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Coronavirus 2019-nCoV

Status
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snowflat schrieb:
Pistencruiser schrieb:
Was soll uns das jetzt sagen?
Aufruf zum kollektiven Freitod um das Klima zu retten oder wahlweise auswandern nach China, weil alles total geil dort (insbesondere der Klimaschutz)?
:rolleyes:
Oder dass er nach einer Woche hier wieder auferstanden ist ...

Auf Zypern, oder wo :? :?: :?
 
Jetzt hatte wir ja lange das Privileg niedriger Inzidenz und sehen im Augenblick noch ein Infektionsgeschehen primär in den jüngeren Teilen der Bevölkerung. Vielleicht ist es eine gute Idee, aufzufrischen, wie es aussieht, wenn das Virus sich wieder stärker ausbreitet – und dann eben auch in vulnerable Gruppen. Man kann sich natürlich an Bergamo erinnern oder einfach mal umschalten in die Gegenwart in den USA.

Hier äußert sich im Video eine Krankenschwester, die in einer überlasteten Klinik in Seattle "hunderte von Patienten ersticken sah":
https://edition.cnn.com/2020/10/08/us/nurse-reacts-to-trump-downplaying-covid-trnd/index.html

Um diese Auswirkungen wird sich die Durchseuchungsfraktion nicht drücken können.
 
Pistencruiser schrieb:
Was soll uns das jetzt sagen?
Aufruf zum kollektiven Freitod um das Klima zu retten oder wahlweise auswandern nach China, weil alles total geil dort (insbesondere der Klimaschutz)?
:rolleyes:

Ich hab ja immer noch die Hoffnung, dass einige der Useraccounts hier in Wahrheit satirische Kunstprojekte sind. :roll:
 
extremecarver schrieb:
Wie beim Sport auch, ich will bezüglich Covid19 auch Risiko eingehen dürfen. Beim Sport ist mir eine Wahrscheinlichkeit von 10% im nächsten Jahr tödlich zu verunglücken, es Wert gewesen einzugehen für mehr Fun. Und Impfung sehe ich definitiv nicht ein - wenn die keine 10 Jahre getestet wurde.

Freeriden? Sicher!
Gleitschirmfliegen? Immer!
Motorradfahren? Entspannt!
Fallschirmspringen? Es gibt nichts was ich lieber tu!
Impfen? Ne, sorry, ist mir zu gefährlich!

:respekt:
 
Pilatus schrieb:
extremecarver schrieb:
Wie beim Sport auch, ich will bezüglich Covid19 auch Risiko eingehen dürfen. Beim Sport ist mir eine Wahrscheinlichkeit von 10% im nächsten Jahr tödlich zu verunglücken, es Wert gewesen einzugehen für mehr Fun. Und Impfung sehe ich definitiv nicht ein - wenn die keine 10 Jahre getestet wurde.

Freeriden? Sicher!
Gleitschirmfliegen? Immer!
Motorradfahren? Entspannt!
Fallschirmspringen? Es gibt nichts was ich lieber tu!
Impfen? Ne, sorry, ist mir zu gefährlich!

:respekt:

extremecarver schrieb:
Und Impfung sehe ich definitiv nicht ein - wenn die keine 10 Jahre getestet wurde.

Hast Du nur die Hälfte gelesen oder nur die Hälfte verstanden?

Ich würde mir auch keinen hastig in den Markt gedrückten Impfstoff spritzen lassen. Hendrik Streek hat in einer kürzlich ausgestrahlten Talkshow bemerkt, dass der bisherige Zulassungsrekord bei einem neuen Impfstoff bei 5 Jahren lag. Und nun wird zum Teil an einer völlig neuen Art von Impfstoff geforscht und die Bundesregierung hat vorsichtshalber schon mal Millionen von Impfdosen geordert, obwohl die Wirkung bzw. die Nebenwirkungen noch gar nicht bekannt sind.

Da hilft ein Blick in die Vergangenheit. 2010 hatten wir schon mal die Situation, dass das RKI vor einer Pandemie warnte. H1N1. Da wurden Millionen von Impfdosen geordert und vielen von denenen auch an menschliche Versuchskaninchen gespritzt. Einer der Impfstoffe (Pandremix) enthielt jedoch einen Wirkstoffverstärker, der bei überdurchschnittlich vielen Menschen schwere Nebenwirkungen wie Narkolepsie auslöste. Am Ende verlief die Pandemie übrigens im Sande und die Regierung musste nach dem Ablauf des Verfallsdatums Impfdosen im Wert von mehreren Millionen Euro vernichten. Verantwortlich für die damalige Fehleinschätzung war übrigens niemand anders als der uns allen bekannte Christian Drosten.
 
NeusserGletscher schrieb:
Pilatus schrieb:
extremecarver schrieb:
Wie beim Sport auch, ich will bezüglich Covid19 auch Risiko eingehen dürfen. Beim Sport ist mir eine Wahrscheinlichkeit von 10% im nächsten Jahr tödlich zu verunglücken, es Wert gewesen einzugehen für mehr Fun. Und Impfung sehe ich definitiv nicht ein - wenn die keine 10 Jahre getestet wurde.

Freeriden? Sicher!
Gleitschirmfliegen? Immer!
Motorradfahren? Entspannt!
Fallschirmspringen? Es gibt nichts was ich lieber tu!
Impfen? Ne, sorry, ist mir zu gefährlich!

:respekt:

extremecarver schrieb:
Und Impfung sehe ich definitiv nicht ein - wenn die keine 10 Jahre getestet wurde.

Hast Du nur die Hälfte gelesen oder nur die Hälfte verstanden?

Ich würde mir auch keinen hastig in den Markt gedrückten Impfstoff spritzen lassen. Hendrik Streek hat in einer kürzlich ausgestrahlten Talkshow bemerkt, dass der bisherige Zulassungsrekord bei einem neuen Impfstoff bei 5 Jahren lag. Und nun wird zum Teil an einer völlig neuen Art von Impfstoff geforscht und die Bundesregierung hat vorsichtshalber schon mal Millionen von Impfdosen geordert, obwohl die Wirkung bzw. die Nebenwirkungen noch gar nicht bekannt sind.

Da hilft ein Blick in die Vergangenheit. 2010 hatten wir schon mal die Situation, dass das RKI vor einer Pandemie warnte. H1N1. Da wurden Millionen von Impfdosen geordert und vielen von denenen auch an menschliche Versuchskaninchen gespritzt. Einer der Impfstoffe (Pandremix) enthielt jedoch einen Wirkstoffverstärker, der bei überdurchschnittlich vielen Menschen schwere Nebenwirkungen wie Narkolepsie auslöste. Am Ende verlief die Pandemie übrigens im Sande und die Regierung musste nach dem Ablauf des Verfallsdatums Impfdosen im Wert von mehreren Millionen Euro vernichten. Verantwortlich für die damalige Fehleinschätzung war übrigens niemand anders als der uns allen bekannte Christian Drosten.

Du hast Wettersteins Link dazu vergessen!
 
Da muss ich dem Neussergletscher ausnahmsweise mal beipflichten. Auch wenn ich schon hauptsächlich auf wissenschaftliche Erkenntnisse höre, beim Impfstoff ists mir relativ egal. Man darf mir jetzt gern was unterstellen aber gegenüber der Pharmabranche bin ich alles andere als gut eingestellt. Ein Krebsfall in der Familie hat mir auch gereicht um mein Vertrauen in Ärzte ziemlich zu nehmen. Vorallem was das menschliche betrifft

Es mag noch dazu kommen, dass ich generell Panik vor Spritzen habe, nicht zur Risikogruppe gehöre und schon immer ein gutes Immunsystem hatte (in 4 Jahren Studium 1 Tag krank gewesen)
Aber ich werde mich auch solange die Möglichkeit besteht nicht Impfen lassen.

Dass sich das Coronavirus wie auch eigentlich sehr vieles von dem einem der Tod versprochen wurde irgendwann wieder selbst im Sand verläuft glaube ich auch. Ist einfach ein Bauchgefühl, auf das man nicht setzen kann, aber es war halt schon so oft so... Schweinegrippe ging ohne Impfstoff über den Tisch, Ebola im Prinzip auch, existiert heute noch aber der Impfstoff wurde erst Jahre später gefunden und wenn ich mich recht entsinne gibt es gegen das erste SARS Virus immer noch keinen Impfstoff und es ist trotzdem verschwunden.

Naja man wird sehen, aber das ursprüngliche "Versprechen" der Impfstoff komme diesen Herbst war definitiv unglaubwürdig und ich halte auch Ende nächstes Jahr für unglaubwürdig.
 
Sehe ich genau umgekehrt. Ich erwarte mir aus der Krise auch, dass Medikamente und Impfstoffe auf mRNA Basis einen ordentlichen Schub bekommen. Sobald es den Impfstoff von Biontech gibt, werde ich mich damit impfen lassen.

Dass die Pharma Branche mehr oder weniger ein zweischneidiges Schwert ist, ist unbestritten. Der Nutzen überwiegt dennoch bei weitem. Ist in der Medizin genauso.
 
Jan Tenner schrieb:
Du hast Wettersteins Link dazu vergessen!

Oh sorry, extra für Dich: Spiegel.de: Risiken wurden ignoriert

Wolfgang Becker-Brüser, Herausgeber des pharmakritischen Arznei-Telegramms, habe schon damals gesagt, dass die Schweinegrippe benutzt würde, um in Deutschland ein Großexperiment mit einem Impfstoff zu starten, der nicht ausreichend getestet und daher für eine Massenimpfung ungeeignet sei.

Es hätte in 5000 dokumentierten Fällen schwere Nebenwirkungen gegeben. Schätzungen zufolge aber seien nur 10% der tatsächlich aufgetretenen Nebenwirkungen erfasst worden. Das Risiko sei von den zuständigen Behörden ignoriert worden.
 
Tyrolens schrieb:
Sehe ich genau umgekehrt. Ich erwarte mir aus der Krise auch, dass Medikamente und Impfstoffe auf mRNA Basis einen ordentlichen Schub bekommen. Sobald es den Impfstoff von Biontech gibt, werde ich mich damit impfen lassen.

Dass die Pharma Branche mehr oder weniger ein zweischneidiges Schwert ist, ist unbestritten. Der Nutzen überwiegt dennoch bei weitem. Ist in der Medizin genauso.
Du kannst Dir ja gerne einen Impfstoff spritzen lassen, der lediglich ein oder zwei Jahre klinisch erprobt wurde, während im Regelfall im Schniit 10 Jahre von der Entwicklung bis zur Zulassung eines Impfstoffes vergehen. Prinzipiell scheinen mir die neuen Ansätze auch vielversprechend. Nur bewerte ich das Riisko einer Infektion mit Corona deutlich geringer als das Risiko einer Impfung mit einem überhastet in den Markt gedrückten Impfstoff. In 5 oder 10 Jahren, wenn dann auch die Ergebnisse von Langzeitstudien vorliegen, werde ich die Lage für mich noch einmal neu bewerten. Aber bis dahin vertraue ich lieber auf meine Immunabwehr, versuche, so gesund wie möglich zu leben und hoffe, dass unsere Politiker nicht vollends durchdrehen.
 
Ich halte covid19 mit vernünftigem Vitamin D Spiegel (doppelt der offiziellen mindest Empfehlung) für einen Schnupfen, nicht mehr. Dafür zu impfen absolut sinnlos. Und ich sehe auch nicht ein mich zu impfen damit ich niemanden anstecke, der eh auch bei der nächsten Erkrankung mit Influenza gestorben wäre.
Gründe mich da solidarisch zu verhalten, sehe ich auch nicht als ausreichend an. Ich finde eh dass sehr sehr viele Alte Menschen die letzten 6-36 Monate ihres Lebens quasi künstlich am Leben gehalten werden,unter Einsatz von viel Medikamenten und Arbeitszeit. Volkswirtschaftlich gesehen völlig sinnlos und meistens auch gar nicht im Interesse dieser Personen. (Psychologisch aber klar, weil der Mensch nicht loslassen kann, auch wenn es vorbei ist. Siehe etwa irrationale Entscheidungen zu sunk costs in allen Bereichen von privat zu Wirtschaft)

Ich bin nicht gegen künstliche Hüfte etwa für 75 jährige, aber gegen Herzschrittmacher für Personen die bildlich schon am Stock gehen oder Medikamenten Cocktails bei alten. Lebensqualität wird vom Gesundheitssystem oft nicht bezahlt, aber künstlich levensverlängernde Maßnahmen weil unsere Gesellschaft scheinbar nicht mehr mit Tod umgehen kann viel zu oft.
Und ich sehe eben nicht ein mich zu impfen, nur um genau diese Personen zu schützen.


Wenn gewollt, ist die Medizin halt in der Lage heute die meisten Menschen 100 Jahre alt werden zu lassen, aber das hat nichts mehr mit Lebensqualität zu tun, und wenn dann noch alle unter 65 jährigen genau dafür zahlen sollen oder sich einschränken, dann sollte man nicht solidarisch sondern asozial sein diesbezüglich. Sprich selbst wenn die Impfung sicher wäre ohne Nebenwirkungen, sehe ich eigentlich nicht ein mich impfen zu lassen. Ich bin aber für sämtliche sinnvolle Impfungen (Kinderkrankheiten bzw sogar relativ offen etwa für umstrittenere Impfungen wie gegen HPV) .

Auf die letzten 3 Lebensjahre, entfallen über 16-25 Prozent der Kosten unseres Gesundheitssystems, bei gleichzeitig wohl der niedrigsten Lebensqualität. Das ist Imho hochgradig asozial und sinnlos. Quelle für die Zahl etwa https://www.aerztezeitung.de/Politik/Letztes-Lebensjahr-ist-nicht-das-teuerste-303455.html
Aber so gesehen, wenn diese 3 letzten Jahre abgekürzt werden Dank covid19, dann hat die Pharmaindustrie wohl ein Problem... Covid19 ist zur genialen Perversion dieses Systems geworden...
 
Wenn man ein wenig Einblick in die Biotechnologie hat und in die Pharmabranche, dann weiß man, dass die 10 Jahre , die hier immer genannt werden, hauptsächlich der bürokratischen Ochsentour geschuldet sind. An neuen Methoden der Impfstoffentwicklung wird schon sehr lange gearbeitet. Biontech gibt es auch nicht erst seit heute und eines ist klar: Die neuen Methoden sind weitaus sicherer, als die klassischen. Das wurde ja letztens auch an der EU-Kommissions-Entscheidung zum Thema "Genschere" kritisiert. Das sind hochgenaue Methoden, die weitaus weniger Probleme machen als das, was wir bisher machten.

Aber es steht auch jedem frei. Schließlich gibt es keinen Impfzwang.
 
F. Feser schrieb:
Danke - für diesen Beitrag. Hiermit wirst du gesperrt.
Bin ich jetzt nicht so begeistert von. Es ist immer noch möglich mit diesem Menschen zu reden wenn auch sehr viel Unfug bei ihm heraus kommt. Den Nonsens auf die Straße setzen führt nicht dazu, das dieser aus der Welt geschafft wurde, aber das Hausrecht liegt bei dir.

Außerdem kann ich unserem Extremcarver gar nicht mehr mitteilen, das wir zur Entlastung der Sozialversicherung doch einfach keine Sportunfälle mehr abdecken. Was das Geld sparen würde wenn jeder sein gebrochen Waden selber bezahlen müsste. Auch Paragleiter könnten wir so lange in den Bäumen hängen lassen bis sie richtig reif sind.

Andersherum wäre es hier im Forum dann aber auch sehr still weil sich dann fast keiner mehr auf die Bretter stellen würde da man ja nach dem zweiten Schienbeinbruch quasi pleite wäre.

Aber egal. Da ist eh bei dem einen oder anderen Hopfen und Malz verloren. (Madmichi, Extremcarver, jds um Mal dreie zu nennen.) Vielleicht sollte man wieder den Militärdienst einführen, da dürfen sich solche Menschen mal ordentlich anschreien lassen, morgens um fünf hell wach sein und mit Y-Tours (wir buchen, sie fluchen) zu Fuß verreisen.
 
Um es nochmal kurz und abschließend zu formulieren - alles weitere darf gerne per PN mit mir weiter diskutiert werden:
Ich toleriere Meinungen - diese Toleranz hört aber dabei auf wenn jemand erzählt „wir sollten aufhören Gruppe xyz zu schützen weil sie eh statistisch nur noch so lange zu leben haben. Diese Meinung hat im alpinforum keinen Platz. Dazu stehe ich - wer hier dagegen ist darf das Forum sehr gerne verlassen. Ich bin für ein tolerantes Miteinander - und das hört nicht am eigenen Gartenzaun auf. Mit seinen Aussagen provoziert der genannte User stetig und ständig wobei er inhaltlich zum Forenbetrieb seit langer Zeit nichts mehr beigetragen hat.
 
Pancho schrieb:
Bis auf den Punkt mit dem Militär bin ich voll bei dir.

Mhhhh.

Es würde manch einem nicht Schaden, sich mit Zivil- oder Militärdienst auseinander zu setzen.

Bei dem einen kann man sich ein Bild über die Möglichkeit und Unmöglichkeit in der Pflege machen und bei dem anderen bittet nicht die Mama morgens höflich, das Bett zu verlassen. Beides hat nicht geschadet sondern eher genutzt.
 
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