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Coronavirus 2019-nCoV

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Man kann eben nichts planen, da man heute nicht weiß, wie morgen die Regeln aussehen werden.
Denn die Politik rennt wieder der Situation hinterher.

Das einzige, was klar ist, ist die Rückreisequarantäne für Skiurlauber.
Diese Leute werden also allergrößtenteils nicht wegfahren.

Die ganze Urlaubsverhinderung wird aber nichts bringen, wie Ich glaube.

Bei uns zuhause ist es zB so. Wir wollten eigentlich die Woche bis zum 26.12. eine ruhige Weihnachtswoche in den Bergen in einer Ferienwohnung verbringen. Da das faktisch nicht geht, bleiben wir notgedrungen zuhause. Arbeiten soll man möglichst auch nicht, wegen der beruflichen Kontakte. Urlaubstage und Zeitkontingente sollen bei uns eingebracht werden.

Arbeiten und Urlaub also nicht erwünscht.
Was bleibt also im Dezember?
-> Entweder zuhause herumsitzen oder Verwandtenbesuche..... Letzteres werden viele tun...
Es wird sich vieles auf die infektionsfreudigsten Situationen konzentrieren, nämlich private Treffen.
 
Das ist, warum viele die Maßnahmen der Politik nicht mehr verstehen. Das Virus ist auf der Arbeit in schlecht belüfteten Büros und Fabrikhallen weniger ansteckend als in der freien Natur, wenn man sein Immunsystem stärken könnte. Die Logik, besonders von Söder, muss man erst mal verstehen. Dann kommt hinzu, dass die Politik, wieder mit Söder an der Spitze, überhaupt keine Zeit lässt zu sehen, ob irgendwelche Maßnahmen greifen. Letzten Mittwoch wurden neue Regeln beschlossen. Heute trifft er sich wegen Verschärfungen mit seinem Kabinett. Irgendeine aus der SPD fordert auch schon wieder Änderungen. Für mich sieht das alles nur wie blinder Aktivismus aus, Sinn und Verstand erkenne ich weder bei Merkel, Söder noch Lauterbach.
 
Auch als Gegner des "Lockdown-light" (ich bevorzugte 2-3 Wochen strikte Massnahmen gefolgt von solchen, die bis zum Frühjahr aufrecht gehalten werden können - dazu gehört für mich das Schliessen von Kultur, Sport und Gastronomie nicht) gehe ich davon aus, dass kein Politiker davon ausgeht, dass das Infektionsrisiko in einem Büro tiefer ist als draussen/ im Museum etc. Es werden halt die wirtschaftlichen Folgen, persönliche Einschränkungen und Übertragungsrisiko abgewogen. Alle Büros schliessen und dafür Skigebiete zu öffnen würden bestimmt das Infektionsgeschehen verlangsamen, aber die Folgekosten wären sehr hoch. Man hat sich in DE entschlossen, für den Durchschnittsbürger(!) mässige Eingriffe mit relativ tiefen wirtschaftlichen Kosten und mässigen Erfolg durchzusetzen. In der Schweiz sinken die Zahlen übrigens fast nur in den Kantonen mit "Lockdown-light" gekoppelt mit Nachrichten von kritischer Spitalbettbelegung.
 
Einschneidene Maßnahmrn ab Mittwoch in Bayern:

z.B. Ganztägige Ausgangsbeschränkungen, Heimunterricht ab 8. Klasse, aussetzung des kleinen Grenzverkehrs, Alkoholverbote, etc...

gültig bis 5. Januar, Leider, Leider, rückt ein Skifahren im heurigen Winter in weitere Ferne...
 
Das hätte man halt alles schon im November machen müssen, im Endeffekt hat der Lockdown Light nur Zeit und Geld gekostet.

Dennoch ist es nun besser als Lockdown Light bis Sankt Nimmerlein.
 
 
Wow. Einfach mal alle negativen Klischees übers Skifahren in einem Beitrag zusammengerotzt.
Das würde man auch für Urlaub allgemein hinbekommen. Oder fürs Autofahren. :roll:
 
Schusseligkite schrieb:
Wow. Einfach mal alle negativen Klischees übers Skifahren in einem Beitrag zusammengerotzt.
Das würde man auch für Urlaub allgemein hinbekommen. Oder fürs Autofahren. :roll:

Du bist aber auch wirklich ein wunderbares Beispiel für den absolut humorfreien Kampfskifahrer ... :mrgreen: ... ich fand es lustig ... und teilweise auch durchaus treffen, ist halt stark überspitz, sogenannte "Satire" ...
 
JohnnyDriver schrieb:
Einschneidene Maßnahmrn ab Mittwoch in Bayern:

z.B. Ganztägige Ausgangsbeschränkungen, Heimunterricht ab 8. Klasse, aussetzung des kleinen Grenzverkehrs, Alkoholverbote, etc...

gültig bis 5. Januar, Leider, Leider, rückt ein Skifahren im heurigen Winter in weitere Ferne...

Bei geöffnetem Einzelhandel sind Ausgangsbeschränkungen aber leicht auszuhebeln, wenn Weihnachtseinkäufe erlaubt sind. Damit kann man ja Vieles begründen, wenn man sich draußen bewegt.
 
Ram-Brand schrieb:

Herrlich witzig in dieser komischen Zeit. Auch wenn die Skifahrer nicht gut weg kommen, sollte man nicht alles so ernst nehmen. Der Beitrag bringt ein Lächeln in mein Gesicht. :lol:
 
Wooly schrieb:
Schusseligkite schrieb:
Wow. Einfach mal alle negativen Klischees übers Skifahren in einem Beitrag zusammengerotzt.
Das würde man auch für Urlaub allgemein hinbekommen. Oder fürs Autofahren. :roll:

Du bist aber auch wirklich ein wunderbares Beispiel für den absolut humorfreien Kampfskifahrer ... :mrgreen: ... ich fand es lustig ... und teilweise auch durchaus treffen, ist halt stark überspitz, sogenannte "Satire" ...

Naja, vermutlich ist es mir etwas auf meinen Humor geschlagen, dass ich dauernd lese
„die Skifahrer sind schuld“ .
 
Ich habe es nicht geschafft durchzuhalten bis Skifahrer überhaupt erwähnt wurden weil ich den Humor einfach abgrundtief schlecht fand. Aber es wird jetzt OT..
 
rush_dc schrieb:
Generell gibts zu sagen, dass die Landeswarnzentrale alles perfekt abgewickelt hat.
Keine Systemaussetzer, die Zahlen auch öffentlich zu sehen über den liveticker und auch die Stationen top aufgebaut. Ich war keine 5 Minuten dort und Ergebnis war innerhalb 15 Minuten da.
Wenn man sieht, was in Wien und Tirol alles so schief gegangen ist...

Warum jetzt eigentlich so wenig Positive dabei sind, liegt wohl auch daran, dass man nur als Person ohne Symptome hingegehen soll. Für die mit symptome, heißts ja immer noch Hotline anrufen und Termin im Testzentrum ausmachen.

So schief ist es zumindest in Innsbruck jetzt nicht gegangen. Es war top organisiert, Schlangen an den 3 Stationen (Einlass, Datenabgleich, Test) waren sehr kurz - in Summe unter 5min. Das Ergebnis gab es nur für Positive, Negativ war man automatisch, wenn man am gleichen Tag keine Meldung bekommt. Damit kann man denke ich gut leben und das hat wohl Wien verbockt.

In Innsbruck sind nur 28% der Bevölkerung hin gegangen, ich denke mal das waren eher die, die sich im Alltag auch vorsichtiger verhalten. So erkläre ich mir zumindest die niedrige positiv-Rate von 68 auf 36.600, also 0,19%.
 
Snow Wally schrieb:
EDIT: Zum Thema "was passiert, wenn man von Zermatt trotz "Corona-Sperrung" nach Cervinia runterfährt": https://www.tagesanzeiger.ch/carabinieri-stoppen-schweizer-skifahrer-910365243069
400.- Euro Busse plus evtl. Strafverfahren...

Es wird doch immer verrückter. Erst probt man in Konstanz den Wiederaufbau der Berliner Mauer, jetzt oben am Plateau Rosa.

Und ich dachte, wir hätten die Denkweise überwunden dass man Grenzen mit Zäunen absperrt.
 
Bisschen Polemik....

Jetzt haben wir hier einen Katastrophenfall.

Ehrlicherweise hab ich mir unter einer Katastrophe immer mehr vorgestellt. Massenweise Tote, defekte Infrastruktur und so weiter. Also wenn z.b. Ein AKW explodiert oder Bayern Mal nicht die Meisterschaft gewinnt.

Aber okay, da haben wir ihn halt. Aus dem Haus darf man jetzt auch nicht mehr wenn man - nun ja mir fällt nicht ein warum. Weihnachtsgeschenke einkaufen in Einkaufszentrum, fahren in der vollen Bahn.... Da ist ja anscheinend erlaubt. Also eine so richtige Katastrophe.

Muss also ein sehr schlaues Virus sein, da es dich nur triffst wenn du Spaß hast oder doch sportlich betätigst.

Der doofe Bürger muss ja nicht alles verstehen 8)
 
baeckerbursch schrieb:
Ehrlicherweise hab ich mir unter einer Katastrophe immer mehr vorgestellt. Massenweise Tote, defekte Infrastruktur und so weiter.


Du bist halt einer dieser doofen Bürger, der nicht über seinen kleinen Horizont sehen kann, dann wüßtest du schon mal WAS das Coronavirus so anrichten kann. Wie man so dermaßen stumpf durchs Leben tappen kann, wird mir ewig ein Rätsel bleiben. man könnte ja auch aktiv mithelfen, das die Katastrophe und nicht zu wüst erwischt ... aber das würde wahrscheinlich einfach zu viel Menschenverstand erfordern ... eigentlich traurig ...
 
Jep. So sehen die Politiker das. Das Virus ist auch in überfüllten Großraumbüros oder schlecht belüfteten Fabrikhallen nicht so schlimm, aber davor das man sein Immunsystem an der frischen Luft stärkt, dass kann man nicht akzeptieren.

Aber wann hat man Politiker schon mal verstanden.

Ich wäre für eine Mauer um Bayern, dann kann der Söder mal testen, ob er die Zahlen vielleicht doch mal in den Griff kriegt. Sind ja komischerweise am höchsten, obwohl er doch der absolute Erklärbär ist und immer härtere Maßnahmen hatte. Auf die Idee, dass es wohl nicht der richtige Weg ist, kommt er nicht. Und alle die für immer härtere Maßnahmen plädieren, die können ja schnell noch einen Einbürgerungsantrag in Bayern stellen.

btw: Was folgt eigentlich, wenn auch der "harte" Lockdown a la Söder nicht funktioniert? Werden dann alle Bürger zum Eigenschutz standesrechtlich erschossen?
 
baeckerbursch schrieb:
Bisschen Polemik....

Jetzt haben wir hier einen Katastrophenfall.

Ehrlicherweise hab ich mir unter einer Katastrophe immer mehr vorgestellt. Massenweise Tote, defekte Infrastruktur und so weiter. Also wenn z.b. Ein AKW explodiert oder Bayern Mal nicht die Meisterschaft gewinnt.

Aber okay, da haben wir ihn halt. Aus dem Haus darf man jetzt auch nicht mehr wenn man - nun ja mir fällt nicht ein warum. Weihnachtsgeschenke einkaufen in Einkaufszentrum, fahren in der vollen Bahn.... Da ist ja anscheinend erlaubt. Also eine so richtige Katastrophe.

Muss also ein sehr schlaues Virus sein, da es dich nur triffst wenn du Spaß hast oder doch sportlich betätigst.

Der doofe Bürger muss ja nicht alles verstehen 8)

Zu den "massenweisen Toten", ich glaube die kann man schon sehen, wenn man nicht ganz ignorant durchs Leben geht. Da stürzen derzeit allein in Deutschland mehrere Flugzeuge pro Tag ab, das nenn ich schon Katastrophe.

Die neuen Maßnahmen werden aber glaube ich so in etwa gar nichts bringen.

- Ausgangssperre in "Hotspots" zwischen 21 Uhr und 5 Uhr? Hallo - was will ich ohnehin in der Zeit draußen? Ist doch eh schon alles zu, was in dieser Zeit sonst noch offen hätte.
- Nur noch aus trifftigem Grund aus dem Haus? Ja klar, zum Shoppen in die lokale Mall, das ist ein trifftiger Grund, bravo.
- Zwei Wochen vor Ferienbeginn stellt man auf Wechsel-Unterricht um? Weiß ja nicht wie es in anderen Bundesländern ist, aber in Bayern sind die Pläne vor Weihnachten vollgepackt mit Klausuren. Dieses Jahr noch mehr, weil ja noch die nachgeholt werden müssen, die wegen der einen oder anderen Quarantäne verschoben werden musste.

Diejenigen, die sich bereits jetzt nicht an geltende Regeln halten, werden sich auch an strengere Regeln nicht halten.

Und diese schneinheiligen Ministerpräsidenten. Erst lassen sie die Bundeskanzlerin auflaufen und jetzt fallen sie reihenweise um und sprechen von Verschärfungen? Wieder ein paar Wochen vergeudet.
 
scratch schrieb:
Was ich bisher verstanden habe ist, dass an dieser "neuen Impfstofftechnologie" bereits seit einigen Jahren geforscht wurde.
Die jetzige Situation (mit der man zwar schon lange gerechnet hat, aber man nicht wusste, wann was genau kommt) hat eben dazu geführt, dass sämtliche Anstrengungen unternommen wurden, diese bisherige Forschung zu einem einsatzreifen Produkt zu vollenden.

Und noch wichtiger: mRNA ist schon lange erforscht, aber Impfstoffe nach anderer Herstellungsweise waren (und sind!) um einiges günstiger. Also so 14€ pro Dosis vs. 3€ pro Dosis. Da kann die Technologie noch so gut erforscht sein, aber Impfstoffe werden damit kaum auf den Markt kommen, solange die Nachfrage noch nicht da sein (sprich: Was jetzt gerade der Fall ist).

Ich persönlich würde sogar sehr gerne einen mRNA gegenüber anderen Impfstoffen bekommen, weil die Technologie dahinter halt deutlich zielgerichteter ist als das, was z.B. Vectorimpfstoffe machen...

Leider gehöre ich eher zu den letzten Gruppen, die geimpft werden, also werde ich mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen mRNA-Impfstoff mehr bekommen :/

Pistencruiser schrieb:
baeckerbursch schrieb:
Interessant wie einerseits:
ie Aussage "unausgereift", die laiernhaft gerne bemüht wird trifft m.E nicht zu. Der Prozess ist radikal beschleunigt worden, das ist richtig - aber das ist in erster Linie dem administrativen Prozess geschuldet.

Und andererseits:

Hervorgehobenes im Zitat zeigt gut auf, wie einfach es doch ist eine noch unklare Bewertungslage als gegebene Tatsasche erscheinen zu lassen. Die ebenso hervorgehobene Aussage "noch keine Daten" wird gleich wieder unter den Tisch gekehrt. bzw beim Lesen gar nicht wahrgenommen - wie die Reaktion darauf zeigt.

Also quasi wir wissen, das es absolut sicher ist, aber wie habe andererseits noch keine Daten über solch elementare Dinge. Aha.

Ja, weil die Wirksamkeitspriorität eines Impfstoffes die Verhinderung eines schweren Krankheitsverlaufs ist - und nicht die Nicht-Weitergabe des Erregers bei potentiell dennoch möglichen asymptomatischen Verläufen. Das wäre sehr gut, aber für die Wirksamkeit eines Impfstoffes zweitrangig.

Zu diesem Thema empfehle ich die aktuelle Folge des NDR-Podcasts "Synapsen" - wo jede Woche unterschiedliche Wissenschaftler zu diversen Themen eingeladen werden. Mal besser gemacht, mal schlechter. Die aktuelle Folge habe ich aber als sehr gut empfunden, dabei ging es dieses Mal um Corona-Imfpstoffe: https://www.ndr.de/nachrichten/info/Synapsen-Corona-Impfstoffe-ein-Triumph-der-Forschung,podcastsynapsen154.html - zu Gast war der Mikrobiologe Florian Krammer - er hat einen Lehrstuhl für Impfstoffforschung an der Icahn School of Medicine at Mount Sinai in New York inne.

Und naja. Daraus geht hervor, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass geimpfte Infizierte weniger ansteckend sind, aber das halt noch nicht nachgewiesen ist. Es gibt schlichtweg zu wenige Daten dazu. Als Fazit wird der folgende meiner Meinung nach sehr passende Spruch gebracht: "Absence of evidence is not evidence of absence".

Tobi-DE schrieb:
Die neuen Maßnahmen werden aber glaube ich so in etwa gar nichts bringen.

Leider glaube ich das auch... Bzw. nur wenig. In der Gesamtbevölkerung. Die Daten aus den letzten Wochen haben ja gezeigt, dass durch die Maßnahmen die Infektionszahlen eigentlich nur bei den jüngeren Bevölkerungsgruppen runtergegangen sind. Man könnte auch sagen: Die Maßnahmen gingen NUR zu Lasten der jüngeren Bevölkerung (siehe: https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_89005784/corona-in-deutschland-in-diesen-altersgruppen-steigen-die-faelle-rasant.html) . Gleichzeitig darf ich mir von meiner Oma anhören, wie ja angeblich nur "die jungen Leute" Schuld sind, aber sie gleichzeitig doch unbedingt noch dies und jenes machen muss. Frisör? Klar, so oft wie sonst. Physiotheparie? Klar! 10 Arzttermine? Natürlich! 2h beim Optiker? Natürlich muss das JETZT sein! Sich (in den letzten Monaten) im Restaurant treffen? Natürlich, solange das erlaubt ist?! Sie haben sich ja auch an die Richtlinien gehalten, also war es sicher! Da kann ich dann nur noch mit dem Kopf schütteln. Natürlich war nicht alles davon vermeidbar, aber sie ist der Meinung, sobald sie sich die Hände desinfiziert, ist sie sicher. Ich glaube, ich hatte in den letzten Monaten deutlich weniger "Risikokontakte" als sie. In meinem Bekanntenkreis höre ich ganz ähnliche Erfahrungen. Natürlich waren auch viele jüngere Leute Pandemietreiber, aber die Tatsache, dass die Lockdown-Maßnahmen jetzt vor allem die jüngeren Leute treffen, finde ich doch schon etwas ungerecht und dabei habe ich bisher IMMER den "mehr Maßnahmen = besser"-Ansatz vertreten und verteidigt sowie die Solidarität unterstützt. Wie ein Kumpel von mir es auf den Punkt gebracht hat: "Die Generation 'Baumarkt' schert sich einen Dreck um die Maßnahmen". Ist sicherlich auch nur ein Teil der Wahrheit, aber wer 4x am Tag zur Haupteinkaufszeit zum Supermarkt und Baumarkt fährt, hat das Problem jedenmfalls nicht verstanden.

- Ausgangssperre in "Hotspots" zwischen 21 Uhr und 5 Uhr? Hallo - was will ich ohnehin in der Zeit draußen? Ist doch eh schon alles zu, was in dieser Zeit sonst noch offen hätte.

Habe ich in HB/NI zum Glück noch nicht. Aber frage mich wirklich, was das soll. Meistens gehe ich (scheinbar im Gegensatz zu dir?) um diese Uhrzeit (nach 21 Uhr) oft noch spazieren, laufen, radfahren. Zum Ausgleich, nachdem ich den ganzen Tag im Homeoffice zuhause gesessen habe. Und nicht selten gehe ich zwischen 21 und 22 Uhr einkaufen. Da bin ich dann oft einer von 5-10 Leuten im Laden. Tagsüber ist da oft deutlich mehr los (eher so 100 Leute im Geschäft). Aber gut, in Bayern einen Supermarkt zu finden, der bis 22 Uhr offen hat, dürfte eh schwierig sein :D (PS: teilweise gehe ich auch noch bis 24 Uhr einkaufen).

- Nur noch aus trifftigem Grund aus dem Haus? Ja klar, zum Shoppen in die lokale Mall, das ist ein trifftiger Grund, bravo.

Das hab ich mich bei den Artikeln über die Ausgangssperren jetzt schon öfter gefragt. Solche simplen Fragen werden darin meist gar nicht erst beantwortet.
 
baeckerbursch schrieb:
Jetzt haben wir hier einen Katastrophenfall.

Ehrlicherweise hab ich mir unter einer Katastrophe immer mehr vorgestellt. Massenweise Tote, defekte Infrastruktur und so weiter. Also wenn z.b. Ein AKW explodiert oder Bayern Mal nicht die Meisterschaft gewinnt.
Der Katastrophenfall hat bei Corona vor allem den Sinn, zentral koordiniert Patienten unter den Kliniken (um-)verteilen zu können und nicht durch ansonsten notwendige mühsame individuelle Absprachen zwischen vielen einzelnen Kliniken. Dass das aktuell sinnvoll ist, sollte eigentlich keinen Zweifeln unterliegen.
 
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