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Coronavirus 2019-nCoV

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Naturbahnrodler schrieb:
gfm49 schrieb:
Naturbahnrodler schrieb:
Nein, es wird (zumindest hier) alle 10 Jahre empfohlen.
Impfschema des RKI: anfangs dichte Folge mehrerer Impfungen, dann 3 - 5 Jahre je nach Alter
Zwischenablage01.jpg

Interessant, dass hier zwischen den Ländern ein so grosser Unterschied besteht:
FSME-Impfschema (in Abhängigkeit vom Impfstoff)
• 3 Dosen zu den Zeitpunkten 0, 1 und 6 Monate für
FSME-Immun CC®; 0, 1 und 10 Monate für Encepur®.
• Falls notwendig, kann ein Schnellschema angewendet werden (vgl. Fachinformationen).
• Eine Auffrischimpfung wird alle 10 Jahre empfohlen
https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/gesund-leben/gesundheitsfoerderung-und-praevention/impfungen-prophylaxe/schweizerischer-impfplan.html

Mein Hauptargument, wenn man immer gleich in die Aluhut-Ecke gestellt wird, sobald man am RKI-Impfkalender Kritik übt. Meine Kinder sind beide geimpft, allerdings nach einem Impfplan der genau die Impfungen umfasst, die in Kontinentaleuropamin praktisch allen Ländern gleich empfohlen werden. Das sind deutlich weniger als in D üblich und manchmal auch später. Und das die Empfehlungen so schwanken zeigt a) die politische Dimension und b) das alles nicht ganz so schwarz/weiß ist, wie viele immer tun.
 
Mit welchen Impfungen hast du Probleme?

Als Deutscher hat man wenigstens die Chance, relativ zeitnah wieder ins Ausland reisen zu dürfen. Kommt nur drauf an, welche Länder dann entsprechend gute zahlen haben werden.

In Südtirol wird sich die Lage deutlich vor Westösterreich entspannen.
 
wmenn schrieb:
Jan Tenner schrieb:
....Schwieriger zu akzeptieren finde ich die momentane Dynamik. Die jeweiligen die 7-Tages-Durschschnittszahlen bei den coronabedingten Todesfällen sehen so aus.....
Hier meine aktuelle Grafik dazu:
Anhang anzeigen 164166
Bei der Dynamik der Neuinfektionen wäre es mMn schon ein Wunder, wenn wir in etwa zwei Wochen unter 200 Toten pro Tag bleiben würden.
Das Wunder bleibt leider leider offenbar aus. Weniger als zwei Wochen später hatten wir gestern das erste Mal über 200 Corona-Todesfälle am Tag. In den letzten 7 Tagen gab es durchschnittlich 136 Todesfälle/Tag. Dadurch, dass sich die Tage mit den Neuinfektionen annähernd 20.000 aller Erfahrung nach erst die kommenden Tage bemerkbar machen, geht die Tendenz bei den Todesfällen nach oben. Die Dynamik, die in der Grafik gezeigt wird, bewahrheitet sich also auf jeden Fall.
 
Aber die Rate der Neuinfektionen hat sich in den letzten Tagen stabilisiert und steigt nur noch leicht an. Das zeigt dass die Maßnahmen (schon vor dem Lockdown) der Kontaktreduzierung helfen.
In der nächsten Woche werden die Zahlen der Neuinfektionen dann, wenn der Trend so weitergeht, wieder sinken.
Interessant dazu ist die durchschnittliche tägliche Zunahme der positiv getesteten Neuinfektionen pro Tag in den letzten Woche in Relation zu den Zahlen der Vorwoche.

Quelle: Eigene Zusammenstellung auf Basis RKI Daten.
Corona 1.PNG


In gelb dargestellt ist die durchschnittliche tägliche Anzahl neuer zusätzliche Fälle im Vergleich zur Vorwoche.
Deutlich zu sehen ist der immer größer werdende Zuwachs von KW42 bis KW44 mit dann über 5000 zusätzlichen Fällen pro Tag im Vergleich zur Vorwoche.
Ab KW45 ändert sich der Trend mit nur noch ca. 3000 neuen zusätzlichen Fällen pro Tag im Vergleich zur Vorwoche und einer nochmals verringerten Zunahme in KW 46 mit bisher durchschnittlich ca. 700 täglichen neuen zusätzlichen Fällen für die aktuelle Woche (Montag bis Mittwoch).

Aktuell sind wir gerade an einem neuerlichen Peak (Infektionen und Erkrankungen) angelangt, aber die vielfältigen Maßnahmen zeigen bereits Wirkung und der Trend geht in die richtige Richtung.
Natürlich wird der aktuelle Peak noch die nächsten 2 bis 3 Wochen höhere Raten der Hospitalisierung und auch der Todeszahlen nach sich ziehen. Danach werden sich aber auch diese Werte wieder reduzieren, weil sie den aktuelle Infektionsfällen mit Verzögerung folgen.

Weiterhin haben wir aktuell (Stand gestern) 3.059 Corona Patienten auf Intensivstationen in DE. Bei ca. 30.000 Intensivbetten und aktuell fast 7.000 freien Intensivbetten sind wir weit davon entfernt hier in einen kritische Lage zu kommen.
Quelle: RKI
file:///C:/Users/iwim/Downloads/DIVI_Intensivregister_Report.pdf

Edit: Korrektur der Grafik, da diese in der KW 46 einen zu hohen Wert ausgewiesen hatte.
 
Mt. Cervino schrieb:
Aber die Rate der Neuinfektionen hat sich in den letzten Tagen stabilisiert und steigt nur noch leicht an. Das zeigt dass die Maßnahmen (schon vor dem Lockdown) der Kontaktreduzierung helfen.
Sehr interessant. (Gehe mal davon aus, dass die Zahlen stimmen)
Um zu einer gewissen Normalität zurück zu kommen müssten wir aber die nächsten 4-5 Wochen wirklich wöchentlich um 3.000-5.000 fallen. Und das ist noch ein verdammt langer Weg. Realistisch betrachtet kamen die Einschränkungen für Weihnachten 4 Wochen zu spät.
Ich persönlich fürchte, dass man in der KW 50/51 massiv lockern wird und man dann ab KW2 wieder verschärfen wird. Das würde ich für den GAU halten.


Gruß!
der Joe
 
Nach dieser Statistik ist der R-Wert in der Schweiz auch erst einmal unter 1 gerutscht. Ich mag die Seite, weil man da auch den Zeitraum auch zwischen Beginn der Pandemie und Beginn ab 1.6 umschalten kann. Anders, als immer gerne behauptet wird, hat sich die Altersstruktur bei den Infizierten rein optisch gesehen nicht wesentlich geändert. Bei den Infektionen liegt die Gruppe der 20-29 jährigen vorne. Bei der Zahl der Hospitalisierungen oder Todesfällen spielt diese Altersgruppe dagegen kaum eine Rolle. Auffällig ist aber, dass sich die Quote der Hospitalisierungen und Todesfälle insgesamt deutlich verringert hat. Was sicherlich auch darauf zurückzuführen ist, dass mehr Menschen ohne oder mit leichten Symptomen getestet wurden.
 
Für Weihnachten wird es mit der Lockerung nicht reichen, zumindest nicht wenn man einen Inzidenzwert von 50/100.000 annimmt, der ja dann schon Anfang/Mitte Dezember erreicht sein müsste.

Aber um einen Aussage, unter welchen Umständen, bzw. bei welchen Werten wann wieder gelockert wird, drückt sich die Politik ja aktuell.
 
Mt. Cervino schrieb:
Aber um einen Aussage, unter welchen Umständen, bzw. bei welchen Werten wann wieder gelockert wird, drückt sich die Politik ja aktuell.
Letzten Endes sind sie ratlos.
Man will/muss zu Weihnachten/Sylvester eine gewisse Normalität herstellen und weiß aber auch, dass das falsch wäre.
Wenn die Ankündigungen aus Italien stimmen, dann wäre das ein gangbarer Weg auch bei uns.


Gruß!
der Joe
 
Mt. Cervino schrieb:
Weiterhin haben wir aktuell (Stand gestern) 3.059 Corona Patienten auf Intensivstationen in DE. Bei ca. 30.000 Intensivbetten und aktuell fast 7.000 freien Intensivbetten sind wir weit davon entfernt hier in einen kritische Lage zu kommen.
Kommt halt drauf an, wie man es betrachtet. Im Moment sind demnach über 10% der verfügbaren Intensivbetten von Corona-Patienten belegt. Vor einem Monat waren das noch unter 1%. Selbst bei sich stabilisierenden oder gar rückläufigen Zahlen ist bei den Corona-Intensivpatienten ja ca. Wochen noch eine Dynamik nach oben zu erwarten. Hinzu kommt, dass von den knapp 30.000 Betten (aktuell sind es 28.472) höchstens 25.000 auch (pflege-)personell versorgt werden können. Alles was darüber hinaus geht, sind ja die eilig dazu improvisierten Betten und auch erstmal nur Betten. Sollten von dem zur Verfügung stehenden Personal noch größere Teile wegen Corona-Infektionen, Überlastung oder durch Quarantäne von Angehörigen (wenn ZB die eigenen Kinder nicht in die Betreuung können etc.), ist dann schon die Frage wie "weit entfernt" eine kritische Lage ist.
Vor allem, wenn man das lokal betrachtet. In Berlin bspw. bei aktueller Intensivbettenauslastung von 88% würde es den Patienten nur sehr bedingt was nutzen, wenn in Schleswig-Holstein noch Betten frei sind oder in Rheinland-Pfalz noch Personal zur Verfügung stünde.

Außerdem habe ich gelernt, dass die Prognosen von einigen hier im Forum hier wirklich kaum was wert sind. Es ist ja erst wenige Wochen her, da wurde Merkels 20.000-Neuinfektion-zu-Weihnachten-Prognoise als absolut albernes "Horrorszenario" dargestellt. Im selben Atemzug wurde ja beschwichtigt, dass selbst bei steigenden Zahlen ja die Zahl der schweren Verläufe und Todesfälle so niedrig sei und bestimmt nicht doll steigen würde (gepaart mit den Mutmaßungen, das Virus wäre bestimmt harmloser geworden).
 
Italien entwickelt sich aber aktuell nicht in eine positive Richtung.
Zuletzt gab es dort 35.000 Fälle und die regionale Strategie hat sich wohl auch nicht bewährt. Da werden die Zahlen geschönt und getrickst, damit man nicht zur Risikozone wird.

Corona in Italiens Regionen
Tricksereien gegen den Lockdown


Der Appell der italienischen Ärztekammer ist eindringlich. "Die Prognosen sind wirklich dramatisch. Schon jetzt sind die Ärzte im ganzen Land in größten Schwierigkeiten. Wir haben keine Zeit mehr, wir müssen sofort das weitere Ansteigen der Kurve bremsen", sagt der Präsident der Kammer, Filippo Anelli. Die Forderung der italienischen Ärzte: Es müsse Schluss sein mit dem regionalen Flickenteppich bei der Covid-19-Bekämpfung, die von Nord bis Süd massiv wachsende Zahl an Coronavirus-Infektionen erfordere nationale Maßnahmen.

Dass die landesweite Entwicklung in Italien dabei ist, aus dem Ruder zu laufen, räumt indirekt auch Giovanni Rezza ein, Generaldirektor für Vorsorge im Gesundheitsministerium. "Die Covid-19-Situation in unserem Land verschlechtert sich weiter. Wir haben im Durchschnitt mehr als 500 Fälle pro 100.000 Einwohner und fast alle Regionen Italiens sind schwer betroffen."

Verdreifachung der Intensivbetten über Nacht
Als Negativbeispiel gilt Kampanien. Die Region mit ihrer Hauptstadt Neapel ist trotz der zweithöchsten Infektionszahl im Land offiziell noch Niedrigrisikogebiet. Unter anderem weil die Regionalverantwortlichen zuletzt eine wundersame Verdreifachung ihrer Intensivbehandlungsplätze nach Rom gemeldet haben. Rund 1300 Betten mehr innerhalb eines Tages. Damit ist Kampanien die drohende Einteilung als rote Zone erspart geblieben. Und das obwohl der italienische Fernsehsender RAI seit Tagen lange Auto-Warteschlangen vor dem Krankenhaus Cotugno in Neapel zeigt - mit Krankenpflegern, die Sauerstoffflaschen nach draußen schleppen, um vor der überlasteten Klinik die Patienten in den Autos mit Plastikschläuchen durch die Seitenfenster zu versorgen.
Den ganzen Bericht gibt es hier:
https://www.tagesschau.de/ausland/corona-italien-171.html
 
Jan Tenner schrieb:
Außerdem habe ich gelernt, dass die Prognosen von einigen hier im Forum hier wirklich kaum was wert sind. Es ist ja erst wenige Wochen her, da wurde Merkels 20.000-Neuinfektion-zu-Weihnachten-Prognoise als absolut albernes "Horrorszenario" dargestellt. Im selben Atemzug wurde ja beschwichtigt, dass selbst bei steigenden Zahlen ja die Zahl der schweren Verläufe und Todesfälle so niedrig sei und bestimmt nicht doll steigen würde (gepaart mit den Mutmaßungen, das Virus wäre bestimmt harmloser geworden).
Da gebe ich dir ja teilweise recht. Ich hätte auch nicht gedacht, dass wir die 20.000 so schnell erreichen würden (den schnellen Zeitpunkt und die Höhe hat ja nicht mal Frau Merkel so prognostiziert).
Aber das Gute daran ist: Auch wenn wir die 20.000 Infektionen (ja sogar über 23.500) viel schneller als erwartet erreicht haben, können wir mit diesen Zahlen gut umgehen und sind weit entfernt von einem "Horrorszenario" und einer Überlastung des Gesundheitssystems.
Weiterhin sehen wir, dass die getroffenen Maßnahmen bereits wieder Wirkung zeigen und die Zahlen sich in die richtige Richtung entwickeln.
 
Prognosen sind halt schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen.
 
Mt. Cervino schrieb:
Auch wenn wir die 20.000 Infektionen (ja sogar über 23.500) viel schneller als erwartet erreicht haben, können wir mit diesen Zahlen gut umgehen
Auch das kommt auf den Standpunkt an. Ich tue mich ein bisschen schwer damit, mit über 250 Corona-Toten pro Tag (und auf die müssen wir uns bei aktueller Datenlage einstellen) gut leben zu können. Das ist für mein persönliches Empfinden zu viel als dass ich sie als bedauerliche Einzelfälle, die dem Restrisiko des Lebens geschuldet sind, ansehen kann.
Kann natürlich sehr gut sein, dass Andere solche Zahlen entspannt weg atmen...
 
Jeden Tag sterben durchschnittlich 2550 Menschen in DE und darüber macht sich keiner Gedanken...
Und da wir aktuell immer noch keine Übersterblichkeit haben gehen jetzt Tote als Corona-Tote in die Statistik ein, die vorher einer anderen Todesursache zugeordnet wurden.
Und da ist man dann wieder bei der Frage gestorben an/durch oder mit Corona. Aber das ist ein anderes Thema.
 
Mt. Cervino schrieb:
Da gebe ich dir ja teilweise recht. Ich hätte auch nicht gedacht, dass wir die 20.000 so schnell erreichen würden (den schnellen Zeitpunkt und die Höhe hat ja nicht mal Frau Merkel so prognostiziert).
Was sollen wir hier in Österreich sagen? 1/10 der Einwohner von Deutschland und wir kratzen heute an der 10000er Grenze... :cry:
Und das ist wahrscheinlich nicht das Ende!

Zur Übersterblichkeit: in Österreich sterben im Mittel ca. 250 Personen pro Tag. In den letzten Tagen hatten wir ca. 40 Corona-Tote.

Wenn da noch immer wer behauptet, es gäbe keine Übersterblichkeit durch Corona, dann stimmt was mit der Mathematik nicht! Unter der Annahme, dass die Hälfte nicht an sondern mit Corona gestorben ist, erhöht sich die Sterblichkeit um 10%...
 
Aktuell bewegen wir uns sowohl in Deutschland als auch in Österreich bei der Sterblichkeit im Rahmen der normalen Schwankungen. Selbst Schweden, welches ja gerne als Negativ-Beispiel angeführt wird, liegt ca. 4% über dem Mittelwert der letzten 5 Jahre und 2,5% über dem Maximum von 2018. Bei Corona ist weniger die Sterblichkeit ein Problem als die Belastung der Krankenhäuser. Auch, weil die Politik im Sommer Null Komma Nix getan hat, hier irgendwie das vorhandene Personal von unnötigen Tätigkeiten zu entlasten.
 
Mt. Cervino schrieb:
Jeden Tag sterben durchschnittlich 2550 Menschen in DE und darüber macht sich keiner Gedanken...
Oh doch. Viele Menschen tun das. Kinder, Väter, Mütter, Enkel, Großeltern, Freunde.
Und natürlich auch Ärzte, Pfleger, usw..
Aber auch Unfallforscher, Hersteller und viele mehr.
Der Tod eines jeden Menschen ist unausweichlich, aber auch unausweichlich etwas das viele beschäftigt und immer Leid verursacht.
Und es beschäftigt oft auch Mneschen, die scheinbar nicht mittelbar damit zu tun haben.



Mt. Cervino schrieb:
Und da wir aktuell immer noch keine Übersterblichkeit haben
Wir hatten eine leichte Übersterblichkeit, die praktisch genau mit den Corona-Zahlen übereinstimmte. Aktuell wird sich das nicht bemerkbar machen. Noch nicht.
In zahlreichen Ländern aber ist die Übersterblichkeit weit höher als die Zahl der offiziellen Toten. Das reicht von Italien bis nach SA.
Wir sollten nicht darüber klagen, dass es bei uns anders ist. Sondern glücklich sein.

Gruß!
der Joe
 
Man darf nie vergessen, dass auch andere Todesursachen durch die Massnahmen verhindert wurden. Viele Unfalltote sind dank Lockdown noch unter uns und wissen nichts von ihrem Glück ;)

Das gute an der aktuellen Welle ist: Dank dem wirklich gigantischen Elektivprogramm was die Krankenhäuser in DACH normalerweise durchdrücken (ob das jetzt gut ist oder nicht), hat das System scheinbar doch recht viel Puffer. Aber auch dieser Puffer ist begrenzt (man kann Wahleingriffe nicht ewig verzögern und irgendwann hilft auch das nicht mehr).

Mit den „freiwilligen“ Massnahmen ist es halt so eine Sache. Entweder es halten sich alle daran, dann ist der wirtschaftliche Schaden aber genau so gross wie wenn es verboten wäre. Oder aber die Leute sind trotzdem mobil und dann bringen die Massnahmen halt nichts. In der Schweiz sind wir irgendwo dazwischen. Ein Teil schränkt sich ein, der andere macht was er will (siehe Schneeberichte). Das ist zwar unfair, erlaubt aber dem Staat sich aus der Verantwortung zu ziehen. Wenn die Betriebe jetzt pleite gehen, dann ist das deren Problem. Und gerade im Tourismus gibt es ja kaum Unternehmen, die auf nationaler Ebene irgend eine Rolle spielen. Die meisten davon kann man pleite gehen lassen, ohne dass sich die wirtschaftlichen Perspektiven der nächsten Jahre relevant verändern.
 
Pilatus schrieb:
Glaub wir haben hier ausführlich die Vor- und Nachteile diskutiert. Und schlussendlich hat sich gezeigt, dass es für die Wirtschaft am besten ist, wenn die Infektionen unter Kontrolle sind. Es wird sich so oder so kaum einer in deine Spelunke verirren.

Pilatus schrieb:
Ein Teil schränkt sich ein, der andere macht was er will (siehe Schneeberichte). Das ist zwar unfair, erlaubt aber dem Staat sich aus der Verantwortung zu ziehen. Wenn die Betriebe jetzt pleite gehen, dann ist das deren Problem. Und gerade im Tourismus gibt es ja kaum Unternehmen, die auf nationaler Ebene irgend eine Rolle spielen. Die meisten davon kann man pleite gehen lassen, ohne dass sich die wirtschaftlichen Perspektiven der nächsten Jahre relevant verändern.

Das passt jetzt nicht wirklich zusammen.
 
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