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nomad schrieb:
Dann bekommen wir irgendwann wirklich Probleme mit Meinungsfreiheit und Demokratie, nicht wegen den wenigen aber lauten Idioten.
Das Problem ist halt, dass die "wenigen, aber lauten Idioten" sehr viele Anhänger finden und damit multipliziert sich die Anhängerschaft. Und das ist sehr wohl gefährlich - auch oder gerade für die Demokratie, denn ich möchte doch einigen dieser "Leugnern" unterstellen, dass sie die derzeitige Situation für ihre politischen Ideen missbrauchen.

Klar darf man seine Meinung nicht dem Anderen aufzwingen oder Freundschaften gefährden, aber ich merke als Lehrer wie brandgefährlich die Stimmungslage gerade bei der jungen Bevölkerung ist: man will wieder alle Freiheiten (zu Recht!) genießen und da sind diese lauten Rufer natürlich willkommen, die ihnen einreden, dass all diese Einschränkungen nicht in Ordnung sind. Leider merken sie Jugendlichen oft nicht, dass sie von Extremisten (egal aus welcher Ecke) manipuliert werden. Wenn ich dann versuche mit Zahlen, Daten und vor allem Diagrammen die Verhältnisse darzustellen, wendet sich oft das Blatt. Dieses Vorgehen könnte man wahrscheinlich auch als Manipulation werten, oder? Aber ich versuche so sachlich wie nur möglich zu bleiben, auch wenn meine Einstellung klar erkennbar ist - auch hier im Forum... ;D
 
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/st ... -1.5140360

Wenn das so stimmt, dann wären Fallzahlen höher als aktuell in Bayern langfristig auf jeden Fall ein Problem und es erklärt zumindest, warum Söder so übertrieben reagiert. Triage im reichen Umland von München dürfte seiner politischen Karriere stark schaden und das versucht er wohl mit teilweise komplett übertriebenen oder sinnlosen Maßnahmen zu vermeiden.
Andererseits verstehe ich nicht, wieso die Schweiz trotz ähnlicher Gesamtkapazität in den Krankenhäusern pro Einwohner erst mit viel höheren Inzidenzen an die Grenze der zertifizierte Intensivbetten gekommen ist. Sind im Umkreis von München mehr Risikogruppen betroffen? Ist die Dunkelziffer doch viel größer? Gibt es dort lokal eh zu wenig Intensivbetten? Irgendwie passt das alles mal wieder nicht zusammen :naja:

Mutmaßung: Ich denke das hängt damit zusammen das Covid anders angegangen wird als z.B. die Grippe. Theorie: Wenn man früher, auch im Altenheim, Grippe bekommen hat, blieb man länger (und starb vielleicht auch) in diesem. Jetzt kommt jeder Fall in Krankenhaus (alleine schon aus Schutzgründen der anderen Bewohner gegenüber). Das ist auch wünschenswert, überlastet aber die Krankenhäuser.
 
sr99 schrieb:
Auch die Schweiz neigt in richtung Lockdown. Alles muss ab 19h dicht machen, auch Restaurants. Sonntags jeweils zudem alles zu. [...] Die Skigebiete dürfen jedoch vorerst geöffnet bleiben, auch sonntags. Jedoch am Sonntag ohne Restaurants.
Das ist jetzt erst mal eine Vernehmlassungen an die Kantone. Entscheidung am Freitag. Aber vermutlich wird es schon so kommen. Es sei denn, die Mehrheit der Kantone zerreisst die Absichten des Bundes.
 
ski-chrigel schrieb:
sr99 schrieb:
Auch die Schweiz neigt in richtung Lockdown. Alles muss ab 19h dicht machen, auch Restaurants. Sonntags jeweils zudem alles zu. [...] Die Skigebiete dürfen jedoch vorerst geöffnet bleiben, auch sonntags. Jedoch am Sonntag ohne Restaurants.
Das ist jetzt erst mal eine Vernehmlassungen an die Kantone. Entscheidung am Freitag. Aber vermutlich wird es schon so kommen. Es sei denn, die Mehrheit der Kantone zerreisst die Absichten des Bundes.

Bundesrat: Die Läden schliessen jetzt schon um 19:00 Uhr!

Luzern so: ... okay
 
nomad schrieb:
...aber wenn halbwegs intelligente Menschen in selbst eingeredeter Überlegenheit nurnoch das eigene Weltbild zulassen, dann stimmt etwas nicht. Dann bekommen wir irgendwann wirklich Probleme mit Meinungsfreiheit und Demokratie, nicht wegen den wenigen aber lauten Idioten.
:top: Btw, gerade die Nachdenkseiten haben eher den Anspruch, Menschen zum Nachdenken anzuregen, in dem sie auch andere Aspekte und Sichtweisen thematisieren, als irgend ein Weltbild zu vermitteln.
Ams schrieb:
Andererseits verstehe ich nicht, wieso die Schweiz trotz ähnlicher Gesamtkapazität in den Krankenhäusern pro Einwohner erst mit viel höheren Inzidenzen an die Grenze der zertifizierte Intensivbetten gekommen ist. Sind im Umkreis von München mehr Risikogruppen betroffen? Ist die Dunkelziffer doch viel größer? Gibt es dort lokal eh zu wenig Intensivbetten? Irgendwie passt das alles mal wieder nicht zusammen
Ein Grund könnte sein, dass die Testzahlen nicht das reale Infektionsgeschehen, bestehend aus Erkrankten und Infektiösen, wiedergeben. Ein anderer könnte sein, dass es der Schweiz besser gelingt, Risikogruppen besser zu schützen. Ein Großteil der Erkrankungen findet in Deutschland in Sammelunterkünften und Altenheimen statt. Die Frage ist also absolut berechtigt. Denn was nutzen Grenzwerte bei Testergebnissen, wenn diese keine Rückschlüsse auf das Infektionsgeschehen zulassen?

In diesem Dokument des BAG ist mir folgender Satz aufgefallen:

bag.ch schrieb:
Die PCR kann über längere Zeit positiv bleiben, obwohl die Person nicht mehr ansteckend ist. Das Restrisiko einer Übertragung – nach ≥10 Tagen in der Isolation und Abklingen der Symptome seit ≥48 Stunden – wird als sehr gering erachtet.

Am Anfang der Pandemie hat es noch geheißen, man solle nur Personen testen, die entweder symtomatisch seien oder Kontakte zu Infizierten hatten. Da wir mit dem PCR Test bzw. der statistischen Auswertung noch immer nicht feststellen, ob eine Person erkrankt oder infektiös ist, bedeuted die Ausweitung der Tests auf andere Gruppen nichts anderes, als dass man die Aussagekraft des Tests verwässert. Dummerweise glaubt aber die Politik, auch auf Basis dieses unzuverlässigen Verfahrens ihre Maßnahmen begründen zu können.
 
NeusserGletscher schrieb:
Btw, gerade die Nachdenkseiten haben eher den Anspruch, Menschen zum Nachdenken anzuregen, in dem sie auch andere Aspekte und Sichtweisen thematisieren, als irgend ein Weltbild zu vermitteln.
Hatten vielleicht mal. Dieser Anspruch wir den Nachdenkseiten aber in der allgemeinen Rezeption (nicht nur auf Wikipedia) schon seit längerer Zeit abgesprochen:
https://de.wikipedia.org/wiki/NachDenkSeiten#Rezeption
 
NeusserGletscher schrieb:
Am Anfang der Pandemie hat es noch geheißen, man solle nur Personen testen, die entweder symtomatisch seien oder Kontakte zu Infizierten hatten. Da wir mit dem PCR Test bzw. der statistischen Auswertung noch immer nicht feststellen, ob eine Person erkrankt oder infektiös ist, bedeuted die Ausweitung der Tests auf andere Gruppen nichts anderes, als dass man die Aussagekraft des Tests verwässert. Dummerweise glaubt aber die Politik, auch auf Basis dieses unzuverlässigen Verfahrens ihre Maßnahmen begründen zu können.

Da heute mit 590 Personen der bisherige Höchststand an Verstorbenen vermeldet werden musste wird an den Zahlen schon was dran sein oder meinst du nicht?
Aber jetzt kommt wieder, dass man schließlich nicht wissen kann, ob die nun mit, an oder durch Corona - oder an sonst irgendwas gestorben sind - ausserdem waren die meisten eh über 80, vorerkrankt oder sonst schon kurz vorm abnippeln.... :rolleyes:

Ein Zahlenwert, welcher das Geschehen gänzlich exakt abbildet wird sich nie ermitteln lassen - wie soll das funktionieren? Es sind immer nur Rückschlüsse möglich, die es mal treffen und mal drüber/drunter liegen aber doch die Richtung klar erkennen lassen.
 
NeusserGletscher schrieb:
bag.ch schrieb:
Die PCR kann über längere Zeit positiv bleiben, obwohl die Person nicht mehr ansteckend ist. Das Restrisiko einer Übertragung – nach ≥10 Tagen in der Isolation und Abklingen der Symptome seit ≥48 Stunden – wird als sehr gering erachtet.

Ich kenn mittlerweile 2 Personen die als Ärzte arbeiten, und die waren bis zu 4 Wochen in Quarantäne weil der PCR Test immer noch einen Wert ausgegeben hat, in dem der Test als positiv zu werten und sie immer noch anstecken sind.
Viele Leute werden ja nur am Anfang einmal getestet und nach den 2 Wochen Quarantäne dann nicht mehr, es bestätigt sich wohl immer mehr der Verdacht, dass viele Menschen einfach danach noch Überträger sind und eigentlich länger in Quarantäne bleiben müssten.
Des Weiteren arbeiten meine Bekannten, die schon den Virus haben oder hatten, in Berufen mit denen sie viel in Kontakt mit anderen Personen kommen,
Ärzte, Altenpfleger, Betreuerin für jugendliche Immigranten, alle hatten sie schon den Virus und alle haben sie ihn höchstwahrscheinlich über die Arbeit bekommen. 2 davon hat es richtig erwischt, beide sagen, dass sie noch nie so krank waren aber bis jetzt haben sie zum Glück keine weiteren Einschränkungen, alle anderen haben gar nichts mitbekommen, außer dem positiven Test.
Bei der Altenpflegerin sind im Heim 13 Personen gestorben, alle über 90. Sie sagt auch, die waren halt vorher schon nicht gut beinander und covid hat Ihnen jetzt den Rest gegeben.
Ich persönlich war am Anfang auch der Meinung, dass Covid a bissle heftiger Grippe ist und alle Maßnahmen übertrieben sind aber es ist einfach so, dass es vielen Leuten einfach egal ist und darum lässt sich das ganze einfach so schwer in den Griff zu bekommen. Viele scheitern ja schon daran, sich nach dem WC die Hände zu waschen, wie soll man da auch eine solchen Virus in den Griff bekommen.

Da meine Frau im Krankenhaus im Labor arbeitet, bekomm ich da natürlich so einiges mit und da passiert halt auch vieles was man in der Öffentlichkeit gar nicht mitbekommt. Zb. das das Personal einfach viel zu lange gar nicht getestet wurde, man hat erst vor 2 Wochen oder so angefangen, davor wurde nur getestet, wenn wer Symptome hatte.
Schade auch, dass viele nicht am Testwochenende teilgenommen haben, ich denke das wäre ein wichtiger Schritt gewesen. Viele haben halt einfach keinen Bock, ev in Quarantäne zu müssen, dabei hätte man mit einem Schlag viele Überträger aus dem Verkehr gezogen.
Aber es sind eh immer die Gleichen, jammern wegen den Verordnungen, jammern weil sie beim Test ein Stäbchen ins Nasenloch bekommen, jammern wegen dies und jenes, tragen aber selber überhaupt nichts dazu bei.

Und wennst dann beim Bahnhof stehst und siehst wie sich die Leute immer noch per Handschlag begrüßen und mit Bussi links, Bussi rechts, ja wie soll man dann so einen Virus in den Griff bekommen, wen die einfachsten Dinge nicht funktionieren.
 
Pistencruiser schrieb:
Da heute mit 590 Personen der bisherige Höchststand an Verstorbenen vermeldet werden musste wird an den Zahlen schon was dran sein oder meinst du nicht?
Aber jetzt kommt wieder, dass man schließlich nicht wissen kann, ob die nun mit, an oder durch Corona - oder an sonst irgendwas gestorben sind - ausserdem waren die meisten eh über 80, vorerkrankt oder sonst schon kurz vorm abnippeln.... :rolleyes:

Das ist eine Katastrophe.
Es ist wirklich vollkommen egal in welchem Alter man verstirbt, es sollte nicht an Corona sein.
Der Todesfall in unserer Familie war 94 Jahre alt. Aber lebenslustig, relativ fit und gut drauf. Corona war im Abflauen, aber eine simple Magen-Darm-Grippe hat dann genügt für den geschwächten Körper. Ohne Corona würde sie vermutlich noch leben.
Und inzwischen sterben auch Menschen weil man nicht mehr operiert, da die Betten auf der Intensiv für jüngere Patienten freigehalten werden. Das ist beschämend.

Gruß!
der Joe
 
Latemar schrieb:
Pistencruiser schrieb:
Da heute mit 590 Personen der bisherige Höchststand an Verstorbenen vermeldet werden musste wird an den Zahlen schon was dran sein oder meinst du nicht?
Aber jetzt kommt wieder, dass man schließlich nicht wissen kann, ob die nun mit, an oder durch Corona - oder an sonst irgendwas gestorben sind - ausserdem waren die meisten eh über 80, vorerkrankt oder sonst schon kurz vorm abnippeln.... :rolleyes:

Das ist eine Katastrophe.
Es ist wirklich vollkommen egal in welchem Alter man verstirbt, es sollte nicht an Corona sein.
Der Todesfall in unserer Familie war 94 Jahre alt. Aber lebenslustig, relativ fit und gut drauf. Corona war im Abflauen, aber eine simple Magen-Darm-Grippe hat dann genügt für den geschwächten Körper. Ohne Corona würde sie vermutlich noch leben.
Und inzwischen sterben auch Menschen weil man nicht mehr operiert, da die Betten auf der Intensiv für jüngere Patienten freigehalten werden. Das ist beschämend.

Gruß!
der Joe
es werden bestimmt keine Akut-Ops verschoben, oder woher hast du das? Sondern eher so Sachen wie Hüften/Knie TEPs
 
Pistencruiser schrieb:
Da heute mit 590 Personen der bisherige Höchststand an Verstorbenen vermeldet werden musste wird an den Zahlen schon was dran sein oder meinst du nicht?

Grad vorhin im Radio gehört.

Kommt der Chefarzt morgens zur Visite auf die Station.
„Na, was macht denn der Simulant auf Zimmer 8 heute so...?“ -
„Der ist heute Nacht verstorben.“
„Jetzt übertreibt er aber wirklich!“
 
molotov schrieb:
es werden bestimmt keine Akut-Ops verschoben, oder woher hast du das? Sondern eher so Sachen wie Hüften/Knie TEPs

Was ist akut?
Mein Vater wartet auf seine OP und die wird immer wieder verschoben.
Es wäre die vierte, und hoffentlich letzte, die erforderlich wäre. Aktuell ist er 100% bettlägrig und eine Pflegefall. Besuch ist seit 8 Wochen nicht möglich. Die OPs werden immer wieder versprochen und dann in letzter Minute abgesagt. Das ist psychisch und körperlich eine enorme Herausforderung, zumal er natürlich immer schwächer wird.
Das evtl. benötigte Intensivbett muss derzeit für jüngere Corona Patienten freigehalten werden.

Ich finde das beschämend!

Gruß!
der Joe
 
Latemar schrieb:
molotov schrieb:
es werden bestimmt keine Akut-Ops verschoben, oder woher hast du das? Sondern eher so Sachen wie Hüften/Knie TEPs

Was ist akut?
Mein Vater wartet auf seine OP und die wird immer wieder verschoben.
Es wäre die vierte, und hoffentlich letzte, die erforderlich wäre. Aktuell ist er 100% bettlägrig und eine Pflegefall. Besuch ist seit 8 Wochen nicht möglich. Die OPs werden immer wieder versprochen und dann in letzter Minute abgesagt. Das ist psychisch und körperlich eine enorme Herausforderung, zumal er natürlich immer schwächer wird.
Das evtl. benötigte Intensivbett muss derzeit für jüngere Corona Patienten freigehalten werden.

Ich finde das beschämend!

Gruß!
der Joe

Von wo reden wir?
 
Nürnberg

Gruß!
der Joe
 
Latemar schrieb:
Nürnberg

Gruß!
der Joe

und das wurde dir so gesagt?

Im Bereich der Medizin gibt's auch ohne Corona oft zweifelhafte Entscheidungen.
Warum muss ich als Kassenpatient auf ein mrt warten und erstmal konservativ abwarten und der Privatpatient bekommt es sofort?
das ist auch beschämend um in deinen Worten zu bleiben.
du hast es bestimmt schwer derzeit, aber muss anderen beistimmen, deine Angriffe sind teilweise etwas heftig. Trotzdem alles gute für dich und deine Familie.
 
molotov schrieb:
Warum muss ich als Kassenpatient auf ein mrt warten und erstmal konservativ abwarten und der Privatpatient bekommt es sofort?
weil er den dreifachen Satz zahlt? - Ich weiss von einem Arzt aus meiner Studienzeit, dass er sein Geraet zu 60% fuer Privatkunden reserviert hatte - anders waere ein wirttschaftlicher Betrieb fuer ihn angeblich nicht möglich gewesen.

molotov schrieb:
das ist auch beschämend um in deinen Worten zu bleiben.

oder halt auch die allseits beliebte liberale Marktwirtschaft.
 
albe-fr schrieb:
molotov schrieb:
Warum muss ich als Kassenpatient auf ein mrt warten und erstmal konservativ abwarten und der Privatpatient bekommt es sofort?
weil er den dreifachen Satz zahlt? - Ich weiss von einem Arzt aus meiner Studienzeit, dass er sein Geraet zu 60% fuer Privatkunden reserviert hatte - anders waere ein wirttschaftlicher Betrieb fuer ihn angeblich nicht möglich gewesen.

molotov schrieb:
das ist auch beschämend um in deinen Worten zu bleiben.

oder halt auch die allseits beliebte liberale Marktwirtschaft.

mir ist die Antwort klar. Die Frage ist rhetorischer Art, alles nicht schön, aber so ist es halt...
 
Ams schrieb:
....Andererseits verstehe ich nicht, wieso die Schweiz trotz ähnlicher Gesamtkapazität in den Krankenhäusern pro Einwohner erst mit viel höheren Inzidenzen an die Grenze der zertifizierte Intensivbetten gekommen ist. ...

Tobi-DE schrieb:
Hat man aus Spanien und Frankreich doch im Frühjahr gehört: Wenn Du aus dem Alten- und Pflegeheim wegen "Aussichtslosigkeit" oder den teilweise auch hier beschworenen "Q-Jahren" erst gar nicht ins KH kommst oder dort von Normal nicht mehr auf Intensiv, dann belegst Du auch keinen Platz. Vielleicht belegen im Münchner Umland mehr alte Menschen einen Platz, den sie in einem anderen Land nicht bekommen hätten?

Wenn ich mir die Anzahl der Todesfälle pro Einwohner anschaue (ich habe hier mal D, A, CH und USA verlinkt):
https://ourworldindata.org/coronavi...ng=7&pickerMetric=total_cases&pickerSort=desc
Schweiz und Österreich hatten vor ein paar Tagen noch dreimal so viele Todesfälle wie in Deutschland, und immerhin noch doppelt so viele wie in den USA. Ich denke mal, "Tobi-DE" liegt mit seiner Vermutung nicht so ganz falsch...
 
Neandertaler schrieb:
Es bleibt spannend:
Sars-CoV-2 dürfte in Mailand schon im November 2019 im Umlauf gewesen sein. Das haben Mediziner festgestellt, die nun einen Abstrich neu überprüft haben, der damals bei einem mit Atembeschwerden in ein Krankenhaus in Mailand eingelieferten Buben genommen wurde.

...
https://www.derstandard.at/story/2000122360501/november-2019erste-sars-cov-2-infektionen-entdeckt
Wenn dem so ist, suchen viele an der falschen Stelle.

Wie meinst du das mit der falschen Stelle?

Realistisch gesehen muss Corona eigentlich schon seit September oder Oktober 19 Minimum krassieren.
 
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