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Coronavirus 2019-nCoV

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molotov schrieb:
Pancho schrieb:

Jein, leider wird nämlich genau das nicht umgesetzt, was auch der Wirtschaft enorm helfen würde, wenn die Zahlen weiter steigen. Nur noch 5 Tage Quarantäne und anschließendes freitesten. Ansonsten der Verlauf, klar nicht exakt wann vorhergesagt, aber die Typologie passt.

Und leider wird auch weiterhin die Infektiosität nicht berücksichtigt!
 
Tyrolens schrieb:
Da muss man eben kreativ sein.

Man könnte sagen, dass die Grippewelle heuer besonders hart ausfällt.
Oder dass nun Leute ins KH müssen, die während des lockdowns nicht behandelt wurden, oder oder oder.

Irgend etwas fällt denen schon ein. :roll:

Irgendwann wird einer kommen und sagen, dass die gar nicht krank und auch nicht behandlungsbedürftig sind. Die brauchen nur Vitamin C oder so ...

Also die Aussage mit der starken Grippewelle wäre letzte Jahr um diese Zeit noch die logische Antwort gewesen. Vielleicht war es letztes Jahr auch da, dass die hiesigen Ärzte es im Dezember 19 nicht rausgefunden haben ist ja erwiesen.

Dass jetzt Leute ins KM müssen weil sie im Frühjahr nicht behandelt wurden ist bis vielleicht auf einige wenige Ausnahmen, welche es immer wieder mal gibt, sicher nicht der Fall. Dass das Vorgehen vom Frühjahr keine negativen Folgen hatte wäre dann allerdings auch nicht die Unwahrheit.

Wie behandlungsbedürftig die Nichtintensivpatienten sind, welche anderen Behandlungsmöglichkeiten es für diese evt. gäbe, wie lange es falls es diese gäbe dauern würde diese aufzuziehen und ob nicht ein Teil dieser Patiente auch bei einer anderen Erkrankung im KH landen würden weil die medizinische Situation in ihrer Wohngegend nicht ausreichend ist oder schlicht nur die Betreuungsmöglichkeiten fehlen wurde im letzten halben Jahr auch noch nirgends gross thematisiert.

Mein Vater war vor 2 Jahren auch 3 Wochen länger als geplant auf der Reha-Abteilung vom KA weil die Talärztin nicht verfügbar war und die Spitex in der Feriensaison einen Personalengpass hatte. Aus medizinischer Sicht wäre der Spitalaufenthalt, wenn die anderes Ding vorhanden gewesen wären, nicht nötig gewesen. Mehr als die Hälfte der damaligen Patienten auf seiner Abteilung hätte man aus dem KH entlassen können, die warteten dort nur noch auf einen frei werdenden Betreuungsplatz.
 
Welches Problem hast du mit der Infektiosität?
Schau dir die Entwicklung der Fallzahlen an, dann weißt du, dass die gegeben ist.

Austria goes BIG:

https://covid19-dashboard.ages.at/?area=10

Schaut euch die epidemiologische Kurve an.
3.315 Neuinfektionen seit gestern, Tirol 461, 7 Tages Inzidenz im Bezirk Schwaz zehn mal höher, als es Deutschland gerne hätte.

Und nix los auf den Intensivstationen. Das kommt nämlich erst zeitverzögert Anfang/Mitte November.
 
Neandertaler schrieb:
Xtream schrieb:
Covid-19 ist eine Infektionskrankheit und niemals eine Pandemie! Wenn die Sterbezahl bei über 20% liegen würden, dann würde ich euch Lemmingen bedingungslos folgen. Die Wahrheit ist aber das die Sterbezahl gleich ......
Ja gut, ich hab mit nichts anderem gerechnet. Wir sind ja auch eine Zeit lang von solchen seltsamen Weltbildern verschont geblieben.

Das ist irgendwie wie die Aussage, das es die Klimaerwärmung nicht gibt aber es mal wieder kalt werden könnte damit der Lift in der Rhön endlich Mal wieder offen hat.

Das ist irgendwie wie ein Duschkopf ohne Schlauch aber mit Föhn, über eine Handyapp gesteuert.

Das ist irgendwie wie die WhatsApp Gruppe gegen Handystrahlung.

Das ist irgendwie wie ein Gesetz, das es nur noch nachts regnen darf.

Was soll man dazu sagen?

Es ist nicht einfach, eine abgewendete Katastrophe zu verkaufen, bei vielen muß erst Blut fließen damit sie es glauben.

(Tante Edit hat mir mitgeteilt, dass ich noch an meiner Rechtschreibung noch etwas arbeiten sollte...)

Das ist auch so n Typ der zulange das Formular A38 gesucht hat ... und dann der erste der heult weil er an ner Erkältung stirbt ...
 
Pilatus schrieb:
christopher91 schrieb:
Also das mit dem asymptomatisch verstehe ich nun nicht, denn im März wurden nur symptomatische Leute getestet und da war die Positivrate geringer. Sollte doch eigentlich andersrum sein?

Wäre nur so zu erklären, dass letzen Frühling parallel noch andere respiratorische Erreger (Inflenza, Andere Coronaviren, etc.) in grösserem Ausmass kursiert haben und sich nun das Verhältnis Richtung SARS-CoV-2 verschoben hat.

Und was wäre wenn diese anderen Dinger wo du nennst eben jetzt kursieren und sich das Verhältniss genau anders rum in dies Richtug verschoben hat, fälschlicherweise aber als SARS-CoV-2 erkannt oder interpretiert wird.

Vielleicht sollte CH die Tests ohne Angabe vom Entnahmeort zum Auswerten nach D schicken und umgekehrt. Wäre interessant zu sehen was dabei raus käme.
 
Neandertaler schrieb:
Das ist irgendwie wie die Aussage, das es die Klimaerwärmung nicht gibt aber es mal wieder kalt werden könnte damit der Lift in der Rhön endlich Mal wieder offen hat.
die gibt es doch auch nicht - die erde ist schliesslich eine Scheibe und eine solche kann sich gar nicht erwärmen...
Neandertaler schrieb:
Das ist irgendwie wie ein Duschkopf ohne Schlauch aber mit Föhn, über eine Handyapp gesteuert.

dessen Existenz hatten wir doch gerade erst hier im Thread....

Neandertaler schrieb:
Das ist irgendwie wie die WhatsApp Gruppe gegen Handystrahlung.

da kan ich leider nicht mitreden, da ich WhatsApp nicht nutze....

Neandertaler schrieb:
Das ist irgendwie wie ein Gesetz, das es nur noch nachts regnen darf.

aber bitte nur von Juni bis August - ansonsten bestehe ich auf Schnee!!!!
 
Theo schrieb:
Und was wäre wenn diese anderen Dinger wo du nennst eben jetzt kursieren und sich das Verhältniss genau anders rum in dies Richtug verschoben hat, fälschlicherweise aber als SARS-CoV-2 erkannt oder interpretiert wird.

beschäftige dich mal damit wie hoch die Wahrscheinlichkeit dafür bei PCR Tests ist....
 
Theo schrieb:
Wie behandlungsbedürftig die Nichtintensivpatienten sind, welche anderen Behandlungsmöglichkeiten es für diese evt. gäbe, wie lange es falls es diese gäbe dauern würde diese aufzuziehen und ob nicht ein Teil dieser Patiente auch bei einer anderen Erkrankung im KH landen würden weil die medizinische Situation in ihrer Wohngegend nicht ausreichend ist oder schlicht nur die Betreuungsmöglichkeiten fehlen wurde im letzten halben Jahr auch noch nirgends gross thematisiert.
Die positiv gestesteten sind falsch positiv, die kranken sind falsch krank - weil einfach andere kranke fehlen? Vielleicht sind die Toten auch nicht wirklich tot?
Wie Paranoid muss man eigentlich sein um auf solche - und zwar vollkommen abstrusen - Gedankengänge zu kommen? Das grenzt schon an Geisteskrankheit, also von der kranken Seite aus gesehen. Schläfst du eigentlich auch im atombombensicheren Bunker mit Pistole unterm Kopfkissen? Da sind die Reptiloiden, wo sind, nun wirklich nicht mehr außer Sichtweite.
 
Theo schrieb:
Pilatus schrieb:
christopher91 schrieb:
Also das mit dem asymptomatisch verstehe ich nun nicht, denn im März wurden nur symptomatische Leute getestet und da war die Positivrate geringer. Sollte doch eigentlich andersrum sein?

Wäre nur so zu erklären, dass letzen Frühling parallel noch andere respiratorische Erreger (Inflenza, Andere Coronaviren, etc.) in grösserem Ausmass kursiert haben und sich nun das Verhältnis Richtung SARS-CoV-2 verschoben hat.

Und was wäre wenn diese anderen Dinger wo du nennst eben jetzt kursieren und sich das Verhältniss genau anders rum in dies Richtug verschoben hat, fälschlicherweise aber als SARS-CoV-2 erkannt oder interpretiert wird.

Wieso soll ein hochspezifischer Test plötzlich auf Grippe anspringen, was einen komplett anderes Virus ist? Spoiler Alarm: Tut er natürlich nicht.

Die andern Viren kann man ja alle auch separat nachweisen. Neben dem SARS-COV-2-Test stehen in den meisten Spitälern auch Testkits für Influenza (unterscheidet zwischen Influenza A und Influenza B) sowie für die restlichen häufigen respiratorischen Viren (spezifischer Nachweis von ungefähr 20 Erregern aus dem Spektrum der Rhino-, Adeno-, Parainfluenza-, Respiratory Syncytial-, Metapneumo- und Bocaviren) zur Verfügung.

Und wenn es eine Konsequenz hat, wird man das auch machen. Im Winter wird man alle zu hospitalisierenden Patienten auf COVID-19 und Grippe testen, da dies Konsequenzen für Spitalhygienemassnahmen (separate Isolation von COVID-19 und Grippe-Patienten) und Therapie hat (ggf. Verabreichung von Tamiflu bei Grippepatienten).

Eben gerade darum weil diese Tests alle so hoch spezifisch sind hat man SARS-COV-2 so lange nicht gefunden. Die bestehenden Tests haben immer ein negatives Resultat ergeben. Vereinzelte Fälle fallen so nicht auf, weil so ein Test immer auch mal falsch NEGATIV sein kann. Aber als denen in Wuhan die Bude eingerannt wurde mit Fällen, bei denen sich in der Routine-Diagnostik kein Erreger ergab, wurde ihnen halt bewusst dass es da etwas neues geben muss. Sollte es im Dezember tatsächlich schon vereinzelte Fälle in Europa gegeben haben, hatte man keine Chance diese zu finden.
 
albe-fr schrieb:
Theo schrieb:
Und was wäre wenn diese anderen Dinger wo du nennst eben jetzt kursieren und sich das Verhältniss genau anders rum in dies Richtug verschoben hat, fälschlicherweise aber als SARS-CoV-2 erkannt oder interpretiert wird.

beschäftige dich mal damit wie hoch die Wahrscheinlichkeit dafür bei PCR Tests ist....

Hier gibt es übrigens eine laienverständliche Erklärung des PCR-Tests: https://twitter.com/ver_linkt/status/1319237316737748994
 
Beschäftigt euch mal mit den positiv Getesteten deren Viruslast so gering ist, das Sie niemanden mehr anstecken können!

Und jetzt meine Frage: Warum werden die nicht aus der Statistik genommen :?: Die Untersuchung der Probe wäre zwar aufwändiger aber technisch ist es möglich!

Genug geschwurbelt.....
 
Xtream schrieb:
Beschäftigt euch mal mit den positiv Getesteten deren Viruslast so gering ist, das Sie niemanden mehr anstecken können!

Und jetzt meine Frage: Warum werden die nicht aus der Statistik genommen :?: Die Untersuchung der Probe wäre zwar aufwändiger aber technisch ist es möglich!

Genug geschwurbelt.....
Und was soll das bringen? Wo liegt die Grenze zu einer „geringen Viruslast“ womit man „nicht ansteckend“ ist?
Sag doch mal, was du jetzt machen würdest, wenn du in der Verantwortung stündest. Bitteschön, du hast das Wort.
 
Offensichtlich gibt es genügend, die so ansteckend sind, dass sie andere infizieren. Wäre das nicht so, würden die Zahlen nicht steigen.
 
Das Interview mit C. Drosten zu dem Thema hatten wir glaube ich schon weiter vorne verlinkt:https://www.zeit.de/wissen/2020-10/...tionen-herbst-winter-covid-19/komplettansicht

Zitat:"Wir wissen inzwischen ziemlich genau, dass Infizierte nach den ersten Symptomen ungefähr eine Woche lang ansteckend sind*: durch epidemiologische Beobachtungen und weil sich im Labor eine Woche nach Symptombeginn das Virus nur noch bei einem Fünftel aller Proben anzüchten lässt. Ein Expertengremium, das die Studienlage dazu sichtet, könnte sich anhand dieser Daten pragmatisch auf einen Schwellenwert einigen. Unterhalb dieser Schwelle an Viruslast würde ein Mensch nicht als infektiös gelten, oberhalb schon. Wahrscheinlich wird es dazwischen noch einen Korridor geben, einen Graubereich, in dem das nicht so klar ist. "Wahrscheinlich infektiös", "Graubereich" oder "wahrscheinlich nicht infektiös zum Zeitpunkt der Probenentnahme": Das könnte künftig in allen Laborberichten stehen." (Zitat Ende)

Die Entscheidung, das so zu machen, müsste aber dann wohl von der Politik kommen. Und da bei dieser Methodik die Möglichkeit besteht, dass doch Fälle "durchschlüpfen", geht man wohl im Zweifelsfall lieber auf Nummer sicher...
 
Wer sich gewundert hat, warum in Deutschland nach dem Sprung über die 11.000 am nächsten Tag wieder "nur" die annähernd gleiche Zahl an Neuinfektionen zustande kam (ganz ohne Wochenende) wird auf dem Dashboard des RKI fündig:

Aufgrund eines dreistündigen Serverausausfalls am RKI am 22.10.2020 kann es sein, das gestern nicht alle Datensätze von den Gesundheitsämtern und zuständigen Landesbehörden übermittelt werden konnten. Bisher ist unklar, wie viele Fälle betroffen sind. Damit wird die Differenz zum Vortag heute wahrscheinlich unterschätzt. Die Fälle werden im Verlauf des heutigen Tages nachübermittelt, wodurch morgen die Differenz zum Vortag auch die nachübermittelten Fälle enthält und dadurch überschätzt wird.
 
Ist doch herrlich für einige Protagonisten hier!
Dann können sie heute sagen "Siehste, heute sind die Zahlen kaum gestiegen, Maßnahmen sind überflüssig" und morgen dann "Die Zahlen sind total überschätzt, die Maßnahmen sind überzogen"...
 
noisi schrieb:
Vielleicht sind die Toten auch nicht wirklich tot?

Im Weltbild eines Theos sind das falsch Tote ;-)

...also eher alles Simulanten - als echte Tote zählen vermutlich nur die, die er höchstpersönlich mit seinem KFZ zur Strecke bringt
 
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