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Coronavirus 2019-nCoV

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snowflat schrieb:
Eben lief durch die Ticker, dass der Impfstoff nächste Woche schon die Zulassung bekommen soll, es wurde der 23.12. genannt, als Impfbeginn wurde der 26.12. ausgegeben.

Ich biete weniger! Jetzt heißt es 21.12., also Montag nächste Woche :D
 
flamesoldier schrieb:
snowflat schrieb:
Eben lief durch die Ticker, dass der Impfstoff nächste Woche schon die Zulassung bekommen soll, es wurde der 23.12. genannt, als Impfbeginn wurde der 26.12. ausgegeben.

Ich biete weniger! Jetzt heißt es 21.12., also Montag nächste Woche :D

wirklich? ich hörte nur davon, dass dann eine Entscheidung getroffen werden soll...
 
albe-fr schrieb:
flamesoldier schrieb:
snowflat schrieb:
Eben lief durch die Ticker, dass der Impfstoff nächste Woche schon die Zulassung bekommen soll, es wurde der 23.12. genannt, als Impfbeginn wurde der 26.12. ausgegeben.

Ich biete weniger! Jetzt heißt es 21.12., also Montag nächste Woche :D

wirklich? ich hörte nur davon, dass dann eine Entscheidung getroffen werden soll...

Eben möchte nicht wissen, was los ist, wenn die EMA nein sagt ;)
 
Immerhin hat sich etwas bewegt, das ist doch mal sehr positiv.
Wäre ich über 80, würde ich mich sofort impfen lassen, wenn möglich.
 
Für die Generation Youtube: Die aktuelle COVID-19 Schutzmaßnahmenverordnung als Textperformance zu Musik:

 
Hmmm ... fast 1.000 Tote in Deutschland, genau 952 ... ziemlich viel für eine einfache Grippe oder nur ein Schnupfen und eine deutliche Erhöhung. Das wird aufgrund der hohen Infektionszahlen leider wohl nicht das Ende sein und die Todeszahlen dürften sich noch drastisch erhöhen. Zumal folgende Meldungen auch nicht in die aktuelle Lage passen: Sexorgie mit 80 Leuten in Belgien, Glühweinfeten in deutschen Garagen, nächtliche Party in eine Kita ... alles natürlich ohne Einhaltung der Hygienemaßnahmen. Welche Zahlen müssen noch zu Papier kommen, damit auch der letzte merkt, was die Uhr geschlagen hat?
 
Bin auf die Zahlen in etwa 10-14 Tagen gespannt, wenn die Last-Minute-Einkaufsorgien der letzten zwei Tage mit sich stapelnden Leuten in den Einkaufscentren "gebucht" sind.
Die Zahlen werden jetzt erstmal noch weiter steigen.

Ich fürchte wir waren nicht nahe genug an wirklich schlimm. Die letzten kapieren es nur, wenn es wirklich katastrophal wird.
 
Pancho schrieb:
Ich fürchte wir waren nicht nahe genug an wirklich schlimm. Die letzten kapieren es nur, wenn es wirklich Katastrophal wird.
Ja, aber was wäre denn Katastrophal? Wenn die Egoisten/Ignoranten/Leugner selber invasiv beatmet werden müssen? Am eigenen Körper auch die Langzeitfolgen spüren? Einen ihrer liebsten Menschen verlieren? Leider haben diese dann aber in der Zwischenzeit diverse andere infiziert ... die Lernkurve kommt also deutlich zu spät ... der Punkt ist aber gefühlt noch weit weg.
 
952 Tote an einem Tag ist aber leider schon ziemlich Bergamo-Szenario. :sniff:
Finde ich schon katastrophal genug...
 
snowflat schrieb:
Hmmm ... fast 1.000 Tote in Deutschland, genau 952 ... ziemlich viel für eine einfache Grippe oder nur ein Schnupfen und eine deutliche Erhöhung.

Deutschland und die Schweiz kann man ja immer gut vergleichen, da fast genau 10 mal grösser. Von daher wundert mich es schon, dass Deutschland nun scheinbar die Schweiz bei den Todesfällen pro Tag überholt.
Entweder es wird anders gezählt oder Deutschland hat fast die doppelte Fallsterblichkeit als die Schweiz.
 
Jan Tenner schrieb:
952 Tote an einem Tag ist aber leider schon ziemlich Bergamo-Szenario. :sniff:
Finde ich schon katastrophal genug...

Mir musst Du das nicht sagen...

snowflat schrieb:
Ja, aber was wäre denn Katastrophal? Wenn die Egoisten/Ignoranten/Leugner selber invasiv beatmet werden müssen? Am eigenen Körper auch die Langzeitfolgen spüren? Einen ihrer liebsten Menschen verlieren? Leider haben diese dann aber in der Zwischenzeit diverse andere infiziert ... die Lernkurve kommt also deutlich zu spät ... der Punkt ist aber gefühlt noch weit weg.

Ich fürchte, einige brauchen genau das, bis sie es verstanden haben.
 
Pancho schrieb:
Jan Tenner schrieb:
952 Tote an einem Tag ist aber leider schon ziemlich Bergamo-Szenario. :sniff:
Finde ich schon katastrophal genug...

Mir musst Du das nicht sagen...



:juggle:


Bergamo hat 120.000 Einwohner.
Deutschland hat 83.000.000


Übrigens werden es pro Tag in den nächsten 6 Wochen auch noch deutlich mehr werden. Leider. Ich denke Februar werden, wenn die Inzidenz in 3 Wochen langsam sinkt, die Todeszahlen sinken.
Es wird dann aber immer weniger über die sinkende Inzidenz, sondern über die hohen Todeszahlen berichtet werden. Warum ? Wir leben in einer Mega-Medien- Konjunktur. Jede Knaller Horror Schlagzeile bringt klicks....
Wie z.B. Bergamo Monsieur ...
 
Irgendwann wird sich die Gesellschaft auch daran gewöhnen. Tabak soll auch für jährlich 120.000 Todesfälle in D verantwortlich sein. Wird es verboten oder fangen die Nachrichten täglich damit an? Wenn die Lage so bleibt wird Covid auf Dauer eine Todesursache wie viele andere.
 
snowflat schrieb:
Hmmm ... fast 1.000 Tote in Deutschland, genau 952 ... ziemlich viel für eine einfache Grippe oder nur ein Schnupfen und eine deutliche Erhöhung.
Wie viele Tote pro Tag waren es denn 2017/18? Laut RKI, welches die Zahl der Grippetoten anhand statistischer Daten ermittelt hat, waren es in der gesamten Saison 25.100 Grippetote. Wenn ich nun überschlägig die Saison mit 100 Tagen ansetze, dann sind das im Mittel 251 an und mit Grippe Verstorbene pro Tag. Da die Grippe in etwa den Verlauf einer Gaußschen Normalverteilung annimmt, gab es auch in 2017/18 Tage mit deutlich mehr Grippetoten.

Natürlich gibt es einen signifikanten Unterschied zu 2020: Die aktuellen Zahlen sind auch eine Folge von Hygiene-Regeln. Ohne diese wären sie mutmaßlich höher. Und Covid-19 hat einige unangenehme Eigenschaften, die bei einer normalen Influenza nicht so gehäuft auftreten. Aber es bleibt die Frage, wieso 2020 die Poliitk trotz bereits vorhandener Maßnahmen bei Sterbefallzahlen reagiert, die 2017/18 in ähnlicher Dimension keinerlei Anlass zu Diskussionen gaben.

Übrigens veröffenticht das Bundesamt für Statistik unregelmässig die wöchentlichen Sterbezahlen für Deutschland. Stand 15.11 beträgt die Übersterblichkeit gegenüber dem Mittel der letzten 4 Jahre 2%. Aber im Grippejahr 2018 lag die Sterblichkeit 0,7% über dem aktuellen Wert. Dazu folgende Anmerkungen: Für 2020 fehlen nun schon ganze 4 Wochen. Typischerwweise würde man die saisonale Sterblichkeit miteinander vergleichen, also von Herbst bis Frühjahr. Und, wie gesagt, in 2020 hat die Politik Maßnahmen ergriffen, während sie die Grippe 2017/18 laufen ließ.

Ich finde, man darf Covid-19 nicht verharmlosen. Aber man tut auch niemandem einen Gefallen, wenn die Poltiik ständig mit absoluten und aus dem Zusammenhang gerissenen Zahlen versucht, die Bürger auf Linie zu bringen und so tut, als sei dies etwas völlig einmaliges. Auch 2017/18 haben die Intensivstationen am Limit gearbeitet. Und bei aller Empörung über Sexorgien und Glühwein-Flashmobs, es war die Politik, die keinerlei Vorsorge für diesen Fall getroffen hat, die es bis heute nicht geschafft hat, Schutzausrüstung in ausreichender Zahl für die betroffenen Personenkreise bereit zu stellen und die bis heute keine brauchbaren Konzepte vorweisen kann. Der erneute Lock-Down ist eigentlich nur das unausgesprochene Eingeständnise, dass die Poltiik bis heute kein Konzept hat.

Was mir in der ganzen Diskussion fehlt ist eine Perspektive für die nächsten Jahre. Mich wundert, dass niemand, insbesondere aus der Ärzteschaft, nicht die Gunst der Stunde nutzt, um eine deutliche Kurskorrektur im Gesundheitswesen zu fordern. Sämtliche "Gesundheitsreformen" der letzten Jahre haben mit zu der jetzigen Situation beigetragen. Der beste Schutz für Pflegeeinrichtungen wären kleine Einheiten, bei denen ein Ausbruch einer Krankheit auf einen viel kleineren Personenkreis begrenzt bliebe. Gleiches gilt für Krankenhäuser. Die Idee, die Zahl der Krankenhausstandorte zu reduzieren, gehört ein für alle mal zu Grabe getragen. Wir brauchen nicht wenige Zentren, die dann schnell "durchseucht" werden. Sondern viele kleine Standorte, bei denen dann nicht auch noch innerhalb der Einrichtungen viele Menschen angesteckt werden. Und wir brauchen mehr Personal. Dienstleistungen wie Reinigung und Essen müssen wieder von Träger selbst anstatt durch Subunternehmer erbracht werden. Vermutlich würde man dann auch das Thema Krankenhauskeime besser in den Griff bekommen. Es gäbe viel zu tun und jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, diese Entwicklungen anzustoßen. Statt dessen zeigt die Politik mit dem Finger auf die Bürger, um von ihrem eigenen Versagen abzulenken.
 
Krankenhauskeime - auch so ein Thema. Laut RKI Schätzung 2019 10.000 -20.000 Tote pro Jahr. Also pro Tag etwa 30-50.

Das ist dann, um im Söder-Sprech zu bleiben, zwar nicht ein Flugzeug was pro Tag abstürzt, aber immerhin ein Bus. Dafür aber jeden Tag, Jahr für Jahr. Und diese Zahl könnte man, wenn man wollte, durchaus signifikant senken (Vgl. Hygienekonzept in den NL)

Aber da kann man sich ja nicht als Hardliner in der Bevölkerung profilieren.
 
NeusserGletscher schrieb:
snowflat schrieb:
Hmmm ... fast 1.000 Tote in Deutschland, genau 952 ... ziemlich viel für eine einfache Grippe oder nur ein Schnupfen und eine deutliche Erhöhung.
.

Was mir in der ganzen Diskussion fehlt ist eine Perspektive für die nächsten Jahre. Mich wundert, dass niemand, insbesondere aus der Ärzteschaft, nicht die Gunst der Stunde nutzt, um eine deutliche Kurskorrektur im Gesundheitswesen zu fordern. Sämtliche "Gesundheitsreformen" der letzten Jahre haben mit zu der jetzigen Situation beigetragen. Der beste Schutz für Pflegeeinrichtungen wären kleine Einheiten, bei denen ein Ausbruch einer Krankheit auf einen viel kleineren Personenkreis begrenzt bliebe. Gleiches gilt für Krankenhäuser. Die Idee, die Zahl der Krankenhausstandorte zu reduzieren, gehört ein für alle mal zu Grabe getragen. Wir brauchen nicht wenige Zentren, die dann schnell "durchseucht" werden. Sondern viele kleine Standorte, bei denen dann nicht auch noch innerhalb der Einrichtungen viele Menschen angesteckt werden. Und wir brauchen mehr Personal. Dienstleistungen wie Reinigung und Essen müssen wieder von Träger selbst anstatt durch Subunternehmer erbracht werden. Vermutlich würde man dann auch das Thema Krankenhauskeime besser in den Griff bekommen. Es gäbe viel zu tun und jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, diese Entwicklungen anzustoßen. Statt dessen zeigt die Politik mit dem Finger auf die Bürger, um von ihrem eigenen Versagen abzulenken.

Genau das ist das Problem!

Die Ärzte rufen seit Jahren. Sie werden aber nicht gehört. Denn seit den 80er90igern ist das mediale Bild aufgebaut worden , der ist inkompetent, geldgeil und ein Betrüger.
Viele Kranke, die die Realitaet erleben, sehen das ganz anders. Stehen die auf und widersprechen? Nein, denn die sind krank.

Eine Ausnahme Herr Prof. Dr. Janssen, der die Intensiv- und Notfallmedizin in D vertritt, wurde am Sonntag zu Anne Will endlich mal eingeladen, nicht weil er das was er seit mindestens 10 Jahren sagt - sagen sollte (Veringerung des Pflegeschlüssels auf Intensivstationen vor 2 Jahren Pflegekräfte pro Patient), sondern weil es politisch und medial nutzte ihn von der ITS berichten zu lassen..
ER wurde also benutzt. Ihm wurde kaum die Möglichkeit gegeben auf die seit 1995 katastrophale Gesundheitspolitik von Bund und Ländern zugunsten der Pharma und Krankenkassen und zu Lasten der Patienten und Behandelnden hinzuweisen.
Warum ist das so?
Seit ca. 30 Jahren liefern Krabnkenkassen und Pharmaindustrie u.a. vorproduzierte Berichte an die Medien - kostenlos.
Lobbying in den Medien - nie ein Thema. Viele Medien, auch die die über Korruption berichten, sind das korrupteste was es in unserem Land überhaupt gibt - aus ihrer Natur heraus.
Was machen Ärzte- oder Pflegeverbände?
Unprofessionelle, Hobby/Feierabend PR und das gegen milliardenschwere Großkonzerne (auch die Kassen sind gemeint)
Wo kann man aus den Volksparteien immer hin wenns mal nicht klappt mit der Politikkariere? z.B. zu einer Krankenkasse, nicht nur zur AWO oder Deutschen Bahn, oder zur Pharma.
Die Honorare der Krankenhäuser und Praxen sinken inflationsbereinigt seit 1995. Wir werden aber immer älter und der med. Fortschritt kostet, andererseits haben wir Rekordbeitrageinnahmen bei den ges. Krankenkassen bis 2/2020. Wo ist das Geld gelandet? Nicht in der Versorgung - das ist Fakt.
Alles andere ist fakenews.
Die Politik soll was tun?
Wie denn? De sind zur Zeit komplett machtlos, und durch die mediengeschürte Panik panisch Getriebene - von einem Feuer zum nächsten.
Die Selbstverwaltung macht das - real haben hier aber die Krankenkassen die Mehrheit und überstimmen Krankenhäuser und Ärzte seit vielen Jahren.

Deshalb wird sich ohne einen kompletten Zusammenbruch nichts ändern.

Euer Iah :naja:
 
Ich hab gehört, dass an kaputten Toastern mehr Leute sterben, als an Haiattacken. Aber alle reden über Haie.

Wußtet Ihr, dass viele von herabfallenden Kokosnüssen erschlagen werden? Wann macht sich mal jemand Gedanken über Netze?
 
Pancho schrieb:
Ich hab gehört, dass an kaputten Toastern mehr Leute sterben, als an Haiattacken. Aber alle reden über Haie.

Wußtet Ihr, dass viele von herabfallenden Kokosnüssen erschlagen werden? Wann macht sich mal jemand Gedanken über Netze?

Ich könnte noch das gefährlichste Tier Afrikas beisteuern, das Flußpferd :wink:
 
Das brennt mir auch schon länger auf den Nägeln. Man würde denken, es sei das Krokodil, oder der Löwe - Falsch! Wann kümmert sich mal jemand darum?
 
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