• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Coronavirus 2019-nCoV

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
wetterstein schrieb:
Man darf auch die positiven Effekte nicht verschweigen :wink: :
:arrow:
Kaum Verkehr, trotzdem Stickoxid-Spitzenwerte: Corona entlarvt Fahrverbote als sinnlos

Was viele Experten, darunter die Wissenschaftsakademie Leopoldina, schon angedeutet hatten, hat der "Lockdown" quasi als Zufallsbefund bewiesen: die Behauptungen der Deutschen Umwelthilfe, Diesel-Verbote seien zur Luftreinhaltung noch nötig, sind widerlegt.
https://www.focus.de/auto/news/diesel-fahrverbote-kaum-verkehr-trotzdem-schlechte-luft-corona-entlarvt-fahrverbote-als-sinnlos_id_11866874.html

Das ist ein wirklich wichtiger Befund hier! Ich hoffe die zuständigen "Poltiker" lösen sich von ihrer Anti-Auto Ideologie und lassen den Diesel mal in Ruhe. Diesel Autos sind ja bekanntlicherweise effizienter und CO2 freundlicher als Benziner. Und jetzt ist ja klar, dass die Fahrverbote sinnlos und ideologisch bedingt waren.
 
https://www.addendum.org/coronavirus/interview-sprenger/

Sehr gutes Interview mit Public health Experten Martin Sprenger, der aus Protest gegen nicht nachvollziehbare Maßnahmen die Experten Kommission in Österreich verlassen hat vor ein paar Tagen.

Leider hat der nicht das Kommando. Es geht drum gesunde Lebensjahre zu maximieren, nicht darum zu versuchen mit allen Mitteln covid-19 Todesfälle zu vermeiden, wenn wir dadurch anderswo Leben bzw gesunde Lebensjahre zerstören!
Und es geht auch um Relativität, es braucht Schutz für Altenheime usw, aber wenn wir die Wirtschaft zerstören können wir die nicht zahlen. Die Maßnahmen bisher waren großteils korrekt, aber jetzt braucht es Anpassung.


Besonders die User wie Pancho die da den Überblick komplett verloren haben, ist dieses Interview ein muss.
 
extremecarver schrieb:
https://www.addendum.org/coronavirus/interview-sprenger/

Sehr gutes Interview mit Public health Experten Martin Sprenger, der aus Protest gegen nicht nachvollziehbare Maßnahmen die Experten Kommission in Österreich verlassen hat vor ein paar Tagen.

Leider hat der nicht das Kommando. Es geht drum gesunde Lebensjahre zu maximieren, nicht darum zu versuchen mit allen Mitteln covid-19 Todesfälle zu vermeiden, wenn wir dadurch anderswo Leben bzw gesunde Lebensjahre zerstören!
Und es geht auch um Relativität, es braucht Schutz für Altenheime usw, aber wenn wir die Wirtschaft zerstören können wir die nicht zahlen. Die Maßnahmen bisher waren großteils korrekt, aber jetzt braucht es Anpassung.


Besonders die User wie Pancho die da den Überblick komplett verloren haben, ist dieses Interview ein muss.

Ich finde das Interview sehr interessant und der Inhalt sollte seine Berücksichtigung finden, sofern dies noch nicht der Fall ist. Ich sehe da jetzt aber nicht unbedingt einen Widerspruch zu den bisherigen Eingrenzungsmaßnahmen :?

Und dass man sich Gedanken über eine sinnvolle Exit-Strategie machen muss, ist natürlich auch richtig. Und vor allem muss man widersinnige "Stilblüten" der Corona-Verordnungen bereinigen.

Wie immer mal wieder habe ich eher das Gefühl, dass hier mancher wieder von einem extrem ins andere verfallen will :naja:
 
extremecarver schrieb:
:dankeschoen:
Erlaube mir 2 wichtige Punkte herauszugreifen:
Ich kann mir zum Beispiel nicht vorstellen, dass es bei Einhaltung von einem Meter Abstand zu irgendwelchen Infektionen im Freien kommt. Darum halte ich auch alle Einschränkungen der Bewegung im Freien, das Schließen von Parks und Wandergebieten für falsch und nicht nachvollziehbar.
Tracking-Apps können eine Rolle spielen, aber nur auf freiwilliger Basis. Wir brauchen viele Navigationsinstrumente, um diesen schmalen Kurs zu fahren. Totalitäre Maßnahmen sollen nicht eine Entschuldigung dafür werden, dass wir die schlaue Steuerung übersehen haben oder nicht zusammenbringen.
 
extremecarver schrieb:
Besonders die User wie Pancho die da den Überblick komplett verloren haben, ist dieses Interview ein muss.

Vielleicht ist dir beim jetten um die Welt entfallen, wer in diesem Thread den unangefochtenen Rekord in der Forderung nach den härtesten Maßnahmen hält?
Lustig...

Inhaltlich steht da einiges vernünftiges drin, vieles davon habe ich ausdrücklich so gefordert, resp. kritisiert. Kann mit deiner Bemerkung nix anfangen.

icedtea schrieb:
Und dass man sich Gedanken über eine sinnvolle Exit-Strategie machen muss, ist natürlich auch richtig. Und vor allem muss man widersinnige "Stilblüten" der Corona-Verordnungen bereinigen.

Natürlich, völlig richtig. Habe ich auch schon öfter geschrieben.
 
extremecarver schrieb:
Besonders die User wie Pancho die da den Überblick komplett verloren haben, ist dieses Interview ein muss.
Einzelne User haben halt offensichtlich einen langweiligen Beruf und/oder gar ein langweiliges Leben. Katastrophenszenarien sorgen da für die nötige Würze :wink:
 
Ich habe nur viel früher Maßnahmen verlangt, und einige wie Tracking sehe ich nicht als hart an. Dazu habe ich von Anfang gesagt, je härter und früher die Maßnahmen kommen, umso eher kann man wieder zu normalem Leben zurück. Ich denke weiterhin 3-4 Wochen shutdown wäre besser gewesen wie der lockdown aus dem wir jetzt nur schwerlich rauskommen. Aber da wir eindeutig eben eine weiche Vorgangsweise haben, müssen wir die jetzt halt auch konsequent weitermachen, und schauen dass die ungefährdeten Gruppen so schnell wie möglich Retour kommen können.

Mit harten Maßnahmen früh genug wären wir jetzt in der Lage ala taiwan normal zu Leben, das haben wir verpasst und müssen jetzt halt Durchseuchung der nicht Risiko Gruppen akzeptieren bzw halt normales Leben für alle unter 65 aber strikte Trennung von den Alten Personen... Ich bin weiterhin skeptisch ob wir das schaffen, wenig skeptisch dass in Korea, Taiwan, China, Japan man das ganze viel besser übersteht. Ich Habe große Angst dass wie noch 12 Monate dahin werkeln weil wir eben unsinnige Maßnahmen haben wie etwa Sportverbote aber gleichzeitig halt nicht NMS und Desinfektionsmittel überall in Innenräumen vernünftig einsetzen. Daher sehe ich ja Durchseuchung als Option an, das werden dann zwar harte 2 Monate, aber dann sollten die unter 65 durch sein, Italien, Spanien, Frankreich ist vor allem daher so betroffen da dort die Alten viel zu oft infiziert sind. Anfangen halt mit aufheben der Beschränkungen für junge Leute und Monitoring dass die zahlen im Rahmen bleiben. Denn selbst 1% Tote sind vom Qualy wert sicher besser als 1 Jahr aktueller lockdown bei dem man schon jetzt nach 3-4 Wochen vermutet dass mehr and den Maßnahmen sterben als an covid-19
 
Einiges davon - nicht alles - wird in dem Video in meiner Signatur ähnlich gesehen. :wink:

Ich hab dir für deinen Beitrag trotz des Angriffs auf mich übrigens aus Überzeugung ein „Danke“ gegeben. War kein Versehen, finde den Link interessant.
 
br403 schrieb:
@Pancho: Damit meinte ich: Wir können eh nichts dran ändern, laut Sauerland CLD sollen sich die Städter nicht so anstellen.

Nicht so anstellen würde ich garnicht mal so sagen.
Ich würde aber eine gewisse Konsequenz schätzen!
Man muß schon klar sagen was man will, wenn man die nicht Stadt Bewohner mit ihren Fahrzeugen nicht haben will, dann soll man das auch so kommunizieren.
Ich muß da nichts kaufen, kann ich alles im Internet bestellen und ob es die Läden dort gibt oder nicht ist mir um Grunde auch vollkommen Hupe.
Jeder soll so leben wie er mag.
Und jeder soll auch so einkaufen wie er mag, ich werde SICHER NICHT mein Auto am Stadtrand stehen lassen und mich mit Taschen und Gedöns in eine U-Bahn zwängen nur um dann mein ohnehin vorhandenes Auto zu erreichen.
Ich bin aber auch ziemlich unbesorgt, weil man sich aktuell in Stuttgart und Umgebung die Butter gerade weniger dick aufs Brot schmiert. Das dürfte wohl dazu führen das man seine Prioritäten vielleicht mal wieder auf die Sicherung des eigenen Arbeitsplatzes und nicht so sehr auf der erreichen imaginärer Co 2 Ziele fokusiert.
Wöre die Reduktion des Co2 so wichtig, dann hätte man niemals aus der Kernkraft aussteigen dürfen- damit wären wir wieder bei der eingangs angemahnten Konsequenz!
 
Billa hatte heute übrigens Sicherheitspersonal und Desinfektionsmittel.
 
extremecarver schrieb:
Ich habe nur viel früher Maßnahmen verlangt, und einige wie Tracking sehe ich nicht als hart an.
Wenn sie garantiert befristet wären, könnte ich damit leben. Da aber der langfristige Trend ohne Zweifel in Richtung Einschränkung der Freiheit und Ausweitung der Überwachung geht, ist zu befürchten, dass vieles später nicht mehr zurückgenommen wird.
 
Die Weigerung der Regierung, die Maßnahmen zurückzunehmen, ist schon dreist - ursprünglich wurde ja mal gesagt, wenn die Verdopplungszeit bei 10 Tagen läge, nimmt man die Maßnahmen zurück, und hat dann später auf 14 Tage erhöht.

Jetzt haben wir aber in fast allen Bundesländern über 14 Tage, Bundesweit sind es 17,4 (in Bayern ebenso 17,4): https://www.tagesschau.de/ausland/coronavirus-karte-verdopplungszeit-101.html

Aber dennoch nimmt man keine Maßnahmen zurück.

Und wenn man sich mal Italien anschaut: https://en.wikipedia.org/wiki/2020_coronavirus_pandemic_in_Italy

Stellt man fest, dass dort seit 12 Tagen die Zahlen die Zuwachsrate immer zwischen 2,3% und 4,5% lag, aber nie darunter. Da muss man sich dann ernsthaft die Frage stellen, ob eine weitere Senkung nicht völlig unmöglich ist und ob man dann über viele Monate so weiter machen will wie bisher - wobei dann halt am Ende die Wirtschaft völlig hinüber ist, Italien der Staatsbankrott droht und die Arbeitslosigkeit in die Nähe von 50% kommt.
 
Pancho schrieb:
Einiges davon - nicht alles - wird in dem Video in meiner Signatur ähnlich gesehen. :wink:

Ich hab dir für deinen Beitrag trotz des Angriffs auf mich übrigens aus Überzeugung ein „Danke“ gegeben. War kein Versehen, finde den Link interessant.

Wenn Ich schreibe dass mit jedes Leben gleich viel Wert sein darf, sondern jedes gesunde Lebensjahr gleich viel Wert sein sollte, dann hast du dass ein paar Tage zuvor noch als empathielos und nicht akzeptabel beschrieben, aber genau dass steht in dem Artikel anders umschrieben drin. Das ist die Strategie der wir aktuell in Europa folgen, nur mit Politikern zu feige dies auszudrücken, bzw wirklich zu verstehen. Entweder volles containment ala China, Oder flatten the curve was aber Durchseuchung bedeutet. Da Impfung noch zu weit entfernt. Und flattenthecurve geht halt am effektivsten mit Durchseuchung der nicht Risikogruppen...

Ohne Impfung gibt es nur Durchseuchung oder containment.

Und langsames containment ist sicher teurer wie schnelles containment. Falls die Dunkelziffer Aber wirklich sehr gering sein sollte, bzw 50 Prozent keine Immunität aufbauen (trotz zumindest Fieber bzw halt starken Symptomen) dann werden wir doch noch containment brauchen, dann hätten wir aber wochenlang das falsche gemacht, bzw bald können wir uns das dann gar nicht mehr leisten.
 
Sauerland_6_CLD schrieb:
br403 schrieb:
@Pancho: Damit meinte ich: Wir können eh nichts dran ändern, laut Sauerland CLD sollen sich die Städter nicht so anstellen.

Nicht so anstellen würde ich garnicht mal so sagen.
Ich würde aber eine gewisse Konsequenz schätzen!
Man muß schon klar sagen was man will, wenn man die nicht Stadt Bewohner mit ihren Fahrzeugen nicht haben will, dann soll man das auch so kommunizieren.
Ich muß da nichts kaufen, kann ich alles im Internet bestellen und ob es die Läden dort gibt oder nicht ist mir um Grunde auch vollkommen Hupe.
Jeder soll so leben wie er mag.
Und jeder soll auch so einkaufen wie er mag, ich werde SICHER NICHT mein Auto am Stadtrand stehen lassen und mich mit Taschen und Gedöns in eine U-Bahn zwängen nur um dann mein ohnehin vorhandenes Auto zu erreichen.
Ich bin aber auch ziemlich unbesorgt, weil man sich aktuell in Stuttgart und Umgebung die Butter gerade weniger dick aufs Brot schmiert. Das dürfte wohl dazu führen das man seine Prioritäten vielleicht mal wieder auf die Sicherung des eigenen Arbeitsplatzes und nicht so sehr auf der erreichen imaginärer Co 2 Ziele fokusiert.
Wöre die Reduktion des Co2 so wichtig, dann hätte man niemals aus der Kernkraft aussteigen dürfen- damit wären wir wieder bei der eingangs angemahnten Konsequenz!

Tatsächlich scheint es aber in dem Fokus-Artikel nur um Stuttgart und nur um eine Meßstelle zu gehen. Daraus abzuleiten, dass nun erwiesen ist, es sei generell so, halte ich für zu euphorisch.

Tatsächlich wäre es aber schön, denn der Diesel ist als Brückentechnologie CO2-technisch die bessere Alternative zum Benziner, das E-Auto mit Akkus halte ich nicht für unproblematisch in vielerlei Hinsicht.

Aber dann kommen wir endgültig vom Corona-Thema ab.... :D
 
extremecarver schrieb:
Pancho schrieb:
Einiges davon - nicht alles - wird in dem Video in meiner Signatur ähnlich gesehen. :wink:

Ich hab dir für deinen Beitrag trotz des Angriffs auf mich übrigens aus Überzeugung ein „Danke“ gegeben. War kein Versehen, finde den Link interessant.

Wenn Ich schreibe dass mit jedes Leben gleich viel Wert sein darf, sondern jedes gesunde Lebensjahr gleich viel Wert sein sollte, dann hast du dass ein paar Tage zuvor noch als empathielos und nicht akzeptabel beschrieben, aber genau dass steht in dem Artikel anders umschrieben drin. Das ist die Strategie der wir aktuell in Europa folgen, nur mit Politikern zu feige dies auszudrücken, bzw wirklich zu verstehen. Entweder volles containment ala China, Oder flatten the curve was aber Durchseuchung bedeutet. Da Impfung noch zu weit entfernt. Und flattenthecurve geht halt am effektivsten mit Durchseuchung der nicht Risikogruppen...

Ohne Impfung gibt es nur Durchseuchung oder containment.

Und langsames containment ist sicher teurer wie schnelles containment. Falls die Dunkelziffer Aber wirklich sehr gering sein sollte, bzw 50 Prozent keine Immunität aufbauen (trotz zumindest Fieber bzw halt starken Symptomen) dann werden wir doch noch containment brauchen, dann hätten wir aber wochenlang das falsche gemacht, bzw bald können wir uns das dann gar nicht mehr leisten.

Ich finde vieles von dem, was Du schreibst immer noch unethisch und strikt abzulehnen, und ich teile nicht alles zu 100% aus deinem Link, aber vieles.

Was für mich widerlich ist, und gar nicht geht, ist das schnelle Durchseuchen zum Erreichen der Herdenimmunität aka der Britische Weg, den die zu spät verlassen haben, aber einige hier immer noch Fans von sind.

Ich denke, der optimale Weg für Wirtschaft und Leben besteht im schnellen zurückkehren zum Containment, und dann lockern der Maßnahmen, exakt wie im Video in meiner Signatur beschrieben.

Die Geschwindigkeit vom Containment richtet sich nach vielen Faktoren, absolute Obergrenze ist die Kapazität der Intensivmöglichkeiten.

Schreibe ich schon seit Wochen vor mich hin...?

Was gar nicht geht, ist eine schnelle Durchseuchung aus Ungeduld und dabei in Kauf nehmen von einer Überlastung der Kapazitäten weil es einem nicht schnell genug geht.

Ich denke, dass das was im MaiLab-Video erläutert wird, der Weg der Regierungen in AT & D ist und halte das für einen guten Kompromiss. Kann man alles nachlesen. Ebenso, dass ich gegen Auswüchse bei den Maßnahmen bin, absolut für Bewegung an der frischen Luft und gegen ein Einknasten der Bevölkerung.
 
Söder Interview, wer meint das alles nach Ostern wieder gleich so weitergeht wie vorher wird sich wundern.

 
Sauerland_6_CLD schrieb:
Man muß schon klar sagen was man will, wenn man die nicht Stadt Bewohner mit ihren Fahrzeugen nicht haben will, dann soll man das auch so kommunizieren.
Ich muß da nichts kaufen, kann ich alles im Internet bestellen und ob es die Läden dort gibt oder nicht ist mir um Grunde auch vollkommen Hupe.
Sehe ich genauso. Abgesehen davon das mit meiner seit Jahren geübten Einkaufspraxis ortsansässing nur Diskonter und ein lokaler kleiner nicht besonders frequentierter weil teurerer Baumarkt (wenn ich mal für nen Kunden schnell Kanalrohrdeckel für meine Umlenkscheiben etc. brauche) überleben würden, hab ich schon lange vor meiner Onlineeinkaufsaktivität alle Läden boykottiert bei denen es keinen kostenfreien Parkplatz gab. Wer mich offensichtlich nicht will der hat eben schon...:ja: :D
 
wetterstein schrieb:
extremecarver schrieb:
Ich habe nur viel früher Maßnahmen verlangt, und einige wie Tracking sehe ich nicht als hart an.
Wenn sie garantiert befristet wären, könnte ich damit leben. Da aber der langfristige Trend ohne Zweifel in Richtung Einschränkung der Freiheit und Ausweitung der Überwachung geht, ist zu befürchten, dass vieles später nicht mehr zurückgenommen wird.
OMG, jedes Huhn findet mal ein Korn.
Ich befürchte zwar nicht das vieles nicht mehr zurückgenommen wird, jedoch die Möglichkeit das ähnliche Maßnahmen bei anderen Gegebenheiten gerne mal aus dem Hut gezaubert werden.
 
Pancho schrieb:
extremecarver schrieb:
Pancho schrieb:
Einiges davon - nicht alles - wird in dem Video in meiner Signatur ähnlich gesehen. :wink:

Ich hab dir für deinen Beitrag trotz des Angriffs auf mich übrigens aus Überzeugung ein „Danke“ gegeben. War kein Versehen, finde den Link interessant.

Wenn Ich schreibe dass mit jedes Leben gleich viel Wert sein darf, sondern jedes gesunde Lebensjahr gleich viel Wert sein sollte, dann hast du dass ein paar Tage zuvor noch als empathielos und nicht akzeptabel beschrieben, aber genau dass steht in dem Artikel anders umschrieben drin. Das ist die Strategie der wir aktuell in Europa folgen, nur mit Politikern zu feige dies auszudrücken, bzw wirklich zu verstehen. Entweder volles containment ala China, Oder flatten the curve was aber Durchseuchung bedeutet. Da Impfung noch zu weit entfernt. Und flattenthecurve geht halt am effektivsten mit Durchseuchung der nicht Risikogruppen...

Ohne Impfung gibt es nur Durchseuchung oder containment.

Und langsames containment ist sicher teurer wie schnelles containment. Falls die Dunkelziffer Aber wirklich sehr gering sein sollte, bzw 50 Prozent keine Immunität aufbauen (trotz zumindest Fieber bzw halt starken Symptomen) dann werden wir doch noch containment brauchen, dann hätten wir aber wochenlang das falsche gemacht, bzw bald können wir uns das dann gar nicht mehr leisten.

Ich finde vieles von dem, was Du schreibst immer noch unethisch und strikt abzulehnen, und ich teile nicht alles zu 100% aus deinem Link, aber vieles.

Was für mich widerlich ist, und gar nicht geht, ist das schnelle Durchseuchen zum Erreichen der Herdenimmunität aka der Britische Weg, den die zu spät verlassen haben, aber einige hier immer noch Fans von sind.

Ich denke, der optimale Weg für Wirtschaft und Leben besteht im schnellen zurückkehren zum Containment, und dann lockern der Maßnahmen, exakt wie im Video in meiner Signatur beschrieben.

Die Geschwindigkeit vom Containment richtet sich nach vielen Faktoren, absolute Obergrenze ist die Kapazität der Intensivmöglichkeiten.

Schreibe ich schon seit Wochen vor mich hin...?

Was gar nicht geht, ist eine schnelle Durchseuchung aus Ungeduld und dabei in Kauf nehmen von einer Überlastung der Kapazitäten weil es einem nicht schnell genug geht.

Ich denke, dass das was im MaiLab-Video erläutert wird, der Weg der Regierungen in AT & D ist und halte das für einen guten Kompromiss. Kann man alles nachlesen. Ebenso, dass ich gegen Auswüchse bei den Maßnahmen bin, absolut für Bewegung an der frischen Luft und gegen ein Einknasten der Bevölkerung.

Das ist halt die typische Fehlargumentation, die die Medien und Politiker immer verbreiten: Es wird behauptet, die Zahl der Todesfälle, der Patienten im Krankenhaus und auf Intensivstation sei direkt abhängig von der Zahl der Infizierten. Dabei genügt ein Blick auf die Zahlen der verschiedenen Länder, um festzustellen, dass das eben gar nicht der Fall ist.

Wenn man die gefährdeten Gruppen isoliert, anstatt wie gegenwärtig alle Menschen, dabei aber deren Schutz noch ausbaut (insbesondere in Altenheimen), dann hat man sogar weniger schwere Fälle als derzeit, wenn man für die nicht gefährdeten Gruppen, für die das Virus nicht gefährlicher ist als viele andere Krankheiten auch, keine Einschränkungen macht.

Dennoch bleibt die Frage: Die offiziellen Ziele der Maßnahmen wurden erreicht. Es gibt jede Menge freie Intensivstationsplätze, die Verdopplungszeit ist bei 17 Tagen (Ziel war 14), die Zahl der Infizierten nimmt ab (weil mehr Leute genesen als sich neu infizieren). Dennoch weigert sich die Regierung, die Maßnahmen zurückzunehmen oder auch nur zu lockern.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben