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Coronavirus 2019-nCoV

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Leider gehen die Zahlen seit eine Woche nicht mehr runter und stagnieren auf ~4000 pro Tag. Aber immerhin eine Halbierung vom Peak der zweiten Welle.

Die Schweiz hat aber auch viele Massnahmen und auch diverse lokale mini Lockdowns.
 
Naturbahnrodler schrieb:
Leider gehen die Zahlen seit eine Woche nicht mehr runter und stagnieren auf ~4000 pro Tag. Aber immerhin eine Halbierung vom Peak der zweiten Welle.

Die Schweiz hat aber auch viele Massnahmen und auch diverse lokale mini Lockdowns.

Ja ist bekannt. Ich denke noch strengere Maßnahmen sind ausgereizt, die Leute wollen dass was passiert, nehmen sich aber selbst aus, da mal jemand Treffen oder mal mit den Nachbarn zusammen sitzen: Das passt schon, so denken viele. Der Haupttreiber sind doch oft Pflegeheime, und da bekommt man es immer irgendwann rein. Da hat es halt entsprechend durchschlagenden Erfolg das Virus.
 
baeckerbursch schrieb:
Du meinst sicher solche Art Ehrlichkeit, wie sie in beiden gerne zitierten Quellen "Achse-des-Guten" und "Tichys Einblick" zelebriert werden, oder?

Ich weiß nicht wie du das siehst, aber ich bin immer froh mal einen anderen Blickwinkel zu lesen. Und da ist es völlig egal aus welcher Richtung der kommt. Ich bilde mir gerne meine Meinung selbst und versuche verschiedene Argumente gegeneinander abzuwägen. Auch stelle ich gerne vorgefasste Meinungen in Frage und versuche diese auf die eine oder andere Art zu bestätigen. Nur so kommt, meiner Meinung nach, Fortschritt zustande.

Fortschritt und Konsens kommt vor allem dort zustande, wo Menschen auch einschätzen können, welche Quellen sie gegeneinander abwägen ... Wenn ich nur Stumpfsinn mit populistischem Müll vergleiche, kommt auch nichts Sinnvolles rum ...
 
HBB schrieb:
Und noch was: gestern wurde hier Corona als "Edelschnupfen" bezeichnet. Denjenigen, die das so sehen, empfehle ich dringend, die gestrige Ausgabe von Markus Lanz anzuschauen, wo ein junger und ehemals kerngesunder Mann über seine äußerst schwere Corona-Erkrankung berichtet hat.
Oder den aktuellen Bericht:
 
Pistencruiser schrieb:
Ich habe mich heute zur Impfung angemeldet und bin mal gespannt, wann und wie das bei uns umgesetzt wird.

Ich persönlich hab vor Impfschäden eines nicht ausgereiften Impfstoffs mehr Angst als vor Corona.
Klar wenn man Risikopatient ist, dann muss man natürlich darauf vertrauen. Ich würde meine Oma, wenn sie noch leben würde auch impfen, alleine deswegen dass sie die letzten Jahre nicht komplett einsam sein muss. Da kann man langfristige Impfschäden vernachlässigen aber die alten Menschen gehen momentan zu Grunde weil sie keinen sozialen Kontakte haben und das ist wirklich schlimm. Da hört man auch kaum was darüber, eine gute Freundin ist Altenpflegerin und in ihrem Heim haben die Menschen sehr stark abgebaut, da ist kaum noch Lebensfreude da weil sie kaum Menschen aus ihren Familien sehen können und sie den ganzen Tag lang nur mehr dahin vegetieren und quasi einsam auf den Tod warten.

Generell würd ich nie und nimmer mich oder meinen Sohn mit der ersten Generation dieses Impfstoffs jetzt impfen. Wenn man bedenkt wie lange andere Impfungen brauchen (8-12 Jahre) und der Zeitraum jetzt für die Corona Impfung, dann ist da auf jeden Fall erhebliches Potential für Impfschäden.
Außerdem heißt das noch lange nicht, dass mit Impfung wieder alles normal wird. Maskenpflicht und andere Einschränkungen werden auf jeden Fall weiterhin bestehen bleiben.

https://www.derstandard.de/story/2000122027003/florian-krammer-ueber-rna-impfstoffe-das-risiko-ist-verschwindend-gering

Leserfrage: Kann ich mir sicher sein, dass ich mich als geimpfte Person wieder frei bewegen kann und dann endlich auch keinen Mund-Nasen-Schutz mehr verwenden muss?

Krammer: Leider nein – zumindest aufgrund der bisherigen Erkenntnisse. Die vorliegenden Studienergebnisse von Biontech/Pfizer und Moderna beurteilen die Wirksamkeit ihrer beiden Impfstoffe nämlich nur hinsichtlich der symptomatischen Infektionen und nicht der asymptomatischen. Aufgrund der Verabreichungsweise der Impfung (durch eine Injektion in den Oberarm) dürfte nur wenig lokaler Schutz der oberen Atemwege aufgebaut werden, weshalb es trotz Impfung zu asymptomatischen Infektionen kommen könnte. Zu dieser konkreten Frage gibt es aber noch keine Daten. Die Frage des MNS wird sich meines Erachtens ganz grundsätzlich weniger darüber lösen lassen, ob jemand geimpft ist oder nicht, sondern wird eher davon abhängen, wie viel Virus in der Bevölkerung zirkuliert. (Peter Illetschko, Klaus Taschwer, 27. 11. 2020)
 
rush_dc schrieb:
Pistencruiser schrieb:
Ich habe mich heute zur Impfung angemeldet und bin mal gespannt, wann und wie das bei uns umgesetzt wird.

Ich persönlich hab vor Impfschäden eines nicht ausgereiften Impfstoffs mehr Angst als vor Corona.
Klar wenn man Risikopatient ist, dann muss man natürlich darauf vertrauen. Ich würde meine Oma, wenn sie noch leben würde auch impfen, alleine deswegen dass sie die letzten Jahre nicht komplett einsam sein muss. Da kann man langfristige Impfschäden vernachlässigen aber die alten Menschen gehen momentan zu Grunde weil sie keinen sozialen Kontakte haben und das ist wirklich schlimm. Da hört man auch kaum was darüber, eine gute Freundin ist Altenpflegerin und in ihrem Heim haben die Menschen sehr stark abgebaut, da ist kaum noch Lebensfreude da weil sie kaum Menschen aus ihren Familien sehen können und sie den ganzen Tag lang nur mehr dahin vegetieren und quasi einsam auf den Tod warten.

Generell würd ich nie und nimmer mich oder meinen Sohn mit der ersten Generation dieses Impfstoffs jetzt impfen. Wenn man bedenkt wie lange andere Impfungen brauchen (8-12 Jahre) und der Zeitraum jetzt für die Corona Impfung, dann ist da auf jeden Fall erhebliches Potential für Impfschäden.
Außerdem heißt das noch lange nicht, dass mit Impfung wieder alles normal wird. Maskenpflicht und andere Einschränkungen werden auf jeden Fall weiterhin bestehen bleiben.

https://www.derstandard.de/story/2000122027003/florian-krammer-ueber-rna-impfstoffe-das-risiko-ist-verschwindend-gering

Leserfrage: Kann ich mir sicher sein, dass ich mich als geimpfte Person wieder frei bewegen kann und dann endlich auch keinen Mund-Nasen-Schutz mehr verwenden muss?

Krammer: Leider nein – zumindest aufgrund der bisherigen Erkenntnisse. Die vorliegenden Studienergebnisse von Biontech/Pfizer und Moderna beurteilen die Wirksamkeit ihrer beiden Impfstoffe nämlich nur hinsichtlich der symptomatischen Infektionen und nicht der asymptomatischen. Aufgrund der Verabreichungsweise der Impfung (durch eine Injektion in den Oberarm) dürfte nur wenig lokaler Schutz der oberen Atemwege aufgebaut werden, weshalb es trotz Impfung zu asymptomatischen Infektionen kommen könnte. Zu dieser konkreten Frage gibt es aber noch keine Daten. Die Frage des MNS wird sich meines Erachtens ganz grundsätzlich weniger darüber lösen lassen, ob jemand geimpft ist oder nicht, sondern wird eher davon abhängen, wie viel Virus in der Bevölkerung zirkuliert. (Peter Illetschko, Klaus Taschwer, 27. 11. 2020)
Also macht es tatsächlich Sinn, nur Risikogruppen zu impfen, wenn es für die symptomlose Weitergabe überhaupt nichts bringt? Allerdings müsste "Risikogruppe" dann recht weit gefasst werden und für den Rest wäre es dann die Durchseuchung. :?
 
rush_dc schrieb:
Pistencruiser schrieb:
Ich habe mich heute zur Impfung angemeldet und bin mal gespannt, wann und wie das bei uns umgesetzt wird.

Ich persönlich hab vor Impfschäden eines nicht ausgereiften Impfstoffs mehr Angst als vor Corona.
Klar wenn man Risikopatient ist, dann muss man natürlich darauf vertrauen. Ich würde meine Oma, wenn sie noch leben würde auch impfen, alleine deswegen dass sie die letzten Jahre nicht komplett einsam sein muss. Da kann man langfristige Impfschäden vernachlässigen aber die alten Menschen gehen momentan zu Grunde weil sie keinen sozialen Kontakte haben und das ist wirklich schlimm. Da hört man auch kaum was darüber, eine gute Freundin ist Altenpflegerin und in ihrem Heim haben die Menschen sehr stark abgebaut, da ist kaum noch Lebensfreude da weil sie kaum Menschen aus ihren Familien sehen können und sie den ganzen Tag lang nur mehr dahin vegetieren und quasi einsam auf den Tod warten.

Generell würd ich nie und nimmer mich oder meinen Sohn mit der ersten Generation dieses Impfstoffs jetzt impfen. Wenn man bedenkt wie lange andere Impfungen brauchen (8-12 Jahre) und der Zeitraum jetzt für die Corona Impfung, dann ist da auf jeden Fall erhebliches Potential für Impfschäden.
Außerdem heißt das noch lange nicht, dass mit Impfung wieder alles normal wird. Maskenpflicht und andere Einschränkungen werden auf jeden Fall weiterhin bestehen bleiben.

https://www.derstandard.de/story/2000122027003/florian-krammer-ueber-rna-impfstoffe-das-risiko-ist-verschwindend-gering

Leserfrage: Kann ich mir sicher sein, dass ich mich als geimpfte Person wieder frei bewegen kann und dann endlich auch keinen Mund-Nasen-Schutz mehr verwenden muss?

Krammer: Leider nein – zumindest aufgrund der bisherigen Erkenntnisse. Die vorliegenden Studienergebnisse von Biontech/Pfizer und Moderna beurteilen die Wirksamkeit ihrer beiden Impfstoffe nämlich nur hinsichtlich der symptomatischen Infektionen und nicht der asymptomatischen. Aufgrund der Verabreichungsweise der Impfung (durch eine Injektion in den Oberarm) dürfte nur wenig lokaler Schutz der oberen Atemwege aufgebaut werden, weshalb es trotz Impfung zu asymptomatischen Infektionen kommen könnte. Zu dieser konkreten Frage gibt es aber noch keine Daten. Die Frage des MNS wird sich meines Erachtens ganz grundsätzlich weniger darüber lösen lassen, ob jemand geimpft ist oder nicht, sondern wird eher davon abhängen, wie viel Virus in der Bevölkerung zirkuliert. (Peter Illetschko, Klaus Taschwer, 27. 11. 2020)
Ich persönlich habe da weniger bis keine Bedenken. Auch ist meine persönliche Intention nicht möglichwerweise keine Maske mehr tragen zu müssen und ich gehöre auch keiner unmittelbaren Hochrisikogruppe an.

Die Aussage "unausgereift", die laiernhaft gerne bemüht wird trifft m.E nicht zu. Der Prozess ist radikal beschleunigt worden, das ist richtig - aber das ist in erster Linie dem administrativen Prozess geschuldet.
Es hat wahrscheinlich in der Vergangeheit noch niemals eine dermaßen große Studienteilnehmerzahl gegeben, bevor eine Substanz zur Verabreichung freigegeben wurde geschweige denn, dass so eine Entwicklungmaschinerie in Gang gesetzt wurde.
Selbst bei der Zulasssung hochwirksamer Medikamente oder Wirkstoffkombinationen beträgt der Studieneinschluss oft nicht mehr als ein paar hundert Personen, bevor die Zulassung eines Medikamentes erfolgt.

Aber da ziemlich sicher damit zu rechnen ist, dass die Youtube-Universität in den nächsten Wochen mit allerlei Querflöten-Videos von Wodarg u. Co. geflutet wird - User @Xtream wird uns da sicher gut versorgen - glaube ich, dass einiges an Aufklärungsarbeit nötig sein wird. M.E. der einzige vielversprechende Weg für einen Exit.

Hervorgehobenes im Zitat zeigt gut auf, wie einfach es doch ist eine noch unklare Bewertungslage als gegebene Tatsasche erscheinen zu lassen. Die ebenso hervorgehobene Aussage "noch keine Daten" wird gleich wieder unter den Tisch gekehrt. bzw beim Lesen gar nicht wahrgenommen - wie die Reaktion darauf zeigt.
Leserfrage: Kann ich mir sicher sein, dass ich mich als geimpfte Person wieder frei bewegen kann und dann endlich auch keinen Mund-Nasen-Schutz mehr verwenden muss?

Krammer: Leider nein – zumindest aufgrund der bisherigen Erkenntnisse. Die vorliegenden Studienergebnisse von Biontech/Pfizer und Moderna beurteilen die Wirksamkeit ihrer beiden Impfstoffe nämlich nur hinsichtlich der symptomatischen Infektionen und nicht der asymptomatischen. Aufgrund der Verabreichungsweise der Impfung (durch eine Injektion in den Oberarm) dürfte nur wenig lokaler Schutz der oberen Atemwege aufgebaut werden, weshalb es trotz Impfung zu asymptomatischen Infektionen kommen könnte. Zu dieser konkreten Frage gibt es aber noch keine Daten. Die Frage des MNS wird sich meines Erachtens ganz grundsätzlich weniger darüber lösen lassen, ob jemand geimpft ist oder nicht, sondern wird eher davon abhängen, wie viel Virus in der Bevölkerung zirkuliert. (Peter Illetschko, Klaus Taschwer, 27. 11. 2020)
 
Skitobi schrieb:
Also macht es tatsächlich Sinn, nur Risikogruppen zu impfen, wenn es für die symptomlose Weitergabe überhaupt nichts bringt? Allerdings müsste "Risikogruppe" dann recht weit gefasst werden und für den Rest wäre es dann die Durchseuchung. :?

Das habe ich mich auch schon gefragt. Wo bei wir noch nicht wissen dass es nichts bring, sondern das bisher nur stark vermutet wird.
 
Die neue VO für Österreich mit Gültig am Montag ist da, es gibt wieder einmal einen neuen Namen: 2. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung. Die Öffnung der Seilbahnen ab 24.12. ist noch nicht enthalten, man plant also weiterhin alle 1-2 Wochen eine neue Verordnung zu veröffentlichen.

https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblAuth/BGBLA_2020_II_544/BGBLA_2020_II_544.html

Ebenfalls nicht enthalten ist die Quarantäne bei der Einreise aus "Risiko-Ländern", den die wird in der COVID-19-Einreiseverordnung geregelt, die derzeit aktuelle Fassung ist hier:

https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20011303
 
Interessant wie einerseits:
ie Aussage "unausgereift", die laiernhaft gerne bemüht wird trifft m.E nicht zu. Der Prozess ist radikal beschleunigt worden, das ist richtig - aber das ist in erster Linie dem administrativen Prozess geschuldet.

Und andererseits:

Hervorgehobenes im Zitat zeigt gut auf, wie einfach es doch ist eine noch unklare Bewertungslage als gegebene Tatsasche erscheinen zu lassen. Die ebenso hervorgehobene Aussage "noch keine Daten" wird gleich wieder unter den Tisch gekehrt. bzw beim Lesen gar nicht wahrgenommen - wie die Reaktion darauf zeigt.

Also quasi wir wissen, das es absolut sicher ist, aber wie habe andererseits noch keine Daten über solch elementare Dinge. Aha.

Da Wunder es mich nicht, das es
Querflöten-Videos
gibt.

Just my 2 Cents von einem Impfbefürworter, der den Hype nicht vollständig nachvollziehen kann.
 
Die beiden ersten zitierten Aussagen stehen in überhaupt keinem Widerspruch zueinander. Auch wenn du das für deine Polemik gerne hättest...
 
baeckerbursch schrieb:
Interessant wie einerseits:
ie Aussage "unausgereift", die laiernhaft gerne bemüht wird trifft m.E nicht zu. Der Prozess ist radikal beschleunigt worden, das ist richtig - aber das ist in erster Linie dem administrativen Prozess geschuldet.

Und andererseits:

Hervorgehobenes im Zitat zeigt gut auf, wie einfach es doch ist eine noch unklare Bewertungslage als gegebene Tatsasche erscheinen zu lassen. Die ebenso hervorgehobene Aussage "noch keine Daten" wird gleich wieder unter den Tisch gekehrt. bzw beim Lesen gar nicht wahrgenommen - wie die Reaktion darauf zeigt.

Also quasi wir wissen, das es absolut sicher ist, aber wie habe andererseits noch keine Daten über solch elementare Dinge. Aha.

Ja, weil die Wirksamkeitspriorität eines Impfstoffes die Verhinderung eines schweren Krankheitsverlaufs ist - und nicht die Nicht-Weitergabe des Erregers bei potentiell dennoch möglichen asymptomatischen Verläufen. Das wäre sehr gut, aber für die Wirksamkeit eines Impfstoffes zweitrangig.
 
Wobei ich jetzt schon gedacht hätte, dass eine schnellere und wirksamere Immunabwehr dank Impfung auch dazu führt, dass die Anzahl der Viren nach einer Infektion so begrenzt bleibt, dass ich im positiven Szenario nicht nur nicht wirklich krank, sondern auch weniger Infektiös bin.

Ist das nur laienhafte Denke? :?
 
Was ich bisher verstanden habe ist, dass an dieser "neuen Impfstofftechnologie" bereits seit einigen Jahren geforscht wurde.
Die jetzige Situation (mit der man zwar schon lange gerechnet hat, aber man nicht wusste, wann was genau kommt) hat eben dazu geführt, dass sämtliche Anstrengungen unternommen wurden, diese bisherige Forschung zu einem einsatzreifen Produkt zu vollenden.
Es ist also nicht so, dass man vor paar Monaten von 0 angefangen hat. Auch die anscheinend große Anzahl an Testpersonen hilft, einen Impfstoff gut hinsichtlich der Nebenwirkungen bewerten zu können. Dass man allerdings bisher noch keine Langzeiterfahrung damit hat, ist natürlich auch logisch und richtig. Ein gewisses Restrisiko wird also bestehen. Dies zu bewerten, sollten wir allerdings den Experten überlassen.

Mit dieser Impfung kritisch auseinander setzen, sehr gerne. Aber wenn irgendwelche dubiosen Quellen angekarrt werden, welche viele haltlose "Argumente" (wie "es wird die DNA verändert") liefern, dann macht es das ganze einfach nur mühsam und keiner hat Lust darauf einzugehen.
 
icedtea schrieb:
Wobei ich jetzt schon gedacht hätte, dass eine schnellere und wirksamere Immunabwehr dank Impfung auch dazu führt, dass die Anzahl der Viren nach einer Infektion so begrenzt bleibt, dass ich im positiven Szenario nicht nur nicht wirklich krank, sondern auch weniger Infektiös bin.

Ist das nur laienhafte Denke? :?
Nein, denke ich nicht.
Vermutlich wird es auch so sein wenn auch nicht absolut, nur gibt es dazu noch keine Evidenz. Dazu braucht es in der Tat wohl mehr Zeit.
Keine Impfung verhindert eine Infektion zu 100%, sie hilft der Körperabwehr in erster Linie quasi "Gewehr bei Fuss " zu stehen um zu verhindern das sich eine krankmachend hohe Viruslast entwickeln kann, der Infizierte also asymptomatisch bleibt. Ob das schon ausreicht auch Übertragungen gänzlich auszuschliessen wird man sicher noch herausfinden müssen.

scratch schrieb:
Was ich bisher verstanden habe ist, dass an dieser "neuen Impfstofftechnologie" bereits seit einigen Jahren geforscht wurde.
Die jetzige Situation (mit der man zwar schon lange gerechnet hat, aber man nicht wusste, wann was genau kommt) hat eben dazu geführt, dass sämtliche Anstrengungen unternommen wurden, diese bisherige Forschung zu einem einsatzreifen Produkt zu vollenden.
Es ist also nicht so, dass man vor paar Monaten von 0 angefangen hat. Auch die anscheinend große Anzahl an Testpersonen hilft, einen Impfstoff gut hinsichtlich der Nebenwirkungen bewerten zu können. Dass man allerdings bisher noch keine Langzeiterfahrung damit hat, ist natürlich auch logisch und richtig. Ein gewisses Restrisiko wird also bestehen. Dies zu bewerten, sollten wir allerdings den Experten überlassen.

Mit dieser Impfung kritisch auseinander setzen, sehr gerne. Aber wenn irgendwelche dubiosen Quellen angekarrt werden, welche viele haltlose "Argumente" (wie "es wird die DNA verändert") liefern, dann macht es das ganze einfach nur mühsam und keiner hat Lust darauf einzugehen.
Besser kann man es eigentlich nicht umreissen.
 
Schusseligkite schrieb:
:?: Deutschland steht in Anlage A. Demnach kann man nun doch aus D ohne Quarantäne einreisen?
Oder verstehe ich das falsch?

(Würde eh nichts nützen, irgendwo muss man ja wohnen)

Ja, noch. Vor dem 19.12. (und so wie ich unsere Regierung kenne sehr kurz vor dem 19.12.) wird diese Verordnung verändert oder ersetzt, und dann ist es nicht mehr so. Ich wollte nur drauf hinweisen dass diese
Einreisebeschränkungen ab voraussichtlich 19.12. noch nicht im RIS zu finden sind.

Edit: der ORF hat eine Zusammenfassung der aktuellen Pläne: https://orf.at/stories/3192319/

Die Theorie des Kanzlers über die große Zahl der eingeschleppten Fälle könnte übrigens kaum weiter von der Faktenlage entfernt sein: https://orf.at/stories/3192319/ Aber gegen Ausländer kann immer gut Politik machen (und sich dann beschweren wenn sie nicht auf Urlaub kommen :))
 
Auch wenn du das für deine Polemik gerne hättest...

Für einen Angriff ohne Argumente, habe ich aber Argumente vorgebracht.

Und die sind einerseits die anscheinend komplette Unbedenklichkeit des Impfstoffes (und anscheinend jedes Corona Impfstoffes), auch für Risikogruppen versus die anscheinend Unkenntnis über die Auswirkung und die Dauer des Schutzes.

Vielleicht sollte man die offenen Fragen (möglichst) eindeutig beantworten, auch die Dauer des Schutzes, dann klappts auch mit der impfbereitschaft.

Wir schaut's z.b. aus wenn klar ist das die Impfung nur ein halbes Jahr wirkt? Lässt sich dann auch jeder brav im Frühjahr impfen?

Ich wiederhole mich: Fragen beantworten, Ängste nehmen, dann lassen sich die Leute impfen.
 
icedtea schrieb:
Wobei ich jetzt schon gedacht hätte, dass eine schnellere und wirksamere Immunabwehr dank Impfung auch dazu führt, dass die Anzahl der Viren nach einer Infektion so begrenzt bleibt, dass ich im positiven Szenario nicht nur nicht wirklich krank, sondern auch weniger Infektiös bin.

Ist das nur laienhafte Denke? :?

Das ist gut möglich, aber mein weiß es noch nicht. Wenn man die zwei Hypothesen:

  • komplett asymptomatische Patienten stecken um einen Faktor von wenn ich mich recht entsinne 10 weniger an als Patienten die Symptome entwickeln (inklusive bevor sie Symptome entwickeln als extra Gemeinheit)
  • Die Impfung sorgt dafür das viele Verläufe symptomlos oder symptomarm sind

Kann man schon davon ausgehen das die Verbreitung insgesamt stark reduziert wird. Nur ist das halt alles noch nicht hieb und stichfest. Und für jemand der eh symptomlos wäre bringt es halt nichts, nur weiß man ebenso noch nicht genau wer symptomlos bleibt, da gibt es doch sehr viele Faktoren wie Viruslast, Alter, (auch unerkannte) Vorerkrankungen, Blutgruppe, Vitamin D Spiegel, etc.
 
hch schrieb:
Ja, noch. Vor dem 19.12. (und so wie ich unsere Regierung kenne sehr kurz vor dem 19.12.) wird diese Verordnung verändert oder ersetzt, und dann ist es nicht mehr so. Ich wollte nur drauf hinweisen dass diese
Einreisebeschränkungen ab voraussichtlich 19.12. noch nicht im RIS zu finden sind.
Ach, das steht noch nicht mit drin? Das ist ja bekloppt.
Die Theorie des Kanzlers über die große Zahl der eingeschleppten Fälle könnte übrigens kaum weiter von der Faktenlage entfernt sein: https://orf.at/stories/3192319/ Aber gegen Ausländer kann immer gut Politik machen (und sich dann beschweren wenn sie nicht auf Urlaub kommen :))
Es sind doch immer die anderen.
 
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