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Coronavirus 2019-nCoV - *DAS GUTE*

Danke erstmal für diesen Thread, denn ich sehe - trotz allen negativen Aspekten - tatsächlich einiges Gutes.

1. Ich schlafe deutlich mehr als in Vor-Corona-Zeiten, im Alltag hab ich im Wochendurchschnitt zwischen 6 und 6,5h Schlaf, im Urlaub zwischen 6,5 und 7,5h, seit Mitte März bin ich eher im Urlaubsmodus.
2. Homeoffice: vor Corona 2 mal die Woche für den einen Job, und 3 Tage für den anderen Job im Büro, da es keine Betriebsvereinbarung für Homeoffice gab und da der Chef nie wollte, dass wir ins Homeoffice gehn; jetzt alle 5 Tage im Homeoffice. Die Kommunikation könnte zwar etwas besser sein, aber ich vermiss es definitv nicht mit dem Fahrrad 35min einfach in die Arbeit zu fahren
3. Zeit mit meinem Freund: da er auch im Homeoffice arbeitet haben wir uns einen großen Tisch ins Wohnzimmer gestellt, an dem wir gemeinsam sitzen, arbeiten, und uns nahezu den ganzen Tag "haben" - bis auf einen etwas anderen Schlafrhythmus
4. Mehr Ruhe
4.1 Deutlich weniger Autos auf der normalerweise doch recht vielbefahrenen Straße vor dem Haus
4.2 Für größere und kleinere Projekte daheim: Haus und Garten verschönern, ausgiebiger Kochen, Eis machen, mehr um die Pflanzen kümmern und neues aussäen bzw. vorziehen, Essens-Karteikarten erstellen (erleichtert die Wochenplanung)... oder einfach nur im Garten in der Sonne liegen und lesen
5. Ich hab wieder mit joggen angefangen, mal schaun wie lange ich das durchhalte. ;-)
6. Geld: kaum mehr Gelegenheit welches auszugeben, aber trotzdem weiterhin voll beschäftigt. Außerdem bisschen Aktienglück gehabt, mit dem Gewinn könnte ich wohl einen durchschnittlichen Sommerurlaub finanzieren; wahrscheinlich bin ich zu früh ausgestiegen, aber an (guten) Gewinnen ist ja noch nie jemand gestorben. ;-)
 
Als Student merkt man wieder, was für ein herrliches Leben man sonst so hat. :mrgreen:
Ich glaube erst wenn man sonst gestresst oder genervt von der ein oder anderen Sache (wie Lärm oder Flugverkehr) war sieht man jetzt etwas Positives. Wenns einem sonst wirklich gut geht, ist es aktuell in fast allen Belangen ein Rückschritt.

Man hat als Student halt sonst immer die Möglichkeit recht entspannt durchs Leben zu gehen, dann stört einen die aktuell unnormale Situation schon. Mich erstaunt eher, an wie viele vermeintliche Störfaktoren ich mich schon so gewöhnt hab, dass ich mich jetzt wirklich mal besinnen muss, damit ich aufzählen könnte, was alles plötzlich nicht mehr stört. :lol:

Was mich stört verdränge ich eigentlich lieber anstatt mich darauf zu konzentrieren dass es stört und dann ist einem plötzlich vieles egal :lol:
 
Noch ein positiver Nebeneffekt. Geschlossene Grenze und damit gesperrte Straßen ermöglichen einen völlig neue Gassirunden mit den Hunden.
Natürlich wäre mir die Durchfahrt lieber.
20200424_171956.jpg
Grenze zwischen Deutschland und Schweiz
 
50% Arbeiten bei 90% Lohn hat schon was. Dazu noch die gewonnene Zeit für diverse Arbeiten rund ums Haus und Gut nutzen und Dinge erledigen wo sonst vielleicht noch Jahre liegen geblieben wären.
Dank viel leererer Strassen endlich mal so fahren ( Einkaufen, Arzttaxi für andere, zwischen den Arbeitswochen abhauen in die Wohlfühloase ) wie man selber will und schon sinkt der Verbrauch sogar unter den
NEFZ-Verbrauch.
Blos, wenn man einen Millimeter vom sich selber aufgebauten Wohlfühlschema abweichen muss ist die Herrlichkeit vorbei.
 
Balkonkonzert mit Alexandra Conunova:
YouTube Link: https://www.youtube.com/watch?v=1gnAfxgsSW0

Die Luftaufnahme von Swisstopo (https://map.geo.admin.ch) ist übrigens so genau, dass die beiden Kissen der Sessel auf dem Balkon als kleine weiss gefüllte Kreise erkennbar sind. :)
Höhe über NN: 434 m.

Weiteres Video hier:
https://www.3sat.de/kultur/stars-von-morgen/alexandra-conunova-104.html

Website von Alexandra Conunova:
http://www.conunova.com/en/

Irgendwo ist ein 20 Minuten langes Video des Balkonkonzerts.

Leer aussehende Fotos kann man vielerort ausserhalb des Pandemiezeit machen: Mit stativ arbeiten und sehr lange Belichten, ggf. Graufilter einsetzen und Tag entsprechend auswäheln (muss sehr früh hell sein), sich genügend bewegende Fahrzeuge und Personen sind dann auf dem Foto nicht mehr ersichtlich.


Edit:
Ohne öffentlichen Verkehr ist der restliche Verkehr übrigens einiges flüssiger, dies sogar ohne Umprogrammierung des Verkehrsleitsysteme. Als die TPG in Genf streikten konnte dies sehr gut festgestellt werden, und dies trotz etwas erhöhtem Privatverkehr. Die Gesamtkosten des ÖV (inkl. Busspuren, Haltestellen, Unfälle, usw.) sowie die Ökobilanz werden onehin stets zugunsten des ÖV verfälscht berücksichtigt.
 
Das Gute für mich:

1) Heimbüro: Finde ich sehr gut und kann auch effektiver arbeiten als im Büro. Hoffe, da findet auch firmenweit für die Zukunft ein Umdenken statt, damit das nicht mehr so verteufelt wird.

2) Längere MTB-Touren: Dadurch, dass wir das Auto für das Privatvergnügen stehen lassen, starten wir unsere Touren alle von der Haustüre aus. Da wir aber trotzdem bestimmte Trails fahren wollen, müssen unsere Touren dorthin gehen und die sind für unsere Verhältnisse dann lang. Somit verbringen wir viel mehr Zeit auf dem Rad. Da wir in den ersten Wochen auch erst einfachere Touren gemacht haben und jetzt auch eher gemütlich unterwegs sind, hat sich unsere Grundlagenausdauer meines Erachtens schon spürbar gesteigert. Touren in dem Umfang wie wir sie jetzt fahren, wären letztes Jahr noch nicht denkbar gewesen. Kommen natürlich auch noch andere Faktoren hinzu, aber Training auf dem Rad ist trotzdem noch am effektivsten.

3) Neue Orte: Durch die längeren Touren haben wir bewusst oft auch Wege/Ziele ausgesucht, die wir zuvor noch nicht gefahren sind. Wir sind in den letzten Wochen durch Ortschaften gekommen, die wir bisher nicht kannten. Selbst von auf der Karte bekannten Orten waren wir überrascht, wie schön es dort ist und welche Wege diese zu bieten haben. Unsere Umgebung ist schon auch ganz schön, stellen wir immer wieder fest :)

Ich muss zugeben, dass sind jetzt nicht sehr viele Vorteile, die mir gerade einfallen. Allerdings haben wir auch nicht viele Nachteile. Bin gespannt, wie sich die "neue Normalität" entwickelt, aber ich sehe es (noch) ziemlich entspannt und hoffe, dass wir das Positive mitnehmen können.
 
Mal sehen, positiv:
Ich habe viele Touren in der Gegend gemacht und daher echt schöne Flecken entdeckt. Z.B. die Ruinen vom früheren Heilbad in Weissenburg, kennen meine Schweizer Kollegen, die hier aufgewachsen sind, nicht mal.
Ich habe deutlich früher mit wandern angefangen und laufe ab und zu zum Büro, das sollte sich positiv auf meine körperliche Verfassung auswirken. Durch das schöne Wetter und nicht Skifahren, sind meine Beine jetzt schon braun :wink:
Weniger Verkehr, billigeres Benzin
Nette Gespräche mit Fremden beim Wandern und mit den Nachbarn.
Dadurch, dass meine Nachbarn alle im Homeoffice/zu Hause sind, ist die Waschmaschine jetzt abends und am Wochenende immer frei :) :)

Negativ:
Ich seh die Leute von meinem Team und meine Freunde nicht (telefonieren und whats app ist nicht das gleiche)
ich kann meine Familie in D nicht besuchen, die Beziehungsanbahnung/die Beziehung zu meinem Freund (ist gerade mal ein halbes Jahr und seit Anfang März nicht mehr gesehen) leidet ziemlich
Fitnessstudio ist zu, das vermiss ich doch auch, genauso wie mein Handballtraining
Was den Job angeht, mach ich mir doch ziemlich Sorgen, da wir von Werbung abhängig sind und der Umsatz natürlich extrem eingebrochen ist. Da wir keine Fremdaufträge mehr rausgeben dürfen, haben wir doppelt so viel Arbeit (aber natürlich besser als Kurzarbeit). Telefoninterviews find ich auch nicht so super, im persönlichen Gespräch hat man einen anderen Zugang.
Durch die Absage von Veranstaltungen ist mein Nebenjob auch auf Eis. Die über 7000 Franken, die ich letztes Jahr verdient habe, werden mir schon sehr fehlen.
Die Fortbildung ist verschoben und bei der anderen das letzte wichtige Seminar, das prüfungsrelevant ist.
Wetter wäre top für Klettersteige, aber das soll man ja momentan nicht machen, bzw. sind z.B. im Wallis auch alle gesperrt.
 
Marmotte schrieb:
Es handelte sich dabei um die 60 Satelliten, die vorgestern gestartet sind. Sehr beeindruckend !

Am 22.04. wollten wir Sternschnuppen anschauen leider ohne Erfolg. Aber ca. 35 Satelliten (danach hab ich das zählen aufgehört) auf der gleichen Umlaufbahn im Abstand von ca. 30 Sekunden haben wir gesehen. Die gehören wahrscheinlich dazu.
 
3 gute Sachen:

1. Habe ich in dieser Zeit so viele km mit dem Rennvelo gemacht wie sonst in einem halben Jahr!
2. Das langsamere Tempo und die fehlende Hektik hat sicher gut getan... jetzt wäre es aber an der Zeit, wieder einen Gang hochzuschalten.
3. Hatte ich nicht dauernd das Gefühl "ich muss doch etwas machen" und "was verpasse ich wohl"?

Die 3 Sachen, die ich am meisten vermisse:

1. Das Zusammensein mit Kollegen
2. Die ganz gewöhnliche Arbeit (!!)
3. Die eine oder andere Tour mit dem Motorrad (da habe ich beschlossen, dass ich das sein lasse, bis das Notrecht aufgehoben ist).
 
Positiv ist, dass wir nicht alles als selbstverständlich ansehen werden, hoffentlich geht jeder mit einer neuen Sichtweise daraus hervor.
 
Ich war heute beim Augenarzt. Das war super. Wenn's immer so wäre. Von Zuhause im Speckgürtel in die Innenstadt zum Termin und wieder nachhause hat#s 45 Minuten gedauert. Wenig Verkehr, kein voller Warteraum. Kann so bleiben. :ja:
 
Schauinslandbahn nimmt am 4. Mai den Betrieb wieder auf

Nach Angaben der Freiburger Verkehrs AG (VAG) nimmt die Schauinslandbahn nach erfolgreicher Beendigung der Frühjahrsrevision und einer coronabedingten Pause den Betrieb am kommenden Montag, 4. Mai, wieder auf. Laut VAG gelten dabei die in der Corona-Verordnung des Landes vorgegebenen Regeln. Dazu gehörten neben der Beachtung der Hygienemaßnahmen und der Einhaltung der Abstandsregelungen auch die Pflicht einen Mund/Nasenschutz – oder Vergleichbares – in den Gebäuden als auch in den Kabinen zu tragen. Die Seilbahnkabinen sollen mit maximal 2 Personen beziehungsweise mit in einer häuslichen Gemeinschaft lebenden Personen besetzt werden.

Die Schauinslandbahn weist ausdrücklich darauf hin, dass alle touristischen, gastronomischen oder freizeitorientierten Angebote rund um die Seilbahn derzeit nicht geöffnet sind oder nicht zur Verfügung stehen. Die Betriebszeiten von kommendem Montag an sind täglich von 9 bis 17 Uhr. Ab der Stadtbahnendhaltestelle "Dorfstraße" fahren die Busse der Linie 21 montags bis freitags alle 20 Minuten zur Talstation. Samstags und an Sonntagen sind die Busse alle 90 Minuten unterwegs. Auch das VAG -Fundbüro sowie das Büro für das erhöhte Beförderungsentgelt sollen ab Montag, 4. Mai, wieder öffnen.

Kreative werden begrenzungs- Tafel mit der Personenanzahl aufstellen.

Ab jetzt gibt es genug platz für meinen Rucksack. :D
 
Chlosterdörfler schrieb:
Schauinslandbahn nimmt am 4. Mai den Betrieb wieder auf

Nach Angaben der Freiburger Verkehrs AG (VAG) nimmt die Schauinslandbahn nach erfolgreicher Beendigung der Frühjahrsrevision und einer coronabedingten Pause den Betrieb am kommenden Montag, 4. Mai, wieder auf. Laut VAG gelten dabei die in der Corona-Verordnung des Landes vorgegebenen Regeln. Dazu gehörten neben der Beachtung der Hygienemaßnahmen und der Einhaltung der Abstandsregelungen auch die Pflicht einen Mund/Nasenschutz – oder Vergleichbares – in den Gebäuden als auch in den Kabinen zu tragen. Die Seilbahnkabinen sollen mit maximal 2 Personen beziehungsweise mit in einer häuslichen Gemeinschaft lebenden Personen besetzt werden.

Die Schauinslandbahn weist ausdrücklich darauf hin, dass alle touristischen, gastronomischen oder freizeitorientierten Angebote rund um die Seilbahn derzeit nicht geöffnet sind oder nicht zur Verfügung stehen. Die Betriebszeiten von kommendem Montag an sind täglich von 9 bis 17 Uhr. Ab der Stadtbahnendhaltestelle "Dorfstraße" fahren die Busse der Linie 21 montags bis freitags alle 20 Minuten zur Talstation. Samstags und an Sonntagen sind die Busse alle 90 Minuten unterwegs. Auch das VAG -Fundbüro sowie das Büro für das erhöhte Beförderungsentgelt sollen ab Montag, 4. Mai, wieder öffnen.

Kreative werden begrenzungs- Tafel mit der Personenanzahl aufstellen.

Ab jetzt gibt es genug platz für meinen Rucksack. :D

Gute Nachricht sowas. Pass auf, dass Albe-Fr dich nicht erwischt, wenn du dich jenseits deines Hauses in seiner Nähe bewegst :!:
 
Heute ist bei uns sowas wie der letzte Tag des Lockdowns. Morgen gehen alle Geschäfte wieder auf, die Restaurants öffnen, die Schule beginnt, der ÖV fährt normal, Museen, Golfplätze, Fitnesscenter uvm. beginnen wieder. So für mich persönlich augenfällig fehlen nur noch Bergbahnen, Schiffe und einige andere Freizeiteinrichtungen. Aber natürlich gibt es noch einige Dinge mehr.
Und das Wichtigste für mich persönlich: Ab morgen nimmt auch unser Unternehmen den Betrieb wieder auf. Zwar unter eigenartigen Bedingungen und kaum wirtschaftlich, aber immerhin. Und hoffentlich in dieser Form nur für vier Wochen.

Insofern verabschiede ich mich heute also von dem fast schon etwas lieb gewordenen Lockdown. Die vielen Stunden mit meinem Partner werde ich vermissen. Die Flexibilität, mit meinem bei seiner Mutter lebenden Sohn einfach irgendwann mitten im Tag mal für ein Gesellschaftsspiel auf dem Picknicktisch in seinem Quartier abzumachen und dabei einige seiner Kollegen mit von der Partie zu haben, wird mir fehlen. Die leeren Strassen dürften auch gerne so bleiben. Der Freiheit, fast immer morgens dann aufzustehen, wann ich Lust habe, werde ich nachtrauern. Und natürlich werden mir auch meine vielen Skitouren fehlen. Vieles, was mir in den letzten acht Wochen lieb geworden ist, wird nun vorbei sein. Und trotzdem freue ich mich, ab morgen in einen halbwegs normalen Alltag zurückzukehren.
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und bis zu einem gewissen Grad anpassungsfähig. Mein Lebenspartner und ich sind uns einig, dass wir aus diesem Lockdown das Beste gemacht haben und das Leben auch so geniessen konnten. Ich hätte am 16. März nicht gedacht, dass ich am 10. Mai schon fast etwas wehmütig auf diese Zeit zurückschaue. Anfänglich litt ich etwas unter der Situation, aber schnell spielte sich das ein.

Ich wünsche allen, die morgen einen ähnlichen Schritt in die Normalität zurück machen, einen guten Start, viel Erfolg und vor allem: bleibt gesund!
 
Ohne Corona hätte es diese zwei Rekorde hier nicht gegeben. :wink:

Queen ehrt hundertjährigen Spendensammler "Captain Tom" er wird Ritter und hat einen eintrag im Guinness-Buch.

Mit einem Spendenlauf am Rollator hatte er in der Coronakrise knapp 33 Millionen Pfund gesammelt - nun ist der britische Veteran Tom Moore dafür mit der Ritterwürde geadelt worden.
Quelle: https://www.spiegel.de/panorama/leu...ritter-a-87ccbc6c-d7a0-4cd7-9e12-05f7f418e006



Schweizer Luca Hänni schiesst «Car-Selfie oder Carfie»-Rekord an Drive-In Openair mit 300 Autos

Zum Artikel: https://www.nau.ch/people/aus-der-s...ar-selfie-rekord-an-drive-in-openair-65745347

:idea: Das sollte doch zu topen sein Bühne und mit einem noch grösseren Parkplatz für mehr Autos. Es gibt doch genug Parkplätzflächen bei Seilbahnstationen :!:

Wer hat die nötige Kontakte :?: Dazu gibts "gratis" Werbung für das Seilbahn Unternehmen. :wink:
 
Gute Nachrichten gibt es aus den Tiroler Kliniken. Nur noch ein Covid-Patient wird auf einer Normalstation versorgt. Intensivpatienten gibt es keine mehr.
 
ski-chrigel schrieb:
Heute ist bei uns sowas wie der letzte Tag des Lockdowns. Morgen gehen alle Geschäfte wieder auf, die Restaurants öffnen, die Schule beginnt, der ÖV fährt normal, Museen, Golfplätze, Fitnesscenter uvm. beginnen wieder. So für mich persönlich augenfällig fehlen nur noch Bergbahnen, Schiffe und einige andere Freizeiteinrichtungen. Aber natürlich gibt es noch einige Dinge mehr.
Und das Wichtigste für mich persönlich: Ab morgen nimmt auch unser Unternehmen den Betrieb wieder auf. Zwar unter eigenartigen Bedingungen und kaum wirtschaftlich, aber immerhin. Und hoffentlich in dieser Form nur für vier Wochen.

Insofern verabschiede ich mich heute also von dem fast schon etwas lieb gewordenen Lockdown. Die vielen Stunden mit meinem Partner werde ich vermissen. Die Flexibilität, mit meinem bei seiner Mutter lebenden Sohn einfach irgendwann mitten im Tag mal für ein Gesellschaftsspiel auf dem Picknicktisch in seinem Quartier abzumachen und dabei einige seiner Kollegen mit von der Partie zu haben, wird mir fehlen. Die leeren Strassen dürften auch gerne so bleiben. Der Freiheit, fast immer morgens dann aufzustehen, wann ich Lust habe, werde ich nachtrauern. Und natürlich werden mir auch meine vielen Skitouren fehlen. Vieles, was mir in den letzten acht Wochen lieb geworden ist, wird nun vorbei sein. Und trotzdem freue ich mich, ab morgen in einen halbwegs normalen Alltag zurückzukehren.
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und bis zu einem gewissen Grad anpassungsfähig. Mein Lebenspartner und ich sind uns einig, dass wir aus diesem Lockdown das Beste gemacht haben und das Leben auch so geniessen konnten. Ich hätte am 16. März nicht gedacht, dass ich am 10. Mai schon fast etwas wehmütig auf diese Zeit zurückschaue. Anfänglich litt ich etwas unter der Situation, aber schnell spielte sich das ein.

Ich wünsche allen, die morgen einen ähnlichen Schritt in die Normalität zurück machen, einen guten Start, viel Erfolg und vor allem: bleibt gesund!
Was ich damals nicht ahnen konnte, ja nicht mal davon geträumt hätte:
Unsere Gleitschirmflugschule, über deren Fortbestand ich mir am 16.3. echte Sorgen machte, brummt seit 6.6. (Start der Bergbahnen) total. Noch nie in den letzten 20 Jahren hatten wir so viele Schüler wie aktuell. „Ferien in der Schweiz“ zieht total. Wir können uns kaum wehren, müssen (dürfen) zusätzliches Personal einstellen und schauen sorgenfrei in die Zukunft. Wenn das so weitergeht, wird 2020 trotz Lockdown zu einem viel besseren Jahr als viele vorangehende.
 
ski-chrigel schrieb:
ski-chrigel schrieb:
Heute ist bei uns sowas wie der letzte Tag des Lockdowns. Morgen gehen alle Geschäfte wieder auf, die Restaurants öffnen, die Schule beginnt, der ÖV fährt normal, Museen, Golfplätze, Fitnesscenter uvm. beginnen wieder. So für mich persönlich augenfällig fehlen nur noch Bergbahnen, Schiffe und einige andere Freizeiteinrichtungen. Aber natürlich gibt es noch einige Dinge mehr.
Und das Wichtigste für mich persönlich: Ab morgen nimmt auch unser Unternehmen den Betrieb wieder auf. Zwar unter eigenartigen Bedingungen und kaum wirtschaftlich, aber immerhin. Und hoffentlich in dieser Form nur für vier Wochen.

Insofern verabschiede ich mich heute also von dem fast schon etwas lieb gewordenen Lockdown. Die vielen Stunden mit meinem Partner werde ich vermissen. Die Flexibilität, mit meinem bei seiner Mutter lebenden Sohn einfach irgendwann mitten im Tag mal für ein Gesellschaftsspiel auf dem Picknicktisch in seinem Quartier abzumachen und dabei einige seiner Kollegen mit von der Partie zu haben, wird mir fehlen. Die leeren Strassen dürften auch gerne so bleiben. Der Freiheit, fast immer morgens dann aufzustehen, wann ich Lust habe, werde ich nachtrauern. Und natürlich werden mir auch meine vielen Skitouren fehlen. Vieles, was mir in den letzten acht Wochen lieb geworden ist, wird nun vorbei sein. Und trotzdem freue ich mich, ab morgen in einen halbwegs normalen Alltag zurückzukehren.
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und bis zu einem gewissen Grad anpassungsfähig. Mein Lebenspartner und ich sind uns einig, dass wir aus diesem Lockdown das Beste gemacht haben und das Leben auch so geniessen konnten. Ich hätte am 16. März nicht gedacht, dass ich am 10. Mai schon fast etwas wehmütig auf diese Zeit zurückschaue. Anfänglich litt ich etwas unter der Situation, aber schnell spielte sich das ein.

Ich wünsche allen, die morgen einen ähnlichen Schritt in die Normalität zurück machen, einen guten Start, viel Erfolg und vor allem: bleibt gesund!
Was ich damals nicht ahnen konnte, ja nicht mal davon geträumt hätte:
Unsere Gleitschirmflugschule, über deren Fortbestand ich mir am 16.3. echte Sorgen machte, brummt seit 6.6. (Start der Bergbahnen) total. Noch nie in den letzten 20 Jahren hatten wir so viele Schüler wie aktuell. „Ferien in der Schweiz“ zieht total. Wir können uns kaum wehren, müssen (dürfen) zusätzliches Personal einstellen und schauen sorgenfrei in die Zukunft. Wenn das so weitergeht, wird 2020 trotz Lockdown zu einem viel besseren Jahr als viele vorangehende.
Spricht für ein gesundes Unternehmen ;)

Die beängstigende, aber längst zu klärende Frage lautet aber: wie viele Unternehmen sind ungesund, erwirtschaften quasi nichts und haben dennoch überlebt. Und - wie viele Banken wird’s mit rein ziehen.
Noch diskutieren wir über Symbol Politik ;)

Wenn das so aussieht eigentlich eine düstere Prognose für die nächsten Monate was Skifahren angeht für dich :) wie lange drohen denn die Kunden mit Aufträgen?
 
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