Fr. Merkel verspricht)
- Familienpolitik: Den Eltern Geld geben wenn sie ihre Kinder zuhause lassen. Dabei ist Bildung so wichtig, und in einer Kita lernt man nunmal mehr als zuhause, was für später sehr wichtig ist).
- Ständiger Meinungswechsel (Energiewende, Maut,...)
die Liste könnte ich noch weiter fortführen... :naja:

Hiervon ist zwar nicht alles ein reines Problem der jetzigen Regierung, aber das sind für mich alles Sachen wo ich mir teilweise denke "Sowas geht einfach nicht".
Deswegen wird SPD gewählt. Eben weil es das kleinere übel ist.


Edit:
Ach ja, die Schulden die wir aktuell haben kommen zum großen Teil aus der Ära Kohl, also CDU regierung. :wink:
 
Ich darf zwar nicht wählen (habe die Niederländische Staatsbürgerschaft), deshalb hab ich die Umfrage hier auch nicht beantwortet, trotzdem möchte ich gern mein Senf dazu geben.

Deutschland muss meiner sicht unbedingt etwas an seine Infrastruktur tun. Dies haben bis jetzt verschiedene Regierungen versagt. Es gibt viel zu viele Baustellen in Deutschland und die dauern pro Stück auch viel zu lange. Ausserdem sind viele Autobahnbrücken und Landesstrassen von schlechte Qualität. Obwohl die "Deutsche Autobahn" immer so legendär über die Welt abgebildet wird, ist so langsam die Deutsche Autobahn die schlimmste Autobahn Europas. Baustellen soweit das Auge reicht und oft auch nicht so ein tollen Fahrbahnbelag. Guck mal in die Nachbarländer Deutschlands: Alle Länder, ausser Belgien und Tschechien haben mitterweile richtig tolle Strassen mit wenig Baustellen. Wieso ist dies nicht in Deutschland möglich?! Weil die KFZ-Steuer grossenteils an andere Sachen verschenkt wird... Das Wort "Maut" kann ich also nicht hören, weil die KFZ-Steuer in Prinzip völlig ausreicht! Es sind aber nicht nur die Strassen, sondern auch die Eisenbahnen und Wasserstrassen welche nicht mehr den neusten Stand haben. Ich sage halt: "Bitte mehr Güterverkehr über die Eisenbahn statt Autobahn!" und "Wir brauchen kein Tempolimit, sondern ein generelles LKW-überholverbot. Das macht die Autobahnen wesentlich sicherer."

Aber auch das Deutsche Rentenversicherungssystem ist ein Witz im Vergleich mit was man in den Niederlanden oder die Schweiz hat. Da sollte die Politik auch endlich was tun und nicht nur zugucken das Älter zu erhöhen. Von mir aus gehe ich erst mit 70 in Rente, aber dann möchte ich bitte auch etwas Vernünftiges haben. Das Rentensystem sollte mal umfassend geändert werden.

Welche Partei ist meiner Meinung? Ich sehe keins... Ja, über Tempolimits und Steuern wird immer geredetet, aber nicht was da hinter steckt. Ich möchte gern eine gute Infrastruktur für Deutschland, womit der Wirtschaft zukünftig auch gesund wachsen kann. Wenn demnächst alle Talbrücken wegen Brückenschäden einstürtzen oder die Bauarbeiten erst 10 Jahren dauern, werden meiner Sicht grosse Schäden für die Deutsche Wirtschaft entstehen!
 
Neue Schulden wurden natürlich gemacht.
Aber falls hier jemand auf die Griechenland-Pakete anspielen wollte: Das sind (noch) keine Schulden, sondern das sind Bürgschaften, die eigentlich zurückgezahlt werden sollten.
Das dieses Geld aber weg ist, davon bin ich überzeugt. Wenn man die Euro-Rettung außen vor lässt ist die Neuverschuldung aber nicht wesentlich höher als bei den Regierungen davor, und das sage ich als SPD Wähler.
 
Frans: In den letzten zwanzig Jahren wurde hier viel verpasst, gerade in den westliche Bundesländern wurde Jahrelang nicht viel auf den Autobahnen viel investiert. Ursache war aber ein ziemlich tolles Ereignis am 9.11.89 und 3.10.90. Aber die Billionen was das gekostet hat, muss eben jetzt nachgeholt werden. Soweit ich weiss haben die Niederlande keine Fusion mit einem anderen Land gehabt;)

Und das war auch die Ursache für die vielen Schulden.
 
br403 schrieb:
Aber die Billionen was das gekostet hat, muss eben jetzt nachgeholt werden. Soweit ich weiss haben die Niederlande keine Fusion mit einem anderen Land gehabt;)

Und das war auch die Ursache für die vielen Schulden.
Man spricht da ca. 2 Billionen € Kosten bis Ende 2013. Das zahlt man mal eben nicht so aus der Portokasse, aber das scheinen viele zu vergessen.
 
SPD und CSU sind nicht umsonst die zwei großen Parteien in Deutschland und werden am meisten gewählt. Ich persönlich bin am ehesten für eine große Koalition; von den Anhängselparteien wie den Grünen und der FDP halte ich sehr wenig. Und der ganze Rest an Parteien mag schön sein für eine theoretische Demokratievielfalt, hat aber an der Spitze von Deutschland einfach nichts zu suchen.
 
snowflat schrieb:
br403 schrieb:
Aber die Billionen was das gekostet hat, muss eben jetzt nachgeholt werden. Soweit ich weiss haben die Niederlande keine Fusion mit einem anderen Land gehabt;)

Und das war auch die Ursache für die vielen Schulden.
Man spricht da ca. 2 Billionen € Kosten bis Ende 2013. Das zahlt man mal eben nicht so aus der Portokasse, aber das scheinen viele zu vergessen.

Ich sag ja, Billionen... Und trotzdem war es eine richtige Entscheidung, und wir werden auch die anderen Probleme lösen!
 
Wollt nur nochmal die Zahl in Raum stellen und das "vergessen" war ja nicht auf Dich bezogen. Man stellt halt immer wieder fest, dass diese Hypothek bei vielen nicht präsent ist und das oftmals die Opposition da vergesslich zu sein scheint. Und ja, ich sehe es wie Du, die Entscheidung war/ist teuer aber richtig gewesen.
 
br403 schrieb:
... Ursache war aber ein ziemlich tolles Ereignis am 9.11.89 und 3.10.90. Aber die Billionen was das gekostet hat, muss eben jetzt nachgeholt werden. ...
Und das war auch die Ursache für die vielen Schulden.

Wie, das hat was gekostet 8O Ich hab immer gedacht die Einheit kostet nix :wink:
 
Jens schrieb:
br403 schrieb:
... Ursache war aber ein ziemlich tolles Ereignis am 9.11.89 und 3.10.90. Aber die Billionen was das gekostet hat, muss eben jetzt nachgeholt werden. ...
Und das war auch die Ursache für die vielen Schulden.

Wie, das hat was gekostet 8O Ich hab immer geglaubt die Einheit kostet nix :wink:
 
5 Leute für die NPD? Traurig...
 
Nuno schrieb:
Als bewüsster Nichtwähler (zwar nicht in Deutschland) möchte ich hier doch mal auf reagieren:

McMaf schrieb:
Zu den Nichtwählern: Natürlich ist es jedem frei gestellt zu wählen oder eben nicht. Aber vor dem Hintergrund, dass es auf der Welt so viele Menschen gibt, denen es nicht offen steht an freien Wahlen teilzunehmen, finde ich persönlich, sollte man von seinem Wahlrecht auch Gebrauch machen. An andere Stelle sterben Menschen für dieses Privileg. Ich sehe auch insbesondere dieses Berufspolitkertum sehr kritisch. Ich bin aber auch der Meinung, dass eine Demokratie von Wechsel lebt. Wer sagt denn, das man immer die Parteien und Personen wählen muss, die schon seit Jahrzehnten in den Parlamenten sitzen? Auch wenn es nie eine Partei geben wird mit der man 100% konform geht, so stehen doch zumindest 38 Parteien zur Auswahl. Da muss doch irgendwas dabei sein. Und sonst schreibt man sich halt selbst auf den Wahlzettel. Aber Nichtwählen wäre für mich keine Lösung.

Ich will dir nichts unterstellen, du kommst mir durchaus als ein Liberal vor, von was ich im Forum von dir lese. Ich kann aber nicht nachvollziehen wieso ich von meinem Wahlrecht gebrauch machen sollte, weil es auf anderer Stelle Menschen gestorben sind für dieses? Kannst du dass mir erklären? Es sind auch viele Menschen gestorben für dem Faschismus und Kommunismus, und für viele andere mehr oder weniger nutzlosen Sachen. Soll ich dass alles auch zujubeln? Oder anders gesagt: was macht der Demokratie so speziell, auch wenn es mittlerweile keine vernünftige Lösungen bietet für die Probleme, aber eher die Probleme umgeht?
Dass Menschen anderswo für dieses Privileg sterben, ist auch eher als Hilfsargument zu sehen. Darauf stütze ich sicher nicht meine ganze Argumentation. Aber das spezielle an der Demokratie ist, dass sie den Menschen ein Mitbestimmungsrecht gibt. Natürlich ist dieses Recht mal mehr, und oft genug auch weniger ausgeprägt. Der Unterschied zu den anderen, von dir beschriebenen, Systemen ist also, dass man nicht einfach nur die Wahl hat einem bestimmten System (sozusagen als "Fan") zu folgen, sondern selbst Einfluss nehmen kann. So viel ich weiß, sind auch die Niederlande mit der Demokratie sehr gut gefahren. Entschuldigung, aber ich muss es so salopp sagen: Meiner Meinung nach ist es auch ein Stück weit eine "Luxuserscheinung" wenn man meint, die Demokratie hätte uns keine Vorteile gebracht oder gar behauptet, dass sie mehr Probleme schafft.
Im Detail kommt es eben immer auf die konkrete Ausgestaltung (das Grad) der Demokratie an. In Deutschland, den Niederlanden, oder anderen europäischen Staaten haben die Bürger eigentlich alle Werkzeuge bei der Hand um ihren Einfluss auf die Geschicke des Landes zu vertiefen. Sie nutzen sie nur viel zu selten. Wer jedes mal die gleichen Parteien und Kader wählt, der ist selbst schuld.

Nuno schrieb:
k2k hat m.M.n. hervorragend erklärt wieso das Recht zum nichtwahlen zu den Grundsätze der Demokratie gehört. Übrigens wurde ich, wenn es in die Niederlande Wahlpflicht gabe, alles tun (vielleicht nur nicht sterben) um mich nicht an die Wahl beteiligen zu mussen. Das liegt aber überhaupt nicht an politischen desinteresse, nur ist es für mich persönlich unmöglich ein System zu legitimieren dass ich verwerfe.

ps. Wenn du aber keinen liberalen Einschlag hast, versteh ich es schon. Drück, Zwang und Pflicht zusammen mit Demokratie sind gerade für die nicht-liberalen (und leider mittlerweile für die pseudoliberalen in West-Europa und der USA) ein ganz normaler Kombi im Machtsspiel der Berufspolitikern, um ihren Position zu sichern.

Ich habe übrigens nicht geschrieben, dass ich eine Wahlpflicht fordere. Ich habe nur gesagt, dass Nichtwählen für mich persönlich keine Lösung wäre.
Es sprechen aber meiner Meinung nach mehr Argumente dafür, sich an den Wahlen zu beteiligen. BTW würde ich mich schon als liberal bezeichnen ;)
 
...wichtig ist für die Nichtwähler das sie hinterher auch die "Fresse halten" und alles über sich ergehen lassen.
Eine Partei die 100% das macht was jeder sich wünscht wird es nie geben!!!!!!
Schließlich waren ja jetzt mal wieder vier Jahre Zeit sich Gedanken zu machen was einem alles paßt und was nicht.

Vielleicht sollte man es machen wie bei einigen Betriebstratswahlen und Präsente verteilen dann kommt auch der "letzte Penner" an die Urne. :biggrin:
 
mic schrieb:
..
Eine Partei die 100% das macht was jeder sich wünscht wird es nie geben!!!!!!
...
Deswegen würde ich es begrüßen, wenn man alternativ zur gesamten Partei als Zusatzmöglichkeit auch die jeweiligen Ministerposten einzeln wählen könnte.
Beispielsweise wollen ja alle "etablierten" Parteien "militärische" Auslandseinsätze und wer das nicht will, müsste beispielsweise die Linke wählen, was aber nun auch nicht unbedingt jedermanns Sache ist.
Bei Einzelwahlmöglichkeit könnte dann mischen und vielleicht würde das auch etwas dem Parteienfilz engegenwirken.
 
^^"kumulieren" und "panaschieren" das hat was!!
 
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