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Aber die Brutalo Impfmethode - wäre halt einfach einen sehr wenig aggressiven Strang als Impfstoff an junge zu geben - zumindest in Entwicklungsländern da dort Isolation ja eh nicht funktioniert da alle verhungern. Ist etwas riskant und wohl unethisch - aber wenn man davon ausgehen kann dass sich die Leute sowieso anstecken werden - dann kann man ja auch dem vorauseilen indem man sie mit möglichst wenig aggressivem Virus ansteckt.
...
Würde das sofort riskieren - wenn ich dann nachher frei rumreisen / frei mit Leuten treffen darf. Falls ich es schon hatte - würde es mich eh nicht treffen - und wenn nicht hab ich vor dem Virus selber ja eh keine Angst - erst recht nicht wenn es ein unagressiver Stamm ist.
Kann man so sehen, macht meines Erachtens aber äusserst wenig Sinn. „Früher ging es auch ohne“ - ja nee, is kla, oda? Würden sich Gesellschaft, Wissenschaft, Technik etc. entlang dieser „Maxime“ entwickeln, würden wir noch immer in den Nachttopf kacken und die ganze Scheisse am Morgen aus dem Fenster schmeissen. Ok, Corona hätten wir dann wahrscheinlich nicht. Aber einen Moment, war da nicht was? Stimmt, die Pest. War bestimmt auch nicht supergeil.
Folglich macht es schlicht Sinn, die Kinder schon ab einem frühen Alter - bei uns in Zürich nach Lehrplan ab der fünften Klasse - auch im Bereich der Informatik zu lehren.
Das der digitale Schnickschnack heute unverzichtbar ist, ist mir schon klar! Rein vom Naturwesen Mensch gesehen, halte ich diese ganzen Bildschirme gerade in der Wachstumsphase für ausserordentlich schädlich.
Die ist aber schon klar, dass aus Schülern auch mal Leute werden (müssen), die arbeiten? Und Schulen sind definitiv kein Luxusgut. Dass jeder kostenfreien Zugang hat, schon eher.
Für die Schulen haben wir aber derzeit eine gut funktionierend Lösung, die ohne Präsenz auskommt. Das koennten wir problemlos bis zu den Sommerferien 2021 so weitermachen. Und ja, ich habe Kinder - 4. und 6. Klasse - und diverse Lehrer in meinem Umfeld.
Ich finde nicht, dass wir dafür eine gute Lösung haben. Die Lösung in Bayern ist, dass die Abschlussjahrgänge seit heute wieder in Schule dürfen, ab 11. Mai die, die 2021 Abschluss haben. Rest ungewiss...
Mit der Regelung "ach, bleibts einfach bis September daheim (aber trefft keine Freunde aufm Spieplatz!)" kann man umso besser umgehen, je flexibler der eigene Arbeitgeber ist (ist meiner noch) und je älter die Kinder sind.
albe-fr schrieb:
Spezialwidde schrieb:
wenn dann ginge es nur mit Livekonferrenzschaltungen, am Besten noch mit Videoübertragung.
Äh - nein. In Bayern sind angeblich Skype und WhatsApp verboten. Die Wunderwaffe Mebis funktioniert nicht, die Schulen werden (mein Gefühl) recht alleine gelassen.
Ich bin Lehrer für Mathematik und Physik an einem Gymnasium und bekenne mich dazu, dass ich bisher ausschließlich Arbeitsaufträge schriftlich verschickt habe. Von Youtube Lernvideos halte ich nicht viel. Und synchrones Lernen etwa bei einer Videokonferenz ist auch aus verschiedenen Gründen problematisch.
Jeder Arbeitsauftrag hat einen Theorieteil mit Musterbeispielen und einen Aufgabenteil. Wenn der Schüler den Theorieteil liest, dann wird er an manchen Stellen etwas länger nachdenken müssen, dann geht ein Abschnitt wieder recht flott, wobei das sehr individuell ist. Deswegen ist das Durcharbeiten von Arbeitsblättern, wo der Stoff schriftlich vermittelt wird, meiner Ansicht nach effizienter als das Konsumieren eines Videos, bei dem das Tempo zwangsläufig vorgegeben ist. Ein Video ist ja vergleichbar mit einer Vorlesung und beim Studium habe ich selber die Erfahrung gemacht, dass Vorlesungen zumindest in Mathematik oder theoretischer Physik eigentlich Blödsinn sind, weil man mit einem guten Buch viel besser lernen kann.
Die Stoffkapitel in den Schulbüchern sind meisten grottenschlecht und auch die Aufgaben nicht besonders gut aufeinander abgestimmt, so dass ich die Erfahrung gemacht habe, dass ich schneller ein Arbeitsblatt mit 5 passenden selbst erfundenen Aufgaben erstellen kann als 5 passende Aufgaben aus einem oder mehreren Büchern rauszusuchen. Da hat aber jeder Lehrer seinen eigenen Stil.
In Physik ist das natürlich ein bisschen anders. Da machen wegen den Experimenten Videos schon sind und da habe ich auch vor, noch das eine oder andere zu machen, wobei es da eh oft schon gute Videos im Netz gibt, auf die man ja auch zurückgreifen kann.
Anmerkung: Aufgrund mehrfacher Korrektur von Fehlern und Unstimmigkeiten bei den Zahlen der Infizierten zu Frankreich, werde ich die Statistik für das Land bis auf Weiteres nicht posten.
Ich bin Lehrer für Mathematik und Physik an einem Gymnasium und bekenne mich dazu, dass ich bisher ausschließlich Arbeitsaufträge schriftlich verschickt habe. Von Youtube Lernvideos halte ich nicht viel. Und synchrones Lernen etwa bei einer Videokonferenz ist auch aus verschiedenen Gründen problematisch.
Jeder Arbeitsauftrag hat einen Theorieteil mit Musterbeispielen und einen Aufgabenteil. Wenn der Schüler den Theorieteil liest, dann wird er an manchen Stellen etwas länger nachdenken müssen, dann geht ein Abschnitt wieder recht flott, wobei das sehr individuell ist. Deswegen ist das Durcharbeiten von Arbeitsblättern, wo der Stoff schriftlich vermittelt wird, meiner Ansicht nach effizienter als das Konsumieren eines Videos, bei dem das Tempo zwangsläufig vorgegeben ist. Ein Video ist ja vergleichbar mit einer Vorlesung und beim Studium habe ich selber die Erfahrung gemacht, dass Vorlesungen zumindest in Mathematik oder theoretischer Physik eigentlich Blödsinn sind, weil man mit einem guten Buch viel besser lernen kann.
Die Stoffkapitel in den Schulbüchern sind meisten grottenschlecht und auch die Aufgaben nicht besonders gut aufeinander abgestimmt, so dass ich die Erfahrung gemacht habe, dass ich schneller ein Arbeitsblatt mit 5 passenden selbst erfundenen Aufgaben erstellen kann als 5 passende Aufgaben aus einem oder mehreren Büchern rauszusuchen. Da hat aber jeder Lehrer seinen eigenen Stil.
In Physik ist das natürlich ein bisschen anders. Da machen wegen den Experimenten Videos schon sind und da habe ich auch vor, noch das eine oder andere zu machen, wobei es da eh oft schon gute Videos im Netz gibt, auf die man ja auch zurückgreifen kann.
Für welche Klassenstufen unterrichtest du denn? Ich habe in der Oberstufe die Erfahrung gemacht, dass die Mathematik- und Physikerklärvideos auf YouTube durchaus sehr hilfreich waren. Ich weiß nicht ob es dir schon aufgefallen ist, aber Videos haben eine Anhalte- und Wiederholfunktion, sodass man sich unklare Stellen auch nochmal anschauen oder bestimmte Abschriften länger betrachten und versuchen nachzuvollziehen kann. Ich habe z.B. die Videos vom TheSimpleClub konsumiert, um nur ein Beispiel zu nennen das mir in Erinnerung geblieben ist. Selbst im Elektrotechnikstudium habe ich teilweise auf solche Erklärvideos zurückgegriffen, eben weil nicht jeder Dozent den Stoff gleich gut vermitteln konnte. Selbst viele Dozenten und Professoren stellen teilweise Vorlesungen online oder erstellen eigene Erklärvideos zu bestimmten Themen, Stephan Mueller (Kanal trinatphys) von der ETH Zürich ist da ein positives Beispiel. Es ist eben doch nochmal was anderes, wenn man so etwas erklärt bekommt, als wenn man sich alles selbst herleiten muss und sobald man irgendwas nicht versteht vor einer Wand steht und nicht weiterkommt.
Ich bin Lehrer für Mathematik und Physik an einem Gymnasium und bekenne mich dazu, dass ich bisher ausschließlich Arbeitsaufträge schriftlich verschickt habe. Von Youtube Lernvideos halte ich nicht viel. Und synchrones Lernen etwa bei einer Videokonferenz ist auch aus verschiedenen Gründen problematisch.
Bei den Lernvideos ist es im Grundsatz doch das Gleiche wie bei allen anderen Lehrmitteln auch: Die Art und Weise, wie etwas aufgemacht ist, ist essentiell. Des Weiteren ist für Schüler X ein Video optimal, Schülerin Y bevorzugt aber vielleicht ein Arbeitsblatt. Von daher ist ein gesunder Mix der Medien sicherlich nicht verkehrt.
Das Problem bei Videos ist aber schon, dass man am Ende oft vergessen hat, was am Anfang gesagt wurde. Die Stopp- und Spulfunktion wirkt in diesem Punkt natürlich positiv entgegen. Ok, zugegebenermassen ist das bei einem Text ja auch so, dass man den Faden verlieren kann. Aber ein Video ist unter Umständen sehr flüchtig, und bei einem Text findet man den Einstieg eher leichter wieder.
Daher versuche ich die Anzahl Videos eher gering und vor allem die Länge möglichst kurz zu halten (was aber nicht ganz einfach ist...).
Nun befinden wir uns aber bereits relativ weit im Feld der Didaktik, was nicht mehr einen wirklichen Bezug zu diesem Topic hat.
Bzgl. dem früher geposteten interessanten PDF-Link, dort ist erwähnt, dass gewisse Hersteller formal informierten, dass deren Beutel sich nicht für die Konfektionierung von Atemschutzmasken eignen.
Was die Reinigung/Desinfektion von FFP... Einweg-Atemschutzmasken betrifft ist noch hizufügen, dass gewisse Maskentypen elektrotatisch geladene Schutzschichten aufweisen die sich nicht für eine Wiederaufbereitung eignen.
Ein PSA Hersteller hat kaum Interesse daran, Einweg-PSA für mehrfache Anwendung formal freizugeben, dazu fehlen die entsprechenden Zulassungs-Tests und demnach würde dies zu einem Produktehaftpflicht-Problem führen. (existierende EN [Normen] für Mehrweg-Atemschutzmasken könnten FFP1, FFP2 sowie FFP3 Masken rein technisch betrachtet onehin nicht erfüllen).
Über die Effizienz der verschiedenen Maskentypen wurde bereits weiter oben gepostet. Die Medien berichten z.T sehr fragwürdig über dieses Thema.
BTW Die Fall-Zahlen, die uns die Medien täglich servieren versuch ich gar nicht näher zu interpretieren, sprich zu vergleichen, derart uneinheitlich ist deren Erhebung je nach Land oder gar Gebiet.
Unzählige Lockdown-Lockerungsstrategien können all die Experten sehr wohl erstellen, nur wie es dann in der Praxis aussieht, da bin ich gespannt. Insbes. zweife ich zudem noch an der Verfügbarkeit von brauchbaren Atemschutzmasken sowie Tests.
Noch was zur Schweiz:
Die Lage in der deutschssprachigen Schweiz ist nicht vergleichbar mit der Situation im Tessin oder in der Westschweiz (insbes. Genf und Waadt, die sowohl politisch wie auch administrativ himmeltraurig sind, auch die Selbstdisziplin lässt dort oft zu wünschen übrig).
Ich bin Lehrer für Mathematik und Physik an einem Gymnasium und bekenne mich dazu, dass ich bisher ausschließlich Arbeitsaufträge schriftlich verschickt habe. Von Youtube Lernvideos halte ich nicht viel. Und synchrones Lernen etwa bei einer Videokonferenz ist auch aus verschiedenen Gründen problematisch.
Jeder Arbeitsauftrag hat einen Theorieteil mit Musterbeispielen und einen Aufgabenteil. Wenn der Schüler den Theorieteil liest, dann wird er an manchen Stellen etwas länger nachdenken müssen, dann geht ein Abschnitt wieder recht flott, wobei das sehr individuell ist. Deswegen ist das Durcharbeiten von Arbeitsblättern, wo der Stoff schriftlich vermittelt wird, meiner Ansicht nach effizienter als das Konsumieren eines Videos, bei dem das Tempo zwangsläufig vorgegeben ist. Ein Video ist ja vergleichbar mit einer Vorlesung und beim Studium habe ich selber die Erfahrung gemacht, dass Vorlesungen zumindest in Mathematik oder theoretischer Physik eigentlich Blödsinn sind, weil man mit einem guten Buch viel besser lernen kann.
Die Stoffkapitel in den Schulbüchern sind meisten grottenschlecht und auch die Aufgaben nicht besonders gut aufeinander abgestimmt, so dass ich die Erfahrung gemacht habe, dass ich schneller ein Arbeitsblatt mit 5 passenden selbst erfundenen Aufgaben erstellen kann als 5 passende Aufgaben aus einem oder mehreren Büchern rauszusuchen. Da hat aber jeder Lehrer seinen eigenen Stil.
In Physik ist das natürlich ein bisschen anders. Da machen wegen den Experimenten Videos schon sind und da habe ich auch vor, noch das eine oder andere zu machen, wobei es da eh oft schon gute Videos im Netz gibt, auf die man ja auch zurückgreifen kann.
Für welche Klassenstufen unterrichtest du denn? Ich habe in der Oberstufe die Erfahrung gemacht, dass die Mathematik- und Physikerklärvideos auf YouTube durchaus sehr hilfreich waren. Ich weiß nicht ob es dir schon aufgefallen ist, aber Videos haben eine Anhalte- und Wiederholfunktion, sodass man sich unklare Stellen auch nochmal anschauen oder bestimmte Abschriften länger betrachten und versuchen nachzuvollziehen kann. Ich habe z.B. die Videos vom TheSimpleClub konsumiert, um nur ein Beispiel zu nennen das mir in Erinnerung geblieben ist. Selbst im Elektrotechnikstudium habe ich teilweise auf solche Erklärvideos zurückgegriffen, eben weil nicht jeder Dozent den Stoff gleich gut vermitteln konnte. Selbst viele Dozenten und Professoren stellen teilweise Vorlesungen online oder erstellen eigene Erklärvideos zu bestimmten Themen, Stephan Mueller (Kanal trinatphys) von der ETH Zürich ist da ein positives Beispiel. Es ist eben doch nochmal was anderes, wenn man so etwas erklärt bekommt, als wenn man sich alles selbst herleiten muss und sobald man irgendwas nicht versteht vor einer Wand steht und nicht weiterkommt.
Natürlich gibt es die Anhalte- und Wiederholfunktion. Nur, wird die wirklich so oft genutzt wie es eigentlich nötig wäre ?
Lernen ist ein aktiver Prozess und kein passives Konsumieren. Ich bin sicher, dass wenn du Erklärvideos angeschaut hast, das bei dir auch kein passives Konsumieren war. Was vermutlich auch daran liegt, dass du gezielt nach Videos zu Themen gesucht hast, wo du schon Vorkenntnisse hast, aber eine Sache noch genauer erklärt bekommen willst. Da ist ja schon das Identifizieren des Problems und die gezielte Suche nach dem Video ein aktiver Teil in deinem Lernprozess. Das ist aber etwas anderes, als wenn man in ein neues Stoffgebiet ohne nennenswerte Vorkenntnisse eingeführt wird. Denn da ist dann doch die Gefahr größer, dass man nur noch konsumiert und wenig dabei lernt.
Außerdem darfst du nicht vergessen, dass ein von mir schnell improvisiertes Erklärvideo in der Qualität weit unter den professionellen Lernvideos liegen würde, die man im Netz finden kann. Dagegen bilde ich mir ein, dass meine schriftliche erstellter Arbeitsauftrag mit Theorieteil und Aufgabenteil, bei denen ich meistens alle Einführungsbeispiele und Aufgaben selbst erfinde, nicht so schlecht sind, auch wenn sie natürlich auch ihre Schwächen haben würden.
Wieso denn das? Du tust so, als ob es die Absicht war, den Lockdown auf Jahre auszuweiten- was ein Unfug. Es hat eben nicht jeder ein Schwarz-Weiß-Denken, weshalb dann auch niemand abtreten muss, wenn man glücklicherweise Lockerungen durchsetzen kann.
Xtream schrieb:
"Die Frage, die man sich immer stellen muss, ist aber: Können wir was übersehen haben? Wenn ja: Was könnte das sein?"
So etwas sagt jemand der wohl langsam weiche Füsse bekommt. Der Herr wirkt auf mich langsam gefährlich!
Und auch hier wieder Unterstellungen, nur weil einer sich nicht als Schwarz-Weiß-Denker hinstellt. Er hinterfragt das Handeln, agiert vorsichtig und schaut sich auch an, was man eventuell übersehen könnte. Das nennt man Weitsicht und ist in Positionen mit Verantwortung durchaus angebracht.