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Der jetzige Lockdown ist also gerechter und für das Freiheitsempfinden der Leute besser als eine Isolation der Risikogruppe!
Toll argumentiert, @j-d-s, was?
Der Staatsrechtler Christian Pestalozza hält eine Sonderregel (= angeordnete Isolierung) für Ältere unter bestimmten Bedingungen für denkbar: "Wenn so etwas erzwungen wird, dann muss das medizinisch aber sehr gut begründet sein"
Jetzt sei ganz tapfer: Staatsrechtler halten die Lockdown-Maßnahmen und Einschränkungen für Alle unter bestimmten Bedingungen auch für denkbar, wenn sie gut begründet sind!
Und das ist genau das, was ich geschrieben habe: Es ist ein Abwägen der Einschränkungen und deren Begründungen. Der Verfassungsklageweg steht dir und Staatsrechtlern ja offen, wenn die derzeitigen Maßnahmen zu weit gehen oder die Begründung offenkundig nicht ausreicht. Auch per Eilantrag.
j-d-s schrieb:
Eigentlich ist es viel mehr umgekehrt so, dass es verfassungswidrig ist, Beschränkungen für nicht-Risikogruppen aufrechtzuerhalten, wenn sie nicht geboten sind. Rein aus "Solidarität" darf man nämlich keine Grundrechte so massiv einschränken.
Genau! Nicht aus reiner Solidarität, sondern sie muss begründet sein. Das ist Sie! Wenn die Begründung nicht ausreicht und du betroffen bist, beschreite den Verfassungsklageweg, siehe oben.
j-d-s schrieb:
...eine ganze Reihe an Grundrechten ist faktisch inexistent (Versammlungsfreiheit, Bewegungsfreiheit, Berufsfreiheit, Freizügigkeit, Religionsfreiheit, Kunstfreiheit, Grundrecht auf Eigentum ~damit ist das Grundrecht gemeint, das Eigentum wirtschaftlich zu nutzen, sprich, als Selbständiger sein Unternehmen zu betreiben).
Das ist und bleibt in dieser Aussage einfach nur sinnloses BlaBla, egal wie oft man es wiederholt. Alle angesprochen Grundrechte sind eingeschränkt und das waren sie schon immer! Unbestritten sind einige von denen momentan besonders stark eingeschränkt, aber von Inexistenz zu reden - weder faktisch noch absolut - ist blanker Unfug.
Im südlichen Afrika und auch in Indien sind viele Leute gerade am verhungern wegen dem Lockdown.In der restlichen Welt werden Millionen Existenzen zerstört, das ist die wirkliche Katastrophe und nicht der Virus.Aber wenn man sich es sich in der Luxusvilla gemütlich machen kann und nicht arbeiten gehen muss findet man das natürlich toll,und es wäre endlich an der Zeit das es auch den coronavernebelten Leute hier endlich klar wird was die Maßnahmen für Folgen haben werden.
Natürlich besteht eine erhebliche Gefahr eines Rebounds der Europahasser, da müssen wir halt wachsam sein. Vielleicht haben die Menschen aber auch erkannt, dass weltweit Populisten mit ihrer ideologisch gefärbten Leugner-Haltung und Kultivierung von Wissenschaftsfeindkichkeit keine Antwort auf irgendein Problem haben oder haben werden.
Aber man muss aufpassen, da gebe ich dir recht. Deswegen Pro Secco. Für Champagner ist es zu früh.
Im Moment zerfleischen sie sich selber - aber wenn sie damit fertig sind und wohl leider überleben werden politisch, müssen die demokratischen Kräfte extrem auf der Hut sein. Deswegen muss man auch jetzt schon in der Krise Solidarität hoch halten. Wenn man zulässt, dass Gruppen der Bevölkerung gegeneinander ausgespielt werden, worauf einige Statements hier hinauslaufen würden, besorgt man das Geschäft dieser Spalter. Darf nicht passieren!
Im südlichen Afrika und auch in Indien sind viele Leute gerade am verhungern wegen dem Lockdown.In der restlichen Welt werden Millionen Existenzen zerstört, das ist die wirkliche Katastrophe und nicht der Virus.Aber wenn man sich es sich in der Luxusvilla gemütlich machen kann und nicht arbeiten gehen muss findet man das natürlich toll,und es wäre endlich an der Zeit das es auch den coronavernebelten Leute hier endlich klar wird was die Maßnahmen für Folgen haben werden.
Das sind Entscheidungen der dortigen Regierungen die die Situation vor Ort denke ich deutlich besser einschätzen können, als du wütender Troll. Soweit lehne ich mich mal aus dem Fenster Aber was will man auch von jemandem erwarten, der mit Zahlen wie "viele" um sich wirft. Aber Populismus will gelernt sein, hier hast du anscheinend den für dich geeigneten Platz gefunden. Ich empfehle trotzdem erstmal Trockenübungen mit dem Bleistift, kann man auch wieder wegradieren
Es ist ein Abwägen der Einschränkungen und deren Begründungen. Der Verfassungsklageweg steht dir und Staatsrechtlern ja offen, wenn die derzeitigen Maßnahmen zu weit gehen oder die Begründung offenkundig nicht ausreicht. Auch per Eilantrag.
Wir hatten da schon mal die Idee, dir, j-d-s, eine Anwältin und Seelenverwandte zu empfehlen. Ihr werdet euch blendend verstehen: http://www.beatebahner.de/
Die Regierung in Afrika haben noch nie das gemacht was gut fürs Volk ist ausgenommen eventuell Südafrika die Regierung sind dort im Durchschnitt doch sicher zwei bis dreifach älter als die Bevölkerung im Durchschnitt und möchte sich nur selber schützen. es ist doch eindeutig dass in einem Land wo das Durchschnittsalter 14 Jahre ist wie in Nigeria oder Tschad die Regierung viel viel älter ist.
"Deutschland war angesichts seiner anfangs hohen Infektionszahlen äußerst effizient und hat eine weitere Ausbreitung der Krankheit erfolgreich gestoppt, ohne das Niveau anderer Staaten zu erreichen - dadurch wird Deutschland nach der Pandemie erhebliche wirtschaftliche Vorteile haben." Unternehmen suchten in diesen Zeiten nach einem Hort der Sicherheit.
Aber um vielleicht mal die argumentativen Fronten leicht auflockern zu wollen, muss ich sagen, dass ein pures Hosianna auf augenscheinlich erfolgreichen Maßnahmen auch nicht der alleinige Weg sein können.
https://www.tagesschau.de/inland/krankenhaeuser-op-101.html
Über solche Zustände liest und hört man ja immer mehr und öfter in verschiedenen Quellen. Zusammen mit Information aus quasi erster Hand, dass nun seit 4 Wochen jedes Mal der Peak bis an die Belastungsgrenze der Krankenhauskapazitäten erwartet wurde und dann nicht eingetreten ist, gibt schon das Bild ab, dass man bei der Einschätzung der drohenden Überlastung des Gesundheitssystem (glücklicherweise) zu vorsichtig war.
Sollte sich dieser Eindruck bewahrheiten und sollte es tatsächlich zB so sein, dass die Hauptübertragungswege in Altenheimen und Krankenhäusern verlaufen (es gibt ja Stimmen, die das nahe legen), erwarte ich schon eine genauso rasche und rigide Anpassung oder Aufhebung von Einschränkungen, wenn diese an den Zielen vorbeigehen.
Intensivbetten ÷ Einwohner × 100.000
100 ÷ 18.140.000 × 100.000 = 0,5512679162 Intensivbetten pro 100.000 Einwohner (andere Quellen berichten sogar nur von 34)
28.000 ÷ 83.020.000 × 100.000 = 33,7268128162 Intensivbetten pro 100.000 Einwohner
Wie soll man in einem solchen Land eine Pandemie in den Griff bekommen? Die ganzen Slums mal außenvor gelassen...
Überraschend hat die chinesische Metropole Wuhan die Zahl ihrer Corona-Toten um rund 50 Prozent nach oben korrigiert. Die landesweite Gesamtzahl von bisher 3342 Toten in China wurde am Freitag zunächst noch nicht offiziell korrigiert, dürfte sich damit aber auf mehr als 4600 erhöhen.
Überraschend hat die chinesische Metropole Wuhan die Zahl ihrer Corona-Toten um rund 50 Prozent nach oben korrigiert. Die landesweite Gesamtzahl von bisher 3342 Toten in China wurde am Freitag zunächst noch nicht offiziell korrigiert, dürfte sich damit aber auf mehr als 4600 erhöhen.
Natürlich tun sie das, umso mehr man sich halt anstellt bei dem Umgang mit Toten. Aber Tote durch Kollateralschäden verursachen auch weitere Tote, und pensionierte Tote sie d fürs System viel unproblematischer wie arbeitende Tote.
Wie ich vor einigen Seite schon geschrieben habe, bin ich der Meinung das so auf gar keinen Fall argumentiert werden darf. Warum? Weil dieser Prinzipienbruch nicht mehr rückgängig gemacht Wesen kann und weitere Aufweichungen nach sich zieht.
Unproblematischer? Man kann also leichter auf sie verzichten? Sie sind für das System also nicht so wertvoll, nicht so nützlich?
Was passiert wenn eine Gesellschaft so denkt?
Ein Hüftgelenk für einen Rentner? Eher nicht, der arbeitet ja nicht mehr.
Eine Chemo für eine Mitte 50? Puh, ob die überlebt ist fraglich, noch fraglicher ist, ob sie danach noch wichtig für "das System" ist.
Vielleicht war sie davor schon nicht nützlich? Weil sie Künstlerin war? Kommt auf das System an. Weil sie vorher schon krank war? Erwerbsgemindert? Dann sollte sie vielleicht keine Therapie bekommen.
Frühchen retten? Ausgang ungewiss und denk an die Folgekosten. Das Frühchen sollte besser Nobelpreisträger werden, um seine Lebensschuld bzgl. Nützlichkeit am System abzutragen.
Wie klein machst Du das System? Die österreichische Bergwacht rettet mich nicht mehr? Ich bin ja Deutscher und damit für das System Österreich nicht nützlich? Oder rettet sie mich nur, wenn ich ein Abo auf Urlaub unterschreibe, damit sie mich für nützlich halten?
Spinne den Gedanken weiter und Du landest bei Diktatur, Nationalismus, Krieg und Völkermord.
Das wir als Gesellschaft genau so nicht argumentieren, ist die entscheidende Leistung unserer Menschlichkeit.
Es tun sich hier schon Abgründe auf wenn man manche Gedanken liest. @Systemrelevante Menschen usw.
Also vor ein paar Jahrzehnten hätte man allein mit der Ansicht in Mitteleuropa groß Karriere machen können...
Im südlichen Afrika und auch in Indien sind viele Leute gerade am verhungern wegen dem Lockdown.In der restlichen Welt werden Millionen Existenzen zerstört, das ist die wirkliche Katastrophe und nicht der Virus.Aber wenn man sich es sich in der Luxusvilla gemütlich machen kann und nicht arbeiten gehen muss findet man das natürlich toll,und es wäre endlich an der Zeit das es auch den coronavernebelten Leute hier endlich klar wird was die Maßnahmen für Folgen haben werden.
Warum argumentierst Du und andere immer so, als ob das ohne Lockdown nichts passieren würde? Der Virus ist da und ungebremst führt der in Szenarien, die zweifelsohne auch eine massive Wirtschaftskrise nach sich ziehen würde (um es mal optimistisch auszudrücken). Klar es steht zu befürchten, dass Menschen verhungern werden. Das ist traurig, meinetwegen beschämend für die Menschheit. Aber dieses Sterben folgt keinem exponentiellen Verlauf, der Tod durch den ungebremsten Virus schon - und bei umgebremsten Verlauf sterben nicht nur die Alten, es gibt dann auch exponentielle "Kollateralschäden" unter den Jungen.
Hey, selbst der Trump hat es irgendwann begriffen.