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Ich sehe es auch so, dass der Staat in meinen Vier-Wänden wenig (nicht nichts) zu suchen hat. Trotzdem sind diese kein rechtsfreier Raum. Wenn ich in meinen Räumen Kinderpornos drehen würde oder großflächig Drogen kultiviere geht das den Staat sehr wohl etwas an. Das hat mit chinesischen Verhältnissen nichts zu tun.Südtirol schrieb:Weil der private Lebensbereich in westlichen Demokratien typischerweise kaum zu überwachen ist. Ein passendes historisches Beispiel ist das Verbot der Prohibition in den VSA, das im Endeffekt grandios gescheitert ist.noisi schrieb:Wieso haben wir chinesische Verhältnisse wenn etwas kontrolliert und bestraft wird? Das sind Dinge, die in einem Rechtstaat völlig normal sind.
Wobei die Prohibition genau genommen gar nicht verboten war.Südtirol schrieb:. Ein passendes historisches Beispiel ist das Verbot der Prohibition in den VSA, das im Endeffekt grandios gescheitert ist.
xX_Kilian01_Xx schrieb:Interessant auch der Vorschlag von Drosten eine Ü-50 bzw. Risikogruppen-Inzidenz einzuführen, welcher aber von der Bundesregierung direkt abgelehnt wurde.
Sprache ist manchmal unlogisch, "pro" assoziiert man doch unterbewusst mit etwas Erlaubtem...Pistencruiser schrieb:Wobei die Prohibition genau genommen gar nicht verboten war.Südtirol schrieb:. Ein passendes historisches Beispiel ist das Verbot der Prohibition in den VSA, das im Endeffekt grandios gescheitert ist.![]()
Pancho schrieb:Oder anders ausgedrückt, ich wiederhole mich wiederholt:
Der Weg der geringsten Opfer ist identisch mit dem Weg des geringsten wirtschaftlichen Schadens. Den Widerspruch gibt es nicht.
Die melden sich wie üblich erst dann wieder wenn man es in DE/AT/CH geschafft hat durch unpopuläre Maßnahmen die Infenktionen so weit zu drücken, dass zu jedem Zeitpunkt ausreichend medizinische Kapazität zur Verfügung steht und beklagen dann, dass die Maßnahmen, vor allem die, die ihre persönliche Freiheit eingeschränkt haben, unverhältnismäßig und überzogen waren und die Auswirkungen nun größer sind als der Schaden durch die Covidfälle selbst. Nebenbei wird immer wiederholt, das die Sutuation mit derer anderer Länder nicht vergleichbar war und man deshalb falsch reagiert hat.Pancho schrieb:Was sagen denn die mit dem richtigen Durchblick in dieser Runde nun zu den sich füllenden Krankenhäusern (speziell Belgien und Frankreich, wo es nun flächendeckend knallt)?
Ich dachte, die angeblich infizierten waren alle falsch positiv wegen den vielen Tests?
Schweden war schon durch...?
Erklärungen?
Habe bis jetzt nur die Überschrift unter Paywallartikeln gesehen; wo findet man seine Idee ohne Kosten?
Wenn so ein Vorschlag nun selbst schon von Drosten kommt! Wäre sehr sinnvoll gewesen. Durchseuchung der Jungen wäre dies ja zu einem gewissen Grad.
carverboy schrieb:Habe bis jetzt nur die Überschrift unter Paywallartikeln gesehen; wo findet man seine Idee ohne Kosten?
Zum Beispiel hier: https://www.n-tv.de/wissen/Waere-U50-Inzidenz-der-bessere-Massstab-article22118260.html
Wenn so ein Vorschlag nun selbst schon von Drosten kommt! Wäre sehr sinnvoll gewesen. Durchseuchung der Jungen wäre dies ja zu einem gewissen Grad.
Das stimmt ja so nicht - zumindest lese ich das so nicht raus. Er will nur messen, wie hoch der Anteil derer ist, die über 50 sind. Damit will er erkennen, was auf das Gesundheitssystem zukommt, weil davon ausgegangen wird, dass die Zahl dieser Personengruppe hauptverantwortlich für die Belastung des Gesundheitssystems ist.
Im Endeffekt ist das eine Kennzahl als Vorstufe für die Belegung der Krankenbetten. Nach den Erfahrungen der letzten Monaten aus meiner Sicht eine sehr logische und sinnvolle Zahl, um steuern zu können. Denn wir sind uns denke ich einig, dass eine hohe Anzahl (über-)voller Krankenhäuser ein Problem für alle sind.
Ich denke nicht, dass die Zahl STATT, sondern zusätzlich berücksichtigt wird. Spricht ja auch nichts dagegen...Naja aber wenn man diese Kennzahl hernimmt statt der aktuellen Inzidenz, und diese wäre ja im Moment deutlich geringer, dann legt man wieder den Fokus auf die Krankenhausauslastung und gibt Infektionen bei unter 50-Jährigen ein geringeres Gewicht, lässt also mehr davon zu.
carverboy schrieb:Wenn so ein Vorschlag nun selbst schon von Drosten kommt! Wäre sehr sinnvoll gewesen. Durchseuchung der Jungen wäre dies ja zu einem gewissen Grad.
Das stimmt ja so nicht - zumindest lese ich das so nicht raus.
Ein meinungsstarkes Interview mit Klaus Stöhr, das bisher wenig beachtet wurde. Auch wenn ich mit einigen Aspekten nicht übereinstimme
[...]
Die Argumentation steht nur auf den ersten Blick dem #GreatBarringtonMemorandum nahe ("Risikogruppen abschirmen"), denn es wird gleichzeitig davor gewarnt, das Virus laufen zu lassen. Insofern sollte der Beitrag hier nicht wieder eine Diskussion über "Herdenimmunität ja oder nein" provozieren. Ich verstehe das Interview vielmehr als Warnung vor einer all zu optimistischen Erwartung an Eindämmungsmöglichkeiten. Am Ende bleibt dann die Frage: Was tun, wenn man nicht mehr alle Infektionen kontrollieren kann.
[...]
Stellungnahme der Gesellschaft für Virologie
"Mit Sorge nehmen wir zur Kenntnis, dass erneut die Stimmen erstarken, die als Strategie der Pandemiebekämpfung auf die natürliche Durchseuchung großer Bevölkerungsteile mit dem Ziel der Herdenimmunität setzen."
Tyrolens schrieb:Innsbruck macht so etwas:
https://covidibk-1-magibk.hub.arcgis.com/
Wie man sieht, können junge Rentner am besten auf sich achten.![]()
Pancho schrieb:Was sagen denn die mit dem richtigen Durchblick in dieser Runde nun zu den sich füllenden Krankenhäusern (speziell Belgien und Frankreich, wo es nun flächendeckend knallt)?
Ich dachte, die angeblich infizierten waren alle falsch positiv wegen den vielen Tests?
Schweden war schon durch...?
Erklärungen?
hch schrieb:Sollte man halt mit der Altersverteilung vergleichen. Innsbruck hat, auch gerade mit Nebenwohnsitzen) sehr viele 20 bis 29 jährige Bewohner:
https://www.innsbruck.gv.at/data.cfm?vpath=redaktion/ma_i/allgemeine_servicedienste/statistik/dokumente38/bevoelkerung/bevoelkerungsstand/alterspyramidenpdf
Wie Studenten ohne fixen Wohnsitz in Österreich (und von denen gibt es einige) in der Statistik auftauchen ist auch eine offene Frage. Ich habe beim Land im März angefragt wie Menschen ohne Wohnsitz in Österreich in der Covid-Statistik auftauchen, aber die Antworten waren sehr ausweichen.
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