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albe-fr schrieb:
molotov schrieb:
Man kann auch von Metoriten getroffen werden...

wenn die Wahrscheinlichkeit fuer ein solches Ereignis 2%, sagen wir nur im Monat, wäre, wuerde ich mir auch darum Sorgen machen.

Das hält den Meteroiten aber genau so wenig auf. :wink:
 
NeusserGletscher schrieb:
Das hält den Meteroiten aber genau so wenig auf. :wink:

Da gibt es aber durchaus Ideen zu... auch, wenn das Thema bei weitem nicht so erforscht wird, wie ausserirdisches Leben nachzuweisen - ist halt weniger wahrscheinlich...
 
Im Prinzip betreffen die neuen Maßnahmen dann alle Bereiche, in denen es behördlich genehmigte Hygienekonzepte gibt. Allein dies zeigt doch die Unsinnigkeit des Ganzen. Und widerspricht bei der Gastronomie selbst der Meinung des RKI.
 
maba04 schrieb:
...

Hatten nicht einige Experten vor Wochen bei den kostenlosen Tests für Reiserückkehrer etc. angemerkt, dass da später vielleicht eine Knappheit an Reagenzien folgen könnte, wenn man reihenweise ohne Anlass Leute testet?

Seit dem sind aber auch schon wieder mehrere Wahlumfragen veröffentlicht worden. Getreu dem Motto nach der Wahl ist alles vergessen. Nur geht das diesmal nicht so, Recorsen die verbraucht sind, kann man nicht noch Mal verwenden. Man kann das auch als Grenzen der Wachstums beschreiben.

Wenn die Betten im Hotel zu 100 % ausgelastet sind geht dann nur noch mehr, wenn man die Betten stundenweise vermietet oder neue Zimmer errichtet. Unter dem Ersten leidet die Qualität und das Zweite ist teuer.

Das sind jetzt die Bremsspuren vom Populismus. Da haben sich schon viele die Zähne ausgebissen.

An der tollsten populistischen Entscheidung leiden wir ja heute noch. Diese leidige Abwrackprämie. Milliarden ausgegeben um ein Geschäft aus der Vergangenheit weiter zu betreiben. Das Resultat ist ein nicht vorhandene digitale Infrastruktur, ein überteuerter Gebrauchtwagenmarkt, zusammengelogene Abgaswerte und die Erkenntnis, das dieses Geschäftsmodel so doch nicht überleben wird. Es sind aber erfolgreich 5 Jahre für die Antwort auf die neue Mobilität verstrichen und das Leben in einer digitalen Welt ist in der Verwaltung immer noch Neuland.

Jetzt ärgern wir uns schon über ein halbes Jahr mit diesem nicht harmlosen Virus herum und das einzige, das man hinbekommen hat, ist die Absage von allem und den Ankündigung, das es vielleicht irgendwie irgendwo irgendwann eventuell einen Impfstoff geben könnte. Es wird aber gerade sehr still darum. Auch der Sputnikstoff aus Russland ist in der medialen Welt fast verschwunden.

Es ist keiner auf die Idee gekommen, mal nachzuschauen, ob man denn die Klassenzimmer auch richtig Lüften kann wenn das schon vorgeschrieben wird. Viele Schulen sind so marode, das man nicht mal mehr die Fenster öffnen kann, da diese dann heraus fallen. Wenn dann die Schüler zu Hause per Internet unterrichtet werden sollen, geht das auch nicht, da die oben angesprochene digitale Infrastruktur fehlt. Ganz toll gemacht. Sind auch Arbeitsplätze, die die Fensterbauer stellen, Herr Söder. Es arbeiten nicht alle bei BMW! Auch die Baggerfahrer, die die Gräben gezogen hätten um die Leitungen zu legen, sind Arbeiter. Die Elektriker, die diese neue Infrastruktur verdrahten, sind Arbeiter. Gefüttert wurde der Dinosaurier weil sie Angst hatten, das der beißt.

Jetzt Sperren wir eine ganze Generation den Start ins Leben zu. Ich bin ja Mal gespannt, wie sich das in 10 Jahren auswirkt.
Aber es hört sich sehr gut an in den Nachrichten. Das ist wie das sinnentleerte herumstehen vor unformierten Amtspersonen an geschlossenen Grenzen: was hat es gebracht? Nix außer großen Unmut in der Bevölkerung.
Um diesen Unmut zu beseitigen kamen dann diese gratis Testungen, damit man irgendwie doch noch in den verdienten Urlaub fahren kann. Das Ergebnis dieser Strategie können wir gerade bestaunen...

Ich erkenne da kein Weg für die Zukunft, keinen Plan, an dem alle miteinander arbeiten.

Ich sag jetzt aber nicht, das nichts machen besser ist, dieses Virus ist nicht harmlos. Aber ein Ziel, das mit Geduld erreichbar ist, macht vieles erträglicher.

Aber es hilft das jammern nichts. Wo anders geht's jetzt rund, der Kühlschrank und das Bankkonto ist jetzt leer:
In Italien mehren sich indes Protestdemonstrationen gegen die von der Regierung neu beschlossenen restriktiven Maßnahmen. Von Nord- bis Süditalien: Immer mehr Bürger gehen auf die Straße, um gegen die neuen Sicherheitsvorkehrungen zu protestieren, am Montag in Kraft getreten sind.

Eine Gruppe schwarz gekleideter Personen versammelte sich am Sonntagabend vor dem Sitz der Region Lombardei in Mailand und protestierte gegen die Sicherheitsvorkehrungen. Zu ähnlichen Demonstration kam es auch in Neapel. In Catania wurden Knallkörper gegen den Polizeisitz geworfen. Im sizilianischen Syrakus demonstrierten hunderte Menschen gegen die Schließung der Lokale um 18.00 Uhr, sowie gegen die komplette Sperre von Kinos, Theatern, Sportzentren und Schwimmhallen.

Nachdem es am Wochenende zu gewaltsamen Protesten in Rom und Neapel gekommen war, warnte der neapolitanische Bürgermeister Luigi De Magistris vor weiteren Ausschreitungen. “Neapel ist ein Pulverfass”, warnte der Stadtchef. Er verurteilte die gewaltsamen Proteste am Freitagabend, die in Angriffe auf die Sicherheitskräfte ausgeartet sind. “Unter den Demonstranten befanden sich nicht nur Gewalttätige, sondern auch tausende Menschen, die friedlich gegen die nächtliche Ausgangssperre demonstrierten, darunter Jugendliche, Studenten und Kaufleute”, sagte De Magistris im Interview mit dem TV-Kanal “La7” am Sonntagabend. Demonstrationen sind am Montag auch in den norditalienischen Städten Vicenza und Treviso geplant.
https://www.suedtirolnews.it/italien/conte-fordert-von-italienern-weitere-opfer-protest
Sind spannende Zeiten, einfach geht nicht mehr.
 
christopher91 schrieb:
Im Prinzip betreffen die neuen Maßnahmen dann alle Bereiche, in denen es behördlich genehmigte Hygienekonzepte gibt. Allein dies zeigt doch die Unsinnigkeit des Ganzen. Und widerspricht bei der Gastronomie selbst der Meinung des RKI.
Auch wenn ich sonst nicht Deiner Meinung bin, bin ich da ganz bei Dir. Die aktuell geplanten Maßnahmen sind blinder Aktionismus.
Letzten Endes hilft nur eins: Beschränkung der Kontakte. Privat nur noch die, die eh in em Haushalt wohnen. Ausnahmen, Menschen die Versorgung brauchen, dann mit Masken und Abstand. Auch geschäftliche Kontakte auf 2 Personen begrenzen mit Abstand und Maske oder wirklich sehr viel Abstand mit Maske.
Das treffen mit Freunden an einem Tisch, so schön das ist, ist der Hauptübettragungsfaktor! Und der muss weg.


Gruß!
der Joe
 
Die Gastronomie ist in den letzten Tagen auch ohne Lockdown schon zusammen gebrochen, weil die Gäste von sich aus keine Lust auf Innenräume haben.

Aber ja, Aktionismus ist dabei, neben Profilierung für persönliche Ambitionen.
 
Pancho schrieb:
Die Gastronomie ist in den letzten Tagen auch ohne Lockdown schon zusammen gebrochen, weil die Gäste von sich aus keine Lust auf Innenräume haben.

zumindest hat ein Grossteil meiner Kollegen auf LKW umgestellt... aber es soll ja wieder wärmer werden.
 
Pancho schrieb:
Die Gastronomie ist in den letzten Tagen auch ohne Lockdown schon zusammen gebrochen, weil die Gäste von sich aus keine Lust auf Innenräume haben.
Kann ich jetzt bei uns so nicht bestätigen.
Die mit einem klaren Hygiene-Konzept und Einschränkungen bei den Gästen, kurz, die Lokale zu denen ich Vertrauen habe, die sind eher mit Tischwünschen überlastet und können nicht mehr allen Anfragen gerecht werden.

Aber generell ist die Situation für viele Branchen schwierig. Wir leiden auch sehr. Keine Ahnung, ob es uns in einem Jahr noch gibt.


Gruß!
der Joe
 
Pancho schrieb:
Die Gastronomie ist in den letzten Tagen auch ohne Lockdown schon zusammen gebrochen, weil die Gäste von sich aus keine Lust auf Innenräume haben.
Wenn einfach so keiner kommt, haben sie Pech gehabt - wenn es angeordnet wird, haben sie eine Chance auf Entschädigung.
 
christopher91 schrieb:
ski-chrigel schrieb:
Mal vernünftige Nachrichten:
https://www.20min.ch/story/grenzwert-fuer-risikolaender-soll-angepasst-werden-907209100695
Grenzwert für Risikoländer soll angepasst werden: SCHWEIZER 14-TAGE-WERT PLUS 60:
Damit fielen dann zahlreiche Länder weg von der Risikoliste.
Die haben eingesehen wie sinnfrei es ist Gebiete als Risikogebiet zu deklarieren, obwohl gleich gefährlich oder ungefährlicher.
Wird in Deutschland leider nicht passieren.
Das die Schweizer nun tatsächlich auf bestem Wege sind, exemplarisch für Europa auszutesten ob es wirklich zu dem befürchteten Zuständen im Gesundheitswesen kommt, wenn man das Problem dadurch löst, Grenzwerte automatisch an die Situation anzupassen, hätte ich mir im Traum nicht ausgemalt.
Respekt für soviel Engangement für Europa.
Hoffen wir auf den Beweiss das alles halb so wild ist und wir wieder zum Business as usual zurückkehren können.
 
albe-fr schrieb:
...aber so koennte man mit Augenmass die Kurve abgeflacht bekommen. Ich glaube nur nicht daran, dass 4 Wochen ausreichend sind.
2 Schichten à 2 Wochen wären ausreichend, wenn weltweit alle in ihren Wohnunge eingesperrt blieben. Dann wär der Virus ausgerottet. Alles andere inkl. dieser Halb-Lockdowns ist sinnlose Gängelei.
 
christopher91 schrieb:
Wer hätte es gedacht, das ich Mal der Bild bescheinigen muss, etwas zu veröffentlichen,das Hand und Fuß haben könnte. Könnte weil das hier wird für manch einen "Verantwortlichen" sehr schwer:
Grundlage sollen alle relevanten Kennzahlen wie Infektionszahlen, Anzahl der durchgeführten Tests, stationäre und intensivmedizinische Behandlungskapazitäten innerhalb einer Region bilden.

Das Ziel: „Anhand dieses Ampelsystems kann die Politik dann klar kommunizieren, wie die aktuelle Situation aussieht, mit welchen Entwicklungen zu rechnen ist und mit welchen Maßnahmen darauf reagiert werden sollte“, so die Ärzte und erhoffen sich dadurch vor allem eines: die Akzeptanz der Bürger.
Wie sollen sich gewisse Personen an solche festgelegten und starren Vorgaben halten? Was macht manch einer, wenn alles gut läuft und ein Eingreifen nicht erforderlich ist? Kehrt denn Stille hinter dem Mundschutz ein? Wird akzeptiert, das einfach Mal nichts zu machen ist?
 
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